Bin zufrieden. Danke schön.
Bin zufrieden. Danke schön.
schönes abechslungsreiches Spiel, schöne Ideen, macht der ganzen Familie Spass, nur mit dem Auswerten braucht man ein halbes Studium - das haben wir intern dann ein wenig vereinfacht!
Nette Idee, etwas unausgereift
Zuerst stand ich "Himalaya" skeptisch gegenüber: Wegen der vielen kleinen Einzelteile und der ersten Sätze in der Anleitung glaubte ich, ein ziemlich kompliziertes Spiel vor mir zu haben. Doch die Zweifel zerstreuten sich schon nach den ersten der insgesamt zwölf Runden, denn das Spielprinzip war bis auf Einzelheiten schnell begriffen. Die Spieler ziehen mit ihrer Karawane von Dorf zu Dorf, sammeln dabei Rohstoffe ein und erledigen Aufträge. Taktik kommt dadurch hinzu, dass der gesamte Zug verdeckt im voraus geplant werden muss und man daher versucht, die geplanten Aktionen der Gegenspieler zu erahnen. Wer einen der Aufträge erfüllt, kann sich in zwei der drei Kategorien verbessern, die für einen Sieg notwendig sind. Die Kategorien bezeichnen die politischen, wirtschaftlichen und religiösen Einflüsse. Bei drei Spielern gewinnt derjenige, der in zwei der genannten Kriterien vorherrschend ist.Die Spielanleitung ist nicht optimal übersetzt, es finden sich einige vermeidbare Fehler und schwammige Begriffe (abwechselnd Klein- und Großschreibung nach dem Komma; "Tun Sie alle Karten in den Beutel."), was allerdings nicht sehr schwer ins Gewicht fällt. Viel unverständlicher ist für mich da schon die Endwertung bei vier Spielern: Die wenigsten religiösen Einflusspunkte besiegeln das sofortige Ausscheiden, auch wenn man führend in den anderen beiden Kategorien ist, was meines Erachtens ungerecht ist. Ferner führt die hohe Anzahl an kleinen Plastikfiguren, Holzrohstoffen, Auftragsplättchen etc. leicht dazu, dass etwas davon abhanden kommt, und einer der dünnen Schutzschirme riss beim Herauslösen trotz gegensätzlichen Bemühens und sanfter Zusprechung leicht ein.Der eigentliche Spielspaß bleibt von diesen Schönheitsfehlern relativ unberührt. Jede Runde verspricht neue Spannung bei der Frage, ob die eigenen Überlegungen und Vermutungen richtig waren und keine Missgeschicke bei der Vorbereitung des Spielzugs passiert sind. Die Taktik spielt also in diesem Brettspiel eine wichtigere Rolle als das Glück, das nur bei der per Würfel bestimmten Verteilung der Rohstoffe und Aufträge in Erscheinung treten kann.Die auf der Packung angegebene Spieldauer stimmt mit etwa 90 Minuten mit meinen bisherigen Erfahrungen überein, die erste Partie dauert natürlich etwas länger. Ich glaube, mit ein wenig mehr Ausgereiftheit hätte "Himalaya" eine bessere Chance auf den Titel "Spiel des Jahres" gehabt und wäre auch in meiner Gunst deutlich gestiegen, so gehört es nicht ganz zu meinen Lieblingsspielen. Oberen Durchschnitt erreicht es dennoch locker, alleine die Spielidee ist schon viel wert.
Ich habe das Spiel zwar erst einmal gespielt, aber schon jetzt bin ich davon begeistert.Beschreibung:Vor jeder Runde muss jeder Mitspieler im geheimen seine Züge planen. Anschliessend werden die Züge Runde für Runde abgespielt.An den Handelsplätzen erhält man immer nur die Handelsware mit dem geringsten Wert, so dass es von Vorteil sein kann, wenn ein anderer Mitspieler diese vorher abgreift und höhere Werte erlangt werden können. Zusätzliche Aktionen machen das ganze noch spannender. Der besondere Kniff ist aber, dass man sich dauernd ins Gehege kommt und die im voraus geplanten Züge schnell andere Auswirkungen haben.Auch die Wertungsrunden bringen zusätzliche strategische Komponenten ins Spiel.Dauer: je nach dem, 1-2 hMit 5 Spielern wird das Spiel ziemlich ungebrechenbar, aber immer noch bleibt genügend Strategie übrig, dass es nicht zum Glücksspiel wird. Also genau die richtige Balance.Soweit mir bekannt ist, ist der Hersteller dieses Spiels bankrott, so dass es zur Zeit nicht erhältlich ist. Ich warte selber darauf, dass es vielleicht in einem anderen Verlag erscheint.