Das Besondere an diesem Wein Der Petrignano ist ein lagenbezogener Chianti Classico aus den gleichnamigen Cru-Weinberg auf dem Gelände von Dievole. Der Weinberg liegt auf etwa 350 – 370 Metern über dem Meeresspiegel und ist Teil des Monte Morello. Die Böden in dieser Einzellage sind reich an Mineralien und Steinen, an manchen Stellen ragen Kalksteinfelsen an die Oberfläche. Seit der Anlage wird die Parzelle biologisch kultiviert und die Trauben einzeln gelesen, um die Eigenheiten dieses spezifischen Terroirs bestmöglich auszudrücken. Ein wenig ungewöhnlich ist wohl, dass der Petrignano nicht die längeren Lagerzeiten der Qualitätsstufen Riserva oder Gran Selezione aufweist, sondern als Annata, also ""einfacher"" Chianti Classico auf den Markt kommt. Dievole sucht hier nach dem unverfälschten, klarsten Ausdruck der Einzellage, ohne sich an Regeln bezüglich der Ausbauzeiten zu halten. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig In der Nase zeigt der Petrignano eine dunkle Blaubeer-Frucht, begleitet von blumigen Noten, die an Veilchen erinnern. Das gesamte Aromaprofil wirkt eher dunkel, aber fein differenziert; dazu gesellt sich eine Mineralik, die an warmen Sand erinnert. Ergänzend Nuancen von Lorbeer. Am Gaumen ist der Wein weich und geschmeidig, mit einem Eindruck, der an einen Wein von ; die Frucht erscheint kräftig und zugleich von süßlichen Gewürzanklängen durchzogen. Im Finale setzt sich die mineralische Präsenz wieder durch, erinnert an warmen Sandstein, während Frische und seidiges Tannin harmonisch miteinander verwoben sind.
Das Besondere an diesem Wein Der vom VDP als Große Lage eingestufte Pfarrwingert liegt bei Dernau, wo sich das Tal der Ahr weit öffnet und steile Hanglagen mit perfekter Südausrichtung zu finden sind. Der Boden der Lage setzt sich aus den typischen Grauwacke Sedimenten zusammen, die hier mit Tonschieferfragmenten zu einer sandsteinähnlichen Struktur verbacken sind. Dieser Boden nimmt die Wärme des Tages perfekt auf und liefert Weine von ausgeprägter Mineralität. Weine aus dem Pfarrwingert sind ausgesprochen duftig, von feiner Frucht und Würze. Dafür sorgen auch die alten Reben der Lage und die Meyer-Näkel typische Sorgfalt bei der Arbeit im Weinberg und im Keller. Konsequente Reduzierung des Ertrags, Lese von Hand, mehrfache Selektion der Trauben sorgen für perfektes Rebmaterial. Der Wein reift rund 16 Monate in Barrique-Fässer: etwa 70 Prozent der Fässer sind aus neuem Holz. Der Fassreife schließt sich noch eine sechsmonatige Flaschenreife an, bevor der Wein das VDP-Weingut verlässt. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Mitteldichtes Kirschrot begrüßt uns im Glas. An der Nase offenbart das Große Gewächs ein eindringliches Konzert von dunklen Früchten. Schwarze Kirschen, Brombeere, Himbeere und Blaubeere geben sich die Ehre. Umrahmt wird die Frucht von Würznoten, Holzaromen und einer Spur Vanille. Ausgesprochen ausgewogen und harmonisch am Gaumen, wo sich die Fruchtnoten strecken und von der frischen Säure aufgefangen werden. Die Tannine sind wunderbar integriert. Ein Wein von beeindruckender Länge, ein echtes Aushängeschild großer Spätburgunder von der Ahr.
Grauburgunder gegen Grauburgunder: was könnte besser geeignet sein, um die Arbeit der Winzer zu vergleichen. Markus Schneider ist sicher der Platzhirsch in der Pfalz, aber die Bauer-Brüder sind starke Herausforderer. Wir sagen: Genuss auf Augenhöhe.
