Testurteil: "6 von 10 Sternen"
Test: Einzeltest: Ryu und sein Schummeldrache
Zitat: Pro: + Ein paar schicke Endgegnerkämpfe sind mit dabei...
+ Grafisch abwechslungsreich
+ Insgesamt gute Präsentation
Contra: - ...doch dominieren tun die langweiligen 08/15-Kämpfe, deren Gegnermassen bedeutend mehr nerven anstatt anspornen
- Spielerisch wenig abwechslungsreich sowie stocklinear
- Waffenvielfalt und Inventar ersatzlos gestrichen
- Dämliche Geschichte mit einem noch dämlicheren Finale
Was ist hier bitte schön passiert? Ninja Gaiden 3 ist ein Schatten seiner selbst und in einigen Bereichen dermaßen brutal kastriert, dass sich der Serienfan verwundert die Augen reibt. Keine unterschiedlichen Waffen mehr? Nur noch stocklineare Levels? Eine viel zu übermächtige Magie, die obendrein bei Anwendung die volle Lebensenergie regeneriert? Ein Ryu Habayusa, der nun aufgrund böser Mächte fast schon genötigt wird, das viele Blutvergießen zu bereuen?Und dann dieses Ende: Man riecht meilenweit gegen den Wind, dass Team Ninja hier mit einem richtig düsteren Ansatz schocken möchte, aber sich am Ende dann auf ein sehr seltsames Happy-End mit argen Logiklöchern versteift. Am meisten entsetzt mich in diesem Zusammenhang, dass für diese Geschichte Masato Kato, der Mastermind hinter dem Storyboliden Xenogears, verantwortlich war.Für Ninja Gaiden 3 bleibt unterm Strich eine angemessene Präsentation, eine Steuerung ohne große Low- wie Highlights und zumindest eine Handvoll packender Endgegnerkämpfe.