In einem kurzen Zeitraum von nur vierzehn Jahren zwischen den beiden Weltkriegen veränderte die deutsche Kunst- und Gestaltungsschule Bauhaus das Antlitz der Moderne. Mit utopischen Idealen für die Zukunft entwickelte sie eine bahnbrechende Fusion aus Kunst, Handwerk und Technik , die sie quer durch alle gestalterischen Medien und Methoden umsetzte, vom Film bis zum Theater, von der Bildhauerei bis zur Töpferei. Dieses Referenzwerk entstand in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung in Berlin , der weltgrößten Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Über 250 neue Fotografien, Schriften, Studien, Skizzen, Pläne und Modelle dokumentieren nicht nur die realisierten Arbeiten, sie lassen auch den Geist von Bauhaus wieder lebendig werden. Von zwanglosen Aufnahmen beim Gruppenturnen bis zu Zeichnungen aus dem Unterricht von Paul Klee, von ausführlichen Bauplänen bis zu einem schnittigen Aschenbecher von Marianne Brandt – sie alle sind Zeugnisse einer idealistischen Kreativgemeinschaft, die entschlossen war, Gestaltung völlig neu zu denken und eine bessere Zukunft für moderne Menschen zu formen. Das Buch zeigt Bauhaus nicht nur als bahnbrechende Bewegung des Modernismus, sondern auch als Musterbeispiel einer Kunsterziehung, in der schöpferischer Ausdruck und zukunftsweisende Einfälle zu Produkten führten, die schön und funktional zugleich waren. Diese handliche Ausgabe stellt Künstler wie Josef Albers, Marianne Brandt, Walter Gropius, Gertrud Grunow, Paul Klee, Ludwig Mies van der Rohe, Lilly Reich und viele andere vor.
Die BAUHAUS Rohrzange mit S-förmigen Backen lässt sich dank Stellschraube stufenlos direkt am Werkstück einstellen. Ein leichter Druck auf die Griffe genügt, und die Zange fixiert sich sicher in Drehrichtung am Werkstück. Dadurch wird das Anziehen hoher Drehmomente deutlich erleichtert. Die S-Backen ermöglichen ein stabiles Drei-Punkt-System direkt an der Rohrfläche. Der Griff mit Doppel-T-Profil sorgt für eine sichere Handhabung der Zange.
Bunte Zeiten brechen an ... Mit dieser Armbanduhr, die gleichsam von Damen wie Herren getragen werden kann, setzen Sie ein Statement und erfreuen sich bei jedem Blick darauf an den legendären, plakativen Farben des Bauhauses: blau, rot und gelb. Die Armbanduhr wurde mit einem toll leuchtenden, stahlblauen Lederarmband ausgestattet, einem weißem Zifferblatt und sehr originellen »Zeigern«. Die Anzeigescheiben in einer Art Tropfenform sind wie folgt abzulesen: Rot steht für die Minute, Gelb für die Stunde und ganz innen, der kleine blaue »Zeiger«, zählt die Sekunden. Sehen Sie sich gerne noch viele weitere Armbanduhren für Männer und Frauen hier bei uns im Shop an. Besonders die Modelle, die an die berühmte Kunst des Bauhauses erinnern, gehören zu den Bestsellern.
Frölich und Kaufmann Bauhaus-Armbanduhr »Weimar«. 1517546
Was für ein gekonntes Spiel mit Fläche, Farbe und Dreidimensionalität! Der Einband der von Walter Gropius und Lászlo Moholy-Nagy herausgegebenen Bauhaus-Buchreihe »Bauhausbücher« war die Inspiration für das Zifferblatt dieser Armbanduhr. Das Design steht für die architektonischen Reflexionen am Bauhaus in Weimar. Die in Deutschland gefertigte Uhr ist so eine Hommage an die primären Formen wie das Quadrat und Farben des Bauhauses wie blau, rot und gelb und steht nicht nur für präzise Zeitmessung, sondern auch für die kreative Verbindung zwischen Design, Geschichte und avantgardistische Kunst im Geiste Walter Gropius’.
Zwischen zwei Weltkriegen, in gerade mal 14 Jahren, veränderte das Bauhaus die Moderne. Die von utopischen Idealen geleitete Schule für Kunst und Design führte Kunst, Handwerk und Technik zusammen und wandte dieses ganzheitliche Konzept auf Malerei, Bildhauerei, Design, Architektur, Film, Fotografie, Textilgestaltung, Töpferei, Theater und Installationen an. Das Künstlerkollektiv mit Außenwirkung war zugleich eine enge persönliche Gemeinschaft. Gegründet wurde die Schule von Walter Gropius (1883-1969), zu den Mitgliedern gehörten Josef und Anni Albers , Wassily Kandinsky , Paul Klee , Oskar Schlemmer , Gunta Stölzl , Marianne Brandt und Ludwig Mies van der Rohe . An allen drei aufeinander folgenden Standorten der Schule in Weimar, Dessau und Berlin herrschte ein reger kreativer Austausch zwischen den Schülern und Lehrern, die zwar alle unterschiedliche künstlerische Stile und Vorlieben pflegten, jedoch in ihrem Idealismus und dem Streben nach einem „Gesamtkunstwerk“ vereint waren. Dieser Band feiert die Innovationskraft der Bauhaus-Bewegung, die die Moderne mit ihren avantgardistischen Ideen befeuerte und in der Kunsterziehung auf umfassende Freiheit des künstlerischen Ausdrucks sowie die Verbindung von Funktion und Ästhetik setzte.
