Testurteil: "63%"
Test: Einzeltest: Angriff der Klonkrieger
Zitat: Pro: + Recht umfangreicher Charaktereditor
+ Sound ist stimmig und überzeugt
+ Imposante Massenschlachten
+ Strategiekarte bringt ein wenig Abwechslung und taktische Komponenten
+ Dynasty-Warriors-Veteranen fühlen sich wie Zuhause
+ Split-Screen-Modus
Kontra: - Kein Tutorial
- Story-Präsentation quasi nicht vorhanden
- Unzureichende Hilfestellungen für Neulinge
- Aufploppende Polygone
- Unzeitgemäße Grafik
- Klonarmeen als Gegner
- Kein Online-Modus
Trotz guter Ansätze kann sich auch Dynasty Warriors 6: Empires nicht von den Spinnweben der Serie und ihrem mittlerweile eingestaubten Konzept befreien. Zwar macht es kurzweilig Spaß, als Ober-Metzler auf den Schlachtfeldern Chinas zu wüten, und der Kartenmodus ergänzt die ansonsten stupide Hack’n’Slay-Klopperei um eine strategische Komponente, die durchaus Suchtpotenzial birgt. Allerdings sorgen zu wenig Abwechslung und immer gleiche Abläufe im Gameplay recht schnell für Ernüchterung und ermüdete Daumen beim Otto-Normalspieler. Dynasty-Warriors-Veteranen dürften allerdings auch mit dem Empires-Ableger des sechsten Teils der Serie wieder auf ihre Kosten kommen. Keine weltbewegenden, aber konsequente Weiterentwicklungen wie die neue Grafikengine und der Charaktereditor versprechen zumindest im Vergleich zu den Vorgängern einige Verbesserungen, und lassen immerhin in Ansätzen Innovationsfreude bei Koei erkennen. Wer sich nicht gerade zu den Fans der Reihe zählt, und auch ansonsten nicht auf stupide Polygon-Metzelei und Button-Smashing steht, dürfte von Dynasty Warriors 6: Empires allerdings enttäuscht sein. In Sachen Grafik und Spieltiefe kann die Prügelorgie kaum mit Konkurrenztiteln wie dem mittlerweile immerhin fast zwei Jahre alten Heavenly Sword mithalten.