Testurteil: "67%"
Test: Einzeltest: Carnival Games: Mini-Golf
Zitat: Das Spiel hinter dem Titel Carnival Games Minigolf macht den Begriffen “Carnival” und “Games” alle Ehre. Die Kurse sind hübsch gestaltet, die thematischen Rahmen stimmungsvoll in Szene gesetzt und kleine Minispiele sorgen für Abwechslung im Geschehen. Das “Minigolf” kommt dabei aber gefühlsmäßig zu kurz. Zu viele Actionelemente wurden in die Bahnen integriert und zu wenige klassische Komponenten schmücken die Spielfelder. In der Regel kann nur derjenige mit wenigen Schlägen einlochen, der gezielt Minispiele und interaktive Hindernisse anspielt. Das nimmt dem Spielprinzip viel vom klassischen Charme des Minigolf. Einige Bahnen driften somit gar in die Belanglosigkeit ab, weil das Absolvieren der Minispiele für den Erfolg mehr Bedeutung hat, als das gezielte Putten auf dem Grün. Das macht zwar auch Spaß, ist aber nicht das Spielerlebnis, das man sich angesichts des Titels erhoffen mag. Damit könnt ihr euch anfreunden? Ihr habt Freunde und Verwandte, die nichts gegen etwas Action- und Party-Mentalität im Rahmen des Präzisionssports einzuwenden haben? Dann dürft ihr euch Carnival Games Minigolf mitsamt des gelungenen Mehrspieler-Modus durchaus genauer anschauen. Oder, um es auf den Punkt zu bringen: Was ihr für runde 30 Euro bekommen könnt, ist ein witziges, abwechslungsreiches und familienfreundliches Casual-Game mit Minigolf-Touch und Schwächen in Sachen Kamera, KI und Umfang.