
































































Seit 2015 ist die Apple Watch auf dem Markt. In dieser Zeit hat sich bei den Modellen einiges getan und Apple hat sich auch im Smartwatch-Bereich mit starken Produkten etabliert.
Wie vom Hersteller gewohnt, liegt der Preis der Apple Watch tendenziell im oberen Segment. Für die dritte Generation aus dem Jahr 2017 bezahlst Du im Schnitt noch immer mindestens 200 Euro. Die im September 2019 vorgestellte Apple Watch Series 5 bewegt sich preislich in einem Bereich ab ungefähr 500 Euro bis hin zu rund 800 Euro.
Eine Apple Watch bietet eine Reihe von Funktionen und Sensoren, wie Du sie auch von anderen Smartwatches kennst. Insbesondere der Umfang der verwendbaren Apps ist von der Version des installierten watchOS abhängig – Apples hauseigenem Betriebssystem für seine Smartwatches.
Eine Apple Watch besticht insgesamt durch ein für den Hersteller typisches minimalistisches Design. Und dennoch hast Du einige Möglichkeiten, das Äußere der Uhr ganz nach Deinen Wünschen anzupassen. Apple bietet hierfür zum einen mehrere Gehäusematerialien an:
Zusammen mit der breiten Auswahl an Armbändern kannst Du Deinen eigenen Look für Dein Handgelenk kreieren und nach Lust und Laune durchwechseln. Diese Materialien sind aktuell bei Apple für die Armbänder der Smartwatch im Programm:
Die verschiedenen Gehäuse- und Armbandvarianten geben Dir viel Spielraum zum Kombinieren. Mitunter sind die Armbänder auch zwischen den einzelnen Modellgenerationen kompatibel. Beachte jedoch: Die smarten Uhren sind insgesamt größer geworden. Während Du bei der Apple Watch Series 2 zwischen den Größen 38 und 42 Millimetern wählen konntest, stehen mit der fünften Generation 40 und 44 Millimeter zur Auswahl.
Du bist eher der passionierte Android-Nutzer, liebäugelst aber trotzdem mit einer Apple Watch? Dann ist es sicherlich nicht uninteressant, ob die Uhr auch mit Apple-fremden Produkten genutzt werden kann. Kurze Antwort: Nein. Obwohl die Apple Watch ganz normal via Bluetooth gekoppelt wird, ist sie so programmiert, dass sie nur mit anderen Geräten des Herstellers kommunizieren kann. Allein für die Einrichtung Deiner Uhr brauchst Du die entsprechende App auf dem iPhone.
Dementsprechend kommst Du ohne iPhone nicht aus, um die Smartwatch vernünftig zu verwenden, da dieses darüber hinaus auch für die Datenübertragung verwendet wird. Neuere Modelle der Smartwatch haben zwar mittlerweile eine eSIM-Funktion, ein LTE-Dauerbetrieb über die Uhr allein ist aber in keiner Weise praktikabel – der Akku wäre ansonsten binnen kürzester Zeit leer. Somit wird das iPhone zum einen für die Datenbereitstellung, aber zum anderen auch weiterhin für komplexere Auswertungen, etwa von Messungen beim Sport, benötigt.
Ende 2019 hat die Stiftung Warentest ein Urteil zu 13 verschiedenen Smartwatches gefällt. Nur zwei der Uhren konnten mit der Note "gut" abschneiden. Das Podest teilt sich die Apple Watch 5 mit einem Modell des Herstellers Garmin.
Hervorgehoben wird im Test zur Apple Watch die zuverlässige Erfassung der Fitness-Daten. Somit eignet sich das Gadget ideal als Begleiter beim Sport. Allein zu diesem Zweck solltest Du Dir die Anschaffung aber aufgrund des Preises gut überlegen. Wirf in diesem Fall besser einen zusätzlichen Blick in unsere Kategorie der Fitness Tracker.
Ferner überzeugt die Apple Watch durch die Telefonfunktion, beim Nachrichtenlesen und Schreiben. Abzüge gibt es primär beim Akku und bei der Verarbeitung personenbezogener Daten.
Insgesamt sind Apple-Produkte sehr preisstabil, was ebenfalls für die Apple Watch gilt. Verhältnismäßig günstig wird eine Modellreihe erst dann, wenn eine neue Generation auf den Markt kommt. Das dürfte für Dich eine Alternative sein, wenn Du verhältnismäßig genügsam bist, was den Besitz von aktuellster Technik angeht. Den größten Funktionsumfang bekommst Du natürlich tendenziell nur mit der neuesten Version.
Wenn Du die Apple Watch im Angebot kaufen möchtest, dann lohnt es sich, auf beliebte Shopping-Tage wie Black Friday oder Cyber Monday zu warten. Rund um Weihnachten und zu anderen Feiertagen sind ebenfalls vereinzelt Schnäppchen möglich. Da das bei Apple jedoch aus der Erfahrung heraus kein Garant für gute Angebote ist, lohnt sich auf jeden Fall unser Preisalarm, damit Du keinen Bestpreis verpasst.
iPod, iPhone, iPad: Warum heißt die Smartwatch des Herstellers dann nicht eigentlich iWatch? Apple hatte es auf jeden Fall versucht, diesen Namen als Marke für sich zu schützen. Dabei gab es jedoch Probleme mit dem Schweizer Uhrenhersteller Swatch.
Swatch hatte sich bereits im Jahr 2007 den Markennamen iSwatch registrieren lassen. Um mögliche Verwechslungen zu vermeiden, reagierten die Schweizer prompt und gingen gegen Apple rechtlich vor, weshalb es nie zu einer offiziellen Einführung einer iWatch kam (zumindest vom Namen her nicht).
Unterm Strich erhältst Du mit einer Apple Watch ein gutes Gerät mit einer Qualität, die für die Produkte des Herstellers üblich ist. Das Gadget vereint alle bekannten Funktionen von Smartwatches und Fitness Trackern verbunden mit einer flüssigen Bedienoberfläche, guten Auswertungsmöglichkeiten für eigene Daten und weiteren Funktionen, die andere Uhren aus dem Segment vielleicht nicht so gut können.
Für viele dürfte sicherlich der Preis ein Hauptargument gegen eine Apple Watch sein, auch wenn sich dieser in der Qualität der Uhr widerspiegelt. Zudem ist die Smartwatch nur dann wirklich sinnvoll, wenn Du ohnehin schon die Produkte von Apple verwendest. Andernfalls wirst Du mit dem Gadget keine Freude haben.
Wenn Du weitere Unterstützung bei Deiner Entscheidung brauchst, dann wirf gerne einen Blick in unsere ausgewählten Testberichte zu unterschiedlichen Smartwatches. Das beste Angebot findest Du anschließend über unseren Preisvergleich.