Das Besondere an diesem Whisky Die Isle of Skye ist für ihre malerische und abwechslungsreiche Landschaft bekannt - von ihren weichen, ruhigen Ufern bis zu den dunklen, gezackten Gipfeln der Cuillin-Berge. Der Talisker Skye Single Malt drückt mit seiner Stilistik genau diese Kontraste perfekt aus. Zum einen finden sich würzige Raucharomen an der Nase, die durch einen eindrucksvollen Meeresduft ergänzt werden. Und zum anderen wirkt der Whisky im Mund überraschend weich und etwas süßlich. Das macht den Talisker Skye Single Malt zu einem Whisky, der auch Einsteigern in die Welt von torfgeprägten Whiskys große Freude bereiten wird. Und Apropos Torf: Da die Landschaft von Mooren mit einer meterdicken Torfschicht geprägt ist, hat man sich schon vor Jahrhunderten den abgestochenen und getrockneten Torf als Energiequelle zu Nutze gemacht. Durch das Trocknen des Malzes (engl. „malt“) über Torf-Feuer entstand ein ganz eigener Whisky-Stil. Dieser ist im Talisker Skye Single Malt besonders eindrucksvoll wiederzufinden. Wie der Whisky schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas mit einem goldenen Schimmer und einem kupferfarbenen Kern. Der Duft erinnert an Zitrusfrüchte, allen voran an Orangen. Aber auch etwas Mango ist zu entdecken. Begleitet werden die Fruchtaromen von maritimen Anklängen: Seetang, Treibholz und Meersalz. Sanft und süßlich im Mund mit einem intensiven, würzigen Eindruck von Rauch. Im Abgang mittellang, sehr weich und aromatisch an verbrannten Torf erinnernd. Talisker Skye sollte am besten pur oder mit einem Schluck Wasser genossen werden.
Jack Daniel's Tennessee Rye Whisky - Jack Daniel Distillery -
Das Besondere an diesem Whiskey Ein vielschichtiges Bekenntnis zur Würze des Roggens und dennoch ein echter Jack Daniel’s. Der Tennessee Rye ist zudem der Benjamin unter den Standardabfüllungen der Distillery aus Lynchburg. Zwar gab es 2012 bereits die experimentelle Auflage eines „Unaged Tennessee Rye“, doch erst sechs Jahre später fand der Straight Rye Whiskey als neue Kreation den Weg nach Deutschland. Rye Whisky bedeutet, dass der Roggen den Ton in der Mash Bill, in der Rezeptur der verarbeiteten Grundzutaten angibt. Beim Jack Daniel’s sind es 70 Prozent Roggen neben 18 Prozent Mais und 12 Prozent Gerste. Der „klassische“ Jack Daniel’s ist als Tennessee Whiskey dagegen vom überwiegenden Mais-Anteil geprägt. Das erklärt ein wenig, warum man sich bei Jack Daniel’s soviel Zeit mit der neuen Rezeptur ließ, und warum der Whiskey ein echtes Statement ist. „70 Prozent Roggen, 100 Prozent Jack Daniel’s“, erklärt dazu die Brennerei. Mit Blick auf die Erzeugung gilt dies allemal. Abgesehen von der unterschiedlichen Mash Bill durchläuft der Tennessee Rye alle Besonderheiten der Destillerie: von der doppelten Destillation in Column Stills über das Filtern des Rohbrands mit selbst hergestellter Holzkohle, dem sogenannten Charcoal Mellowing, und der mindestens zweijährigen Reife in Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Nicht zu vergessen, die Cave Spring, die eigene Quelle der Brennerei, die eisenfreies Wasser liefert. Für die JackDaniel’s-Qualität stehen nicht zuletzt Master Distiller Jeff Arnett und die Whiskey-Maker der Destillerie ein. Der Jack Daniel's Tennessee Rye wird in einer Trinkstärke 45 Prozent Alkoholvolumen abgefüllt. Das erklärt einerseits den Zusatz „Straight“ auf dem Label, anderseits empfiehlt dies den Rye Whiskey als markante Spirituose für Cocktails vielerlei Art. Unbedingt ausprobieren, aber zunächst gehört der Whiskey pur ins Glas. Wie der Whiskey schmeckt Der Rye Whiskey bietet einen leuchtenden Anblick im Glas. Gleichzeitig ein Ausblick auf ein wunderbares Whiskey-Erlebnis. Sowohl kräftig und von Würze getragen als auch mit dezenter Süße ausgestattet, die an reife und getrocknete Früchte erinnert. Orange, Apfel auch im Duft und tatsächlich eine Idee von frischem Roggenbrot. Im Mund präsentiert sich der Whiskey trotz seiner 45 Prozent Alkoholvolumen angenehm mild und sanft. Aber kräftig im Geschmack, der wieder würzige, gar kräuterige Noten auffahren lässt, dazu Nuss und Toffee, Vanille, etwas Honig und eine Spur Pfeffer. Der Abgang milde und ungeheuer einladend.
