Test: Einzeltest: The Wolf Among Us: Smoke and Mirrors
Zitat: Ich hatte mich wirklich auf die zweite Episode von The Wolf Among Us gefreut. Gerade die Grundidee und das Setting treffen genau meinen Nerv, dann wird das Spiel auch noch von den Masterminds hinter The Walking Dead entwickelt, was sollte da also noch schief gehen? Als dann nach bereits einer Stunde der Abspann von Smoke und Mirrors an meinen Augen vorbeizog, war die Enttäuschung um so größer. Das Potenzial der grandiosen ersten Folge wurde zwar nicht verspielt, aber im Grunde ist die Geschichte bis auf das abrupte Ende (welches offensichtlich auch eine Finte ist) nicht um einen einzigen Zentimeter vorangeschritten. Es wirkt so, als wäre Episode zwei schnell zusammengeflickt worden, um die Spielemarke warm und im Gespräch zu behalten. In Anbetracht der langen Entwicklungszeit ist das fast eine Frechheit! Smoke and Mirrors ist bei weitem kein schlechtes Spiel geworden, bleibt aber deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Solltet ihr noch keinen Season Pass gekauft haben, wartet lieber, bis die gesamte Staffel von The Wolf Among Us verfügbar und ein Gesamturteil möglich ist. Ich bin zwar ziemlich zuversichtlich, dass The Wolf Among Us noch auf die rechte Bahn zurückfindet und diese schwache Episode auf interne Probleme seitens Telltale zurückzuführen ist, aber man weiß ja nie. In der Realität endet halt nicht alles so wie im Märchen.