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Frölich und Kaufmann Bauhaus. 1111868
In einem kurzen Zeitraum von nur vierzehn Jahren zwischen den beiden Weltkriegen veränderte die deutsche Kunst- und Gestaltungsschule Bauhaus das Antlitz der Moderne. Mit utopischen Idealen für die Zukunft entwickelte sie eine bahnbrechende Fusion aus Kunst, Handwerk und Technik, die sie quer durch alle gestalterischen Medien und Methoden umsetzte, vom Film bis zum Theater, von der Bildhauerei bis zur Töpferei. Dieses Referenzwerk entstand in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung in Berlin, der weltgrößten Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Über 250 neue Fotografien, Schriften, Studien, Skizzen, Pläne und Modelle dokumentieren nicht nur die realisierten Arbeiten, sie lassen auch den Geist von Bauhaus wieder lebendig werden. Von zwanglosen Aufnahmen beim Gruppenturnen bis zu Zeichnungen aus dem Unterricht von Paul Klee, von ausführlichen Bauplänen bis zu einem schnittigen Aschenbecher von Marianne Brandt - sie alle sind Zeugnisse einer idealistischen Kreativgemeinschaft, die entschlossen war, Gestaltung völlig neu zu denken und eine bessere Zukunft für moderne Menschen zu formen. Das Buch zeigt Bauhaus nicht nur als bahnbrechende Bewegung des Modernismus, sondern auch als Musterbeispiel einer Kunsterziehung, in der schöpferischer Ausdruck und zukunftsweisende Einfälle zu Produkten führten, die schön und funktional zugleich waren. Diese handliche Ausgabe stellt Künstler wie Josef Albers, Marianne Brandt, Walter Gropius, Gertrud Grunow, Paul Klee, Ludwig Mies van der Rohe, Lilly Reich und viele andere vor. Im Format reduzierte Sonderausgabe.
Frölich und Kaufmann Bauhaus-Architektur. 1919-1933. 1075357
Die wichtigsten Bauwerke der einflussreichsten Architekturschule des 20. Jahrhunderts in grandiosen Aufnahmen: Auch 100 Jahre nach seiner Gründung hat das Weltkulturerbe Bauhaus nichts von seiner Faszination eingebüßt. Die Aufnahmen des Architekturfotografen Hans Engels präsentieren in diesem Band eine Auswahl berühmter wie auch weniger bekannter Bauten von Bauhausarchitekten wie Walter Gropius, Marcel Breuer und Ludwig Mies van der Rohe. Die Gebäude werden in chronologischer Reihenfolge von der Gründung 1919 bis zur Schließung des Bauhauses 1933 in meisterhaften, eigens für diesen Band entstandenen Fotografien gezeigt, die informativen Texte von Axel Tilch ergänzen die Aufnahmen durch wertvolle Informationen zur Baugeschichte. Dem Leser eröffnet sich ein breit gefächertes Panorama der Bauhaus-Architektur, der heute unbestritten bedeutendsten Schule für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert.
Frölich und Kaufmann Bauhaus-Armbanduhr »Moholy-Nagy«. 1516795
Die hochwertige, in Deutschland gefertigte Bauhaus-Armbanduhr ist eine Hommage an einen großen Künstler des 20. Jahrhunderts: Der in Ungarn geborene László Moholy-Nagy verband die Kunst der russischen Avantgarde mit dem Konstruktivismus des Bauhauses. Das Motiv der Uhr zitiert die bekannte Collage »Konstruktion Z 1«. Von Walter Gropius 1923 als Nachfolger von Johannes Itten an das Bauhaus in Weimar berufen, zog László Moholy-Nagy mit diesem nach Dessau um, bevor er 1933 Nazi-Deutschland verließ und schließlich 1937 in Chicago seine zweite Heimat fand. Sowohl als Lehrer als auch Künstler folgte er seiner revolutionären Vision, die künstlerische Tätigkeit in das alltägliche Leben einfließen zu lassen und damit Kunst und Leben zu vereinen. Seinem radikalen experimentellen Ansatz folgend, keine ästhetische Hierarchie in seinen Arbeiten zuzulassen, bewegte sich Moholy-Nagy souverän zwischen Malerei, Fotografie und Film und definierte sich gleichzeitig als Maler und als Fotograf. Sie lieben Design? Sie wissen gerne, wie spät es ist? Und für Sie ist eine Uhr auch ein besonderer Schmuck, den Sie morgens anlegen? Dann ist diese Bauhaus-Uhr mit dem schwarzen Lederarmband bestimmt genau das richtige Accessoire für Sie.
