Testurteil: "5.4 / 10"
Test: Einzeltest: Delaware St. John 3
Zitat: Pro: + Recht nette Rahmenhandlung (wenn auch nicht besonders gruselig oder einfallsreich), läuft auf Uralt-PCs, Steuerung funktioniert bestens
Contra: Steinzeit-Technik, Auflösung nur in 800x600, triviale Rätsel, peinliche Zwischensequenzen, menschenleere Standbilder, führt zu Müdigkeit (fragen Sie Ihren Apotheker), minimalistische Sounduntermahlung
Ja, das Gameplay ist wirklich ereignislos, doch bei einem Adventure erwartet man auch keine Action-Einlagen. Dennoch hätte man etwas mehr, als das millimetergenaue Absuchen des Bildschirms und triviale Rätsel einbauen sollen, um mit der Genrekonkurrenz mitzuhalten. Das behäbige Vorrangehen wird wenigstens von einer netten Rahmenhandlung unterstützt, bei der man schlicht wissen will, wie es weitergeht. Besonders gruselig geht es dabei nicht zu. Das Niveau bewegt sich hier auf einer Geister-Nachmittags-Sendung im TV. Trotz einer stimmungsvollen Gruselpark-Umgebung haben die vorgerenderten Standbilder mächtig Staub angesetzt. Selbst vor 10 Jahren hätte man damit keinen Schattenmenschen mehr hinterm Schrank hervorgelockt. Zu leicht verdauliche Adventure-Kost für junge Geisterjäger, buuuuhuuuu.