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Verlag Karl Alber Die Barbarei
»Eine neue Barbarei durchdringt unsere Gesellschaft, da erstmals Wissen und Kultur auseinanderfallen. Seit dem ›Galileischen Projekt‹ will die Naturwissenschaft die allein objektive Erkenntnis sein und klammert die sinnlichen Naturqualitäten wie die damit verbundene Subjektivität aus: d.h. unser Leben selbst. Weil die Kultur besonders die Lebensselbststeigerung als Kunst, Religion und Ethik ist, findet sie sich so aus der Moderne ausgeschlossen. Diese prinzipielle Lebensverneinung, die Husserls Lebensweltrehabilitierung tiefer sehen lässt, vollendet sich im Technikprozess, der dem Individuum in seinem unaufhebbaren Lebenspathos nur die ›mediale Existenz‹ des Audiovisuellen als Fluchtort für seinen Bedürfnisaustausch lässt.« Michel Henry Henrys Kulturkritik kulminiert in seiner Kritik an der Zerstörung der Universität und an der Verdummung durch die Massenmedien, vor allem durch das Fernsehen. Vor dreißig Jahren geschrieben, trifft seine Kritik heute, da die Ökonomisierung in der Zwischenzeit unaufhaltsam fortgeschritten ist, erst recht ins Schwarze.
'Mannigfache Weisen des Nichts und der Nichthaftigkeit unterlaufen und durchstimmen alle Dinge so, wie sie konkret in der Welt sind: Menschen verlassen uns, wir verlieren Dinge und Geschehnisse aus den Augen. Lichter verlöschen in der Finsternis. Eine Gelegenheit kehrt nicht wieder. Ein Stein kommt ins Rollen, ein Blatt löst sich vom Baum. Eine Hoffnung wird enttäuscht. Eine Wunde schmerzt. Oder auch: ein Licht blitzt auf. Ein Traum geht in Erfüllung. Eine Begegnung wiederholt sich. Ein Stern fällt. Das Nichthafte ist weder bloß nichtig noch bloß negativ. Es ist im Anheben und Aufhören, im Anderen und Fremden, im Bestimmtsein, in Gegensatz und Widerspruch. Es ist in der Distanz und im Zwischenraum, ist zwischen den Jeweiligen und in jedem Einzelnen selbst. Das Nichthafte bedroht und tröstet, bewegt und unterbricht, ist im Erinnern und im Vergessen. Wo etwas ist, da ist auch Nichthaftigkeit, um es herum und in ihm; kein Sein begegnet, ohne dass da nicht ein Raum des Nichts wäre, aus dem und in dem es ist.' Im Ausgang von kurzen Textausschnitten und von Gedichten (z. B. japanischen Haiku) werden in diesem Buch unterschiedliche Weisen, wie es 'Nichts' gibt, sichtbar gemacht. In den ersten beiden Teilen steht der Bezug zwischen dem Jeweiligen, Erstaunlichen und dem Raum der Nichthaftigkeit im Vordergrund. Der dritte Teil thematisiert das Nichts unausdrücklich, insofern es um das Zwischen von Himmel und Erde geht und damit auch um die Nichthaftigkeit des sinnlich-sinnhaften Inder-Welt-Seins. Der vierte Teil betrifft Aspekte der besonderen Zeitlichkeit des Menschen, sein Altwerden und seinen Tod.
