Laphroaig Islay Single Malt Scotch Whisky 10 Jahre - Laphroaig Distillery -
Das Besondere an diesem Whisky Klassiker und zugleich Einsteiger-Whisky in die torfig-rauchige Welt von Laphroaig. Dieses doppelte Verdienst gebührt zweifellos der 10 Jahre alten Abfüllung der Traditionsbrennerei von der Hebriden-Insel Islay. Und das bedeutet etwas, denn die Vielfalt und Qualität des Sortiments von Laphroaig ist kaum zu übertreffen. Der 10 Jahre gereifte Single Malt ist da fast der Benjamin der Familie. Der Laphroaig 10 Jahre gilt als markanter Vertreter der Islay Single Malts, der neben den charakteristischen torfigen und rauchigen Noten, aber auch Aromen des Meeres einfängt, an dessen Ufern der Whisky seine Reife verbringt. Islay Malt aber auch, weil das Wasser für diesen Whisky vom nahe der Distillery gelegenen Kilbride Stream stammt. Die gemälzte Gerste für den Laphroaig wird in einem ersten Schritt kalt geräuchert und anschließend über einem Torffeuer getrocknet. Das erklärt die Präsenz dieser Aromen noch im gereiften Destillat. Das Brennverfahren für den zehnjährigen Laphroaig ist seit über 75 Jahren unverändert. Damals entwickelte Distiller und Master Blender Ian Hunter aus den traditionell überlieferten Anleitungen die heutigen Standards für den Single Malt 10 Jahre. Der Whisky verbringt seine Reife durchgängig in ehemaligen Bourbonfässern. Einhellige Meinung ist, dass es keine bessere Abfüllung der Destillerie gibt, um einen charakterstarken Islay Malt und den Stil der Brennerei kennenzulernen. Eine Genusslektion im doppelten Sinne. Das macht ihn sowohl für Einsteiger als auch Connaisseure so attraktiv. Wie der Whisky schmeckt Mit dem 10 Jahre alten Laphroaig kommt leuchtendes Gold ins Glas. An der Nase gibt der Single Malt seine Herkunft preis. Dichte, rauchige Noten, aber auch Eindrücke von Seetang und jodiger Meeresluft. Darunter liegt feine Süße und ein Hauch von Vanille. Eine spürbare Süße zeigt sich auch im Mund, wo hauptsächlich torfige und rauchige Töne aufmarschieren und sich etwas Salzigkeit offenbart. Voll, kräftig und ein wenig medizinisch. Intensives Finale, in dem nochmals ein Teppich von Rauch ausgelegt wird. Was Kritiker zu dem Whisky sagen Best Single Malt Scotch 10 Years & Under Jim Murray’s Whisky Bible bewertet Whisky aus aller Welt. Die Worte des Kritikers haben Gewicht. Murray zeichnete den Laphroaig 10 Years als besten Single Malt Scotch bis 10 Jahre Reife aus. Zudem gewann der Islay Single Malt 2019 Gold bei den San Francisco World Spirits Awards.
Dalwhinnie Highland Single Malt Scotch Whisky 15 Jahre - Dalwhinnie -
Das Besondere an diesem Whisky Über eines wird immer mal wieder gestritten, wenn es um den Whisky von Dalwhinnie geht: Ist es wirklich ein Highland Whisky oder zählt er schon zur Speyside? Zumal die Allt an T'Sluic-Quelle, aus der das Wasser für die Dalwhinnie Malts stammt, auch den namensgebenden Fluss Spey speist. Über eines wird dagegen nie gestritten, über die Qualität des 15 Jahre alten Dalwhinnie Single Malts. Der Dalwhinnie 15 Years ist einer der meistverkauften klassischen Malt Whiskys. Dabei ist er nicht unbedingt ein klassischer Highlander. Mit seinem feinen Torf und Rauch fällt der Dalwhinnie 15 Jahre etwas aus der Reihe. Diese Aromen verdanken sich dem Wasser, das durch Torfboden sickert, sowie dem leicht getorften Malz, mit dem die Brennerei arbeitet. In Verkostungsnotizen des Whiskys werden sie oft mit dem Geruch von Heidekraut umschrieben. Eine weitere Besonderheit, nämlich die besonders langsame Reife, ergibt sich durch die Lage der Destillerie. Sie liegt auf mehr als 320 Metern über dem Meer und diese Höhenlage reicht aus, für deutlich kühlere Temperaturen zu sorgen. Im Jahresdurchschnitt beträgt die Temperatur lediglich 6 Grad Celsius. Im Winter kommt es sogar vor, dass Dalwhinnie komplett eingeschneit ist. Mitunter nennt sich Dalwhinnie daher auch „kälteste Brennerei Schottlands“. Niedrigere Temperaturen stehen für einen langsameren Austausch von Holz und Brand. Die Reife vollzieht sich also gemächlicher, was Balance und Finesse des Dalwhinnie 15 Jahre sehr guttun. Nicht umsonst ist der 15 Jahre gereifte Single Malt von Dalwhinnie der Bestseller der Highland-Brennerei. Er gehört in die gut gepflegte Sammlung zuhause, und in ein gutes Bar-Regal erst recht. Wie der Whisky schmeckt Der Dalwhinnie 15 Jahre bringt Gold ins Glas. Der Duft trägt feine, rauchige Töne, von Heidekräutern, trockenen Blüten und getrockneten Früchten vor. Es lohnt sich, geduldig zu sein, und dem Single Malt bereits an der Nase Zeit zu geben. Im Mund ebenso: Honig und Vanille, Trockenfrüchte und Zitrisches, ein feiner Malzton, Toastbrot sowie Anklänge von Heide und Torf. Im Abgang ausgesprochen langatmig, mild dabei, mit etwas Süße, die sich mehr und mehr verliert und von rauchigen Tönen abgelöst wird. Was Kritiker zu dem Whisky sagen 95 Punkte von Jim Murray Star-Kritiker Jim Murray bewertet den Dalwhinnie 15 mit 95 Punkten. Erwähnenswert noch, dass der Highland Malt auf Wettbewerben wie International Spirits Challenge, San Francisco World Spirits Competition und Monde Selection mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet wurde.