In einem kurzen Zeitraum von nur vierzehn Jahren zwischen den beiden Weltkriegen veränderte die deutsche Kunst- und Gestaltungsschule Bauhaus das Antlitz der Moderne. Mit utopischen Idealen für die Zukunft entwickelte sie eine bahnbrechende Fusion aus Kunst, Handwerk und Technik, die sie quer durch alle gestalterischen Medien und Methoden umsetzte, vom Film bis zum Theater, von der Bildhauerei bis zur Töpferei. Dieses Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin, der weltgrößten Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Schriften, Studien, Fotografien, Skizzen, Pläne und Modelle dokumentieren nicht nur die realisierten Arbeiten, sie lassen auch den Geist von Bauhaus wieder lebendig werden. Von zwanglosen Aufnahmen beim Gruppenturnen bis zu Zeichnungen aus dem Unterricht von Paul Klee, von ausführlichen Bauplänen bis zu einem schnittigen Aschenbecher von Marianne Brandt - sie alle sind Zeugnisse einer idealistischen Kreativgemeinschaft, die entschlossen war, Gestaltung völlig neu zu denken und eine bessere Zukunft für moderne Menschen zu formen. Das Buch zeigt Bauhaus nicht nur als bahnbrechende Bewegung des Modernismus, sondern auch als Musterbeispiel einer Kunsterziehung, in der schöpferischer Ausdruck und zukunftsweisende Einfälle zu Produkten führten, die schön und funktional zugleich waren. Zu den vorgestellten Künstlern gehören u. a. Josef Albers, Marianne Brandt, Walter Gropius, Gertrud Grunow, Paul Klee, Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich.
Today the term Bauhaus is virtually synonymous with an entire age. In fact it was a college for design which existed for only 14 years and which did not have more than 1,250 students during that time. The historical Bauhaus is linked with three places, namely Weimar, the place where the Bauhaus was founded in 1919; then with the move to Dessau 1925, and the opening of the Bauhaus building which is known today as an “icon of Modernism” and the masters’ houses; and finally with its closure by the National Socialists in Berlin 1933. This book leads for the first time to all Bauhaus locations in Germany. The presentation combines historical and current photographs. A comprehensive service section and detailed maps make the volume not only a practical handbook but also a good travel companion.
Bauhaus-Universitätsverlag Weimar Eine Erzählung als Denkmal
Baudenkmale sind vergänglich. Materieller Verfall, absichtliche Zerstörungen, Naturgewalten oder schlichtweg der Mangel an einstiger Bedeutung können zu ihrem Verlust führen. Wenn ein Verlust vorhersehbar ist, dann dokumentieren Denkmalpfleger*innen die bauliche Beschaffenheit des Bestandes in Plänen und Bildern. Wenig beachtet bleiben oftmals die kulturellen Umstände, unter denen ein Haus erbaut, genutzt und überflüssig werden konnte. Das 2018 abgebrochene Raumflug-Planetarium in Halle (Saale) zählt zu den verloren gegangenen baulichen Zeugnissen der DDR. Zeitgleich mit dem Abbruch entstand die hier vorgestellte Fallstudie aus dokumentarischen Bruchstücken. Bilder, Filme, Pläne, Schriftstücke, Bauzeichnungen und Zeitzeug*innengespräche wurden zu einem historiografischen Text zusammengesetzt. Wie sollte ein Text beschaffen sein, um die Geschichte des Hauses angemessen zu erzählen? Kriterien für die Auswahl und Anordnung der Dokumente werden in Auseinandersetzung mit geschichtswissenschaftlichen Theorien aufgestellt. Auf dem Brachland am ehemaligen Standort des Hauses beginnend, verfolgt der Text die mit dem Haus verbundenen Ereignisse, Imaginationen und Narrative bis hin zu den Ursprüngen sozialistischer Fortschrittsutopien zurück. Das Buch enthält 84 QR-Codes zu audiovisuellen Medieninhalten auf der Internetseite des Centre for Documentary Architecture verweisen.
Tredition Ein Künstlerleben in der Bauhaus-Tradition A1056536074
Dieses Buch beschreibt das Lebenswerk eines Künstlers in der Bauhaus-Tradition. 1949 wurden in Deutschland Werkkunstschulen gegründet, die sich in der direkten Nachfolge des Bauhauses sahen. An der Werkkunstschule Wiesbaden studierte Hubert Schmidt Bildhauerei. Sein Ziel war es die künstlerische und bauliche Gestaltung zusammenzuführen. Das biografisch angelegte Werk zeichnet die Entwicklung von Hubert Schmidt als Bildhauer und Keramiker nach, beginnend 1962 in Stuttgart mit Baukeramik, Bildhauerei und Malerei bis zu seinem Tod in Bonndorf am Bodensee.