Phyllit Riesling trocken (Bio) - 2025 - Robert Weil - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Wie auch an der Mosel sind viele Lagen im Rheingau von Schiefer-Böden geprägt. Doch es geht auch etwas spezifischer: Dieser Riesling trocken vom Riesling-Weingut Robert Weil trägt nicht ohne Grund den Zusatz 'Phyllit' auf dem Etikett. Phyllitschiefer ist von Urzeiten aus Tonschiefer hervorgegangen und zeigt ebenfalls die typisch feinblättrige Schichtstruktur des Gesteins. Besonders auffällig ist allerdings das Aussehen von Phyllitschiefer: Durch einen hohen Glimmer-Anteil – Quarz, Feldspat und Chlorite sind im Schiefer eingeschlossen – funkelt der dunkelgrau bis violette Boden prägnant in der Sonne und kann oft schon aus der Ferne identifiziert werden. Für Riesling ist Schiefer von jeher der perfekte Untergrund. Die Rebsorte benötigt einen kargen Boden, der viel Mineralität spendet und dadurch die Frische der Weine gekonnt unterstützt. Der Phyllit Riesling aus dem Hause Robert Weil zeigt sich daher besonders klar, mit reiner Aromatik und einer typischen Schieferwürze. Ein Wein also, der seine Herkunft im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge trägt. Vollreifes Traubenmaterial aus Kiedricher Lage erhält im Weil’schen Keller nur noch eine 'minimalinvasive Behandlung', denn der typische Charakter der Schieferprägung soll unbedingt erhalten bleiben. Eine gute Wahl, denn so entsteht ein Riesling, der hält, was sein Name verspricht. In Summe nicht nur ein fabelhafter Weißwein, sondern auch eine gelungene Lehrstunde in Sachen Einfluss des Bodens auf einen Wein. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein hell strahlendes Gelb im Glas. Der frische Duft des Rieslings wird von Zitrusfrüchten, gelbem Steinobst sowie einer kräuterig-würzigen Mineralität geprägt. Im Hintergrund auch Anklänge von weißen Blumen und Hefe. Der Eindruck am Gaumen ist saftig, erneut würzig und mit einem guten Zusammenspiel zwischen Säure und subtiler Süße. Im Abgang lange auf dem frischen Charakter nachwirkend.
Phyllitschiefer Riesling trocken - 2025 - Kruger-Rumpf - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Das Anbaugebiet Nahe liegt in Rheinland-Pfalz, westlich von Rheinhessen, und trägt seinen Namen aufgrund des Flusses, der die Region durchzieht. Kruger-Rumpf ist einer der ganz großen Namen in diesem kleinen Anbaugebiet. Das beweist nicht zuletzt die Mitgliedschaft im renommierten Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP), dem das Weingut bereits seit 1993 angehört. Der Phyllitschiefer Riesling trocken ist laut VDP-Statuten als Gutswein klassifiziert – alle für den Wein verwendeten Trauben müssen demnach aus dem Besitz des Weinguts stammen, der Ankauf von Trauben ist tabu. Ein echter Qualitätsgarant also. Apropos Trauben: Nicht ohne Grund ist dieser Riesling mit dem Zusatz „Phyllitschiefer“ gekennzeichnet. Die genutzten Reben wurzeln auf einem Boden, der von dieser besonderen Schiefer-Art geprägt ist. Phyllit ist ursprünglich aus Tonschiefer entstanden, ist also ebenfalls extrem blättrig und besteht aus vielen, übereinander liegenden Schichten. Der Hauptunterschied von Phyllitschiefer besteht in dem hohen Glimmer-Anteil, der durch sein Funkeln auch optisch sofort auffällt. Diese besondere Bodenstruktur ist nur an der Nahe und im Rheingau zu finden. Der Boden hat natürlich großen Einfluss auf diesen Riesling. Zum einen sorgt er für die typische Schieferprägung, die sich aromatisch in einer würzig-rauchigen Note niederschlägt. Zum anderen äußert sich dieser extrem mineralische Boden durch eine besonders klare, reine und filigrane Statur. Ein absolutes Spezialgebiet des Weinguts Kruger-Rumpf. Klarheit und Eleganz werden hier groß geschrieben, von Frucht getriebene Kraftprotze sind hier völlig undenkbar. Der Phyllitschiefer Riesling trocken bietet einen wunderbaren Einstieg in das Ausnahme-Portfolio von Kruger-Rumpf. Er führt zudem das nur siebtgrößte Anbaugebiet Deutschlands auf einem besonders hohen Qualitätsniveau vor. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Riesling kommt mit einem blassen Zitronengelb ins Glas. Der Duft offenbart auf Anhieb eine klassische Schiefer-Würzigkeit mit etwas Rauch. Aber auch frische Kräuter, Mandarine sowie Zitronenabrieb lassen sich entdecken. Auch im Mund wieder diese unnachahmliche Schiefer-Prägung und eine Wiederholung des Fruchteindrucks. Im Abgang mit straffer Säure, die im Gesamtkontext aber für eine wunderbare Balance sorgt.