Das Besondere an diesem Whisky Seit über 100 Jahren ist der 12 Jahre gereifte Chivas Regal ein Aushängeschild des Blended Scotch Whisky. Ohne Zweifel zählt der Dauerbrenner von Chivas Brothers zu den meistverkauften Whiskys seiner Art. Erstmals 1909 aufgelegt, macht der Blended Whisky hauptsächlich in den USA Karriere. Doch Weltwirtschaftskrise und vor allem die Prohibition bremsen den Höhenflug des Chivas Regal 12 Years empfindlich ab und die Whisky-Brennerei wechselt in den Krisenmodus. Doch die schlechten Tage sind längst Vergangenheit und der Chivas Regal 12 Jahre hat seinen Platz als Everybody’s Darling unter den Blended Scotch Whiskys längst wieder eingenommen. Grund dafür ist die große Zugänglichkeit des Chivas Regal 12 Jahre, der sehr harmonisch und mild daherkommt. Unkompliziert dank der feinen Süße, den fruchtigen und nussigen Noten, ist der Whisky auch für Einsteiger ins Whisky-Metier eine warmherzige Empfehlung. Die genaue Anzahl der Whiskys, die in dem Blend für den 12 Jahre alten Chivas Regal zusammenfinden, wird nicht genannt. Doch unter den vermählten Malt Whiskys und Grain Whiskys nehmen die Brände der Speyside Destillerie Strathisla wohl die entscheidende Rolle ein. Von dort rührt auch die Umschreibung der Distillery als „Heart of Chivas“. Unkompliziert bedeutet beim Chivas Regal 12 yo auch, dass er sowohl solo als auch in klassischen Whisky-Cocktails eine gute Figur macht. Wie der Whisky schmeckt Helles Gold schmeichelt dem Auge und alsbald offenbart sich der wunderbare Duft des Blended Scotch. Ein Konzert aus süßen und würzigen Tönen wie Vanille und Honig, geröstetes Eichenholz und Heidekraut, dazu gesellen sich Anklänge von getrockneten Früchten. Vollmundig und fasst opulent am Gaumen, Karamell und Honig, Banane, Apfel und eine Spur von Malz. Sehr dicht verwoben und im Nachhall eher würzig. Was Kritiker zu dem Whisky sagen 83,5 Punkte von Jim Murray Neben der guten Bewertung vom Whisky-Papst Jim Murray kann der Chivas Regel 12 Jahre mit zahlreichen Auszeichnungen aufwarten. So gewann er 2019 Silber bei der International Wine & Spirits Competition und in den Jahren 2018 und 2020 jeweils Gold bei der International Spirit Challenge.
Knut Hansen Dry Gin - Hamburg Distilling Company -
Das Besondere an diesem Gin Mitten in Hamburg, im Stadtteil Lokstedt, befindet sich die Hamburg Distilling Company (HDC), Geburtsstätte von Knut Hansen. Einem Dry Gin, der die Heimat im Herzen trägt, den Blick aber auch in die Ferne gerichtet hat: Bereits mehrfach international ausgezeichnet, macht dieser Gin nicht nur in Deutschland von sich reden. Seine ersten Schritte machte Knut Hansen im Wohnzimmer von Martin Spieker, einem der Gründer der HDC. Mithilfe einer Tischdestille hauchte er gemeinsam mit seinem Freund Kaspar Hagedorn dem blauäugigen Seemann Leben ein und gut ein Jahr später stand der Hamburger Dry Gin in den Verkaufsregalen. Das Design dieses Dry Gins besitzt großen Wiedererkennungswert. Blaue Augen im markanten Seemanns-Gesicht auf der ansonsten schlichten, runden Keramikflasche, erzählen von Freiheit, harter Arbeit und Abenteuern auf den Meeren der Welt, aber auch von der glücklichen Rückkehr in den heimatlichen Hafen. Mit einer passenden Legende rund um den Hamburger Seemann Knut Hansen ausgestattet, zeugt das Konzept von der Detail- und Heimat-Liebe des Hersteller-Duos. Mittlerweile gibt es neben dem Knut Hansen Dry Gin auch eine alkoholfreie Variante, sowie einige Sondereditionen, die für Abenteuerlust, Fernweh, aber auch für Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Erde und ihrer Bewohner stehen. Für den Knut Hansen Dry Gin werden 14 verschiedene, hochwertige Botanicals mit viel ehrlicher Handwerkskunst verarbeitet. Wenn möglich, stammen die Zutaten aus der Region, zum Teil sogar aus Gewächshäusern mitten in Hamburg. Wacholder, Basilikum und Gurke sind zusammen mit Äpfeln aus dem Alten Land sowie Rosenblüten vom Ostseedeich hauptverantwortlich für seine feine Aromatik mit regionalem Flair. Daneben untermalen unter anderem Holunder, Lavendel sowie Koriander das Aromenspiel. Wie der Gin schmeckt Zeigt der Knut Hansen an der Nase einen milden und floralen Duft, kommen am Gaumen neben den klassischen Wacholder-Noten die Aromen von Basilikum und Gurke besonders gut zur Geltung. Der frische Eindruck dieser Hamburger Spirituose wird von hellen Zitrusnoten und von fruchtigen Aromen reifer Äpfel begleitet. Harmonisch und rund präsentiert sich der Gin mit seinen 42 Volumenprozent durchaus kräftig, ohne dabei scharf zu wirken.
Suntory Hibiki Japanese Harmony Blended Whisky - House of Suntory -
Das Besondere an diesem Whisky Japan hat, verglichen mit Schottland und Irland, keine sehr alte Geschichte in Bezug auf Whisky. Die Destillerie Suntory Yamazaki zeigt jedoch mit dem Blended Whisky Hibiki Japanese Harmony eindrucksvoll, was sie im vergangenen Jahrhundert diesbezüglich an Erfahrung und Können erworben hat. Anlässlich des 90-jährigen Bestehens von Suntory strebte der Master Blender des Unternehmens einen Whisky an, der die gesamte Fülle der Aromen von Suntory Whisky harmonisch miteinander vereinen sollte. Mit der Hibiki-Reihe ist ihm dies dank feinster Handwerks- und Blending-Kunst, einem ausgesuchten Sinn für Harmonie sowie einem Hang zur Perfektion auf bemerkenswerte Weise gelungen. Die Hibiki-Reihe umfasst neben dem Japanese Harmony noch den Japanese Harmony Masters Select sowie einen 17, einen 21 und einen 30 Jahre alten Blend. Hibiki – japanisch für Harmonie – ist die Verkörperung japanischer Whisky-Kunst, erschaffen durch Japans Natur und Menschen. Hier zeigt sich auf höchster Qualität, was japanische Whiskys ausmacht. Sehr elegant, mit floralen Aromen, dabei geheimnisvoll und sinnlich wie Japans Natur und Mystik. Das kunstvolle Flaschendesign symbolisiert die Beziehung zwischen Whisky und Zeit. Die 24 Seiten des Dekanters stehen für die Stunden eines Tages und damit für den Kreislauf der Zeit mit seinen Monaten und Jahreszeiten. Das Etikett ist handgeschöpft und mit seinem klaren Design Ausdruck japanischer Ästhetik. Aus unzähligen Whiskys sorgfältig ausgesucht, ist Suntory Hibiki Japanese Harmony eine Mischung verschiedener Malt- und Grain-Whiskys, welche bis zu 20 Jahre Fassreife besitzen. Fässer aus japanischer und amerikanischer Eiche sowie ehemalige Sherry-Fässer kommen in der renommierten Brennerei zum Einsatz und leisten ihren Beitrag zur wunderbaren Aromatik dieses Blended Whiskys. Dies ist nicht umsonst einer der meist ausgezeichneten Whiskys aus Japan, der auch in Kennerkreisen weltweit hohes Ansehen genießt. Wie der Whisky schmeckt Der bernsteinfarbene Blended Whisky besitzt Aromen von Rosenblüten und Litschi, die mit reifen Holznoten verwoben sind. Am Gaumen fühlt sich der Whisky cremig-weich an und lässt süße Aromen von Orangenschalen, Honig und weißer Schokolade regelrecht auf der Zunge zergehen. Auch im langen Abgang zeigt er sich samtweich und lässt die zuvor entdeckten Aromen sanft ausklingen. Passenderweise zeigt sich das Holz der Mizunara – die japanische Eiche – im Finish als hauchzarter, geheimnisvoller Schleier.
