Testurteil: "75%"
Test: Einzeltest: Shaun White Skateboarding Xbox 360
Zitat: Pro: ″magische″ Rails und Verts fast frei befahrbare Stadt über 80 unterschiedliche Tricks klasse Soundtrack
Contra: unpassende Geschichte schwaches Missionsdesign hakelige Steuerung Bails sind unrealistisch schwer kein Springen zu Fuß möglich wenige Online-Spielmodi häufiges und langes Nachladen
Bin ich hier im falschen Film? Dieser Gedanke schoss mir schon während des Intros durch den Kopf. Schließlich ging ich davon aus, ein Fun-Sport-Spiel zu testen und kein tiefsinniges Action-Adventure. Spätestens wenn versucht wird, die arg konstruierte Geschichte mit dem eigentlichen Spiel zu verbinden, wird es so absurd dämlich, dass ich nur noch peinlich berührt wegsehen wollte. Ich kann nur hoffen, die Entwickler haben es nicht so ernst gemeint, wie es größtenteils rüberkommt. Davon abgesehen ist Shaun White Skateboarding ein Paradebeispiel für gute Ansätze, eine zu wenig durchdachte Umsetzung und verpasste Chancen. Wieso mit den transformierbaren Rails groß werben, wenn wir sie ohnehin nur zu festgelegten Zielen lenken dürfen? Wo bleibt hier die versprochene Freiheit? Noch schwerer wiegen die Steuerung und das Level-Design, die den für dieses Genre so grundlegend wichtigen Spielfluss konstant stören. Trotzdem hoffe ich auf einen zweiten Teil – dann aber bitte mit einer Bedienung á la Skate und am besten überhaupt keiner Hintergrundgeschichte mehr.