In einem kurzen Zeitraum von nur vierzehn Jahren zwischen den beiden Weltkriegen veränderte die deutsche Kunst- und Gestaltungsschule Bauhaus das Antlitz der Moderne. Mit utopischen Idealen für die Zukunft entwickelte sie eine bahnbrechende Fusion aus Kunst, Handwerk und Technik , die sie quer durch alle gestalterischen Medien und Methoden umsetzte, vom Film bis zum Theater, von der Bildhauerei bis zur Töpferei. Dieses Referenzwerk entstand in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung in Berlin , der weltgrößten Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Über 250 neue Fotografien, Schriften, Studien, Skizzen, Pläne und Modelle dokumentieren nicht nur die realisierten Arbeiten, sie lassen auch den Geist von Bauhaus wieder lebendig werden. Von zwanglosen Aufnahmen beim Gruppenturnen bis zu Zeichnungen aus dem Unterricht von Paul Klee, von ausführlichen Bauplänen bis zu einem schnittigen Aschenbecher von Marianne Brandt – sie alle sind Zeugnisse einer idealistischen Kreativgemeinschaft, die entschlossen war, Gestaltung völlig neu zu denken und eine bessere Zukunft für moderne Menschen zu formen. Das Buch zeigt Bauhaus nicht nur als bahnbrechende Bewegung des Modernismus, sondern auch als Musterbeispiel einer Kunsterziehung, in der schöpferischer Ausdruck und zukunftsweisende Einfälle zu Produkten führten, die schön und funktional zugleich waren. Diese handliche Ausgabe stellt Künstler wie Josef Albers, Marianne Brandt, Walter Gropius, Gertrud Grunow, Paul Klee, Ludwig Mies van der Rohe, Lilly Reich und viele andere vor.
Schon die Gründung des Bauhauses im Jahr 1919 glich einem gewaltigen Paukenschlag: Walter Gropius, Gründer der Kunstschule, beabsichtigte nichts Geringeres als die Grenzen zwischen Handwerk, Kunst und Technik aufzulösen. Was als Experiment begann, revolutionierte schon bald das Verständnis von Architektur, Kunst und Design. Gropius setzte seine ehrgeizige Vision mithilfe innovativer Künstler um, die er als Lehrer ans Bauhaus berief. Inspiriert vom avantgardistischen Geist der Schule, entwickelten sie neue künstlerische Ansätze und begründeten gemeinsam den Mythos Bauhaus. Autor Boris Friedewald erzählt die komplexe Geschichte dieser Kunstschule auf unterhaltsame und verständliche Weise. Zahlreiche historische und zum Teil erstmals publizierte Abbildungen machen die Menschen und Orte des Bauhauses lebendig. Ein abschließender Blick auf die weitreichende Wirkung des Bauhauses bis in die heutige Zeit hinein rundet das Buch ab.
Bei der Zusammenstellung der Lehrinhalte wurde Wert darauf gelegt, von Betrachtungen des Gewässers ausgehend die einzelnen Verfahrensstufen zur Abwasserreinigung zu behandeln. Nach einem historischen Abriss der Abwasserbehandlung wird auf die Gewässerbelastung eingegangen, welche für das Verständnis der Aufwendungen für die Abwasserreinigung von Bedeutung ist. Ausführlich thematisiert werden die unterschiedlichen Verfahren der Abwasserbehandlung und die Behandlung der Reststoffe. Die Reihe des Weiterbildenden Studiums »Wasser und Umwelt« führt ausgewählte Fachinhalte aus den Bereichen Hydraulik und Wasserbau, Abfallwirtschaft und Siedlungswasserwirtschaft mit den Teilbereichen Abwasser und Wasserversorgung.
Das Reinigen der Abwässer aus industriellen Produktions- und Verarbeitungsprozessen unterliegt besonderen Anforderungen. Herkunft und Zusammensetzung dieser Abwässer erfordern in der Regel eine Vorbehandlung, bevor diese in eine öffentliche Kläranlage eingeleitet werden dürfen bzw. ist bei Direkteinleitung der Einsatz spezieller Reinigungsverfahren erforderlich. Dieses Buch gibt einen Überblick über mögliche Verfahrenstechniken der Industrieabwasserbehandlung und deren Einsatz in ausgewählten Industriebranchen. Ausgehend von den rechtlichen Anforderungen werden wichtige Planungsgrundlagen zur Integration von Umweltschutzmaßnahmen in industrielle Prozesse vermittelt. In den folgenden Kapiteln wird auf die verschiedenen Behandlungsverfahren näher eingegangen. Der letzte Teil des Buches widmet sich ausgewählten Industriebranchen und den Verfahrenstechniken zu deren Abwasserbehandlung. Die Reihe des Weiterbildenden Studiums 'Wasser und Umwelt' führt ausgewählte Fachinhalte aus den Bereichen Hydraulik und Wasserbau, Abfallwirtschaft und Siedlungswasserwirtschaft mit den Teilbereichen Abwasser und Wasserversorgung.
