R 800 ist mein 3. Epson Drucker. Benutze ihn seit etwa 2 Jahren und bin sehr zufrieden. Meine Digitalfotos druckt er besonders auf Epson Premium Glossy Photo Paper (mein Lieblingspapier) in bester Qualität aus. Auch bei anderen Papiersorten ist die Qualität gut.
Wenn er denn mal druckt, dann druckt er spitzenmäßig, aber er macht ziemliche Zicken mit der Papierführung wenn man nicht das originale Epson Papier verwendet. Dann schiebt er das Blatt einfach nur durch, immer wieder. Ich habe schon graue Haare deswegen, aber was will man erwarten in dem Preissegment. Als Profi sollte man eine Zweitlösung parat haben.
Ich hab den Epson R800 schon einige Zeit und hab immer wieder Probleme damit! Die Tinte kostet ein Vermögen, deshalb drucke ich selten damit. Dadurch braucht man meist erst einen mehrmalige Druckkopfreinigung und die braucht ein kleines Vermögen an Tinte. Nicht selten muss man diese auch mehrmals durchführen. Das Handling mit dem Rollenpapier ist unlogisch und völlig unpraktisch. Es gelingt mit der Originalen 10-Meter-Rolle auch nicht längere Panoramafotos einigermaßen gerade aufs Papier zu drucken. Eine Vorrichtung, um das Rollenpapier gerade abzuschneiden fehlt leider. Zum drucken schöner Din-A4 Fotos gibt's günstigere Drucker mit wesentlich niedrigeren Verbrauchskosten.
Fast Spitzenklasse, nur fast professionell.
Ohne Frage liefert dieser Drucker Spitzenergebnisse wenn alles passt. Hier ein paar Nachteile aus Fotografensicht: Mir ist es am Mac nicht gelungen, die Farben korrekt einzustellen, da der Druckertreiber nur seine beschränkten Möglichkeiten hat. Das "eingebaute" COLORSYNC war zwar farbrichtig, doch immer etwas zu dunkel und nicht weiter beeinflussbar. O.K. dachte ich mir, da musst Du wohl eine RIP-Software kaufen (steuert jeden Druckpunkt direkt an), doch die gibt es nicht für den R800. So scheint mir dieses Gerät nur als semiprofessioneller Drucker konzipiert worden zu sein. Der neuere R2400 arbeitet auch wieder mit hellmagenta und hellcyan und hat über erhältliche Software fast schon Proofer-Optionen. Also an alle Fotografen: lieber mehr investieren!
Leider kosten die Spülvorgänge auch immer recht viel Tinte. Da die 8 "kostengünstigen Einzel-Patronen" ja nie gleichzeitig leer sind, bedeutet das bei jedem Wechsel einen extra Spülvorgang...
(Einmal musste ich 6x hintereinander die Druckkopfreinigung betätigen - das hat über die Hälfte der Patronen leergezogen.)
Insgesamt fehlen also nur wirkliche Profi-Features. Die Farben halten sogar unter fließendem Wasser und bleichen nicht aus.
Der Drucker ist übrigens einer der sehr wenigen, die eine DVD mit Pigmenttinte bedrucken können!
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