Testurteil: "52%"
Test: Einzeltest: Teure Bläschenjagd
Zitat: Pro: + bis zu acht Spieler
+ jede Menge Levels
Kontra: - fiese Farben
- noch fiesere Musik
- viel zu teuer
- nichts Neues
Manchmal fragt man sich, wie Preise von Spielen zustande kommen. Werden da Würfel geworfen? Oder Münzen? Vielleicht verbinden sich die Verantwortlichen auch die Augen und picken blind auf eine Preisliste. Anders lassen sich manche Wucherpreise in meinen Augen nicht erklären. Für ein Spiel, dessen Spielprinzip sich seit Jahren nicht ändert, kann ein Preis von über 40 Euro doch keine rationale Entscheidung gewesen sein. Auch in punkto Grafik, Atmosphäre oder Spielmodi hat sich nichts getan. Ein liebloses Minigame, um das schlechte Gewissen zu beruhigen - und gut! Wird schon niemandem auffallen... Der Geruch von Abzocke liegt schon ziemlich penetrant in der Luft. Sicherlich verkauft sich Bust-A-Move nicht wie ein Spiel der Hausnummer Mario Kart oder Metroid Prime, aber hoffentlich doch genug, um nicht 40 Euro dafür verlangen zu müssen. Versteht mich nicht falsch, das Spiel macht Spaß wie eh und je. Sollte bei euch das Geld locker sitzen, könnt ihr gern zugreifen und euch ein paar Stunden mit angenehm leichter Unterhaltung berieseln lassen. Sollte es das aber nicht tun, könnt ihr auch auf diversen Internetseiten ähnlichen und vor allem kostenlosen Spielspaß erleben. Bust-A-Move wäre ein prädestinierter Zehn-Euro-Titel für die Virtual Console. Ein dermaßen verzogenes Preis-Leistungsverhältnis bringt den Traum von einer hohen Wertung allerdings zum Platzen wie eine Seifenblase.