Das Besondere an diesem Wein Montepulciano ist nicht die schlechteste Adresse für Rotwein-Fans. Die Stadt in der südlichen Toskana blickt auf eine Jahrhunderte lange Weinbautradition zurück. Die Nobili di Montepulciano zählen zu den besten Rotweinen der Toskana, die es mit einem Chianti Classico gern aufnehmen. Das gilt auch für die Montepulciano Weine mit moderner Stilistik wie den Piccole Elegiae, der sich als kleines Gedicht im Glas ankündigt – so die Übersetzung aus dem Italienischen. Modern heißt in diesem Fall, dass es französische Rebsorten sind, die dem Wein seinen besonderen Charakter verleihen. Bei der Cuvée kommen zudem Trauben aus allen drei Anbaugebieten zusammen, in der die Azienda Agricola Poliziano Rebflächen besitzt. Der Rotwein vermählt Cabernet Sauvignon und Petit Verdot aus der Maremma, Merlot aus Cortona und Sangiovese aus Montepulciano, der hier auch Prugnolo Gentile heißt. Die Trauben werden getrennt vinifiziert und in verschieden großen Holzfässern, aber auch in Betontanks ausgebaut. Der Wein erhält dadurch Kompaktheit und zusätzliche Finesse, ohne an Frische und Trinkfluss zu verlieren. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Mittleres Rubinrot funkelt einladend im Glas. Der Duft von Kräutern und reifen Kirschen und einem Hauch Cassis macht den Auftakt an der Nase. Am Gaumen intensiviert sich das Spiel von kräutriger Würze und voller Frucht, Zartbitterschokolade gesellt sich dazu. Mit Fülle und Frische bis in das Finale voller Verführung zum nächsten Schluck.
Pietro Dal Cero Amarone della Valpolicella - 2019 - Cà dei Frati - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der Amarone ist ein Projekt und eine Herzensangelegenheit der drei Geschwister der Weinfamilie Dal Cero. Ende der 90er-Jahre konnte die Familie rund 12 ha Weingärten in Valpolicella sul Pian di Castagnè im Luxinum-Weinberg erwerben – in der ursprünglichen Heimat ihres Vaters Pietro. Nach 10 Jahren intensiver Vorarbeit, wurde 2008 der erste Jahrgang präsentiert. Der Traum eines eigenen Amarone wurde Wirklichkeit und zu Ehren des innovativen Vaters trägt er den Namen Pietro Dal Cero. Der zweite Jahrgang erhielt direkt eine Spitzenbewertung im wichtigsten Weinführer Italiens, dem Gambero Rosso. Die Cuvée besteht aus den klassischen Rebsorten Corvina, Corvinone, Rondinella und Croatina. Nur die besten und vor allem gesunden Trauben werden geerntet, kommen sofort in spezielle Kisten und trocknen nun 4 Monate lang in gut durchlüfteten Lagerräumen. Danach haben sie ungefähr ein Drittel bis die Hälfte ihres Gewichtes verloren, denn das Wasser aus den Trauben ist verdunstet. Zucker und Extraktstoffe bleiben in konzentrierter Form zurück. Jetzt erst erfolgt die Maischegärung mit einem langen Schalenkontakt. Der stoffige Wein wird für zwei Jahre in neuen Barriques, ein Jahr in Edelstahltanks und weitere zwei Jahre auf der Flasche gereift. So bekommt das Kraftpaket eine weitere Dimension und seine innere Balance. Dennoch ist der Amarone Pietro Dal Cero ein junger Wein mit einem großes Reifepotenzial! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein intensiver Duft entsteigt dem Glas, mit reifen Fruchtaromen von Sauerkirschen, gepaart mit Eindrücken von süßlichem Pfeifentabak, gerösteten Kaffeebohnen und dunkler Schokolade. Dazu gesellen sich kräftige balsamische Noten, die Idee von schwarzer Oliven-Tapenade, Wacholder und ein Hauch Sternanis. Diese vielfältigen Aromen spiegeln sich in ihrer ganzen Komplexität am Gaumen wider. Der Amarone zeigt eine tolle Extraktsüße, kraftvolle Tannine und eine gute Frische – kurzum eine perfekte Struktur, um lange reifen zu können. Tipp: wenn Du nicht 5 - 10 Jahre warten möchtest, gib dem Wein Zeit zum Atmen. Am besten ein paar Stunden vor Genuss in einer Karaffe.
