Testurteil: "37 von 100 Punkten"
Test: Einzeltest: Aurora - Das letzte Experiment (PC)
Zitat: O.k., Schluss mit dem Sarkasmus! Aurora – Das letzte Experiment ist absolut unterirdisch. Zwar sind wenigstens zahlreiche Rätsel noch recht passabel, aber damit ist die Haben-Seite auch schon komplett. Die Grafik mit ihren kaum vorhandenen Animationen ist hässlich, Sprachausgabe ist nicht vorhanden, Sounds und Musik fehlen größtenteils. Am Anfang dreht man noch verwundert am Lautstärkeregler seiner Boxen bis sich schließlich Ernüchterung einstellt. Auf diese Weise wirkt die Spielwelt von Aurora – Das letzte Experiment absolut leblos.Die Dialoge sind langweilig, die Charaktere bleiben oberflächlich. Die Tatsache, dass die Objektbeschreibungen nicht aus dem Italienischen ins Deutsche übersetzt wurden, ist ein schlechter Witz. Auch die Hintergrundgeschichte, die an eine x-beliebige US-amerikanische TV-Produktion oder eine Weltpremiere eines deutschen Privatsenders erinnert, lässt nur das große Gähnen aufkommen.Es ließen sich noch zahlreiche andere Details aufzählen, die Gründe dafür wären, keinen Ausflug in die Welt von Detektiv John Pileggi zu machen. Beispielsweise überlappen sich Objekte im Inventar gegenseitig, und in Dialogen erscheint ein weißes Quadrat auf dem Gesicht des Gesprächspartners, wenn dieser spricht.Kurzum: Auch für rund 20 Euro ist Aurora – Das letzte Expermient keine Kaufempfehlung – nicht zuletzt auch deshalb, da man das Spiel in wenigen Stunden gelöst hat. Voraussetzung hierfür ist natürlich die Erfüllung der im Test erwähnten Punkte a) und/oder b).