Das Besondere an diesem Gin Der Monkey 47 ist der große internationale Star der neuen deutschen Gin-Szene. Sein Erscheinen 2010 markiert den Anfang eines großen Trends und bis heute steht der Name auch für einen der besten Gins aus deutscher Herstellung. Dieser Glanz verdankt sich gleich mehreren Zutaten. Zu allererst der besonderen Rezeptur mit 47 ausgewählten Botanicals – daher die Zahl im Namen. Darunter finden sich exotische Gewürze und Kräuter ebenso wie Beigaben aus der heimischen Flora des Schwarzwalds. Die genaue Zusammensetzung der Botanicals ist – wie in der Branche üblich – ein großes Geheimnis. Doch für solche Qualität bedarf es auch eines außergewöhnlichen Brenners. Bei Monkey 47 heißt er Christoph Keller und wurde bereits vom Gault Millau zu einem der weltweit 50 Besten seiner Zunft gekürt. Nach sorgfältiger Mazeration und Destillation lagert der Gin aus dem Schwarzwald zunächst in Steingutfässern. Um den Gin auf Trinkstärke zu bringen, greifen die Black Forest Destillers auf eine eigene Quelle zurück. Wie der Gin schmeckt: fruchtig & frisch Der Monkey 47 ist ein ebenso harmonischer wie vielschichtiger Gin. An der Nase lockt er mit Aromen von Beeren, Zitrusnoten, Kräutern und feinem Wacholder. Diese Eindrücke setzen sich am Gaumen fort, gewinnen aber an Vielfalt und neuen Nuancen. Dabei wirkt der Gin leicht und ausbalanciert. Im Finale treten stärker die Kräuter hervor. Pur getrunken ein Erlebnis ohne gleichen. Was Kritiker zu diesem Gin sagen Bei der International Wine and Spirits Competition (IWSC) wurde der Monkey 47 im Jahr 2011 in einer Blindverkostung zum besten Gin der Welt gekürt. Im selben Jahr gab es zudem Gold bei den World Spirits Awards.
Das Besondere an diesem Rum Beim Kraken Black Spiced gibt es kein Entrinnen: Einmal probiert, ist man in seinen Fängen. Der mit Gewürzen aromatisierte Rum ist prädestiniert für originelle Longdrinks oder den Einsatz in Cocktails. Dabei geben die Würznoten das besondere Extra mit, ohne den Rum-Charakter zu übertünchen. Schokoladiges, Vanille und Konsorten sind beim Kraken Black Spiced mit an Bord. Streng genommen ist der Kraken Black Spiced kein Rum, sondern eine Spirituose auf Rum-Basis, die zusätzlich aromatisiert wird. Ganz konkret meint dies, auf den Karibikinseln Trinidad und Tobago aus heimischen Zuckerrohr destillierten Rum, der zunächst ein bis zwei Jahre in ehemaligen Bourbonfässern reift, bevor ihm mit einer geheimen Mixtur von kräuterigen und würzenden Zutaten zusätzliche Aromen eingehaucht werden. Als sicher gilt, dass Ingwer, Zimt und Nelken zu den insgesamt elf natürlichen Aromazusätzen zählen. Die Reife von nur ein bis zwei Jahren fällt im Vergleich mit guten Rum-Qualitäten bescheiden aus. Doch darum geht es einem Spiced Rum nicht. Für ihn sind das Destillat und die Fassreife nur die Bühne, auf der er sein besonderes Geschmacksspiel aufführt. Ein Spiced Rum ist auch von einem Flavoured Rum zu unterscheiden, der mit Schokolade, Kokosnuss oder Honig angereichert wird. Der Kraken Black Spiced erweitert das Geschmacksspektrum eines klassischen Rums, ohne dabei die Ausgewogenheit zu verlieren. So bringt er seine eigene Note in die bekannten Rum-Cocktails oder einen Longdrink – auch für das Auge. Die dichte, dunkle Farbe ist eines seiner Markenzeichen. Unbedingte Empfehlung für Barkeeper in eigener Sache. Mit der zusätzlichen Würze eine verführerische Alternative zum klassischen weißen oder braunen Rum. Wie der Rum schmeckt Ausgesprochen dunkel zeigt sich der Kraken Black Spiced im Glas – nomen est omen! Im Duft versammeln sich etwas Zimt und Nelken, dazu Vanille und Kaffee, süße Untertöne und etwas Schokolade. Im Mund spielen die Würznoten etwas ernster auf, harmonieren wunderbar mit dem süßen, melassigen Flow, den Trockenfrüchten und der Vanille. Sehr lang im Abgang und äußerst charmant.