The Chocolate Block - 2022 - Boekenhoutskloof - Südafrikanischer Rotwein
Das Besondere am Chocolate Block Der Jahrgang 2002 markiert das Geburtsjahr eines Weines aus Südafrika, der mittlerweile Kultstatus besitzt. Damals wurden gerade einmal 15 Fässer vom The Chocolate Block produziert. Und obwohl es heute über 2000 Fässer sind, hat sich die Qualität über die Jahre immer weiter gesteigert. Hohe internationale Kritikerbewertungen untermauern dies. Und obwohl der Name des Weines eine klare Bezugnahme auf die Aromatik dieser Cuvée nimmt, der The Chocolate Block hat eine so vielschichtige Stilistik, dass eine Reduzierung auf den schmeichelnden Schokoladenduft des Weines viel zu bescheiden wäre. Der mit Sicherheit begehrteste Wein von Boekenhoutskloof reflektiert das geradezu mediterrane Klima am Kap ganz hervorragend, denn hier sind es vor allem Cuveés unterschiedlicher Rebsorten, die einen ganz besonderen Reiz ausmachen. Schlichtweg, weil Boekenhoutskloof verschiedene Lagen in der Westkap-Region Swartland besitzt, die durch ihre unterschiedlichen Bedingungen in Sachen Mikroklima und Boden nicht nur einer Rebsorte perfekte Bedingungen bieten. Der The Chocolate Block besteht vor allem aus den Rhône-Rebsorten Syrah (71%), Grenache (11%) und Cinsault (9%) sowie 8 Prozent Cabernet Sauvignon und einem Prozent weißem Viognier als Lieferant zusätzlicher Frische. Dabei wurde lediglich der Cabernet Sauvignon in neuen Eichenholzfässern ausgebaut. Die übrigen roten Rebsorten verbrachten in gebrauchten Fässern ihre Reifezeit, um sie aromatisch nicht zu stark zu beeinflussen. Eine Gefahr, die bei einer so kraftvollen Rebsorte wie Cabernet Sauvignon erheblich kleiner ausfällt. Das Ergebnis ist ein Wein, der durch seine intensive, reife Frucht zwar eindeutig in die Neue Welt einzuordnen ist, aber mit soviel Anmut und Balance daherkommt, dass er auch Weinfreunde zu überzeugen weiß, die normalerweise eher elegante Weine bevorzugen. Unbedingt probieren! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Undurchsichtiges Rubinrot im Glas. Einnehmender Duft, der an schwarze Beeren, weißen Pfeffer, Veilchen, schwarze Oliven und geräuchertes Fleisch erinnert. Am Gaumen körperreich, sehr vielschichtig und mit einer Kombination aus roten und schwarzen Früchten, die reif und saftig wirken. Am Gaumen wirkt dieser Fruchteindruck lange und samtig weich nach. Die wahrnehmbaren Tannine sind bereits gut integriert und bilden ein gutes Gegengewicht zu der attraktiven Säure. Insgesamt noch als jugendlich zu betrachten, aber jetzt schon ein Genuss.
Glenmorangie Signet Single Malt Scotch Whisky - Glenmorangie Distillery -
Das Besondere an diesem Whisky Mit dem Signet Single Malt Whisky bringt Glenmorangie einen höchst exklusiven Blend auf den Markt, der mit seiner dunklen Aromatik von Kaffee und Schokolade seinesgleichen sucht. Hier stehen bittere Noten, die Süße von Früchten sowie eine leicht scharfe Würze im harmonischen Einklang. Ein wahres Meisterwerk von der traditionsreichen, schottischen Brennerei. Die Inspiration zum Glenmorangie Signet Single Malt Whisky lieferte eine Tasse hochwertiger jamaikanischer Kaffee. Die Herausforderung war, die köstlichen, dunklen Mokka-Aromen im Whisky der Highland-Destillerie einzufangen. Um dies zu erreichen, verwendete Glenmorangie als Basis ihren nur einmal im Jahr produzierten Schokoladenmalzbrand. Für diesen kraftvollen Brand mit dem Aroma von Espresso und Schokolade wird stark angeröstete Gerste in den extrem hohen Brennblasen von Glenmorangie destilliert. Das entstandene, kräftig aromatische Destillat wird im Anschluss zunächst in neuen, getoasteten Eichenfässern gereift, und erhält sein Finish in ehemaligen Bourbon- und Sherryfässern. Zum Schluss wird der gereifte Brand mit einigen der ältesten und hochwertigsten Whiskys von Glenmorangie zu diesem herausragenden Blend veredelt. Der Signet, mit seiner einzigartigen und opulenten Aromenvielfalt und seinem samtenen Mundgefühl wird am besten pur, mit ein wenig Wasser oder auf Eis genossen. Wie der Whisky schmeckt Der Glenmorangie Signet Single Malt besitzt eine dunkle Bernsteinfarbe, die bereits einen Hinweis auf die dunkle Aromatik dieses außergewöhnlichen Whiskys gibt. Bereits an der Nase zeigen sich intensive Kaffee- und Schokoladenaromen, die von Orangenzeste, Zimt und Ingwer begleitet werden. Am Gaumen erfolgt eine wahre Eruption der Aromen: Bitterschokolade und Mokka werden von kräftigen Gewürzen, Butterscotch und gerösteten Nüssen durchzogen. Trockenobst und von Schokolade überzogene Orangenkekse zeigen sich im langen, würzigen Abgang.
Guado al Tasso IL BRUCIATO Bolgheri - 2023 - Marchesi Piero Antinori - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein In dem toskanischen Anbaugebiet Bolgheri liegen die Rebparzellen gleich in der Nähe des Tyrrhenischen Meeres. Hier gedeihen beste französische Rebsorten wie Cabernet Sauvignon oder Merlot. Die Weine, die insbesondere Häuser des Schlages Guado al Tasso auf die Flasche ziehen, zählen zweifelsohne zu den begehrtesten roten Juwelen Italiens. Dass die Tenuta Guado al Tasso ihren Bruciato zu diesem Preis verfügbar macht, ermöglicht diesen enormen Spaß bereits zu einem zugänglichen Tarif. Nach der separaten Vinifizierung der Reben (65 % Cabernet Sauvignon, 20 % Merlot und 15 % Syrah) fand die malolaktische Gärung in Barriques aus französischer Eiche statt. Es folgte die finale Assemblage und ein siebenmonatiger Ausbau in Barriques. Danach reifte der Wein vier weitere Monate auf der Flasche. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas zeigt sich der Wein mit dunklen, rubinroten Tönen. Il Bruciato zeigt sich in der Nase fruchtbetont (schwarze Kirsche), mit leichten Holz-Aromen und einem Hauch Mokka. Am Gaumen um einen satten Fruchtkern strukturiert und unterlegt von weichen, feinkörnigen Tanninen. Dieser jugendliche Überschwang hallt noch lange im Ausklang nach. Richtig bezaubernd, dieser Bolgheri für Einsteiger!