Das Besondere an diesem alkoholfreien Likör Mit seinen intensiven Aromen von roter Grapefruit vermittelt der alkoholfreie Pink Grapefruit von Windspiel sofort das Gefühl von sommerlicher Leichtigkeit. Der herbe Charakter der sonnenverwöhnten Grapefruit harmoniert perfekt mit einer feinen, süßlichen Note und schafft ein ausgewogenes Geschmackserlebnis. Durch die Verbindung mit den hochwertigen Windspiel Botanicals erhält der Pink Grapefruit Likör zusätzliche Tiefe und Komplexität. Diese einzigartige Kombination aus Zitrusfrische und Kräuternuancen macht ihn zu einer vielseitigen Grundlage für kreative Cocktails und Longdrinks. Besonders gut passt er zu Tonic Water, mit dem er ein spritziges und gleichzeitig harmonisches Zusammenspiel entfaltet. Die empfohlene Kreation besteht aus 40 ml Windspiel Pink Grapefruit alkoholfrei und 140 ml Tonic Water. Daraus ergibt sich ein prickelnder, erfrischender Drink, der sich durch seine feine Balance aus herber Fruchtigkeit und angenehmer Süße auszeichnet. Ob als Aperitif, Sundowner oder einfach für einen alkoholfreien Genussmoment zwischendurch – der Pink Grapefruit alkoholfrei überzeugt mit seiner Leichtigkeit und Vielseitigkeit. Die klare Frische der Grapefruit, kombiniert mit den ausgewählten Botanicals, sorgt für ein unbeschwertes Getränk, das nicht nur den Gaumen erfrischt, sondern auch ein mediterranes Lebensgefühl vermittelt. Wie der alkoholfreie Likör schmeckt Der alkoholfreie Likör präsentiert sich in einem klaren, leicht roséfarbenen Ton. In der Nase dominieren die fruchtig-frischen Noten der roten Grapefruit, die sich mit den feinen, würzigen Aromen der Botanicals verbinden. Der Duft ist intensiv und lebendig, wobei die herbe Frische der Grapefruit im Vordergrund steht, begleitet von subtilen Wacholderanklängen. Am Gaumen entfaltet sich eine beeindruckende Kombination aus der fruchtig-herben Frische der Grapefruit und den würzigen Noten des Wacholders. Der Nachklang ist fruchtig-frisch und leicht.
Pinot B Brut Sekt - 2019 - Wilhelmshof - Deutscher Winzersekt
Das Besondere an diesem Wein Die Herstellung hochwertiger Schaumweine ist das Spezialgebiet des Wein- und Sektguts Wilhelmshof aus der Pfalz. Der Pinot B Brut stellt dies eindrucksvoll unter Beweis, denn er wurde nach allen Regeln der prickelnden Handwerkskunst produziert: Sechs Monate verbrachte der Grundwein des Sekts zunächst in Holzfässern, um schließlich nach der zweiten Flaschengärung 54 Monate in der Flasche auf dem Hefelager zu verbringen. Dieser Aufwand hat sich gelohnt, denn der Wilhelmshof Pinot B Brut ist ein Sekt, der in seiner Eleganz und Cremigkeit an einen hochwertigen Champagner erinnert. Und auch die Auswahl der Rebsorten erinnert an das französische Vorbild: Zu gleichen Teilen Spätburgunder (Pinot Noir) und Weißburgunder (Pinot Blanc) kommen zum Einsatz. Wobei der Weißburgunder quasi das Pendant zum in der Champagne verwendeten Chardonnay bildet. Da es sich um einen weißen Sekt handelt, sei noch gesagt, dass der rote Spätburgunder weiß gekeltert wird. Dies bedeutet, dass die Trauben sanft abgepresst werden, ohne den Schalen die Zeit zu geben, ihren roten Farbstoff an den Most abzugeben. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas wirkt der Pinot B Brut durch sein feines Kohlensäure-Spiel bereits sehr vornehm. Und auch der Duft wirkt grazil, ja geradezu aristokratisch: Weiße Blumen und gelbe Früchte zeigen sich an der Nase zurückhaltend, aber dennoch klar erkennbar. Abgerundet wird dieser Eindruck vom wohligen Geruch gerösteten Brots, der auf die lange Zeit auf der Hefe zurückzuführen ist. Am Gaumen dann elegant, frisch und mit einem angenehmen Schmelz ausgestattet. Die gute Struktur des Sekts macht ihn zu einem Essensbegleiter, der auch würzigeren Gerichten standhält. Wie wäre es mit Lamm in einer Kräuterkruste?
Das Besondere an diesem Wein Südtirol kann man als Premiumweinregion bezeichnen. Aus dieser Region kommen überdurchschnittlich viele grandiose Weine. Wie auch dieser Weißburgunder, der in den Kurtatscher Hanglagen gewachsen ist. Es handelt sich hierbei nicht um einen „weichgespülten“, sondern einen unverwechselbaren rassigen, mineralischen Typ. Der tolle Schmelz und die gute Länge unterstreichen das perfekte Preis-/Leistungsverhältnis. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Der Wein duftet zart nach frischen Äpfeln und Birnen. Das spiegelt sich auch im Geschmack wider.