Das Besondere an diesem Gin Dieser Gin hat echten Tiefgang – nicht nur im Aroma, sondern auch in der Mission. Die Gründer wollten mit dem Projekt nicht nur den Spirituosen-Markt um einen Premium-Gin reicher machen, sondern vor allem Projekte für den Artenschutz von Afrikanischen Elefanten unterstützen. Hierfür schlagen sie eine logistische wie aromatische Brücke vom Herzen der afrikanischen Savanne in die malerischen Obstgärten Norddeutschlands. 14 Botanicals werden für den Elephant London Dry Gin verwendet, die primär die Aromen des afrikanischen Kontinents einfangen sollen. Neben klassischen Noten wie Wacholder, Orangenschale, Kiefernnadel und Ingwer stehen daher Zutaten wie afrikanische Wermut, die aromatischen Blätter des Buchu-Strauchs, afrikanische Teufelskralle und die Affenbrotbaumfrucht im Fokus. Harmonisch ergänzt wird die Komposition durch eine ganz deutsche Zutat: handgepflückte Äpfel aus den Plantagen des Alten Lands. Mazeriert und destilliert wird in der Brennerei des Guts Schechow, unweit der Firmenzentrale gelegen. Die kleinen Stückmengen von wenigen hundert Flaschen werden dabei in der Arnold-Holstein-Kupferbrennblase hergestellt. Auch bei der Verpackung wird Nachhaltigkeit großgeschrieben, so kommen die Glasflaschen mit Naturkorken ganz ohne Plastik aus. Und der besondere Clou: Jede Flasche trägt den individuellen Namen eines Elefanten, der durch das Spendenprogramm des Elephant Gin unterstützt und geschützt werden konnte. Wie der Gin schmeckt Äpfel aus dem Alten Land treffen auf Afrika-Aromatik: Rund, würzig, frisch und fruchtig, mit einer natürlichen Süße und intensiv-pfeffrigen Note, die noch lange nachhallen. Sowohl pur als auch mit einem herben Tonic gemischt ein Genuss.
Champagner Taittinger Reserve Brut - Maison Taittinger - Französischer Champagner
Das Besondere an diesem Champagner Klassischer als der Taittinger Reserve Brut geht Champagner kaum. Es ist ein Schaumwein, der die ganze Anmut und Eleganz dieser prestigeträchtigen Gegend verkörpert. Zudem ist dieser Taittinger eine sichere Bank in Sachen Qualität. Mit der Wahl dieses Champagners kann man einfach keinen Fehler begehen. Klassisch ist auch das Cuvée des Taittinger Brut Réserve: 40 Prozent Chardonnay werden mit 60 Prozent der weißgekelterten Rotweinsorten Pinot Noir und Pinot Meunier vermählt. Und obwohl der Brut Réserve über keine Jahrgangsbezeichnung verfügt – typisch für viele Champagner – konnte er von einer besonders langen Kellerreifung profitieren. Bis zu vier Jahre dauert es bis der Taittinger Brut Réserve auf den Markt kommt. Daher wird er weltweit von vielen Kennern als der beste „Non Vintage“ Champagner überhaupt bezeichnet. Ein Champagner ist ein Schaumwein für besondere Momente. Daher sollte man in diesen Augenblicken nicht an Qualität sparen. Der Taittinger Reserve Brut bietet eine kompromisslose Verlässlichkeit, die seinesgleichen sucht. Eine mineralische Frische und der zarte Duft von Pfirsich sowie weißen Blüten werden von der typischen Hefenote untermalt, die an ein frisch gebackenes Brioche erinnert. Mit solch einem Champagner lässt sich nicht nur gut anstoßen, er ist auch ein sehr vielseitiger Essensbegleiter. Und wenn man sich bereits auf Dekadenz eingelassen hat, dürfen es am besten frische Austern zu diesem Taittinger sein. Wie der Champagner schmeckt: fruchtig & frisch Die Farbe des Champagners funkelt in einem hellen Goldgelb. Die feine Perlage produziert einen feinen, anhaltenden Schaum. Der Duft ist offen und ausdrucksstark: Pfirsich, weiße Blüten, Vanille und die klassischen Brioche-Noten zeigen sich. Im Mund dann sehr vital, frisch und rund. Neben den Fruchtaromen zeigen sich am Gaumen auch Honignoten. Im Abgang von gute Struktur und lebendiger Säure gekennzeichnet.
Sauvignon Blanc - 2025 - Cloudy Bay - Neuseeländischer Weißwein
Das Besondere am Cloudy Bay Sauvignon Blanc Die frische, besonders aromatische Stilistik eines Sauvignon Blanc aus Neuseeland ist mittlerweile nicht mehr aus der Weinwelt wegzudenken. Die zahlreichen Fans dieser Weine werden dies bestätigen. Der Sauvignon Blanc von Cloudy Bay ist wiederum ein absoluter Klassiker dieser Gattung, der in Sachen Qualität bereits vor Jahren Standards setzte. Natürlich hat der Cloudy Bay mittlerweile auch im Premiumbereich kräftig Konkurrenz, doch wird er durch sein durchgängig hohes Qualitätsniveau nie enttäuschen. Das sehen auch internationale Kritiker so und vergeben praktisch immer über 90 Punkte. Der Sauvignon Blanc von Cloudy Bay besticht nicht nur durch seine intensive Aromatik, die vor allem an Stachelbeeren und Passionsfrucht erinnert, sondern vor allem auch durch seine Eleganz, den saftigen Körper und das kristallklare Mundgefühl. Um dem Wein zusätzliche eine gewisse Struktur zu verleihen, bedient man sich bei Cloudy Bay eines speziellen Kniffs: Wie gemeinhin üblich, wird der Wein zwar bei kalter Temperatur in Edelstahl-Tanks fermentiert, doch gibt man außerdem eine kleine Charge bei etwas höherer Temperatur in alte Eichenfässer. Sieben Prozent davon landen dann im fertigen Wein. Ausreichend, um dem Wein das Rüstzeug für kräftiges Essen und eine längere Lebensdauer mit auf den Weg zu geben. Wer noch nie einen Cloudy Bay Sauvignon Blanc im Glas hatte, sollte nicht zögern. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Farbe des Weines ist ein blasses Zitronengelb. Er riecht extrem typisch für einen neuseeländischen Sauvignon Blanc nach reifen Stachelbeeren und auch das Aroma von Passionsfrucht rückt stark in den Vordergrund. Zudem hat er auch etwas steinig-mineralisches an der Nase. Insgesamt sehr vielschichtig in der Aromaausprägung. Im Mund dann wunderbar frisch und gleichermaßen elegant – ganz ohne Ecken und Kanten. Das Stachelbeer-Aroma ist hier dominierend. Im Abgang absolut klar, präzise und fein.
