


























Passende Kaufberatungen
Beliebte Produkte
Schlittschuhe Top Tests




Schlittschuhe günstig kaufen: Verbrauchertipps
Die Kufen müssen möglichst glatt und scharf sein. Man unterscheidet hier zwischen Standardkufen aus Stahl, sowie Kufen aus Kunststoff oder Karbon. Erstere müssen regelmäßig (in der Regel einmal pro Jahr) nachgeschliffen werden, während sich die dünne Gleitfläche aus Metall der Kunststoffkufen nicht nachschleifen lässt. Sie können aber relativ unkompliziert ausgetauscht werden. Vorteil der Kunststoffkufen ist das geringere Gewicht sowie, dass sie länger scharf bleiben als normale Stahlkufen. Ferner werden Schlittschuhe generell in zwei Arten von Obermaterial, Leder und synthetische Materialien, unterschieden. Leder hat den Vorteil, dass es atmungsaktiver ist und sich das Material dehnt. Auf diese Weise passt es sich dem Fuß beim längeren Tragen an. Nachteilig ist aber, dass Leder nur langsam trocknet und recht schwer wird. Synthetische Materialien hingegen sind oft wasserdicht, atmungsaktiv, robust und trotzdem sehr leicht. Zudem sind sie pflegeleichter als Leder und trocknen schneller. Der Nachteil ist, dass sie nicht ganz so viel Wasserdampf von innen nach außen durchlassen und man so schneller in den Schuhen schwitzt. Grundsätzlich unterscheidet man bei diesen Modellen noch in Hart- und Weichschalenschuhe. Bei Hartschalenschuhen besteht die Außenhülle aus festem Kunststoff, sodass das Material noch weniger nachgiebig ist.
Welche Schlittschuh-Arten gibt es?
Es gibt vier Arten von Schlittschuhen: Eishockey-, Eiskunstlauf-, Eisschnelllauf- und Allroundschlittschuhe. Eishockeyschlittschuhe sind meist nur dünn gepolstert, bieten durch einen bis über das Fußgelenk geschnürten Schaft aber einen festen Halt. Im Fersen- und Achillessehnenbereich sind sie zudem verstärkt, um Verletzungen des Spielers vorzubeugen. Im Vergleich zu anderen Schlittschuh-Arten ist die etwa 5 mm dicke Stahlkufe besonders kurz, was die mögliche Wendigkeit erhöht. Eiskunstlaufschlittschuhe sind bis zu den Waden hochgeschlossene Schnürstiefel und verfügen vorne an den ca. 3-4 mm dicken Stahlkufen über gezackte Spitzen, die Eiskunstläufer für Sprünge oder Pirouetten brauchen. Eisschnelllaufschlittschuhe haben einen kurzen Schaft mit Schnürung, der nur bis unter den Knöchel reicht. Die Kufen sind wesentlich länger als bei den anderen Modellen (etwa 38-45 Zentimeter) und haben eine Dicke von etwa 1,3 bis 1,5 Millimetern. Dadurch können sich Sportler beim Laufen besser abstoßen und somit mehr Tempo aufnehmen. Sie sind aber gleichzeitig weniger wendig. Allroundschlittschuhe sind in der Regel stärker gepolstert als die anderen genannten Modelle und meist mit Schnellverschlüssen oder einer Kombination aus Schnellverschlüssen und Schnürsenkeln versehen.
Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?
Bei der Größe ist zu beachten, dass der Schuh nicht drücken, aber durchaus eng anliegen soll. Wenn man den Fuß bei geöffnetem Verschluss ganz nach vorne schiebt, sollte zwischen Ferse und Schuh nicht mehr als eine Fingerbreite Platz sein. Am besten probiert man Schuhe am Nachmittag an, denn die Füße schwellen im Verlauf des Tages an. Achten Sie darauf, dass die Kufen bereits geschliffen sind, denn sonst müssen schon am Anfang mit Zusatzkosten von circa sechs bis zwölf Euro für das Schleifen gerechnet werden. Vor allem im inneren Schaftbereich (also am Knöchel) sollten Schlittschuhe möglichst gepolstert sein. Hier sollte stets beachtet werden, dass das Polstermaterial keine Nähte aufweist, die wiederum zu unangenehmen Druckstellen führen können. Bei der Verschlussart des Schlittschuhes haben Schnürsenkel den Vorteil, dass sie einen sehr guten Halt im Schuh bieten. Allerdings ist das Schnüren bei vielen Ösen relativ zeitaufwendig. Schnellverschlüsse mit Schnallen ermöglichen das bequeme sowie zügige An- und Auszuziehen, bieten jedoch nur einen bedingt guten Halt, da der Schuh nicht optimal an den Fuß angepasst werden kann. Mit einer Kombination aus einer Schnürung mit wenigen Ösen und Schnellverschlüssen geht das An- und Ausziehen relativ schnell und der Träger kann den Schlittschuh trotzdem gut an seine Fußform anpassen.
