Das Besondere an diesem Wein Eigentlich gilt das Weingut Tenimenti Civa als Experte für die regionalen, autochthonen Rebsorten des im Nordosten Italien gelegenen Friauls. Dass das Weingut auch für die Rebsorten der Pinot-Familie ein exzellentes Händchen hat, beweist dieser Pinot Grigio. Er besticht zuallererst durch seine intensive Aromatik und die perfekte Ausgewogenheit. Der Weißwein stammt aus der DOC Friuli, einem Anbaugebiet, dem hierzulande noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Region umfasst die Hügel östlich von Udine, zwischen den Flüssen Tagliamento und Judrio. Das Klima hier ist gemäßigt kontinental, mit kalten Wintern und warmen Sommern, beeinflusst von den Alpen im Norden und der Adria im Süden. Die Böden bestehen hauptsächlich aus Sedimenten des Eozäns, die sich mit Mergel- und Sandsteinschichten abwechseln. Dieser Untergrund ist kalkhaltig, reich an Mineralien und gut durchlässig. Die Weinberge von Tenimenti Civa befinden sich in verschiedenen Höhenlagen zwischen 100 und 300 Metern über dem Meeresspiegel und sind nach Süden oder Südwesten ausgerichtet. Die Weinlese für diesen Pinot Grigio beginnt in der ersten Septemberdekade in den frühen Morgenstunden, damit die Trauben möglichst kühl in den Keller gelangen. Dort werden sie entrappt, also von den Stielen getrennt, und sanft gepresst, ohne die Kerne zu zerquetschen. Der Most wird dann zunächst geklärt und anschließend in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur vergoren. Anschließend reift der Wein einige Monate in Edelstahltanks auf der Feinhefe. Das Ergebnis ist ein Pinot Grigio, mit viel Schmelz und einer aromatischen Ausdruckskraft, wie man sie nur selten aus Italien bei dieser Rebsorte vorfindet. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas hellgelb mit weißen Reflexen. Die Nase vernimmt reife Früchte wie Birne, Apfel, Pfirsich und Zitrusfrüchte sowie florale Noten von Akazie und Holunder. Im Mund ist der Wein trocken, frisch und harmonisch, mit angenehmer Säure und mittlerem Körper. Er besticht durch seinen fruchtigen und anhaltenden Abgang.
Das Besondere an diesem Wein Die Kellerei Eisacktal baut die Trauben für diesen Pinot Grigio bewusst auf Weinbergen an, die durch ihren hohen Lehmgehalt im Boden vergleichsweise schwer sind. Ziel ist es einen Weißwein zu produzieren, der mit viel Kraft und Ausdrucksstärke zu überzeugen weiß. Die mineralreichen, tiefer gelegenen Erdschichten sind wiederum von Schotter geprägt und sorgen für ein sehr klares Mundgefühl. Ein wichtiges Attribut bei einem Weißwein, der auf Fülle setzt. Über fehlende Frische muss man sich bei diesem Pinot Grigio aus dem Eisacktal ohnehin keine Sorgen machen, so reifen die Trauben auf einer Höhe von bis zu 700 Metern. Die kühlende Wirkung dieser Lage ist ein echter Frischegarant. Nicht ohne Grund werden Pinot Grigio aus dem Alto Adige international so sehr geschätzt. Der Wein von der Kellerei Eisacktal verbindet Fülle und Schmelz mit einem wohltuend frischen Gesamtcharakter. Damit wirkt er leichtfüßig und gut strukturiert zugleich. Das macht den Wein im Übrigen zu einem idealen Essensbegleiter. Auch wenn in Deutschland ein großes Angebot von Grauburgundern existiert, lohnt der Griff zu diesem Wein aus der Alpenregion unbedingt. Nicht zuletzt, da er eine ganz eigene Facette dieser Rebsorte zeigt, die es unbedingt zu genießen gilt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Pinot Grigio funkelt in einem hellen Gelb mit grünen Reflexen im Glas. Das Aroma des Weines präsentiert feine Noten von gelbem Steinobst und grünem Apfel. Im Mund sehr vollmundig, saftig und harmonisch. Die Säure wirkt gut eingebunden und verleiht dem Wein viel Frische. Im Abgang mit guter Struktur und elegantem Mundgefühl.