Das Besondere an diesem Absinth Um kaum eine andere Spirituose ranken sich solche Mythen wie um den Absinth. Als „Grüne Fee“ wurde der Absinth geliebt und verteufelt. Im 19. Jahrhundert huldigte man ihm in Künstlerkreisen mit regelrechten Trinkritualen. Später wurde er wegen des hohen Gehalts an Thujon sogar als giftig in Frankreich verboten. So führe der regelmäßige Konsum zum Wahnsinn – na klar, die Van-Gogh-Ohr-Geschichte. Solchen Nachreden braucht man keinen Glauben zu schenken – zumal der maximale Thujon-Gehalt längst begrenzt wurde. Ursprünglich ist der Absinth in Frankreich und in der Schweiz beheimatet, doch gerade der Absinth 66 von Abtshof zeigt, dass man sich auch anderswo auf Absinth von bester Qualität versteht. Der Absinth 66 trägt den typischen von Kräutern und Wermut geprägten Geschmack eines Absinths vor. So finden sich Anis, Fenchel, Melisse und Koriander in der Rezeptur wieder. Ebenso typisch ist die leuchtend grüne Farbe der „Fee“ aus Magdeburg. Die Zahl 66 im Namen ist Programm. Denn der Absinth von Abtshof wird mit immerhin 66 Prozent Alkoholvolumen abgefüllt. Allein deshalb verdünnen wahre Absinth-Genießer ihre Spirituose mit Wasser, um mehr als nur ein, zwei Schlucke davon konsumieren zu können. Zu empfehlen ist auch das Einträufeln von mit Absinth flambierten Zucker mithilfe eines Absinthlöffels. Löffel über das Glas legen, Zuckerwürfel darauf, mit Absinth anzünden und der flüssige, leicht karamellisierte Zucker tropft in den Absinth. Ferner macht sich der Absinth in verschiedenen Cocktails gut, um etwa stark fruchtige Noten auszubalancieren. Absinth 66 ist die erste Wahl, wenn es um heimischen Absinth in der Hausbar geht. Wie der Absinth schmeckt Im Glas kündigt sich der Absinth in hellem, fein leuchtenden Grün an. Der Duft gibt sich zunächst zurückhaltend und entfaltet erst nach etwas Zeit sein komplettes Aromenspektrum. Kräuter wie Fenchel und Minze, Anis und Koriander spielen dann auf. Im Mund sind diese Geschmacksnoten von einer dezenten, alkoholischen Süße umspielt, die mit den feinen Bitternoten des Wermuts kontrastiert. Mittellanger, kräftiger Nachhall. Was Kritiker zu dem Absinth sagen Seriensieger bei Wettbewerben Allein beim Internationalen Spirituosen Wettbewerb (ISW) gewann der Absinth 66 bereits mehrfach Gold: 2005, 2007, 2008, 2009, 2010 und 2012.
Das Besondere an diesem Wein Seit 2011 verwendet Antinori für diesen Wein Reben, exklusiv vom weltberühmten Tignanello-Weingarten. Wie es sich für einen echten Chianti Classico Riserva gehört, besteht ein Großteil der Cuvée (90 Prozent) aus Sangiovese. Diese sehr ortstypische Sorte hat in der Toskana ihre geistige Heimat – nirgendwo in Italien wird diese Königin eleganter und klassischer mit anderen Rebsorten vermählt. In diesem Fall werden Cabernet Sauvignon und andere Reben verwendet. Die Weinmacher bei Antinori entrappen dazu die Trauben und pressen diese sanft. Die Fermentation findet in Edelstahltanks statt. Das dauert ungefähr eine Woche, mit anschließender malolaktischen Gärung. Der assemblierte Wein reift daraufhin ein Jahr in kleinen Fässern aus französischer und ungarischer Eiche. Es folgen weitere zwölf Monate Reifezeit auf der Flasche, bevor der Chianti Classico Riserva freigegeben wird. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dichtes Rubinrot im Glas. Das Bouquet duftet intensiv nach reifen Beeren und Kirschen, Vanille-Noten und mediterranen Gewürzen. Am Gaumen ist der Wein kräftig, üppig und umgarnt die Zunge mit einer sehr balancierten und seidigen Tanninstruktur. Im langen Finale kommen Vanille-Aromen auf, gepaart mit einem Hauch Röstung dank der Reife im Holzfass.
Gin Sul Dry Gin - Altonaer Spirituosen Manufaktur -
Das Besondere an diesem Gin Der Gin Sul ist ein klassischer Vertreter seiner Gattung. Mit einer gehörigen Portion Leidenschaft und mit viel Liebe wird er in der seit 2013 bestehenden Altonaer Spirituosen Manufaktur von Hand destilliert. Inspiriert zu diesem aromatischen Tropfen wurde Stephan Garbe, Gründer der kleinen Destille am Hamburger Stadtrand, durch seine Liebe zu Portugals Westküste. Sein Ziel war es, das portugiesische Lebensgefühl, jene unstillbare, von Fernweh und Melancholie geprägte Sehnsucht, das die Portugiesen Saudadé nennen, in einem Gin einzufangen. Nicht von ungefähr heißt das Motto auf der Gin Sul Flasche „Saudadé distilled in Hamburg“. Die für den Gin Sul verwendeten Botanicals wählt Garbe sehr sorgfältig aus. Für ihn steht dabei die Qualität der Botanicals stets vor der verwendeten Menge. Insgesamt sind es 14 pflanzliche Zutaten, die ihren Weg in den Gin Sul gefunden haben. Zum größten Teil werden sie von der Costa Vincentina im Südwesten Portugals importiert. Die verwendeten Zitronen zum Beispiel, die an Portugals West-Algarve wachsen, haben oft die Größe von Grapefruits. Ihre Schalen sind dick wie ein Daumen und sie verfügen über ein besonders intensives Aroma. Ergänzt werden die Zitronen unter anderem von bestem Bio-Wacholder, frischem Rosmarin, Koriander, Zimt, Piment, Lavendel, Basilikum und Rosenblüten. Die wichtigste Zutat ist und bleibt aber die Zistrose. Ein Strauch, der an den Steilküsten Portugals zu Hause ist und an Salbei erinnernde Blätter trägt. Doch nicht deren Blätter werden für die Destillation des Gins verwendet, sondern deren abgesondertes Harz. Es besitzt einen süßlichen, harzig-holzigen Geruch und erinnert etwas an Johannisbeeren. Bei der Herstellung des Gin Sul kommt sowohl das Mazerationsverfahren, bei dem die Botanicals im Alkohol eingeweicht werden, als auch das Dampfverfahren zur Anwendung. Während der Destillation in einer handgefertigten Kupferbrennblase müssen alle Alkoholdämpfe durch einen metallenen Geistkorb hindurch. Hier kommen die Dämpfe mit Zitronenschalen, Rosmarinzweigen und Rosenblättern in Berührung. Behutsam und schonend entsteht so ein charaktervoller Gin. Nach der Destillation