Testurteil: "6 / 10"
Test: Einzeltest: Jagdfieber
Zitat: Pro: + Sowohl der Bär als auch der Hirsch sind steuerbar; ausbaufähige Eigenschaften; lebendes Waffenarsenal; sieben kurze, aber unterhaltsame Minispiele, die mit bis zu vier Spielern gespielt werden können
Contra: Viele Spielelemente sind zu einfach, zu kurz und wenig originell geraten; viel zu kurze Spielzeit; grafisch schwaches Spiel; Charaktere sind weder optisch noch stimmlich gut gelungen; nervige Musik
Mit "Jagdfieber" ist eine weitere Spielumsetzung eines Animationsfilms herausgekommen, das leider kaum aus der Mittelmäßigkeit herausragen kann. Mit zwei spielbaren tierischen Charakteren, die unterschiedliche und ausbaufähige Bewegungen drauf haben, vielen verschiedenen Missionen, abwechslungsreichen Spielabschnitten und sieben netten Minispielen hätte das Spiel zumindest für die jüngeren Jahrgänge gute Unterhaltung bieten können. Doch leider kommt "Jagdfieber" auch mit einer mittelmäßigen Grafik, einer schlechten Animation und Vertonung der Figuren, zahlreichen Aufgaben, die so simpel gehalten sind, dass man diese in wenigen Minuten - manchmal sogar Sekunden - erfolgreich beendet hat, mit vielen zu kurz geratenen Levels und einer Spielzeit von nur fünf bis sechs Stunden daher, sodass der Spielspaß für die Kleinen und erst recht für die Großen nicht sehr groß und lang ausgefallen ist. Als Extra gibt es zwar noch die sieben Minispiele, die recht unterhaltsam ausgefallen sind, aber nichtsdestotrotz sehr kurzweiligen Spaß bieten, und die sammelbaren Wildhüter-Karten zum Freischalten von Infos über die Natur, doch richtig einladend wirken diese Boni zum nochmaligen bzw. mehrmaligen Zocken nicht.