Bayer Vital Rennie Zuckerfrei 36 ST
Das Präparat ist ein Mittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum). Es wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll, wie z.B.: Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni). Kautabletten kauen oder lutschen, bevorzugt eine Stunde nach den Mahlzeiten, aber auch bei Bedarf bei Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre Die empfohlene Dosis beträgt 1 bis 2 Kautabletten als Einzeldosis kauen oder lutschen, bevorzugt eine Stunde nach den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen, aber auch bei Bedarf bei Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden. Die Höchstdosis von 11 Kautabletten (8 g Calciumcarbonat) darf nicht überschritten werden. Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte generell 1 - 2 Stunden vor oder nach der Einnahme der Kautabletten erfolgen. Dauer der Anwendung Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung. Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 14 Tage bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eine schwerwiegendere Erkrankung auszuschließen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist. Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten Es kann ein erhöhter Calcium-Blutspiegel auftreten. Im Falle einer Überdosierung sollten Sie daher den Calcium-Blutspiegel vom Arzt kontrollieren und gegebenenfalls behandeln lassen. Wenn Sie die Einnahme vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Das Präparat darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile sind, unter stark eingeschränkter Nierenfunktion leiden, einen erhöhten Calcium- oder verminderten Phosphat-Blutspiegel haben, eine vermehrte Calciumausscheidung im Urin haben, unter calciumhaltigen Nierensteinen leiden oder dazu neigen. Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000 Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000 Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar Erkrankungen des Immunsystems Sehr selten wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Klinische Symptome können Hautausschlag, Urtikaria, Juckreiz, Angioödem, Atemnot und Anaphylaxie umfassen. Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen (Häufigkeit nicht bekannt) Besonders bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen kann eine längerfristige Einnahme von hohen Dosen zu erhöhten Magnesium- oder Calcium-Blutspiegeln und einer Störung des Säure-Basenhaushaltes führen. Darüber hinaus kann es zum Absinken des Phosphatspiegels im Blut mit dem Risiko einer Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen. Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (Häufigkeit nicht bekannt) Es können Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden, Verstopfung und Durchfall auftreten. Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen (Häufigkeit nicht bekannt) Es kann Muskelschwäche auftreten. Nebenwirkungen, die nur im Zusammenhang mit dem Milch-Alkali-Syndrom auftreten können Verlust des Geschmacksinns, calciumhaltige Ablagerungen in der