wird der Gin Sul dann auf seine Trinkstärke von 43 Volumenprozent gebracht. Dabei kommt klares und weiches Wasser aus 33 in der Lüneburger Heide gebohrten Brunnen, teilweise mit einer Tiefe von bis zu 326 Metern, zum Einsatz. Der Gin Sul wird nicht etwa in Glas-, sondern in weißen Tonflaschen abgefüllt. Aus Steinzeug gefertigt, glasiert und schließlich siebbedruckt, erinnern sie an den Urahn des Gins, den Genever. Dabei sehen sie nicht nur schön aus, sondern haben auch einen nicht weg zu diskutierenden Vorteil: Durch die dicke Keramik werden die zarten Aromen des Gins vor Licht und Temperaturschwankungen geschützt. Neben dem groß in blau aufgedruckten Schriftzug zieren die Umrisse eines sogenannten Typschiffes die Front der Gin-Sul-Flasche. Ein weiteres Symbol, das die Brücke von Hamburg nach Portugal schlagen soll. In Hamburg seit den 1950er-Jahren als Fähren zur Personenbeförderung eingesetzt, wurden sie in den Siebzigern aus Kostengründen abgeschafft und teilweise nach Portugal verkauft, wo sie auch heute noch im Einsatz sind. Wie der Gin schmeckt In der Nase eröffnet der Gin Sul mit einem weichen, fast schon zurückhaltenden Aroma von Wacholderbeeren. Dann gesellt sich ein herber Hauch von Kräutern dazu. Vor allem Rosmarin, Basilikum und Lavendel. Schön würzig, sehr mediterran. Dazu eine fein abgestimmte und keinesfalls aufdringliche Note von Zitrus. Auch ein holzig-harziges Aroma ist zu erkennen, sicherlich von der Zistrose stammend. Am Gaumen ist der Gin Sul weich und trocken, dennoch kräftig und mundfüllend. Wacholderbeeren und Rosmarin verleihen ihm das typische Gin-Aroma. Kräftig, aber nicht rau. Sie treffen auf üppige Zitrusnoten, die für eine gewisse Leichtigkeit sorgen. Flankiert werden sie von schön abgestimmten harzigen Aromen der Zistrosen. Sie erzeugen den mediterranen und l
Johnnie Walker Gold Label Reserve Blended Scotch Whisky - John Walker & Sons -
Das Besondere an diesem Whisky Dieser Blended Scotch versammelt exklusiven Whisky aus den Highlands und mildere Vertreter von der Speyside zu einem echten Meisterstück des Blendings. Er setzt auf fruchtige und süße Noten und untermalt dies sanft mit etwas Rauch und Tönen der Fassreife. Eine uneingeschränkte Empfehlung für die Whisky-Fraktion, die Harmonie und schmeichelndes Auftreten zu schätzen weiß. Der Gold Label Reserve von Johnnie Walker erblickte erstmals 1920 das Licht der Whisky-Welt. Er ist nämlich eine Hommage an das Unternehmen John Walker & Sons, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Anders als man vermutet, spielt das Gold im Namen aber nicht auf dieses Jubiläum oder auch die Farbe des Blended Scotch an. Dafür ist der Fluss in den Highlands verantwortlich, mit dessen Wasser der Clynelish Single Malt hergestellt wird, der wiederum in diesem Blend von Johnnie Walker zu finden ist. In diesem Fluss fand man im 19. Jahrhunderts angeblich Gold – daher also der Name. Daneben soll der Blend zumindest noch einen Talisker und ein Malt von Royal Lochnagar enthalten. Nase und Gaumen hinter dem Johnnie Walker Gold Label Reserve ist Master Blender Jim Beveridge. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er in dieser alles entscheidenden Funktion, seit mehr als 40 Jahren ist er bei Johnnie Walker. Insgesamt der erst sechste Master Blender in der 200-jährigen Geschichte der Whisky-Ikone. Sein Blended Scotch ist eine Referenz an die Hügelketten der Highlands und die vom Meer umspülten Inseln in ihrer sanften Ausprägung. Dieser Whisky will gefallen und das gelingt ihm mit samtweichen Auftreten und schmeichelnden, süßen Nuancen. Wie der Whisky schmeckt Bernstein, nicht Gold, bringt der Blended Scotch zum Leuchten. Im Duft zeigen sich Anklänge an die Highland Single Malts, Heidekraut und ein Stich Honig, dazu feine Würze, Florales auch, das sich in großer Vielschichtigkeit, mit Fruchtnoten im Hintergrund zeigt. Im Mund mit spürbarem Körper, der sich ganz weich und anschmiegsam gibt. Honig erneut und Vanilletöne, etwas Rauch dabei und Eichenholz sowie hintergründige Fruchttöne. Im Abgang wieder würzige Nuancen. Was Kritiker zu dem Whisky sagen 91,5 Punkte von Jim Murray Die Whisky Bible von Jim Murray würdigt den Johnnie Walker Gold Label Reserve mit 91,5 Punkten. Daneben gewann der Blended Scotch in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen. 2020 gab es Gold bei der International Spirits Challenge (ISC) und 2018 wurde Gold Label zum World’s Best Blended bei den World Whisky Awards gewählt.
Pian delle Vigne Brunello di Montalcino - 2020 - Marchesi Piero Antinori - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Das toskanische Familienhaus Antinori ist selbstverständlich auch im Anbaugebiet Brunello di Montalcino tätig. Mit Pian delle Vigne zaubert die Familia einen klassischen Brunello auf Flasche, der seinem Ruf als einer der Weinkönige Italiens alle Ehre macht. Die Reben werden nach der Handlese sorgfältig selektioniert und dann entrappt. Nach einem sanften Pressgang wird der Most im Edelstahltank fermentiert, wobei die Mazerationszeit drei Wochen beträgt. Nach der malolaktischen Gärung wird der Wein in großen Eichenfässern ausgebaut (Fassung: 3000 – 8000 Liter). Das dauert 24 Monate. Im April wurde der Wein auf die Flasche gezogen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dieser klassische Brunello di Montalcino zeigt sich im Glas mit granatroter Robe und leicht orangenem Saum. Das Bouquet duftet herzhaft und intensiv nach roter Frucht – Preiselbeeren, Kirschen und Himbeeren. Leder- und Tabak-Noten sind ebenso präsent. Diese hervorragende Komplexität findet auch am Gaumen statt, wo der Wein üppig strukturiert ist, mit glänzender Konzentration und unterlegt von samtigen Tanninen, die im Finale lange aufblitzen, gemeinsam mit exotischen Gewürzaromen. Der Wein ist jetzt schon richtig genießbar, wird sich aber auch nach weiterer Lagerung großzügig zeigen.