Das Besondere an diesem Wein Weine von kompromisslos hoher Qualität zu produzieren ist bei Kanonkop das selbst auferlegte Credo. Spezialisiert hat sich das Weingut der beiden Krige-Brüder auf die südafrikanischste Rebsorte überhaupt: Pinotage. Diese Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault wurde 1925 in Stellenbosch gezüchtet – heute ist sie der Inbegriff von südafrikanischem Rotwein. Kanonkop schickt sich an einen der besten Vertreter seiner Art zu produzieren und das bereits seit Jahrzehnten. Der Pinotage Estate Wine wird aus Trauben gewonnen, die an bis zu 65 Jahre alten Buschreben wachsen. Der Ertrag ist dadurch sehr gering, die Qualität dafür aber sehr hoch. Bei der anschließenden Weinbereitung zählt nur bestmögliche Qualität und viel Zeit: 16 Monate reift der Wein in französischen Barriques aus Eichenholz. Diese Reifezeit verleiht dem Wein zusätzliche Struktur, Eleganz und Aromakomplexität. Das Ergebnis ist ein wahrhaft großer Wein, der mit einer völlig eigenständigen Charakteristik begeistert. Eile ist bei dem Genuss dieses Pinotages übrigens nicht geboten, er wird auch noch in 10 Jahren wunderbar aufspielen – zumindest, wenn man so lange widerstehen kann. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig In einem strahlenden Rubinrot fließt der Wein ins Glas. Der Duft verrät die Rebsorte auf Anhieb und beeindruckt mit intensiven, fruchtig-würzigen Aromen von Brombeeren, Maulbeeren und Himbeeren sowie Pflaumen, Veilchen, Vanille und Zimt. Zudem eine rauchige Note, die an gegrilltes Fleisch erinnern lässt. Im Mund mit satter Struktur und muskulösen Tanninen. Durch den Holzausbau und die ausreichende Frische drückt der Wein am Gaumen eine gelungene Eleganz aus. Im Abgang wirkt dieser Pinotage lange auf den würzig-fruchtigen Noten nach.
Pinot Noir - 2023 - Cloudy Bay - Neuseeländischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der Pinot Noir vom neuseeländischen Kultweingut Cloudy Bay gehört zu den besten Weinen dieser Rebsorte im ganzen Land. So wundert es kaum, dass der Wein aus Marlborough regelmäßig mit Bewertungen deutlich über 90 Punkten ausgezeichnet wird. Für viele Weinfreunde wirkt es trotzdem nach wie vor befremdlich, dass ein so hochwertiger Pinot Noir aus Neuseeland stammt.Denn: Wohl keine andere Weinregion der Welt steht so sehr für Weine der Rebsorte Pinot Noir wie das französische Burgund. Die herausragende Qualität von Spitzenexemplaren des Gebiets steht außer Frage. Die exorbitanten Preise dafür allerdings auch. Gute Alternativen finden sich durchaus mit Spätburgunder-Weinen aus Deutschland, doch wer dabei nicht den Blick in die Neue Welt richtet, begeht einen dramatischen Fehler.Mittlerweile steht Neuseeland für die Rebsorte Pinot Noir wie kein anderes Land außerhalb Europas. Kein Wunder eigentlich, denn die klimatischen Verhältnisse unterscheiden sich vom gemäßigten Klimas im Burgund weniger als man zunächst glauben mag. Das Plus an Sonnenstunden tut den neuseeländischen Pinots eher gut als schlecht. Der besonders fruchtbare Boden kann ebenfalls von Vorteil sein, wenn man die Reben nur ausreichend gut zurückschneidet.Die Trauben für den Cloudy Bay Pinot Noir wurden ausschließlich per Hand geerntet. 85 Prozent der Trauben hat man anschließend entrappt und 15 Prozent behielten ihr Traubengerüst, um für mehr Konzentration im fertigen Wein zu sorgen. Das Anquetschen der Trauben wird im weiteren Verlauf vermieden, da das Lesegut rein mit Hilfe der Schwerkraft in die Gärtanks befördert wird. Dort verbrachte der Most 18 Tage mit Schalenkontakt und nach der Gärung wurde der Wein zwölf Monate in französischen Eichenfässern ausgebaut, wovon 35% Prozent neu waren. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Dieser Pinot Noir zeigt sich mit sehr rebsortentypischem, hellem Kirschton am Auge. Ein betörendes Aroma steigt aus dem Glas, das unverkennbar für Pinot Noir beziehungweise Spätburgunder steht. Reife Erdbeeren, Himbeeren und auch Kirschen in Kombination mit einer Melange aus Erde, Laub, Pilzen und Gewürzen. In dieser Intensität nur in einem Wein aus der Neuen Welt zu finden. Im Mund setzen sich vor allem die Gewürznoten fort – getragen von dem Erdbeer-dominierten Fruchtkern. Zudem ein moderater Tannineindruck sowie eine Umami-Note, die blutig-fleischig wirkt. Im langen Abgang mit guter Säure und nur ganz leichter Bitterkeit ausgestattet.