Man spricht manchmal davon, dass man 'ins Freie' wolle, wenn man vorübergehend die Städte hinter sich lässt und sich aufs Land begibt. Gemeint ist mit dem Freien nicht das Landleben, vielmehr begegnen wir ihm dort, wo das begrenzte, vermessene, verbaute, bewirtschaftete Land mit seinen besonderen Ortschaften und Wegschaften zurücktritt, um etwas schlechthin Unverfügbares und Unbewohnbares aufzudecken, das ihm zu Grunde liegt: die Landschaft. Sie lässt sich gerade nicht auf das Geographische ihrer Reliefs reduzieren, auf die Arten ihrer Gesteine, Gewächse oder Gewässer, schon deshalb nicht, weil die Himmel mit ihren wechselnden Wettern, Lichtern und Dunkelheiten, ihren Kälte- und Wärmeströmungen, die Erden mit ihren Nässen und Dürren, Überflutungen und Erschütterungen, Versumpfungen und Verwüstungen je mit zur Erscheinung der Landschaften gehören. Vor allem aber tauchen Landschaften dort auf, wo die Länder auf bestimmte Weise entgrenzt werden: Sie überschreiten nicht nur die Orte ins Ortlose, die Wege ins Weglose, sondern sie transzendieren die Beschränkungen auf das Nahe und Enge, Niedrige und Flächige, um sich, über die Horizonte hinweg, schlechthin der Ferne zu, der Weite, der Höhe, der Tiefe zu öffnen. Gleichwohl sind Landschaften nicht grenzenlos, sie gestalten sich sogar zu gleitenden individuellen Besonderheiten. - Ein Landstrich mag uns vertraut und zur Heimat werden, Landschaften aber strahlen in ihrer Freie stets eine geheimnisvolle Fremdheit aus. Hans-Dieter Bahr geht dem Verstehen der Landschaft in der europäischen Tradition nach, um ihre grundlegende Differenz hervorzuheben zum Land mit seinen bestimmten Gebieten, zum Territorium, von dem schon das römische Recht erklärte, es bestehe aus 'terra' und 'terror', und zumal auch zu den 'Öko-Systemen' des 'Landschafts- und Naturschutzes '. So erst wird sie als das Freie im Blick auf ihre verschiedensten Horizonte verständlich werden.
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Autonome Fahrsysteme zählen zu den bedeutendsten disruptiven Technologien der Gegenwart. Diese Forschungsarbeit widmet sich dem ethischen Diskurs spezifischer unvermeidbarer Unfallszenarien, welche die ethische Gestaltung von Unfallalgorithmen fokussieren. Ausgehend von einer Kritik bestehender Ansätze wird ein alternativer Zugang entwickelt, der praktische Kontextfaktoren, entscheidungstheoretische Parameter und metaethische Argumente integriert. Der skizzierte risikoethische Entwurf legt normative Implikationen für bis dato ungeklärte ethische Fragen frei. Auf Basis einer schwach deontologischen Risikoethik werden schließlich die Zumutbarkeit und Fairness reziproker Risikoübertragung als Grenzkriterien einer kohärenten Risikopraxis begründet.
Jochen Fischer präsentiert in diesem reich bebilderten Band schlaglichtartig 50 Höhepunkte aus der wechselvollen Geschichte der Region. Im Mittelpunkt dieser kurzweiligen Reise in die Vergangenheit stehen Menschen, Orte und Ereignisse, die das Leben vor Ort nachhaltig prägten und Spuren hinterließen. Ein Muss für alle, die sich für die Geschichte der Schwäbischen Alb interessieren.
Dieser Sachstandsbericht informiert über die medizinischen Grundlagen des Krankheitsbildes Demenz, beleuchtet einschlägige rechtliche Normen und erörtert die damit zusammenhängenden ethischen Problemstellungen. Demenz bezeichnet ein Krankheitsbild, das primär durch die Abnahme kognitiver Fähigkeiten gekennzeichnet ist. Eine demenzielle Erkrankung bedeutet für betroffene Personen und deren soziales Umfeld signifikante Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen. Der Umgang mit demenziell erkrankten Personen führt daher zu normativen Herausforderungen. Dadurch stellen sich auch Fragen nach der rechtlichen Handlungsfähigkeit und den Grundlagen ärztlicher Betreuung sowie nach entsprechenden Instrumenten des Erwachsenenschutzes.
Egal ob mit grünem Pesto, Tomaten- oder Sahnesoße – die Bio-Dinkel Penne sind wunderbar vielseitig und sorgen mit ihrem leicht nussigen Getreidearoma für ein besonderes Geschmackserlebnis. Auch als Nudelsalat oder in einem Auflauf gebacken sind sie einfach köstlich. Sie werden mit handwerklichem Geschick auf der Schwäbischen Alb hergestellt und erfüllen hohe ökologische und soziale Standards. So stammt das Dinkelmehl aus kontrolliert biologischem Anbau und die unbeschichtete Verpackung besteht aus FSC-zertifiziertem Papier, das mit naturverträglichen Farben auf Wasserbasis bedruckt wurde. Inhalt 500 g....
Lassen Sie sich die Alb Gold Bio-Hartweizen Penne so richtig schmecken. Die Nudeln aus feinstem Hartweizengrieß aus ökologischer Landwirtschaft nehmen Saucen dank ihrer rauen Oberfläche besonders gut auf. Sie passen perfekt zu klassischen Tomatengerichten aber auch zu kräftigen Sugos wie all arrabiata. Nutzen Sie die Penne auch für Aufläufe! Inhalt 500 g....