Für Amateur, oder Probemitschnitte echt zu gebrauchen
Für den Preis ist die Preis/Leistung wirklich gerechtfertigt!! Die Audio- Qualität ist durchaus für Amateur- Aufnahmen, oder Probemitschnitte zu gebrauchen! Von der Videoqualität bin ich allerdings nicht beeindruckt...nun ja, es handelt sich nun ja nicht mehr um das aktuellste Gerät!Trotzdem empfehlenswert
ich bin jemand der Geräte einschaltet und dann hofft dass er es intuitiv bedienen kann ohne sich erst durch ein dickes Handbuch arbeiten zu müssen.Beim Zoom Q3 war das devinitiv möglich. Wenige Funktionen, wenige Einstellungen und schon gehts los. Die Qualtiät der Audioaunahmen klasse, der Videos o.k.Ich bin vollstens zufrieden. Hier zwei Beispiele für Aufnahmen, eine davon unter schwierigen Lichtverhältnissen:[...]und[...]Nur der Batterieverbrauch ist relativ hoch aber trotzdem 5 Sterne!
Das Zoom Q3 ist ein tolles Gerät. Video können andere bestimmt besser. Die Qualität ist bei 480x640 nicht immer beeindruckend, insbesondere bei schwierigen, eher dunklen Lichtverhältnissen. Mit dem 2fach Digitalzoom, nimmt die Qualität sogar noch ein bißchen ab. Aber es ist ja auch nicht in erster Linie ein Videogerät, sondern ein Audio-Aufzeichnungsgerät mit zusätzlicher Videofunktion. Die Audioaufnahmen sind wirklich beindruckend gut, selbst in der geringeren mp3-Qualität. Und die Einfachheit der Bedienung ist unschlagbar.Als Zubehör empfehle ich:+ Manfrotto Super-Clamp, 035 (klemmbar an alle Rohre/ Profile 13 bis 50 mm)+ Manfrotto Adapter Spigot, 013 (Gewinde 1/4" und 3/8")+ Manfrotto 015 Adapter 1/4" auf 3/8"+ K&M 224 Schwanenhals (eine Seite 3/8" Innengewinde, andere Seite 3/8" Außengewinde, Länge 300mm, ø 15mm)Damit kriegt man den Zoom auch noch überall fest, egal ob an senkrechten oder waagerechten Profilen und ist damit viel vielseitiger als mit jedem Stativ.
Wenig Video, viel Audio und noch mehr Kompromisse.
Handy Video Recorder sind gerade der Renner, wobei das Wort "handy" hier für "handlich, immer zur Hand" steht. Vorgemacht hat's CISCO mit seinem Flip Ultra. Kodak, JVC, Samsung und andere haben nachgezogen. Was den Q3 allerdings momentan einzigartig macht, ist das eingebaute qualitativ gute Stereomikrofon, das besonders Musiker und Reporter interessieren dürfte. Dafür muss man aber eine Menge Nachteile in Kauf nehmen. Doch der Reihe nach:Design: Der Q3 sieht recht robust, professionell und "technisch" aus. Er ist zwar handlich, aber verglichen mit einem Mobiltelefon, das auch Videos aufnehmen kann, ist er doch um vieles klobiger, so dass man ihn kaum grundlos mit sich herumtragen wird. Wenn man das oben aufgesetzte Mikrofon nicht berücksichtigt, entspricht er in der Größe ziemlich genau dem wesentlich billigeren Flip Ultra SD (VGA-Version), der allerdings ein wasserdichtes Gehäuse besitzt. Vielleicht steckt unter der Haube sogar die gleiche Video-Engine. Den Flip gibt es allerdings in gleicher Größe auch noch als HD-Variante mit HDMI-TV-Ausgang. Vielleicht bekommt auch der Zoom früher oder später einen Nachfolger in HD-Qualität... Der eingebaute LCD-Monitor hat etwas über 6 cm Diagonale, wovon aber ein großer Teil zur Darstellung der Aussteuerungsanzeige abgezwackt wird, so dass fürs Bild nur 4,5 cm übrig bleiben.Die Bedienung ist extrem einfach und logisch, es gibt sehr wenig Menüpunkte. Die Tasten sind leichtgängig, aber leider nicht gut geschützt, so dass man leicht eine Aufnahme versehentlich starten oder stoppen kann. Das Beste aber ist zweifellos die "Papierkorbtaste", mit der man die Aufnahme sofort löschen kann... Klasse: Das USB-Kabel ist eingebaut. Allzu standfest ist der Q3 trotz seiner Gummifüsschen nicht, aber wenigstens ist ein Stativgewinde da. Die Stromversorgung läuft über 2 Alkalibatterien oder NiMH-Akkus. Leider werden weder Netzteil noch Akkus mitgeliefert. Die auf SD-Karte mitgelieferte Player- und Schnitt-Software ist sehr schlicht gehalten und läuft nur in Verbindung mit Quicktime.Video: Der Q3 hat nur VGA-Auflösung und zeichnet im *.MOV