Das Besondere am 7301 Blaufränkisch Das Mittelburgenland ist Blaufränkisch-Land! Keine andere Region hat sich der Kultur dieser edlen, anspruchsvollen Rebsorte so intensiv gewidmet wie die Winzer im Mittelburgenland. Sie haben es geschafft, einen weltweit unverwechselbaren, gebietstypischen Rotwein zu kreieren. Allein schon aus diesem Grund legt das Weingut Kirnbauer seinen Schwerpunkt auf diese rote Rebsorte – natürlich versehen mit einer eigenen Handschrift. Die Zahl 7301 ist eigentlich nur die Postleitzahl von Deutschkreutz, für den Junior-Chef Markus Kirnbauer jedoch bedeuten die Zahlen „Blaufränkisch-DNA“. So ist dieser Rotwein ein österreichischer Ortswein oder Cru Village. Alle Trauben stammen nämlich aus Lagen von Deutschkreuz. Vergoren wurde er temperaturkontrolliert im Edelstahltank und reifte danach 16 Monate überwiegend in großen Holzfässern und ein kleiner Teil in Barriques. Das Tannin wird in der Zeit perfekt integriert, um einen samtigen, zugänglichen Blaufränkisch zu erschaffen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Aus dem Glas entsteigt ein charmanter Duft nach reifen Brombeeren und dunklen Kirschen, gepaart mit Nuancen von zarter Milchschokolade und der Würze von feinen Küchen-Kräutern. Am Gaumen spiegeln sich die vielschichtigen Aromen wider, wobei die Eindrücke von schwarzen Beerenfrüchten und die klassischen Kräuter-Pfeffer-Noten der Rebsorte Blaufränkisch dominieren. Die seidigen Tannine sind typisch für den Stil des Hauses und bei diesem Wein merkt man, dass saftig-frisch und cremig-weich kein Widerspruch sein muss! Dieser Blaufränkisch ist eine wahre Trinkfreude, mit angenehmen Haselnuss- und Nougat-Anklängen im Nachhall.
Das Besondere an diesem Wein Ein in kleinen Eichenholz-Barriques ausgebauter Grauburgunder stellt ohne Frage eine Seltenheit dar. Stammt er dann zusätzlich aus einer VDP Großen Lage im Kaiserstuhl, horcht selbst der erfahrene Weinfreund auf. Mit Recht, denn der Wein vom Spitzenweingut Dr. Heger in Ihringen ist eine Neudefinition dessen, was man gemeinhin als deutschen Grauburgunder kennt und versteht. Als Großes Gewächs handelt es sich bei dem Grauburgunder um einen trockenen Wein aus einer Großen Lage, in diesem Fall dem Schlossberg in Achkarren. In der bis zu 310 Meter hohen Kessellage wurzeln die Reben auf einem steinigen Vulkanboden, der zum einen die Wärme optimal speichert und zum anderen die Trauben mit einer beeindruckenden Mineralität versorgt. Vor allem für Burgunder-Rebsorten eine massiv qualitätssteigernde Eigenschaft. Für diesen Grauburgunder ist die Prägung des Steinbodens vor allem aber ein harmonisches Gegengewicht zu den würzigen Anklängen und der voluminösen Struktur, die durch den Ausbau in kleinen Holzfässern entstanden sind. Der Schlossberg Grauburgunder Großes Gewächs aus dem Hause Dr. Heger dürfte für jeden Weinfreund eine exzeptionelle Erfahrung sein. Erst nach einer Zeit im Glas oder in der Karaffe spielt der Wein seine Qualitäten gänzlich aus. So wird sich auch eine Reifezeit von mindestens fünf Jahren noch positiv auf dieses Große Gewächs auswirken. Und bitte: Der Wein benötigt ein großes Glas. Ein normales Weißweinglas ist hier fehl am Platz und sollte unbedingt gegen ein Rotweinglas ersetzt werden. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit einem kräftigen Goldton und hellen Reflexen im Glas. Der Duft ist zunächst vom Einfluss der neuen Eichenholzfässer gekennzeichnet: Vanille, Karamell, Rauch und Toffee stehen im Vordergrund. Mit mehr Luft treten fruchtige Aromen von gelbem Steinobst immer mehr in den Vordergrund. Im Mund beeindruckend strukturiert und mit einer perfekten Balance ausgestattet. Der feine Schmelz des Weins kleidet den Gaumen förmlich mit Samt aus. Im langen Abgang mit rauchigen Fruchtaromen saftig nachwirkend.
Achkarrer Schlossberg Grauburgunder Großes Gewächs trocken - 2021 - Franz Keller - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Vornehme Eleganz und klare Mineralität sind die Erkennungszeichen der Weine von Fritz Keller. Das gilt auch für seine Grauburgunder. Vor allem dann, wenn sie aus den Spitzenlagen des Weinguts stammen. Der Achkarrer Schlossberg genießt nicht zuletzt durch die überragenden Spätburgunder einen exzellenten Ruf. Aber auch Grauburgunder gedeiht auf dem von Vulkangestein geprägten Terroir außergewöhnlich gut. Nicht ohne Grund ist der Schlossberg Grauburgunder vom VDP als Großes Gewächs klassifiziert – die qualitative Spitze trockener Weine in Deutschland. Für den Wein kommt nur das beste Traubenmaterial der Lagen Schlossberg, Kirchberg, Eichberg, Enselberg sowie der Gewanne „Im Leh” und „Kähner” zum Einsatz. Bereits im Weinberg werden die Trauben streng selektioniert und selbstverständlich per Hand gelesen. Ausgebaut wird der Grauburgunder geduldige 12 Monate im großen Eichenfass. Und sechs Monate verbringt der Wein auf der Vollhefe. Ein Verfahren, dass dem Wein zusätzliche Feinheit und Frische verleiht. Auch aromatisch an einer dezenten Hefenote zu erkennen. Der Schlossberg Grauburgunder Großes Gewächs von Franz Keller ist alles andere als ein kommerziell getrimmter Wein für den Massengeschmack. Vielmehr besitzt er einen ganz eigenen Charakter, der vor Finesse nur so strotzt. Zudem verfügt er über ein beeindruckendes Reifepotential: Die nächsten zehn Jahre werden den Wein souverän auf seinen Höhepunkt führen. Für Weinfreunde lohnt es unbedingt an diesem Weg teilzuhaben. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas besitzt der Grauburgunder einen hellen Goldton. Der Duft erinnert an feine Zitrusfrüchte und frische Kräuter, aber auch Nuss- und Röstaromen lassen sich entdecken. Im Mund dann wieder eine frische Fruchtaromatik und Noten von Mandeln und Haselnüssen. Zudem eine durch das Vulkangestein geprägte Würzigkeit. Das Mundgefühl ist sehr elegant und von klarer Mineralität geprägt. Der lange Abgang ist balanciert und von einer präzisen Säure gekennzeichnet. Was Kritiker zu dem Wein sagen 93 Punkte von Falstaff „Melone und Rauch im Duft, kandierte Orangenschale und Honigbonbon, am Gaumen geschmeidig ansetzend, reich und seidig, aber auch von sehr fein aufgelöstem mineralischem Extrakt gegliedert, intensiv mineralisch in der Gaumenstruktur, hält eine gute Balance aus gebündelter Eleganz und Anlagen zur Fülle. Vitaler Nerv, sicheres Potenzial“.
