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Ferngläser günstig kaufen: Verbrauchertipps
Im privaten Umfeld sind die Geräte vor allem für Naturfreunde, aber auch für Sportler interessant. Mithilfe eines Fernglases oder Feldstechers kann man weiter entfernte Objekte oder Tiere und Vögel in allen Details betrachten und beobachten. Dabei sind die üblicherweise binokularen Geräte zumeist handlich und kompakt. Doch nicht jedes Modell eignet sich für jeden Einsatzzweck. Erfahrt in unserem Ratgeber, warum das so ist.
Vom Opern- und Theaterglas zum modernen Prismenfernglas
Vor dem 19. Jahrhundert galt das Opernglas als Vergrößerung für Besucher von Opern und Theaterstücken. Es gab sowohl monokulare als auch binokulare Varianten, die das Bild auf der Bühne gemäß dem Kepler- Fernrohr durch das Objektiv spiegelten und auf den Kopf stellten. Eine zusätzliche dritte Sammellinse konnte das Bild dann wieder richtig herum darstellen. Solche Operngläser sind auch heute noch erhältlich. Allerdings haben sie auch aufgrund ihrer eher geringen Vergrößerung allmählich den moderneren Prismenferngläsern Platz gemacht. Bei diesen Gläsern oder Feldstechern übernehmen verschiedene Prismensysteme die korrekte Ausrichtung des vergrößerten Bildes.
Binokulare Ferngläser für Sport und Freizeit
Um Tiere in der Natur zu beobachten, sollte man ein Fernglas mit einer ungefähr zehnfachen Vergrößerung auswählen. Reicht das noch nicht, wählt man eine zwanzigfache Vergrößerung. Doch nicht nur die Vergrößerung, sondern auch die Austrittspupille ist ein wichtiges Merkmal, wenn man einen Feldstecher kauft. Diese muss jedoch nicht größer ausfallen als wenige Millimeter. Man sollte ebenso auf Komfort und Haptik achten. Neben schwereren und leistungsstarken Geräten von Zeiss, Nikon oder Bresser kann man auch sehr kompakte und klappbare Varianten kaufen, die kaum mehr als 100 Gramm wiegen. So wird das Fernglas in der Freizeit nicht zur Last, wenn man es häufiger verwendet.
Mit Zoom-Fernglas und Bildstabilisator noch besser beobachten
Einige Ferngläser besitzen einen integrierten Zoom. Dieser funktioniert ähnlich wie in einer Digitalkamera. So kann man die Vergrößerung individuell anpassen. Es gibt noch weitere Funktionen und Merkmale, mit denen moderne Ferngläser aufwarten. Ein Bildstabilisator gleicht leichtes bis mäßiges Wackeln aus, wenn man längere Zeit in einer Position verharrt. Hochwertige Objektive und Okulare vermeiden unschöne Abbildungsfehler und machen das Beobachten zu einer wahren Freude. Nutzt man das Fernglas vorrangig in der Dunkelheit, können optionale Beleuchtungssysteme wie LED zum Einsatz kommen.
Mit Fernrohren und Spektiven zu ausdauernden Beobachtungen aufbrechen
Nur wenige binokulare Ferngläser sind für mehr als 25-fache Vergrößerungen ausgelegt. Der Grund hierfür liegt in der Bauweise. Größere Objektive und Prismen machen das Gerät schwerer. Längere Beobachtungen werden hierdurch unkomfortabel und verwackeln häufiger. Stattdessen sollte man ein Fernrohr samt Stativ kaufen. Das Spektiv ist eine Variante dieser Vergrößerungsgeräte. Es ist im Gegensatz zu herkömmlichen Ferngläsern kein eigentliches Fernrohr, sondern ein Teleskop, das die Bilder aufrecht und ohne Spiegelung darstellt. Spektive wiegen maximal zwei Kilogramm und sind vor Stößen und Wasser geschützt.
Tipps zum Kauf von Ferngläsern und Spektiven
- Berücksichtigt nicht nur den Vergrößerungsfaktor, sondern auch die Bildqualität im Nahbereich
- Die Austrittspupille sollte durchschnittlich zwei bis drei Millimeter groß sein
- Leichte Ferngläser lassen sich angenehm verwenden, können aber auch schneller wackeln
- Ein oder zwei Rädchen für den Dioptrienausgleich machen die Geräte auch für Brillenträger nutzbar




















