Das Besondere an diesem Wein Der Taittinger Champagner Prestige Rosé Brut basiert auf dem extrem beliebten, weißen Reservé Brut aus gleichem Hause – ebenfalls bei uns erhältlich. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Schaumweinen ist jedoch augenfällig: Dem Rosé-Champagner werden rund 15 Prozent roter Stillwein hinzugefügt, um die attraktive Farbe zu erhalten. Doch geht es nicht nur um den schönen Roséton; der beigesetzte Pinot Noir verwöhnt den Prestige Rosé mit einem feinen Aroma von roten Früchten sowie einer Extraportion Struktur. Letzteres macht diesen Champagner zu einem überraschend vielseitigen Essensbegleiter, der auch deftigeren Speisen ohne Weiteres standhält. Für einen Festtagswein eine mehr als willkommene Eigenschaft. Neben den 15 Prozent Pinot Noir Rotwein werden für diesen Rosé-Champagner weitere 30 Prozent Pinot Noir verwendet, allerdings in einer weiß gekelterten Variante – also direkt gepresst, ohne dass die Farbe aus den Schalen bluten konnte. Gleiches gilt dann auch für den Pinot Meunier, der mit 20 Prozent in diesem Taittinger zum Einsatz kommt. Seine Feinheit und Eleganz verdankt diese Champagner Cuvée aber erst dem ganz und gar weißen Chardonnay. 35 Prozent sind in dem Taittinger Prestige Rosé Brut vertreten – ein vergleichsweise hoher Wert für einen Rosé-Champagner. Doch die Kellermeister von Taittinger wissen was sie tun und so ist das Ergebnis einer der ganz großen „Non Vintage“ Rosé Champagner aus der Gegend rund um Reims. Attraktive Frucht trifft hier auf harmonische Eleganz und eine niemals müde machende Frische. Für besondere Momente immer die richtige Wahl. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas mit einer intensiv rosa leuchtenden Farbe. Die Kohlensäure-Perlen sind sehr fein und steigen rasch nach oben. Der Duft ist zunächst zurückhaltend und zeigt eine Melange aus roter Frucht und Zitrusnoten. Mit mehr Luft lassen sich frische Waldhimbeeren und -erdbeeren sowie Kirschen und rote Johannisbeeren entdecken. Im Mund dann mit einem schönen Gleichgewicht aus samtigen und vollmundigen Noten. Die Beeren-Aromen wirken am Gaumen durch die gute Säure extrem frisch und knackig und wirken im Abgang lange nach. Was Kritiker zu dem Wein sagen 92 Punkte vom Wine Spectator „Getrocknete und mazerierte Himbeer- und Kirschfruchtaromen werden durch einen Strang aromatischer Gewürze, rauchig gerösteter Briochennoten und kalkhaltiger Mineraldüfte in diesem frischen und konzentrierten Rosé mit einer feinen, seidigen Mousse akzentuiert. Jetzt oder bis 2023 trinken“.
Aberfeldy Single Malt Scotch Whisky 16 Jahre - Dewar’s Aberfeldy Distillery -
Das Besondere an diesem Whisky Der 16 Jahre gereifte Single Malt aus den Highlands schließt seit 2015 die Lücke zwischen dem Aberfeldy 12 Jahre und dem Aberfeldy 21 Jahre. Wer den milden, charmanten Einstiegswhisky der Distillery mag, muss den vier Jahre länger gereiften Aberfeldy 16 Jahre lieben. Mit mehr Finesse und Fülle führt er den eher fruchtbetonten, weichen Stil des Hauses in höhere Genuss-Gefilde. Dieser Single Malt ist ein Muss für Scotch Fans. Den Großteil seiner Reife verbringt der Aberfeldy 16 Jahre in ehemaligen Bourbon-Fässern, für das Finishing geht es noch einmal in Ex-Oloroso-Fässer. Genaue Angaben über die Aufteilung der Reifezeit werden seitens der Brennerei nicht gemacht. Bekannt ist jedoch, dass die Whiskys der Aberfeldy Destillerie nur noch zu einem kleinen Teil in den historischen Dunnage Warehouses vor Ort lagern. Dafür ist die Menge des erzeugten Whiskys zu groß, sodass ein großes Lager nicht nur die Single Malts von Aberfeldy aufnimmt, sondern auch die Whiskys der Brennerei beherbergt, die in den bekannten Dewar’s Blend eingehen. Ganz klassisch wird der Highland-Whisky zweimal destilliert und durchläuft dabei einen in traditioneller Form ausgeführten, kupfernen Wash Still und einen Spirit Still. Modifikationen an den Brennblasen sorgen für einen besonders reinen, feinen Brand, dem nahezu alle scharfen Geschmacksstoffe entzogen wurden. Das Wasser für seinen Whisky kommt aus dem kleinen Fluss Pitilli Burn, der direkt an der Destillerie vorbeiführt. Der Aberfeldy 16 Jahre öffnet die Türe zu den Premium-Whiskys. Mit seiner milder, sehr zugänglichen Stilistik ist er eine gleichermaßen Empfehlung für Connaisseure und Einsteiger mit Ambitionen. Wie der Whisky schmeckt Helles, strahlendes Gold zeigt sich im Glas. An der Nase überzeugt der Aberfeldy mit dem Duft von Früchten, Sherry-Anklängen sowie feiner Würze und Eichenholznoten. Im Mund spielen gelbe Früchte und Zitrisches auf, dazu eine charmante Süße mit Aromen von Honig, Vanille und ein wenig Marzipan. Im langen Nachhall brilliert der Single Malt mit schöner Vielschichtigkeit. Was Kritiker zu dem Whisky sagen 89,5 Punkte von Jim Murray Whisky-Kritiker Jim Murray bewertet der Aberfeldy mit 89,5 Punkten.