Aged Tawny Port 10 Years - Fonseca - Portwein aus Portugal
Das Besondere an diesem Wein Der Aged Tawny ist meist eine Assemblage aus mehrere Jahrgängen. Im Schnitt muss der Portwein aber mindestens 10 Jahre alt sein. Das bedeutet, das zum Teil fünf Jahre alte Portweine und 15 Jahre alte Portweine je zur Hälfte Bestandteile dieses Tawnys sein können. Bei der Zusammensetzung der verschiedenen Jahrgänge kommt es ganz besonders auf die Erfahrung des Kellermeisters an. Bevor der Portwein in den Verkauf darf, muss das ansässige Portweininstitut aus "Instituto do Vinho do Porto" den Wein prüfen und vergibt das Garantiesiegel, welches am Falschenhals angebracht ist. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Fonseca 10 Years Tawny ist rotbraun in der Farbe mit karminroten Reflexen und einem duftenden Bouquet nach reifen Früchten. Seine geschmeidige, seidige Struktur und seine subtilen Nuancen geprägt von frischer Säure und gerbstoffartigem „Griff“ zeigen sich sehr ausgewogen und gipfeln in einem langen, eleganten und breit gefächerten Finish.
AIX Rosé - 1,5 L-Magnum - 2025 - Maison Saint Aix - Französischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Dieser Premium-Rosé aus der Provence hat bereits international von sich Reden gemacht und Auszeichnungen in stattlicher Anzahl errungen. Nicht ohne Grund, denn mit dem AIX Rosé verbindet sich eine unbestechliche, rosafarbene Mission: Mit großer Hingabe und önologischem Feingefühl möchte man den besten Provence Rosé der Welt machen. Nicht mehr und nicht weniger.Auf einem 400 Meter hochgelegenen Plateau mitten in der Appellation AOP Coteaux d'Aix-en-Provence gelegen bieten sich dafür optimale Bedingungen: Mineralische Böden, dank der Höhe kühle Nächte nach heißen Tagen und die regelmäßige Belüftung durch den Mistral. Der AIX Rosé ist eine klassische Provence-Cuvée aus Grenache, Syrah und Cinsault. Eine Besonderheit in der Herstellung: Ein Drittel des Weines wird nach der Saignée-Methode erzeugt – französisch für Aderlass – bei der die Schalen im Most ihre Farbe „ausbluten“. Der rosafarbene Most wird anschließend abgelassen und vinifiziert. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Das zarte Rosa im Glas gibt sich noch unschuldig, doch an der Nase eilen einem die Aromen von Erdbeere und Himbeere geradezu entgegen. Feine Zitrusnoten und etwas Blumenduft gesellen sich hinzu. Am Gaumen zeigt sich die ganze Klasse des AIX Rosé. Ein feines Spiel von dezenter Süße und Säure sowie eine spannungsreiche Umami-Note zeigen an, dass der Wein ein hervorragender Essensbegleiter ist. Der Wein hat Nerv, ist knackig und verbindet Frucht mit Frische. Besonderes Lob hat der AIX als Solo-Nummer eingefahren, doch sein wirkliches Provence-Talent entfaltet er zu kalten mediterranen Vorspeisen, zu Bouillabaisse oder gegrilltem Fisch. Was Kritiker zu dem Wein sagen für den nun vorliegenden neuen Jahrgang gibt es noch keine Bewertungen der internationalen Kritik. Jedoch hilfreich zu wissen, dass der Wine Enthusiast die Vorgänger durchweg mit 90 Punkten versehen hat.
AIX Rosé - 2025 - Maison Saint Aix - Französischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Dieser Premium-Rosé aus der Provence hat bereits international von sich Reden gemacht und Auszeichnungen in stattlicher Anzahl errungen. Nicht ohne Grund, denn mit dem AIX Rosé verbindet sich eine unbestechliche, rosafarbene Mission: Mit großer Hingabe und önologischem Feingefühl möchte man den besten Provence Rosé der Welt machen. Nicht mehr und nicht weniger.Auf einem 400 Meter hochgelegenen Plateau mitten in der Appellation AOP Coteaux d'Aix-en-Provence gelegen bieten sich dafür optimale Bedingungen: Mineralische Böden, dank der Höhe kühle Nächte nach heißen Tagen und die regelmäßige Belüftung durch den Mistral. Der AIX Rosé ist eine klassische Provence-Cuvée aus Grenache, Syrah und Cinsault. Eine Besonderheit in der Herstellung: Ein Drittel des Weines wird nach der Saignée-Methode erzeugt – französisch für Aderlass – bei der die Schalen im Most ihre Farbe „ausbluten“. Der rosafarbene Most wird anschließend abgelassen und vinifiziert. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Das zarte Rosa im Glas gibt sich noch unschuldig, doch an der Nase eilen einem die Aromen von Erdbeere und Himbeere geradezu entgegen. Feine Zitrusnoten und etwas Blumenduft gesellen sich hinzu. Am Gaumen zeigt sich die ganze Klasse des AIX Rosé. Ein feines Spiel von dezenter Süße und Säure sowie eine spannungsreiche Umami-Note zeigen an, dass der Wein ein hervorragender Essensbegleiter ist. Der Wein hat Nerv, ist knackig und verbindet Frucht mit Frische. Besonderes Lob hat der AIX als Solo-Nummer eingefahren, doch sein wirkliches Provence-Talent entfaltet er zu kalten mediterranen Vorspeisen, zu Bouillabaisse oder gegrilltem Fisch. Was Kritiker zu dem Wein sagen Für den nun vorliegenden neuen Jahrgang gibt es noch keine Bewertungen der internationalen Kritik. Jedoch hilfreich zu wissen, dass der Wine Enthusiast die Vorgänger durchweg mit 90 Punkten versehen hat.
