Test: Einzeltest: Räkes Kammerdiener
Zitat: Ist kein mit Effekten blendender Tonabnehmer, sondern spielt neutral und balanciert. Bietet eine besondere Klarheit im Klang, die im Vergleich zu den meisten von mir bisher gehörten Tonabnehmern einen Schleier vor der Bühne lüftet. Spielt im Bass kontrolliert und druckvoll, vermeidet dabei einen fett-wabernden Sound. Erlaubt dank seiner Transparenz gerade im Mittelton ungeahnte Einblicke in das Klanggeschehen – die realistische Reproduktion von Ein- und Ausschwingvorgängen, Obertönen und damit Klangfarben profitiert davon massiv. Setzt seine preisklassenbezogen sehr gute Auflösung im Hochton zur Wahrheitsfindung ein, statt mit übertriebenem Funkeln zu blenden. Ist vielleicht der schnellste Tonabnehmer, der mir in den letzten Jahren untergekommen ist und wuchert mit Grob- und Feindynamik – ohne Übertreibungen. Kombiniert seine Eigenschaften zu einem überragend klaren, verzerrungsfreien und (auch an den Rändern der Bühne) stabilen Klangbild, dessen man selbst nach Stunden und bei höchsten Lautstärken nicht müde wird. Entwirft eine der jeweiligen Aufnahme gerecht werdende, realistisch große Bühne, deren Besonderheit in der präzisen Ortbarkeit und stark skulptural herausgearbeiteten Greifbarkeit der Klänge besteht. Auch Größenbeziehungen bleiben gewahrt.