Das Besondere an diesem Wein Gemeinsam mit Barolo und Brunello definiert Amarone die Aristokratie der italienischen Weinwelt. Es ist aber das Herstellungsverfahren eines Amarone, das seinesgleichen sucht: Der Costasera von Masi wurde im sogenannten Appassimento-Verfahren hergestellt. Dabei werden die früh geernteten Trauben zunächst in speziellen Holzregalen auf Bambusmatten getrocknet. Dadurch verlieren die Trauben während der Wintermonate einen Großteil ihres Wassergehalts. Das Ergebnis sind Beeren, die wie Rosinen anmuten und einen unwahrscheinlich konzentrierten und intensiven Rotwein entstehen lassen. Amarone-Weine sind dadurch in der Regel keine Leisetreter. Doch dieser Amarone della Valpolicella stammt aus einer ganz besonderen Lage: Costasera ist ein nach Westen ausgerichteter Weinberg, der perfekt für den Anbau der Amarone-Rebsorten Corvina, Rondinella und Molinara geeignet ist. Der Hauptgrund dafür liegt in der Nähe zum Gardasee. In kühleren Wetterperioden sorgt der See für einen wärmenden Effekt, der Frost praktisch unmöglich werden lässt. Und in den warmen Sommermonaten verhindert ein kühlender Wind einen Hitzestau im Weinberg. Diese Eigenschaften sorgen für einen Wein, der trotz seines vollen Körpers und der hohen Intensität immer noch ausreichend viel Frische besitzt. Dadurch wirkt der Costasera Amarone Classico wunderbar balanciert und geradezu leichtfüßig. Ein sanfter Riese eben. Dieser Amarone eignet sich hervorragend als Begleiter von kräftigen Fleischgerichten. Aber auch gereifter Käse – Parmesan, Pecorino oder Gorgonzola – passt bestens zu diesem Wein. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Amarone besitzt ein sehr dunkles Rubinrot. Der Duft erinnert an eingekochte Früchte – vor allem Pflaume, Kirsche, Blaubeere lassen sich ausmachen. Aber auch Kaffee, Kakao, Lakritz und etwas Veilchen zeigen sich mit mehr Luft. Am Gaumen dann mit viel Tiefe und Struktur. Die Fruchtaromen zeigen sich auch im Mund präsent und werden durch leichte Zitrusnoten umspielt. Im Abgang daher auch mit schöner Frische und einer überraschenden Eleganz. Der Alkohol wirkt sehr gut eingebunden.
Das Besondere an diesem Wein Der Name ist wie ein Donnerhall. Wie sein großer Bruder, der Solaia, zählt der Tignanello zu den großen Weinen der Toskana. Seine Geburtsstunde liegt in den 1970er Jahren, als die Familie Antinori begann, sich von den traditionellen Weinvorschriften zu lösen, um Weine auf internationalem Spitzenniveau zu kreieren. Dafür kommen neben dem traditionellen Sangiovese auch Rebsorten zum Einsatz, die laut offiziellen Statuten für eine toskanische Klassifizierung gar nicht zugelassen sind. Schlicht als Landwein (IGT) tituliert, etablierten Weine wie der Tignanello den Begriff der 'Supertoskaner'. Heute repräsentiert dieser elitäre Club einige der besten Weine Italiens. So wird der Tignanello nur in besonders guten Jahren hergestellt und das Lesegut stammt ausschließlich aus dem gleichnamigen Weinberg im Herzen der Toskana. Sorgfältige Arbeit im Weinberg, strenge Selektion der Trauben per Hand sowie die besondere Vinifizierung machen den Tignanello zum Genuss-Unikat. Im Tignanello dominiert der Sangiovese mit rund 80%. Die seit 1982 unveränderte Cuvée führt zudem noch die Bordeaux-Rebsorten Cabernet Sauvignon (15%) und Cabernet Franc (5%). Die Grundweine werden separat vinifiziert und erst für die Abfüllung in die Flasche miteinander vermählt. Nach der malolaktischen Gärung werden die Weine zwischen 14 und 16 Monaten in Fässern aus französischer und ungarischer Eiche ausgebaut. Ein Teil der Fässer ist neu, für den Rest werden Fässer in zweiter Nutzung verwendet. Mit dem Tignanello entsteht so ein Spitzenwein, der Weinfreunde auf der ganzen Welt ins Schwelgen geraten lässt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Mit dichter, rubinroter Farbe im Glas. Der Duft ist extrem komplex und zeichnet sich durch Noten von reifen roten Früchten aus: Maraschino-Kirschen, Sauerkirschen, Himbeeren und Pflaumen sowie würzige Aromen von Nelken und Lakritz. Im Hintergrund auch süße Balsamico-Noten, Minze und Schokolade. Im Mund sehr reichhaltig, voll und lebendig mit geschmeidigen, weichen Tanninen. Im beeindruckenden Abgang wirken die zuvor an der Nase entdeckten Aromen lange nach.
Canaima Small Batch Dry Gin - Destilerías Unidas -
Das Besondere an diesem Gin Der Premium Small Batch Gin Canaima ist gleich in mehrerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes: in seinem Ursprung, seinen regionalen Rohstoffen, der ethischen Herstellung und natürlich dem komplexen Aromenbild. Benannt ist er nach dem gleichnamigen Nationalpark in Venezuela. Als Weltnaturerbe gehört dieser zu den größten der Welt und ist insbesondere für seine imposanten Tafelberge bekannt – ein würdiger Namensgeber also für einen Dry Gin, der tief in seiner Herkunft verwurzelt ist. In diesem Gin treffen klassische Botanicals auf außergewöhnliche, regionale und handgepflückte Extrakte aus dem Regenwald. Obwohl Genießer mit den typischen Gin-Aromen von Wacholder, Kümmel und Engelwurz rechnen können, dürfen sie sich auch von exotischen Noten überraschen lassen. Hierzu gehören unter anderem die feinen Aromen der Açaï-Beere, die Frucht der Cashew-Pflanze Merey, die als Energiespender bekannte traubenartige Frucht der Moriche-Palme. Das Resultat ist eine harmonische Komposition von erdigen Untertönen, einer feinen Würze und frischen Zitrusnoten. Die einzeln mazerierten Botanicals finden in einer ausbalancierten Komplexität zusammen. Die Destillation im Small-Batch-Verfahren erhält die kräuterigen und exotischen Aromen in voller Intensität. Der Gin tut aber nicht nur dem Gaumen, sondern auch dem Regenwald etwas Gutes. Jeder Kauf einer Flasche Canaima Gin unterstützt indigene Interessenverbände und die Wiederaufforstung des Regenwalds. Wie der Gin schmeckt Handgepflückte Zutaten aus dem Regenwald Venezuelas sorgen für einzigartige, exotische Aromen. Die zehn einzeln mazerierten Botanicals beinhalten aber auch Klassiker wie Wacholder, Koriander und Zitronenschale. Feine Noten von Pfefferkorn und Rosmarin runden den Genuss mit einer milden Würze ab. Wie gemacht für Mixgetränke oder als Solokünstler on the rocks.