Das Besondere am Allesverloren Shiraz Seit 140 Jahren ist das Weingut Allesverloren im Besitz der Familie Malan. Es liegt ungefähr 100 km nordöstlich von Kapstadt an den südöstlichen Ausläufern des großen Kasteelbergs im wunderschönen Riebeek Valley. Danie Malan ist nun bereits in der fünften Generation Weinmacher auf Allesverloren und liebt es, die sortentypischen Aromen der Rebsorten herauszuarbeiten. Seine Leidenschaft gilt hier besonders den Rotweinen. Die Trauben für diesen Shiraz wachsen in nach Süden ausgerichteten Weingärten mit Sandstein- und Schieferböden auf 60 bis 300 m über dem Meeresspiegel. In dieser warmen Gegend, mit geringen Niederschlägen, sind die erfrischenden Westwinde ein wichtiger Aspekt für die hochwertige Weinproduktion. Dazu kommt natürlich das professionelle Weinbergs-Management und geringe Erträge durch Grünschnitt der Trauben im Frühsommer. Geerntet wird per Hand Ende Februar, wenn die Komplexität der Aromen in den Trauben am höchsten ist, die Tannine reif sind, aber die einzelnen Trauben immer noch fest. Jeder Weinberg wird separat vinifiziert. Im Keller wird temperaturkontrolliert in offenen Tanks für 5-7 Tagen vergoren. Später reift der Shiraz für 15 Monate in kleinen Holzfässern. Bemerkenswert ist, dass dieser preisattraktive Wein ein wirklich gutes Potenzial aufweist. Immer wieder erntet Danie Malan für seinen starken Rotwein Lob, Anerkennung und viele Auszeichnungen! Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Ein kräftiges Rubinrot mit violetten Reflexen zeigt sich im Glas. Das Bukett überzeugt mit opulenten Fruchtkorb von Brombeeren, Heidelbeeren und reifen Pflaumen, gepaart mit feinen rauchigen Noten, Nuancen von Pfeffer, Zedernholz und Speck. Am Gaumen spiegeln sich die Aromen wider, der Shiraz wirkt sehr harmonisch, mit einer guten Struktur, samtigen Tanninen und einem vollen Körper. Angenehme Eindrücke von getrockneten Früchten und eine dezente Holzwürze bleiben noch eine ganze Weile im angenehmen Nachhall erhalten. Einfach wahnsinnig gut gemacht.
Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs - 2023 - Van Volxem - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Dieses Riesling Großes Gewächs von Van Volxem vereint gleich mehrere Superlative in nur einem Wein: Der Riesling stammt von einer dramatisch anmutenden Steillage, gegenüber des Orts Kanzem. Der Altenberg liegt in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung und die Nähe zur Saar verschafft der Lage Temperaturausgleich und Lichtverstärkung. An der steilen Schieferwand des Altenbergs wird die Prägung des Bodens sofort sichtbar. Die Devonschiefer-Verwitterungsböden sorgen in dem Wein für eine beeindruckend filigrane, klare Mineralität und eine an weißen Pfeffer erinnernde Würzigkeit. Zudem besitzt Van Volxem im Altenberg eine Parzelle mit besonders alten Riesling-Rebstöcken. Der Ertrag fällt entsprechend gering aus, doch liefern diese besonders tief in den Schiefer wurzelnden Reben eine unvergleichlich hohe Qualität – ganz so, als brächte das höhere Alter mehr Erfahrung in Sachen Spitzenqualität mit sich. Kellermeister Dominik Völk ist sich der Güte des Leseguts sehr bewusst und so geht er entsprechend respektvoll damit um: Der Weinbau wird extrem naturnah durchgeführt und die Ernte per Hand erfolgt nur bei voller Reife der Trauben. Die alkoholische Gärung startet spontan durch in der Luft und auf den Beerenschalen vorkommenden Hefen. Ein Vorgang, der die Aromatik des fertigen Weines entscheidend beeinflusst. 11 Monate wird der Wein im großen Holz vinifiziert. Nicht etwa wegen einer gewünschten Holzaromatik – das alte Holz gäbe diese gar nicht mehr ab – sondern um dem Wein etwas mehr Saftigkeit und Struktur zu verleihen. Dennoch lässt sich das Altenberg Alte Reben Riesling Große Gewächs von Van Volxem als schlank bezeichnen. Der vergleichsweise geringe Alkoholgehalt und die rebsortentypische Säure lassen den Wein jederzeit erfrischend leichtfüßig daherkommen. Ein Wein, der das höchste Qualitätssiegel des VDPs mit Fug und Recht innehält. Er gehört damit zu der Spitze deutscher Rieslinge und damit gleichzeitig auch zu der Crème de la Crème weltweit. Vor allem das hervorragende Alterungspotential wird Weinfreunde über die nächsten 20 Jahren begeistern. