Je länger der Weg, desto tiefer der Ton. Dieser bekannte Spruch unter Musikern trifft auch auf die Tuba zu. Bei ihrem imposanten Aufbau ist es kein Wunder, dass sie im Bass eingesetzt wird. Sie gehört zu den jüngeren Blechblasinstrumenten und bildet die Nachfolge von Serpent und Ophikleide. Wer eine Tuba kaufen möchte, findet bei Miraphone, B&S, Melton, Besson, Cerveny, Hirsbrunner, Roy Benson oder Classic Cantabile eine gute Auswahl.
Was ist eine Tuba?
Die Tuba zählt zu den größten Blechblasinstrumenten. Ihr Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Röhre“. Die Vorläufer des heutigen Instruments waren schon bei den Römern bekannt. Das Musikinstrument wird der Familie der Bügelhörner zugeordnet. Aufgrund ihrer Größe erreicht sie die tiefsten Noten der chromatischen Tonleiter. Die Tubanoten haben in vielen Fällen mehrere Hilfslinien nach unten. Allerdings reicht der Tonumfang über vier Oktaven. Nach intensivem Lernen kann der Tubist höhere Töne hervorbringen. Erfahrene Spieler schaffen es, den Klang der Pedaltöne zu erzeugen. Sie gehören normalerweise nicht mehr zum normalen Tonumfang.
In der Regel wird das Blechblasinstrument als Basstuba in Es oder F gefertigt. Darüber hinaus gibt es Kontrabasstuben, die in B oder C gestimmt sind. Der Aufbau ist gleich, nur die Tubanoten sind entsprechend komponiert. Die B-Kontrabasstuba ist auch als „Doppeltuba“ oder „Kaisertuba“ bekannt. Bis auf die Größe und die teilweise verschnörkelten Rohrverläufe unterscheiden sich die tiefen Blasinstrumente nur wenig. Die Tuba hat einen ähnlichen Aufbau und Klang wie der Bariton und das Euphonium.
Die F-Tuba findet häufig in Sinfonie- und Opernorchestern ihren Einsatz. Sie gilt als schwierig zu bedienen. Die Es- und C-Tuba sind hierzulande selten. Im Gegensatz dazu ist die B-Tuba am häufigsten vertreten. Sie wird in großen Orchestern, Bläserensembles und Posaunenchören gespielt. Zum Lernen auf dem Musikinstrument bietet sich ein kleineres Modell an. Die kleinen 1/2 -Modelle und die 3/4-Tuben sind für junge Anfänger gedacht. Die 4/4-Tuba ist für Blasorchester und Musikzüge gut geeignet. Darüber hinaus wird die 5/4- oder 6/4-Kontrabass-Tuba vorwiegend im symphonischen Orchester bedient.
Wie ist eine Tuba aufgebaut?
Der Aufbau ähnelt anderen tiefen Musikinstrumenten. Der konisch verlaufende Schallbecher in normaler Bauform hat einen Durchmesser von 35 bis 50 Zentimetern. Das Mundstück einer Tuba ist viel größer als das anderer Blechblasinstrumente. Es ist ein Bechermundstück und lässt sich nach dem Spielen abnehmen. Je nach Kesseltiefe und Randbreite des Mundstücks hat der erzeugte Ton einen anderen Klang.
Das Blechblasinstrument wird über den Hauptstimmzug gestimmt. Klingt sie zu hoch, muss dieser ein Stück herausgezogen werden; sind die Töne zu tief, schiebt man den Stimmzug etwas hinein. Um einzelne Töne zu stimmen, muss der Ventilzug am Rohr des entsprechenden Ventils verändert werden. Über die Wasserklappe kann das Kondenswasser, welches während des Spielens entsteht, abgelassen werden. Spätestens, wenn es beim Spielen anfängt zu blubbern, sollte man das Wasser entfernen. Zum Auffangen bietet sich ein kleines Tuch an.
Je nach Bauart hat die Tuba drei bis sieben Ventile. Hierzulande sind Tuben mit Drehventilen beliebt. Es gibt auch Modelle mit Périnet-Ventilen wie bei einer Trompete. Die Finger der rechten Hand bedienen die ersten drei bis fünf Ventile. Wenn es die Tubanoten verlangen, können mit der linken Hand bis zu drei weitere Ventile hinzugezogen werden.
Welche Qualitätsmerkmale gibt es?
Die Tuba überzeugt mit ihrem unnachahmlichen, warmen Klang. Wer das Spielen des Musikinstruments lernen will, sollte auf einige wichtige Punkte achten. Besonders die Größe ist ein Kriterium, welches nicht unterschätzt werden darf. Eltern, die ihren Kindern dieses Instrument kaufen möchten, müssen auf die altersgerechte Größe achten.
Eine Tuba ist in der Regel aus Messing oder Goldmessing gefertigt. Das verwendete Material beeinflusst den Klang. Ebenso können ihn nachträgliche Legierungen oder Lackschichten stören. Die Ventile einer hochwertigen Tuba lassen sich, ohne zu klackern, einwandfrei bewegen. Auch das Mundstück spielt eine nicht unerhebliche Rolle für die Qualität. Anfänger sollten darauf achten, dass der Becher nicht zu groß ist. Wenn man das größte Musikinstrument kaufen möchte, sollte man auf diese wichtigen Details achten.
Fazit
Die Tuba bildet den Klangteppich eines jeden Orchesters. Die steuert den Rhythmus bei und überzeugt gleichzeitig durch eigene Melodien. Mit den passenden Tubanoten kann man das tiefe Musikinstrument zum Klingen bringen. Es eignet sich nicht nur für Orchester und Posaunenchöre, sondern übernimmt auch klangvolle Solo-Parts.




