Das Besondere an diesem Wein Auch wenn die hochwertigen Amarone-Weine das Aushängeschild von Sartori sind: Das Kultweingut aus Venetien versteht sich auch auf die Herstellung von hochwertigen Weißweinen. Neben dem für die Gegend typischen Soave, bringt Sartori mit dem hier vorgestellten Wein einen ganz wunderbaren Pinot Grigio auf die Flasche. Er besteht aus Trauben, die auf Böden innerhalb der historischen Region Tre Venezie reiften. Durch einen besonders schonenden Pressvorgang und der temperaturkontrollierten Gärung in Edelstahltanks, bleiben die intensiven Fruchtaromen der reifen Beeren im fertigen Wein enthalten. Die Säure fällt vergleichsweise mild aus, so dass der Wein unwahrscheinlich harmonisch und schmeichelnd wirkt. Also: Es muss nicht immer ein deutscher Grauburgunder sein! Sein italienisches Pendant weiß ebenfalls zu begeistern. Vor allem, wenn er aus solch gutem Hause stammt. Zu italienischen Antipasti gereicht, der perfekte Essensbegleiter. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild In einem blassen Zitronengelb schimmert der Wein im Glas. Der Geruch erinnert an weiße Pfirsiche und etwas Honigmelone. Jede Menge Frische spendet ein attraktives Zitrusaroma, das nach Zitronenschalen-Abrieb duftet. Am Gaumen mit ganz leichtem Süßeeindruck und einer sehr moderaten Säure. In Kombination mit der attraktiven Frucht, zeichnet sich ein besonders harmonisches Gesamtbild.
Pinot Grigio Castel del Lago - 2025 - Riolite Vini - Italienischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Dieser attraktive Pinot Grigio aus Riolite Vinis Castel-del-Lago-Reihe stammt aus dem italienischen Anbaugebiet Delle Venezie. Diese DOP (Denominazione di Origine Protetta) ist erst seit 2017 eine geschützte Herkunftsbezeichnung und sie kann für Weinberge in Trentino, Friaul-Julisch Venetien und Venetien genutzt werden, so fern die hohen Anforderungen des Konsortiums an die Weine erfüllt sind. Denn: Dieses Anbaugebiet geht aus einer einfachen Klassifikation als Landwein – IGP – hervor. So wurden im Zuge der Umstellung die erlaubten Erträge im Sinne einer Qualitätssteigerung deutlich um 26 Hektoliter pro Hektar verringert. Wie auch beim Castel del Lago von Riolti Vini steht in der DOP Delle Venezie die Rebsorte Pinot Grigio – Grauburgunder – im Mittelpunkt. In den Weißweinen des Anbaugebiets müssen mindestens 85 Prozent davon enthalten sein. Im Castel del Lago sind es kompromisslose 100 Prozent. Das merkt man dem Wein an, denn er zeigt die typische Fruchtaromatik der Rebsorte, die an Pfirsich, Melone und zitrische Noten erinnert. Seinen frischen Charakter erhält der Wein durch die ideal gelegenen Weinbergen zwischen Gardasee und Adria. Frischer Wind auf der einen Seite, die temperaturregulierenden Eigenschaften des Gewässers andererseits, sorgen für langsam reifende Trauben von hoher Qualität. Die Trauben für den Castel del Lago Pinot Grigio werden sehr schonend gepresst und die Gärung findet bei kontrollierter Temperatur zwischen 16 und 19 Grad Celsius in Edelstahltanks statt, um die Fruchtaromatik und Frische in dem Wein zu erhalten. Diese Stilistik passt nicht nur bestens in den Frühling und Sommer, sondern auch ideal zu Gerichten mit hellem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Aber auch zu bunten Salaten ist der Weißwein ein passender Begleiter. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit brillanter strohgelber Farbe. Der Duft zeigt Noten von Pfirsich, Birne, Apfel, Honigmelone und Zitrone. Im Mund weich und cremig sowie mit ansprechender Frische und aromatischer Fruchtigkeit. Ein klarer, trockener Weißwein, der zweifelsfrei den ganzen Reiz Italiens ins Glas holt.