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein helles Zitronengelb erstrahlt im Glas. Der intensive Duft des Weines erinnert vor allem an reife Pfirsiche und weißen Pfeffer. Im Hintergrund auch Mirabellen und Kirschen. Im Mund mit einer sehr präzisen und klaren Säure sowie einer feinen Extraktsüße. Auf der einen Seite sehr tief und vollmundig, auf der anderen Seite feingliedrig und balanciert. Im Abgang sehr lang und das große Alterungspotential andeutend. Was Kritiker zu dem Wein sagen 95 Punkte von James Suckling „Bereits ziemlich zugänglich, mit jeder Menge Aromen von weißen Früchten und einer erfolgreichen Verbindung zwischen voller Reife und Eleganz. Langes, treibendes Finale mit viel Mineralkraft. Trinken oder warten“. 94–95 Punkte vom Wine Advocate „Der Kanzemer 2019 Altenberg Riesling Alte Reben GG startet mit reifen, konzentrierten, süßen Rieslingfrüchten aus einem tollen Terroir. Die aromatische Nase ist bereits intensiv und elegant, mit einer klaren, perfekt präzisen, reifen und leicht gedünsteten Frucht, die mit Feuersteinnoten aus Schotter verflochten ist. Am Gaumen rein und intensiv, ist dies ein reifer und konzentrierter, aber feiner, eleganter und terroirgetriebener Altenberg mit viel Intensität, Salzgehalt und Spannung im spektakulär langen Abgang. Dies ist ein großartiger, raffinierter ‚Vin de Terroir‘ aus einem warmen Jahr.“
Altenberg Große Lage Riesling Auslese edelsüß - 0,375 L - 2019 - Van Volxem - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Dominik Völk beweist immer wieder, dass er beim Weingut Van Volxem die Idealbesetzung als Kellermeister ist. Seine Fähigkeiten herausragende Weine entstehen zu lassen sind unbestritten – ohne ihn und Weingutsbesitzer Roman Niewodniczanski würden Weine von der Saar immer noch ein Schattendasein innerhalb der offiziellen Bezeichnung des Anbaugebiets – Mosel – fristen. Diese Riesling Auslese aus dem vom VDP als Große Lage klassifizierten Weinberg Altenberg macht allerdings auch deutlich, dass Van Volxem über perfekte Voraussetzungen verfügt, um Weine von Weltformat zu produzieren: Die süd-südöstliche Ausrichtung der Steillage Altenberg sorgt für eine ideale Sonnenexposition und der Einfluss der Saar wirkt temperaturausgleichend – sowohl bei kalten als auch bei besonders warmen Graden. Der von Schiefer geprägte Boden lässt außerordentlich leichtfüßige, klare und präzise wirkende Rieslinge entstehen. Vor allem bei einem Süßwein ein entscheidender Qualitätsfaktor. Die Altenberg Riesling Auslese von Van Volxem überzeugt daher vor allem durch sein perfektes Zusammenspiel von mineralisch geprägter Säure und fruchtumwobener Süße. Diese Auslese wirkt zu keinem Zeitpunkt überzuckert oder gar klebrig. Die Frische ist so ausgeprägt spürbar, dass man sich auch nach dem zweiten Gläschen nicht „satt“ fühlt. Der niedrige Alkoholgehalt, von deutlich unter 10 Prozent, trägt zu diesem schönen Trinkfluss noch positiv bei. Übrigens: Eine Riesling Auslese macht sich nicht nur als Dessertwein gut – zumindest, wenn die Nachspeise nicht süßer als der Wein gerät – auch als Begleiter von aromatischen Käsesorten ist der Altenberg hervorragend geeignet. Und als Aperitif macht sich eine solch gelungene Auslese natürlich ebenfalls bestens. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Farbe dieser Auslese ist ein Hellgelb mit grünen Reflexen. Der Duft wird von würzigen Aromen geprägt, die an Muskatnuss und Safran erinnern. Aber auch der einnehmende Duft von kandierten Pfirsichen und Orangen machen den Wein aus. Im Mund mit deutlicher Restsüße, die aber aufgrund der guten Säurestruktur nicht aufdringlich wirkt. Im langen Abgang schlank, elegant und mit salzigen Untertönen.
Das Besondere an diesem Wein Der Altos Ibéricos Rioja ist ein Rotwein aus der berühmten spanischen Region Rioja, hergestellt von der renommierten Bodega Miguel Torres. Er besteht zu 100 % aus der Rebsorte Tempranillo, die auf kargen, steinigen Böden in einer Höhe von 400 bis 500 Metern wächst. Die Trauben werden von Hand gelesen und sorgfältig ausgewählt, um die beste Qualität zu garantieren. Über einen Zeitraum von 12 Tagen wird der Most bei kontrollierter Temperatur vergoren, anschließend reift der Altos Ibéricos Rioja für 12 Monate in französischen Eichenfässern und anschließend mindestens ein Jahr in der Flasche. Dies entspricht den strengen Vorschriften für die Herstellung von Crianza-Weinen in Rioja und Ribera del Duero. Weine der Qualitätsstufe Crianza müssen mindestens 24 Monate reifen. Ein aufwendiger und langwieriger Prozess, der einen ganz besonders gelungenen Rioja entstehen lässt. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Wein schimmert in einem intensiven Rubinrot. Das ausgewogene Bouquet erinnert an Brombeeren, Marmelade, Veilchen und Granatapfel. Am Gaumen ist der Wein voll und frisch-fruchtig, mit sehr feinen Tanninen und einem samtigen Abgang.