Bauhaus-Universitätsverlag Weimar Das Kunstmuseum A1068886295
Diese Museumsgeschichte untersucht die Entwicklung des Kunstmuseums von den Ursprüngen bis zur Gegenwart, „nicht so sehr aus Interesse für die Vergangenheit“; wie Isaiah Berlin es formuliert, „sondern um erste Ursachen ausfindig zu machen, um zu verstehen wie und warum die Dinge so und nicht anders entstanden sind“. Diese Geschichte wird aus der Sicht eines Architekten erzählt, und es wird vor allem eine Geschichte des architektonischen Raumes sein. Es ist keine geradlinige Geschichte, denn die Baukunst hat ihre eigenen Formen der Entwicklung, und diese ist nicht immer linear und zielbewusst. Es sind hauptsächlich die Umbrüche, die hier besprochen und interpretiert werden. In dieser Geschichte geht es neben der baukünstlerischen Entwicklung auch um die Bestimmung des Museums, weniger um die Funktion. Auf die Frage nach der Bestimmung von öffentlichen Bauten, bekommen wir oft die interessanteren Antworten, da wir einiges über die Beweggründe der Gesellschaft erfahren können, für die diese Museen entworfen und gebaut wurden.
Klinkhardt & Biermann Die Reichenbach – eine 'bauhaus'-Synagoge
Die Synagoge in der Münchner Reichenbachstraße, »Die Reichenbach« genannt, ist eines der wertvollsten und seltensten Zeugnisse jüdischer Geschichte. Als letzte vor dem Nationalsozialismus in Deutschland errichtete Synagoge wurde sie 1931 von Gustav Meyerstein (1889–1975) im Geist der Bauhausmoderne entworfen und faszinierte ihre Zeitgenossen nicht zuletzt durch ihre einzigartige Farbmagie. In der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 verwüstet und zerstört, wurde die Synagoge nach dem Krieg nur provisorisch instand gesetzt und diente der Münchner jüdischen Gemeinschaft bis 2006 als ihr religiöses Zentrum. Initiiert von Rachel Salamander wurde die Wiederherstellung ihrer ursprünglichen, ästhetisch reizvollen Gestaltung in den letzten Jahren mit großem Engagement vom Verein Synagoge Reichenbachstraße verwirklicht und findet Ende 2025 ihren fulminanten Abschluss. Die Synagoge soll zukünftig nicht nur als Gotteshaus genutzt werden, sondern auch der breiten Öffentlichkeit mit bildungspolitischen Angeboten und unterschiedlichen Aktivitäten zugänglich gemacht werden. Für den Vorhang des Thoraschreins wurde von Ariel Aloni, dem Enkel der in München geborenen Bauhaus-Meisterin Gunta Stölzl, ein handgewebter Originalstoff gestiftet. So kehrt mit dieser Arbeit eine der prägenden Bauhaus-Künstlerinnen in ihre Geburtsstadt und in eine weltweit einzigartige Synagoge zurück. Der handliche und reich bebilderte Band widmet sich der kunsthistorischen Bedeutung der Synagoge sowie ihrer Geschichte und architektonischen Gestaltung.
PEPIN Schreib- und Notizblocke enthalten 64 Blatt starkes (120 g/m2) elfenbeinfarbenes Papier in Premium-Qualitat, von denen 32 Blatt auf der Vorderseite liniert und 32 Blatt unbedruckt sind. Die Ruckseiten smucken auf jeweils 16 Blatt vier verscheidene Designs oder Kunstwerke.