Das Besondere an diesem Wein Das IGT-Gebiet Provincia di Pavia umfasst 2000 Hektar Rebfläche in zahlreichen Gemeinden rund um die Stadt Pavia. Hier in der Lombardei denkt man beim Thema Wein schnell an hochwertigen Spumante – Franciacorta sei Dank – doch entstehen in der Region auch erstklassige Stillweine, wie dieser Pinot Grigio von Angelo Rocca beweist. Und der Wein wartet mit einer echten Besonderheit auf: Trotz der weißen Rebsorte Pinot Grigio gelangt hier ein roséfarbener Wein ins Glas. Nicht etwa durch Beimischung von Rotwein, sondern ausschließlich durch die Tatsache, dass Pinot Grigio – auch bekannt als Grauburgunder – eine rot-graue Beerenschale besitzt. Belässt man diese bei der Weinbereitung in Kontakt mit dem Most, entsteht ein zart rosafarbener Wein. Beim Pinot Grigio Rosato von Angelo Rocca bedeutet dies konkret, dass der Most nach der sanften Pressung 10 Stunden lang Schalenkontakt hat. Wie beim Ziehen eines Tees gehen dadurch die Farbstoffe der Schalen in den Most über. Nachdem der kupferfarbene Saft noch etwa 36 Stunden zum Absetzen von Feststoffen benötigt, wird er 15 Tage lang bei niedrigen Temperaturen im Edelstahltank vergoren. Das Resultat ist ein Pinot Grigio, wie ihn die meisten Weinfreunde noch nie gesehen haben dürften. Geschmacklich besitzt der Wein etwas mehr Substanz als ein weißer Pinot Grigio, wirkt dabei aber sehr harmonisch und wohl balanciert. Der Pinot Grigio Rosato ist zudem ein toller Begleiter von italienischen Risotto-Variationen. Der nächste italienische Abend kann kommen! Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Mit strahlend hellem, rosa Farbton im Glas. Der zarte Duft wirkt blumig und fein, mit Anklängen von Honigmelone, Roten Johannisbeeren und Haselnüssen. Im Mund frisch, weich und gut ausbalanciert. Die feine Aromatik klingt im Abgang elegant nach.
Pinot Noir - 2024 - J. De Villebois - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Das Weingut J. de Villebois gilt an der Loire als wahrer Sauvignon Blanc Spezialist. Nicht sonderlich erstaunlich, da die Region von dieser weißen Rebsorte dominiert wird. Doch Villebois beweist auch ein Händchen für Pinot Noir, hierzulande Spätburgunder genannt. Der für den Rotwein verlangte Gegenwert ist dabei mehr als attraktiv – sowohl in Bezug auf das traditionsreiche Anbaugebiet an der Loire als auch in Anbetracht des Preisniveaus von Pinot Noir Weinen im Allgemeinen. Wie auch im Burgund profitiert die Rebsorte von dem vergleichsweise milden Klima im Loire-Tal. Pinot Noir sollte langsam ausreifen und so seine zarten und intensiven Fruchtaromen entwickeln. So geschehen bei diesem Exemplar von J. de Villebois. Dabei ist der Wein aber kein Leisetreter. Bereits seine Farbe fällt dunkler aus, als man dies von anderen Vertretern der Rebsorte kennt. Und auch am Gaumen kommt der Wein mit einer guten Dosis Struktur daher. Das macht den Wein auch als Essensbegleiter sehr attraktiv. Gut gewürzte Wild- oder Lammgerichte sind wie gemacht für diesen nur selten anzutreffenden Pinot Noir von der Loire. Für die meisten Weinfreunde sicher eine ganz neue Erfahrung. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Für einen Pinot Noir mit einem vergleichsweise dunklen Rot. Himbeere, Pflaume und Schwarzkirsche werden an der Nase von einer leicht würzigen Mineralität begleitet. Im Mund dicht gewoben und mit einem dezenten Eindruck von Extraktsüße. Der Abgang verlängert die Fruchteindrücke und umrahmt diese mit einer stabilen Säure. Für die Rebsorte mit einer guten Struktur ausgestattet.
Pinot Sekt brut - 2022 - Meinhard - Deutscher Winzersekt
Das Besondere an diesem Sekt Der Pinot Sekt wurde mit Hilfe der traditionellen Flaschengärung hergestellt und reifte für mindestens 18 Monate auf der Hefe, zeigt sich dadurch sehr ausgewogen und mit beeindruckender Länge. 60% Spätburgunder und 40% Weissburgunder sorgen in dieser Cuvée für ein balanciertes Geschmackserlebnis. Ein prickelnder Allrounder, der sich auch hervorragend als Essensbegleiter empfiehlt. Wie der Sekt schmeckt: harmonisch & mild Strohgelb, mit roséfarbenen Nuancen läuft der Schaumwein mit zügig aufsteigenden Perlenketten ins Glas. Das intensive Bouquet reicht von verschiedenen Kernobstsorten, wie Apfel und Birnen bis hin zu leicht nussigen Noten - einfach eine begeisternde Vielfalt. Frisch, lebendig und ausbalanciert am Gaumen zeigt dieser Schaumwein ein großes Finale.