1919 gründete Walter Gropius das ,,Staatliche Bauhaus in Weimar". Im Bauhausmanifest forderte er das Zusammenwirken von Kunst und Handwerk, das durch die Einrichtung von Werkstätten erreicht werden sollte. Erstmals in der Weimarer Republik stand es auch Frauen frei, eine akademische Ausbildung zu beginnen. Unerwartet viele Frauen nutzen diese Chance, um am Bauhaus zu studieren, so dass schon bald die ,,Frauenabteilung" - die spätere Textilwerkstatt -, für die zahlreich ans Bauhaus strömenden Studentinnen eingerichtet wurde. In drei Hauptkapiteln stellt die Autorin Melanie Günter Gründung und Ziele des Bauhauses dar und geht ausführlich auf die Textilwerkstatt in Weimar, Dessau und Berlin ein. Anhand von Quellen- und Forschungsliteratur, sowie kontextbezogener Analysen ausgewählter Werke der Webwerkstatt, wird die Entwicklung von anfänglich spielerischen Materialerfahrungen in der Frauenabteilung hin zu einer leistungsfähigen Textilwerkstatt, die mit damals führenden Textilfabriken im Vertrag stand, dokumentiert. Das Buch richtet sich an Kunstgeschichtler und -pädagogen, Textil- und Geschlechterforscher, sowie an alle an Werken und Wirken des Bauhauses interessierte Leser.
2019 wird das Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum feiern. 1919 in Weimar gegründet, siedelte es 1925 nach Dessau über und zog 1932 nach Berlin, wo es 1933 von den Nationalsozialisten geschlossen wurde. 1996 wurde das von Walter Gropius entworfene Bauhaus-Gebäude in Dessau in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Es ist heute Sitz der 1994 gegründeten Stiftung Bauhaus Dessau. Der Einfluss der Kunstschule und seiner Lehrenden war so groß, dass der Begriff „Bauhaus“ oft mit der Moderne in Architektur und Design gleichgesetzt wird. Stefan Berg (geb. 1971 in Bielefeld, lebt und arbeitet in Berlin) hat Aufnahmen von der Fassade und den Innenräumen des Gebäudes realisiert. Sein fotografisches Interesse war vor allem, das Gebäude grafisch und gestalterisch sichtbar und damit die Idee Bauhaus erfahrbar zu machen. Berg gelingt es, beim Betrachter Stimmungen zu wecken und ihm ein ästhetisches Erlebnis zu vermitteln. Mit Texten von Wiebke Loeper und Harald Theiss.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,4, ecosign/Akademie für Gestaltung, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bauhaus gilt heute als Inbegriff, Initiator und Wegbereiter der Moderne. Eher unbekannt ist die Tatsache, dass das Bauhaus nicht immer als ein solch wichtiger Punkt in der Designgeschichte gesehen wurde. Gerade in seinen Wirkzeiten sah sich das Bauhaus oftmals der Kritik ausgesetzt, dass es zu modern und zu fern von aktuellen Bedürfnissen gestalte. Dass sich am Bauhaus aber nicht nur das moderne Design kristallisierte, sondern auch viel tiefere, sozial-utopische Vorstellungen vom neuen Wohnen, der Neugestaltung und der Schaffung von Lebensraum der Ursprung vieler gestalterischer Ergebnisse waren, wird sogar in aktuellen Betrachtungen immer wieder missachtet. Gerade die Stahlrohrmöbel, welche in den 20er-Jahren entstanden und produziert wurden, konnten sich ihrerzeit nicht etablieren, wurden in den 80er-Jahren aber zum Inbegriff einer modernen Raumausstattung, waren das Ergebnis eines menschenfreundlichen, nachhaltigen Gedankenguts. In der vorliegenden Arbeit möchte ich zunächst einen kleinen Überblick über das große Thema »Bauhaus« schaffen, darüber hinaus speziell auf die Thematik der Stahlrohrmöbel eingehen und diese schließlich unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit untersuchen.
Frölich und Kaufmann Bauhaus-Armbanduhr mit Milanaiseband. 766275
Im Bauhaus Stil: Die neue Serie von Aristo besticht durch edles Material und Top-Design - Made in Germany mit einem Schweizer Ronda Quarzwerk. Technisch hochwertig verarbeitet und überaus funktional, ist diese Uhr ein unverzichtbarer Begleiter! Das edle Design sorgt dafür, dass sie auch in optischer Hinsicht fasziniert und eine echter Blickfang ist. Im Sinne des Bauhaus folgt das Design der Funktion und manifestiert sich in minimalistischen, klaren Formen. »Aristo« steht als Traditionsuhrenmarke aus Pforzheim für ausgezeichnete Qualität und bietet neben technischer Innovation und ästhetischer Überzeugungskraft eine Vielzahl an Themen. Die ideale Adresse für alle stilbewussten Uhrenträger.