Anniversario 62 Primitivo di Manduria Riserva - 2019 - Cantine San Marzano - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Um das große Potential der apulischen Halbinsel Salento unter Beweis zu stellen, gründeten 19 Winzer im Jahr 1962 die Kellerei Cantine San Marzano. Seither ist viel Zeit vergangen, doch auch heute stehen die Weinberge der Cantine für eine besonders hochwertige Traubenqualität. Durch die langjährige Erfahrung und Leidenschaft der San Marzano Winzer gelingt es dieses Potential in süditalienische Weine auf Spitzenniveau zu verwandeln. Der Anniversario 62 Riserva führt dies eindrucksvoll vor. Der Wein stammt aus dem Top-Anbaugebiet Primitivo di Manduria, einem DOC-Gebiet in Salento, das der Rebsorte Primitivo exklusiv gewidmet ist. Der als Riserva klassifizierte Wein ist ein besonders intensiver, eleganter und langlebiger Vertreter der Rebsorte und macht gleichzeitig das ganze Potential dieser Weine deutlich. Teil der Erfolgsformel des Anniversario 62 Primitivo di Manduria Riserva besteht in der Tatsache, dass die verwendeten Primitivo-Reben mindestens 60 Jahre alt sind. Garant für einen sehr niedrigen Ertrag, der von allerhöchster Qualität gekennzeichnet ist. Das Resultat ist ein besonders konzentrierter und aromatisch vielschichtiger Wein. Eine weitere Steigerung der Güte erfährt der Primitivo durch 18 Monate Reifezeit in französischen und amerikanischen Barrique-Fässern aus Eichenholz. In Folge darf der Wein die Kennzeichnung Riserva stolz auf seinem Etikett tragen. Auch wenn der 50. Geburtstag der Cantine San Marzano schon etwas zurückliegt, einen Grund zum Feiern bietet der Anniversario 62 allemal. Für alle Primitivo-Fans und Liebhaber des sonnigen Apuliens ein wahrer Hochgenuss. Für alle anderen Weinfreunde bietet der Wein ein Kennenlernen von Rebsorte und Region auf Referenzniveau. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dichte, fast undurchsichtige rubinrote Farbe. Der Duft des Weines ist einnehmend und komplex. Seine Fruchtkomponente erinnert an reife Pflaumen, Kirschmarmelade und Brombeeren. Frischer Tabakduft und Sternanis verleihen dem Bouquet eine deutliche Würznote. Im Mund äußerst vollmundig und mit weichen Tanninen. Im fulminanten Abgang schwingen Aromen von Kakao, Kaffee und Vanille lange nach. Eine präsente Säure federt den leichten Süßeeindruck gekonnt ab.
Das Besondere an diesem Likör Aperol ist hauptsächlich durch den Aperol Spritz bekannt, der in Deutschland als der Sommer-Aperitif schlechthin zelebriert wird. Der bittersüße Likör ist der ideale Partner für einen Prosecco, die feine Süße macht den Drink geschmeidig und die Bitterstoffe unterstreichen die Frische des Aperitifs. Die Liste der Zutaten, die Aperol aromatisieren, ist ebenso vielfältig wie geheim. Bekannt ist, dass Rhabarber, Chinarinde, Gelber Enzian, Bitterorange und verschiedene Kräuter in der Rezeptur erscheinen. An der Original-Rezeptur von 1919 wurde bis heute nichts verändert. Die Geburtsstunde des Aperol Aperitivo liegt im Jahr 1919, als Luigi und Silvio Barbieri nach sieben Jahren der Experimente, die neue Kreation stolz präsentieren. In den 1950er-Jahren erscheint dann der Aperol Spritz auf der Bühne. Über Norditalien verbreitet sich der Drink zunächst gemächlich und später in rasantem Tempo über ganz Europa. Die orangefarbene, auffällige Flasche des Aperol Aperitivo kann man gar nicht übersehen. Die Farbe Orange leuchtet auch im Aperol Spritz, der klassisch im großen Weinglas serviert wird. Der Drink ist einfach nachzumachen. Zunächst Eiswürfel und eine Orangenscheibe in das Weinglas geben, dann den Aperol (4 Teile) und den Prosecco (6 Teile) darüber geben. Noch leichter gelingt der Drink mit Mineralwasser statt Schaumwein. Zumal der Alkoholgehalt des Aperitivo Aperol mit elf Prozent für einen Likör gering ausfällt. Dieser Bitterlikör zählt zur Pflichtbesetzung der Sommerbar daheim und ist sowohl als klassischer Aperitif als auch unkomplizierter Sommerdrink erste Wahl. Wie der Likör schmeckt Das leuchtende Orange des Bitterlikörs ist im Glas einzigartig. An der Nase zeigt sich ein Strauß von Kräutern und Noten von Orangen, auch etwas Vanille ist präsent. Im Munde gewinnen die Kräuter und Orangen an Kraft und spiegeln das Spiel von feiner Süße und bitteren Noten wider. Beides zieht sich bis in das Finale hinein.
Das Besondere am Prunotto Barbaresco Barbaresco galt lange als kleiner Bruder des Barolo, werden doch beide Weine aus Nebbiolo erzeugt. Doch Barbaresco entwickelte in den vergangenen Jahrzehnten ein eigenes Antlitz und einen eigenen Charakter – groß und erhaben genug, um die Aufmerksamkeit von Liebhabern italienischer Weine auf sich zu ziehen. Und in der Tat erzeugt Antinoris Prunotto einen sehr delikaten und raffinierten Rotwein auf die Flasche. Die selektionierten Trauben stammen aus den Gemeinden Barbaresco und Treiso. Die Böden bestehen hier aus feinkörnigem Mergelgestein. Vor der Fermentation wurden diese entrappt. Die Maischestandzeit betrug 15 Tage, mit anschließender malolaktischen Gärung. Der Wein reifte dann zehn Monate in großen Fässern aus französischer Eiche sowie weitere zehn Monate auf der Flasche. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Rotwein präsentiert sich im Glas mit granatrotem Saum. Das Bouquet ist komplex, aber auch sehr verführerisch: dunkle Kirschen, reife Erdbeeren, etwas Lakritze. Am Gaumen frisch, sehr zupackend und gleichzeitig von einem feinen Tannin-Teppich unterlegt. Hier schlummert ein Wein, dem eine weitere Lagerung gut tut. Das Finale ist satt mit Nebbiolo-Frucht und sehr lang.