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Fußballschuhe: Verbrauchertipps
Durch die Dämpfung werden vor allem die Gelenke geschont. Die Stützung ist besonders bei Fuß- und Beinfehlstellungen wichtig, da hier spezielle Anforderungen gelten. Man sollte vor Kauf daher unbedingt mit einem Orthopäden oder Fachverkäufer über die Beschaffenheit der eigenen Füße sprechen sowie diese auch vermessen lassen.
Welcher Schuh für welchen Untergrund?
Bei einem unterscheidet man grundsätzlich zwischen Stollen-, Nocken- und Hallenschuhen. Bei den Stollenschuhen sind die kleinen zylindrischen Profilkappen unabhängig voneinander, einzeln an der Sohle angebracht und auswechselbar. Sie können aus Leder, Gummi, Keramik, Aluminium oder Kunststoff sein. Sie dienen vor allem dazu, den Spielern besseren Halt auf weichem Rasen zu verschaffen. Obwohl es die Stollen in verschiedenen Längen gibt, muss jeweils die streng festgelegte Maximallänge beachtet werden. Im Profibereich werden zum Teil noch Wechselstollen oder Schraubstollen verwendet, bei den normalen Fußballschuhen im Hobbybereich sind die Stollen heute allerdings weitgehend in den Fußballschuh untrennbar integriert. Bei den Nockenschuhen sind die Profilkappen fester Bestandteil der Sohle und nicht auswechselbar. Die Sohle muss mindestens zehn Nockenstollen aufweisen. Mit Nockenschuhen spielt man auf besonders harten, trockenen Fußballplätzen. Nocken ermöglichen genauso wie Stollen einen besseren Halt auf dem Untergrund. Auch bei den Nocken ist die jeweilige Länge streng reglementiert. Wichtig ist, dass die Nocken in der Mitte der Fußballschuhe etwas kürzer sein sollten als am Rand. Dies entlastet den empfindlichen Mittelfuß. Auf dem sehr harten und gleichzeitig elastischen Hallengrund braucht man keine Stollen oder Nocken. Schuhe für den Hallenfußball besitzen eine spezielle glatte Indoor-Sohle, welche Riefen und Rillen aufweist, um die Griffigkeit zu erhöhen. Die Laufsohle sollte möglichst abriebfest sein und der gesamte Schuh eine gute Dämpfung aufweisen, da beim abrupten Stoppen eine ungeheure Belastung für den Fuß entsteht, die vom Außenmaterial abgefangen werden muss.
Worauf sollte man beim Kauf achten?
Natürlich ist neben den orthopädischen Kriterien die Passform am wichtigsten. Beim Sporttreiben brauchen die Zehen mehr Platz als in normalen Schuhen: Eine Daumenbreite Luft nach vorne ist Minimum. An der Ferse sollte der Schuh eng, auf dem Spann bequem sein. Die beste Zeit um neue Schuhe anzuprobieren ist der Nachmittag, weil die Füße während des Tages ebenso wie beim Sport anschwellen. An heißen Tagen sollte man die Fußballschuhe besser nicht testen. Ausschlaggebend ist natürlich die Passform an beiden Füßen, denn mancher hat unterschiedliche Größen. Um der Blasenbildung vorzubeugen ziehen Profis oft zwei Paar dünne Socken übereinander an. Allerdings kann auch ein gutes Air Condition-System des Schuhs das Tragen angenehmer gestalten. Ein asymmetrisches Schnürsystem kann dafür sorgen, dass eine optimale Kontaktfläche zum Ball entsteht.













































