Bereits seit den 1990er-Jahren sind sie auf der ganzen Welt verbreitet und beliebt: HDDs sind Festplatten, die mit beweglichen Schreib- und Leseköpfen ausgestattet sind und Informationen von den sich drehenden Disks lesen. Dennoch gelten sie als mechanisches Bauteil als relativ anfällig gegenüber Temperaturschwankungen, was zu Störungen oder Fehlfunktionen führen kann. Beliebte Hersteller sind HP Sata, Western Digital, Toshiba, Seagate und Samsung.
Wofür wird eine HDD Festplatte verwendet?
Eine HDD Festplatte besteht aus mehreren sich übereinander befindenden Magnetscheiben, die wiederum auf einer Spindel liegen. Diese Scheiben bestehen in der Regel aus einer Magnesium- oder Aluminiumlegierung und verfügen über eine magnetische Beschichtung sowie über eine Schutzschicht. Dazwischen befinden sich wiederum Lese- und Schreibköpfe, die durch einen beweglichen Arm über die Scheiben gleitet, ohne dass diese physisch berührt werden. Umgeben ist die HDD wiederum von einem Kunststoffgehäuse, in dem sich darüber hinaus auch eine Speichereinheit und ein Elektromotor sowie die feine Elektronik befinden.
Das Funktionsprinzip eines HDD Speichermediums ist relativ einfach: Der elektrische Motor versetzt die Spindel und somit auch die Magnetscheiben in Bewegung. Die Lese- und Schreibköpfe gleiten nun schnell über die Oberflächen und lesen Informationen aus oder sichern sie auf das Medium – meist eine klassische CD. Neben den eigentlichen Informationen werden dabei auch PC-interne Daten zur Modulation oder Fehlerkorrektur hinterlegt. Die Festplatte benötigt diese, damit die Daten später wieder korrekt abgerufen werden können.
Worin unterscheiden sich SSD- und HDD-Festplatten?
Seit einigen Jahren gibt es einen klaren Konkurrenten der HDD: die SSD. Sie bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Allen voran kommt sie ohne jegliche mechanischen Teile aus. Das macht sie um ein Vielfaches robuster als eine klassische HDD. Auch Stürze sind in der Regel kein Problem für die SDD, was bei einer HDD mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Datenverlust oder zu ernsthaften Beschädigungen führen würde.
Dadurch, dass die SDD vollständig ohne mechanische Bauteile auskommt, arbeiten sie nahezu geräuschlos. Die HDD verursacht dagegen ein brummendes Geräusch, was vor allem bei Computern und Laptops mit dünnem Gehäuse deutlich wahrgenommen werden kann.
Ein weiterer wichtiger Pluspunkt ist, dass eine SSD deutlich schneller arbeitet als eine herkömmliche HDD-Festplatte. Das bringt unter anderem einen zum Teil doppelt so schnellen Start des Computers mit sich, auch Programme und Dateien lassen sich damit sogar bis zu viermal schneller öffnen.
Nicht zu vergessen ist darüber hinaus, dass die SSD ein geringeres Gewicht aufweist als eine HDD und sich daher auch hervorragend für den mobilen Einsatz – wie in einem Notebook – eignet. Weiterhin verbraucht sie weniger Energie, was sich positiv auf die Akkulaufzeit eines Laptops auswirkt.
Welche Kaufkriterien gibt es?
Vor dem Kauf einer HDD sollte man sich bereits darüber im Klaren sein, wofür die Festplatte später genutzt werden soll. Dementsprechend kann eine passende Mindestkapazität ausgewählt werden. Welche Art von Informationen und wie viele davon man auf der Platte unterbringen möchte, entscheidet über die erforderliche Größe. Mittlerweile gibt es viele HDDs mit einer Kapazität von 1 oder 2 TB. Ein Speicher von 2 TB ist allerdings nicht für jeden erforderlich: Wer damit nur normal arbeiten, wenige Dateien sichern oder Spiele spielen möchte, kommt normalerweise auch mit 1 TB oder weniger aus. Langfristig wird man an einem Modell mit 2 TB aber durchaus richtig liegen, da Programme und Games mit der Zeit immer mehr Speicher erfordern.
Ebenfalls berücksichtigt werden sollte, dass die passenden Anschlüsse auf dem Mainboard sowie am Netzteil im Notebook vorhanden sind. Weiterhin können auch die Ausstattung und die vom Hersteller gewährleistete Garantie ein Kriterium für den Kauf sein. Der Preis ist zwar ebenfalls ein Kriterium, auf das viele achten, allerdings sollten die Leistung und die Qualität einer HDD-Festplatte im Fokus stehen.
Fazit
Vor dem Kauf einer HDD-Festplatte ist es sinnvoll, sich mit den verschiedenen Varianten auf dem Markt genauer zu befassen und auch die Unterschiede zu einer SSD zu kennen. Auch die Kapazität des Speichermediums ist ein Punkt, mit dem man sich frühzeitig auseinandersetzen sollte: Wer nur wenige Dateien sichern möchte, kommt mit einem Speicher von 512 GB oft bereits gut aus. Für höhere Ansprüche dürfen es dagegen auch ruhig 1 oder 2 TB sein – dies hängt von den persönlichen Anforderungen ab.







