Bauhaus-Universitätsverlag Weimar Moderne Nachkriegskirchen
Eine Kirche in randstädtischer Lage Hildesheims sorgt in ihrer Gemeinde seit über einem Jahrzehnt für Aufregung: vor allem die Kirchengemeinde, die Denkmalpflege und der Kirchenkreis sorgen sich um die Zukunft des modernen Nachkriegskirchenbaus. Der Raum für Gemeindeleben und soziale Begegnung kämpft mit steigenden Kosten für bauwerkserhaltende Sanierungsmaßnahmen und Unterhalt vor dem Hintergrund einer sich verkleinernden Gemeinde. So stößt die Notwendigkeit, die gegenwärtige Nutzungskonzeption des Gemeindezentrums jetzt infrage zu stellen und eine zukünftige zu entwickeln, eine Diskussion an, die insbesondere der Kirchengemeinde der Zwölf-Apostel-Kirche einen langen Atem abfordert. Die vorliegende Publikation erläutert den begonnenen Diskussionsverlauf bis zum Jahr 2016 und beschreibt eine mögliche Handlungsstrategie für die zukünftige Entwicklung des Veränderungsprozesses, der auch andernorts Gemeinden beschäftigt.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: keine, , Veranstaltung: »Das Bauhaus am Kiosk - Die neue Linie 1929-1943« Ausstellung im Bauhaus Museum Weimar, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Vortragsmanuskript , Abstract: »Die neue Frau ist da - sie existiert« schreibt 1918 die russische Schriftstellerin Alexandra Kollontai. Das Bild der Frauen in den Medien der 1920er Jahre bestimmen selbstbewusste, dynamische, experimentierfreudige Frauen: Die Autofahrerin, die Pilotin, die Sportlerin, die Lebenslustige und der Typ der androgynen Garçonne mit kurzem Haarschnitt und Hosen tragend. Sie alle prägen das Image der »Neuen Frau« und Zeitschriften wie »die neue linie« verbreiten es. Dies medial vermittelte Bild der Frau in den zwanziger Jahren stellt jedoch einen Mythos dar, der vor allem die Oberfläche und das Äußerliche meint. Mädchen und junge Frauen träumten und hofften zwar auf das Erlernen und Ausüben eines eigenen Berufes, jedoch waren die Berufswünsche am Anfang des 20. Jahrhunderts oftmals verbunden mit tradierten weiblichen Tätigkeiten, wie weben, nähen, kochen und bügeln. Demgegenüber standen ganz neue Berufsbilder, auch gestalterische, wie die Fotografie, die einige Frauen für sich entdeckten. Frauen kamen anfangs zahlreich an das staatliche Bauhaus in Weimar, annähernd zu gleichen Teilen wie Männer. 101 Frau und 106 Männer waren es 1919, so ist es zumindest in der neuen Dauerausstellung der Stiftung Bauhaus Dessau (seit 2007) zu lesen. In der Ausstellung sind auf einer einführenden Zeitleiste die Studierendenzahlen vermerkt. Dazu hier folgende Tendenzen: Von Jahr zu Jahr wurden insgesamt weniger Studenten aufgenommen, davon reduzieren sich aber insbesondere die Zahlen der weiblichen Studierenden. In Berlin fingen dann nur noch 5 Frauen und 14 Männer an zu studieren. Die geringe Zahl von Studienanfängern ist sicherlich mit der schwierigen politischen Situation des Bauhauses zu begründen. Dennoch hat sich das Zahlenverhältnis der Studienanfänger Frauen und Männer sehr verändert. War es anfänglich noch gleichmäßig (Hälfte, Hälfte), so wurden später nur noch etwa ein Drittel bzw. dann ein Viertel Frauen ans Bauhaus aufgenommen. Wer mehr über die Zahlen der Studierenden am Bauhaus erfahren möchte, der sei auf die Dissertation von Folke Dietzsch verwiesen. In einer umfassenden Studie hatte er bereits in den 1980er Jahren damit begonnen, die Studierendenzahlen genauer zu untersuchen. So ist ermittelt, dass insgesamt etwa 1240 Studierende und 100 Lehrende am Bauhaus gewirkt haben.
Bauhaus-Gestaltung selbst erproben Der Vorkurs gehört zu den einflussreichsten Innovationen der Bauhaus-Pädagogik. Material-studien oder Papierfaltungen sind bis heute Teil des Kunstunterrichts. Das Übungsbuch versammelt 50 Übungen aus dem Unterricht von Johannes Itten, László Moholy-Nagy und Josef Albers, die jedem die Entfaltung seiner individuellen Fähigkeiten ermöglichen sollten. Anleitungen und Aufgabenstellungen – von Atemstenogramm über Materialstudie bis Tasttafel – werden aus Studienarbeiten, überwiegend aus der reichen Sammlung des Bauhaus-Archivs/Museum für Gestaltung Berlin, rekonstruiert und aus den Erinnerungen von Bauhäusler*innen und von Expert*innen aus Lehre, Forschung und Praxis kommentiert und kritisch befragt. Das Begleitbuch erscheint zur Jubiläumsausstellung des Bauhaus-Archivs/Museum für Gestaltung.