Pinotage - 2022 - Du Toitskloof - Südafrikanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Nicht viele Rebsorten sind derart polarisierend wie Pinotage. Entweder man mag die Sorte oder eben nicht. Das liegt gar nicht so sehr an den Weinen, sondern am Ruf der Sorte, der sich erst seit weniger als 20 Jahren zu wandeln beginnt. Wenn man bestimmte Dinge im Keller nicht beachtet, neigt Pinotage dazu, flüchtige Säure zu entwickeln. Außerdem hat die Sorte einen hohen Anteil so genannter Ester, das sind Stoffe, die ebenfalls in der Nase stechen, wenn die Konzentration zu hoch ist. Geringer dosiert, ist der spezielle Ester von Pinotage aber in Aromen von unter anderem Bananen, Blaubeeren, Pfirsich oder Maracuja zu finden. In beiden Fällen macht die Dosis das Gift und der Ruf von Pinotage stammt aus einer Zeit, als das Potenzial der Sorte erkannt war, die Winzer aber noch lernen mussten, im Keller richtig mit ihr umzugehen. Im Grunde genommen ist die Pinotage also nur unverstanden. Das ist bei Du Toitskloof zum Glück kein Problem. Winemaker Tiaan Loubser und Kellermeister Shawn Thomson haben ihren Pinotage im Griff. Auch durch den Austausch südafrikanischer Winzer untereinander, ist klar geworden, was die Sorte braucht, um sicher gute Weine zu erzeugen. Man kann es zusammenfassen mit: weniger von allem. Weniger lange Reifezeit, weniger Kontakt mit den Schalen, niedrigere Temperaturen bei der Gärung und weniger neues Holz im Ausbau. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Nase typisch mit einem Hauch der Aromen die zu Pinotage dazugehören: Rauch und Leder. Aber auch sehr reif wirkende Blaubeer- und Pflaumennoten, die uns zunächst auf eine falsche Fährte locken. Denn am Gaumen wirkt der Wein eher schlank und frisch, Frucht und Süße sind zurückhaltend, dafür zeigen sich Gewürze wie Nelken und Vanille sowie zarte erdige Töne.
Plan de Dieu Les Audacieux Côtes du Rhône Villages - 2024 - Terroir Daronton Rhonea - Französischer Rotwein
Wie der Wein schmeckt Mit dem Rebsortentrio Grenache, Mourvèdre und Syrah wartet das elegante Schmuckstück aus der Villages-Appellation Plan de Dieu auf. Perfekte Balance von Frucht, Säure und Tannin für besondere Genussmomente. Das Besondere an diesem Wein Seit einiger Zeit haben sich die Côtes Du Rhône Villages-Cuvée zu den besten Preis-Genuss-Weinen im Rhône-Tal gemausert. Denn die handwerklich arbeitenden Weingüter finden hier sehr gute Böden und Lagen vor, und sie erzeugen sehr elegante und delikate Assemblages. Der Plan de Dieu zeigt wie gut das gelingt.
Das Besondere an diesem Wein Plenum ist der Einstieg in die Rotweine der Tenuta le Colonne. Er trägt zwar nicht das prestigereiche "Bolgheri" auf dem Etikett, erfüllt ansonsten aber alles, was man sich von einer Visitenkarte des Weinguts erhoffen kann. Er hat jede Menge dunkel-würzige Kraft und die typische Struktur der Weine von Le Colonne. Der Wein gibt damit eine erste Antwort auf die Frage, wie die unverfälschte Verbindung aus einem so stark vom Meer beeinflussten Weinberg und den typischen Sorten der Region sich im Glas präsentiert: Mit tiefgreifender Struktur aber auch viel Saftigkeit. Bei diesem Wein dürften sowohl Freunden des modernen Bordeaux als auch Freunden italienischer Gaumenfreuden auf ihre Kosten kommen. Denn hier findet sich genau das, was die Region Bolgheri und sogenannte Supertoskaner ausmacht: die perfekte Synthese aus toskanischem Terroir und der Philosophie italienischer Weinkultur mit der Identität eines Bordeaux. So finden sich hier wirklich große Weine, die in der Spitze laut so manchem Weinkenner die großen Vorbilder sogar überflügeln. Ein Wein wie der Plenum zeigt, dass es auch eine Nummer kleiner geht, aber trotzdem diese unverwechselbare Kombination aus Toskana und Bordeaux zur Geltung kommt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dunkle Sauerkirsche und reife Zwetschge steigen zuerst in die Nase, begleitet von Lakritz, einem Hauch Rauch und der herben Würze von Teeblättern – kraftvoll und zugleich erstaunlich ätherisch. Am Gaumen zeigt sich viel saftige Kirsche, erneut Lakritz, dazu Anklänge von Kokosnuss und Schwarztee, die dem Wein eine spannende, leicht exotische Nuance verleihen.