Transportable Keyboards, beispielsweise von Yamaha, Ableton, MPK, AKG oder Launchkey sind bei Hobbymusikern und Profis beliebt. Sie zeichnen sich durch geringen Platzbedarf, Leichtigkeit und einfache Bedienung aus. Für die Erzeugung der Töne ist die richtige Software unerlässlich. Mithilfe entsprechender Ein- und Ausgänge sowie Anschlüsse können die Musiker auf dem elektronischen Piano nicht nur spielen, sondern die Lieder auch beliebig bearbeiten und verändern. Selbst der Klang eines völlig anderen Instruments lässt sich mit Modellen von Behringer, Magix, Doepfer und anderen einstellen.
Verwendung eines MIDI-Keyboards
Ein MIDI-Keyboard ist eines von vielen digitalen Instrumenten zum Erzeugen musikalischer Töne. Es ist leiser und benötigt weniger Platz als ein Piano. Damit ist es auch zur Verwendung in einer kleinen Wohnung geeignet. Aufgrund der geringen Größe kann es auch auf Reisen mitgeführt werden. Allerdings ist zum Betrieb eines Keyboards von Marken wie MPK oder Launchkey stets die richtige Software nötig. Ohne diese lässt sich kein Klang erzeugen. Schon Kinder und Klavieranfänger können das Keyboard im MIDI-Format leicht bedienen.
Wer Lust hat, eignet sich den Umgang mit Hilfe von Lernsoftware an. Wer bereits Erfahrungen mit dem Piano oder vergleichbaren Instrumenten hat, kann sich im Home Studio eigene Lieder aufspielen. Ebenso begleitet der feine digitale Klang private Videos oder erweckt eigene Kompositionen zum nusikalischen Leben. Selbst Profi-Musiker nutzen die moderne Elektronik für Produktionen im Musikstudio.
Aufbau und Funktionsweise
Für das Spielen verfügt ein MIDI-Keyboard über Tasten ähnlich wie das Piano. Je nach Modell gibt es Ausführungen mit 32 oder 48 Tasten. Seitlich und im Bereich oberhalb dieser Tasten befinden sich die Bedienelemente für die digitale Funktion. Damit lassen sich Tonhöhe, Tonart und Tondauer einstellen.
Hörbar werden diese Klänge durch die Übertragung via Software an ein angeschlossenes Endgerät. Das können Tablet, Laptop oder PC sein. Für die Verbindung mit dem Endgerät gehören entweder ein MIDI-Kabel oder ein USB-Kabel zur Ausstattung. Für die Datenübertragung hat das Keyboard einen MIDI-Ausgang und das entsprechende Empfängergerät einen MIDI-Eingang. Fachlich korrekt ist die Bezeichnung MIDI-Out bzw. MIDI-In. Zur Ausstattung mancher MIDI-Keyboards gehören Anschlüsse für Pedale und Fußschalter. Drehregler und zusätzliche Taster erweitern die möglichen Funktionen für die Klangkontrolle und Klangsteuerung.
Anschlussmöglichkeiten für ein MIDI-Keyboard
Grundsätzlich wird ein MIDI-Keyboard über das Kabel an einen PC angeschlossen. Wer seine gespielte Musik bearbeiten möchte, kann als Anschlussmöglichkeit Sound-Module oder Synthesizer verwenden. An einem angeschlossenen Display sind die Töne zu sehen, die auf der Tastatur gerade gespielt werden. Auch die gerade vorgenommenen Einstellungen lassen sich dort ablesen. Sofern ein Fernseher entsprechende MIDI-ins (MIDI-Eingänge) besitzt, kann das MIDI-Keyboard auch hier angeschlossen werden.
Einige Keyboard-Varianten besitzen integrierte MIDI-Ein- und Ausgänge. Die Bedienung der Tastatur und Controller-Tasten ist identisch mit der Übertragung und Soundkontrolle. Zur Ausstattung mancher Modelle von MIDI-Keyboards gehört ein Klinkenanschluss. Eine moderne Variante sind zusätzliche oder ausschließliche USB-Anschlüsse.
Notwendige Software für den Betrieb
Die grundlegende Software für das Spielen auf dem MIDI-Keyboard wird mit den Instrumenten bereits mitgeliefert. Doch damit lässt sich die Musik nur abspielen, aber nicht verändern. Deshalb ist es unumgänglich, sich Software über das Betriebssystem des Endgeräts herunterzuladen. Nötig ist dafür ein Betriebssystem, welches mit dem Betriebssystem des Keyboards, beispielsweise von MPK oder Launchkey, kompatibel ist. Mit der Software DAW (Digital Audio Workstation) können Lieder aufgenommen, bearbeitet und als Datei exportiert werden.
Viele Übertragungs- und Bearbeitungssoftware steht kostenlos zum Download bereit. Diese kostenlose Software ist für Hobbymusiker und Einsteiger völlig ausreichend. Lernsoftware hilft dabei, sich in die Grundlagen des Keyboardspiels einzuarbeiten. Manche Software-Entwickler bieten diese in einfacher Form ebenfalls kostenlos an.
Besteht dauerhaftes Interesse an der Verbesserung der musikalischen Fähigkeiten, lohnt sich die Investition in kostenpflichtige Varianten. Diese bieten außer den Lernfunktionen auch Probiermöglichkeiten für musikalische Experimente.
Wer noch professioneller in die Welt dieser digitalen Instrumente einsteigen möchte, kann ebenfalls aufwändige Software herunterladen. Die kostenpflichtigen Varianten sind ideal für professionelle Musiker und Produzenten, sogar zum Einsatz im Musikstudio. Allerdings sollten für die Verwendung dieser Versionen bereits umfassende Kenntnisse im Umgang mit MIDI-Keyboard und Software vorhanden sein. Nur so kann die ganze Bandbreite an Funktionen genutzt werden.
Fazit
Für die sinnvolle Verwendung eines MIDI-Keyboards müssen die Besitzer über kompatible Endgeräte verfügen. Das Instrument selbst ist wie eine PC-Tastatur nur das Übertragungsgerät. Mithilfe der integrierten Software werden die angeschlagenen Töne über die Soundkarte des Endgeräts hörbar. Zusätzlich heruntergeladene Software bietet weitere Bearbeitungsmöglichkeiten.


































