Noch nie war es so einfach, einen gesunden Joghurt selbst zu machen. Joghurtmaschinen sind auf dem Markt in verschiedenen Varianten vertreten. Es gibt Joghurtmacher mit und ohne Strom, aus Edelstahl, mit Timer und mit Abschaltfunktion. Der Handel bietet Geräte mit einzelnen Gläsern oder einem großen Behälter an. Rommelsbacher, Severin, Krups, WMF, Clatronic, Klarstein, Steba, AEG, Bomann und Moulinex gehören zu den beliebtesten Herstellern von Joghurtbereitern. Dieser Ratgeber soll die Kaufentscheidung für ein bestimmtes Gerät erleichtern.
Was ist ein Joghurtbereiter?
In der heutigen Zeit ist es schwer, als Kunde den Überblick zu behalten, wo die Zutaten für das Produkt herkommen und wie es produziert wurde. Es ist oftmals nicht eindeutig, welche Zutaten verwendet wurden. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Menschen, ihre Lebensmittel selbst herzustellen. Eine Möglichkeit bietet der Joghurtbereiter. Mit ihm ist es relativ einfach, eigenen Joghurt zu kreieren. Auch Quark und Frischkäse lassen damit zubereiten. So weiß man genau was drin ist und kann getrost auf Geschmacksverstärker, Zucker und künstliche Aromen verzichten.
Moderne Joghurtmacher sind aus Plastik oder rostfreiem Edelstahl und zählen zu den Küchenmaschinen. Sie bieten einen großen Mehrwert für Joghurtliebhaber. Damit kann man einfach eigenen Joghurt herstellen. Alles was man braucht ist Milch, Joghurtkulturen und den Joghurtmacher. Das bietet eine gesunde Alternative zu den im Supermarkt erhältlichen Joghurts. Ein weiterer Vorteil ist die Schonung des eigenen Geldbeutels. In der Herstellung ist gekaufter Joghurt teurer als die selbst hergestellte Alternative. Mittlerweile gibt es Joghurt-Kochbücher, Rezepte im Internet oder es werden eigene Kreationen entwickelt. Der hausgemachte Joghurt ist eine schöne Geschenkidee für Familie und Freunde.
Grundsätzlich handelt es sich bei den im Handel verfügbaren Joghurtmaschinen um ein Gerät mit Deckel, das entweder mit oder ohne Strom arbeitet. Modelle ohne Strom besitzen einen äußeren Rand, der mit heißem Wasser gefüllt wird. So hält der Joghurtmacher den entstehenden Joghurt warm. Joghurtbereiter ohne Strom eignen sich darüber hinaus als Warmhalter für andere Gerichte.
Wie funktioniert ein Joghurtbereiter?
Der Joghurtmacher erleichtert den Küchenalltag immens. Er wandelt Milch selbstständig in Joghurt um. Mit einer Joghurtmaschine lassen sich meist 0,6 bis 2,5 Liter Joghurt herstellen. Es dauert lediglich wenige Minuten den Ansatz für eigenen Joghurt vorzubereiten. Er entsteht aus Vollmilch oder fettarmer Milch und Naturjoghurt beziehungsweise Joghurtferment. Auch vegane Alternativen wie Soja- und Hafermilch lassen sich dafür verwenden. Frische Vollmilch sollte man zuvor einmal aufkochen, um eventuelle Keime abzutöten. Anschließend muss die Milch abkühlen, ansonsten überleben die wichtigen Milchsäurebakterien nicht.
Milch und Joghurt beziehungsweise sein Ferment müssen gleichmäßig vermengt und in den Joghurtbereiter gegeben werden. Nun werden die Gläser oder der Behälter verschlossen. Nachdem das Gerät angeschaltet ist, erwärmt sich der Inhalt auf eine Temperatur von 42 bis 45 Grad Celsius. Durch die Wärme, die der Joghurtbereiter erzeugt, reift das Joghurtferment. Es ist die perfekte Umgebung für Joghurtkulturen. In den nächsten zehn bis zwölf Stunden entwickelt sich der Joghurt. Die Laktose der Milch wird durch Bakterien in Milchsäure umgewandelt. So verdickt sich die Masse während der Reifung immer mehr. Die Milchsäure lässt den fertigen Joghurt leicht säuerlich schmecken.
Die Dauer der Reifung hängt von einigen Faktoren ab. Wird das Gerät während des Prozesses verschoben, kann sie sich verlängern. Ebenso kommt es auf die gewünschte Konsistenz an. Soll der Joghurt fest sein, dauert es länger. Der fertige Joghurt wird zum Abkühlen in den Kühlschrank gestellt. Dort hält er sich etwa sieben bis zehn Tage. Den Naturjoghurt kann man ganz nach Belieben mit Früchten, Sirup, Gewürzen oder Mus verfeinern. Für die nächste Zubereitung kann man ein Glas des fertigen Joghurts aufheben. Dieser Vorgang lässt sich einige Male wiederholen. Danach sollte man wieder frischen Joghurt verwenden.
Was kann man mit einem Joghurtbereiter noch zubereiten?
Einige Geräte sind für die Zubereitung von Quark, Käse und Frischkäse geeignet. Für die Zubereitung von Quark werden Lab in Form von Tabletten oder Topfen und spezielle Bakterienkulturen benötigt. Um Frischkäse mit dem Joghurtbereiter herzustellen, muss der Käse nach dem Reifeprozess von der Molke getrennt werden.
Fazit
Ob aus Plastik oder Edelstahl, mit einzelnen Gläsern oder einem großen Behälter: Welcher Joghurtbereiter der geeignete für die eigene Küche ist, hängt von individuellen Ansprüchen an das Gerät ab. Sinnvoll ist ein Joghurtbereiter auch dann, wenn man den Joghurt gerne in vielen verschiedenen Variationen genießt. Durch die Anschaffung eines solchen Geräts schont man den Geldbeutel und erhält gesunde Lebensmittel ohne ungesunde Zusatzstoffe.














