Format auf SD-Karten bis 32 GB auf. Das reicht für viele Stunden (je nach Audioqualität). Es gibt keine Fotofunktion. Die Videoqualität ist vergleichbar mit dem, was heutzutage jede ordentliche Digitalkamera oder ein Oberklasse-Handy schafft. Für Youtube reicht das Bild allemal, aber zuhause auf dem Flachbild-TV wünscht man sich schon ein schärferes und besseres Bild, wie es z.B. der Flip Ultra HD oder der Kodak ZI8 liefert. Das Fixfocus-Objektiv ist scharf von 80 cm bis unendlich, über die Lichtstärke ist nichts bekannt. Bei Tageslicht oder hellem Lampenlicht erhält man brauchbare Ergebnisse. Bei schummriger Beleuchtung wirken die Videos allerdings flau und kontrastarm, also kaum geeignet für Live-Aufnahmen in einem Club. Das zweifache Digitalzoom ist eine nette Dreingabe, so kann man den Bildausschnitt bei der Aufnahme wenigstens etwas anpassen. Es gibt keinen Bildstabilisator. Die Videoausgabe erfolgt über Cinch-Stecker als composite-Signal, aber dummerweise nur bei Wiedergabe. Bei der Aufnahme sieht man nichts auf dem Monitor, schade!Audio: Hier will der Q3 punkten, schafft es aber auch nicht ganz. Das eingebaute Mikrofon stammt angeblich vom Zoom H4n Audiorecorder. Im Gegensatz zu diesem ist aber der Aufnahmewinkel nicht veränderbar. Sprachaufnahmen wirken mit dem Q3 sehr klar, aber bei Musik ist der Klang etwas dünn und höhenbetont und lässt etwas Fundament und Wärme vermissen. Rauschen ist kein Thema und der Stereoeindruck ist sehr transparent und eindeutig monokompatibel, was für Videosharing wichtig ist, denn nicht immer ist die Wiedergabe in Stereo möglich. Insgesamt kann man zur Klangqualität sagen: Sie ist um Längen besser als bei den meisten Digitalkameras, Videorecordern und Handys, aber nicht ganz so gut wie bei speziellen Audiorecordern ähnlicher Preisklasse, wie z.B. der Zoom H2 oder H4n. Akustikgitarre-Aufnahmen damit oder mit meinem Edirol R-44 Recorder, der allerdings in einer anderen Preisliga spielt, klingen doch merklich satter und ausgeglichener als beim Q3.Leider sind beim Q3 gegenüber z.B. dem H2 auch die Möglichkeiten bei der Tonaufnahme arg eingeschränkt. Es gibt keinen externen Audio-Eingang. Man kann also kein externes Mikrofon anschließen wie z.B. beim Kodak ZI8. Der minimale Aufnahmeabstand ist daher immer durch das Bildformat vorgegeben (80 cm oder mehr), der Nachhall des Raumes ist also nicht zu eliminieren. Die Aufnahmeaussteuerung ist nicht individuell einstellbar. Es gibt nur low, high und auto. Die "auto"-Einstellung funktioniert in der Praxis ordentlich, Artefakte wie Verzerrung, Pumpen oder starke Kompression sind mir nicht negativ aufgefallen. Man kann wählen zwischen MP3 (bis zu 320 kb/s) und WAV (16/24 bit, 44/48 kHz). Verzichtet man auf Video, geht sogar 96 kHz. Sehr professionell wirkt die Aussteuerungsanzeige, die aber leider nicht abschaltbar ist. Dadurch verbraucht sie immer einen großen Teil der Bildschirmfläche, unnötigerweise auch bei der Wiedergabe. Ebenfalls nicht abschaltbar ist die rote Aufnahme-Kontrollleuchte unter dem Objektiv, was z.B. beim Flip Ultra HD geht.Fazit: Der Q3 ist ein Spassmacher für Leute mit nicht allzu hohen Erwartungen. Seine Stärke ist die superleichte Bedienung bei relativ gutem Klang, was vielseitige Anwendungsmöglichkeiten vor allem für Reporter und Musiker eröffnet. Leider hat Zoom aber gerade mit Blick auf Musiker an entscheidenden Stellen gespart. Für den fehlenden Audioeingang und die fehlende Kontrollmöglichkeit bei der Aufnahme über Video-Monitor gibt es dicke Minuspunkte. Wie soll man sich z.B. selber beim Gitarrespielen aufnehmen, wenn das Teil mindestens 80 cm entfernt stehen muss und der Bildschirm nach hinten zeigt? Die Bildqualität ist heute auch nicht mehr zeitgemäß im Vergleich zu der Konkurrenz (vor allem Flip Ultra HD und Kodak ZI8). Wer vorrangig Musikaufnahmen machen will und auf die Videofunktion ganz verzichten kann, bekommt mit dem Zoom H2 einen besseren und billigeren Recorder mit weitaus weniger Einschränkungen.