Schon die Gründung des Bauhauses im Jahr 1919 glich einem gewaltigen Paukenschlag: Walter Gropius, Gründer der Kunstschule, beabsichtigte nichts Geringeres als die Grenzen zwischen Handwerk, Kunst und Technik aufzulösen. Was als Experiment begann, revolutionierte schon bald das Verständnis von Architektur, Kunst und Design. Gropius setzte seine ehrgeizige Vision mithilfe innovativer Künstler um, die er als Lehrer ans Bauhaus berief. Inspiriert vom avantgardistischen Geist der Schule, entwickelten sie neue künstlerische Ansätze und begründeten gemeinsam den Mythos Bauhaus. Autor Boris Friedewald erzählt die komplexe Geschichte dieser Kunstschule auf unterhaltsame und verständliche Weise. Zahlreiche historische und zum Teil erstmals publizierte Abbildungen machen die Menschen und Orte des Bauhauses lebendig. Ein abschließender Blick auf die weitreichende Wirkung des Bauhauses bis in die heutige Zeit hinein rundet das Buch ab.
Frölich und Kaufmann Bauhaus-Deckenlampe mit Glaskugel. 1162748
Klassisches Design erleuchtet Ihr Zuhause: Diese sensationell schöne Bauhaus-Deckenlampe wurde vor fast 100 Jahren entworfen und doch wirkt sie in ihrer Eleganz und der puristischen Form - eine Kugel und ein Stab - so unglaublich modern. Marianne Brandt, die berühmte Bauhaus-Künstlerin, die vor allem mit Metall arbeitete, hat in den Jahren 1928/29 diverse Lampen entworfen, u. a. diese Deckenlampe »HMB 29«. Damals produzierte die Berliner Firma »Schwintzer & Gräff« Brandts Leuchten und verkaufte diese auch mittels eines Kataloges, in dem die Lampen als Illustrationen gezeigt wurden mit exakten Beschreibungen, Maßen und Materialangaben. Unter anderem hatte Brandt bereits damals festgelegt, dass die Glaskugel »halb opal überfangen und halb matt« gestaltet werden soll. Und: Ihre Leuchten wurden schon damals in Serie hergestellt. Als »Schwintzer & Gräff« 1928 die ersten industriell gefertigten Tischleuchten »WG 24« von Wilhelm Wagenfeld im Auftrag des Bauhauses auf dem Markt brachte, gab es die Firma bereits seit 64 Jahren. Die Gründer August Schwintzer und Wilhelm Gräff begannen 1864 in einem Kreuzberger Wohnhaus mit der Anfertigung von Petroleumleuchten, aber auch von Kronleuchtern. Nach dem Ausscheiden von Gräff führt Schwintzers ältester Sohn Willy die Geschäfte weiter. In den 1920er-Jahren gehört das Unternehmen bereits zur Avantgarde der Lampenproduzenten. Auf der neu eingeführten Grassimesse in Leipzig treffen die Unternehmer schließlich auf die Bauhaus-Künstler und es wird vermutet, dass Marianne Brandt selbst die Zusammenarbeit initiierte. Schwintzers Farbrik wird allerdings im Krieg so zerstört, dass ein Wiederaufbau 1946 scheitert und das Unternehmen seine Geschäfte einstellt. Und doch gibt es die Bauhaus-Lampen zum Teil heute noch, u. a. dank der Bremer Firma »Tecnolumen«, die die Leuchten so originalgetreu wie möglich seit vielen Jahren herstellt.
Tredition Ein Künstlerleben in der Bauhaus-Tradition A1056536118
Dieses Buch beschreibt das Lebenswerk eines Künstlers in der Bauhaus-Tradition. 1949 wurden in Deutschland Werkkunstschulen gegründet, die sich in der direkten Nachfolge des Bauhauses sahen. An der Werkkunstschule Wiesbaden studierte Hubert Schmidt Bildhauerei. Sein Ziel war es die künstlerische und bauliche Gestaltung zusammenzuführen. Das biografisch angelegte Werk zeichnet die Entwicklung von Hubert Schmidt als Bildhauer und Keramiker nach, beginnend 1962 in Stuttgart mit Baukeramik, Bildhauerei und Malerei bis zu seinem Tod in Bonndorf am Bodensee.
2019 begehen die Bauhaus-Einrichtungen das 100. Jubiläum der Gründung der wegweisenden Schule. Dabei hat das erste Bauhaus in Weimar in den sechs Jahren bis zum Umzug nach Dessau 1925 wenige, aber bemerkenswerte Spuren auch über die Stadtgrenzen hinaus in ganz Thüringen hinterlassen. Neben den Welterbestätten des Bauhauses in Weimar, liegt das unbekannte Bauhaus an versteckten Orten in Erfurt, Probstzella, Gera oder Greiz. In den ländlichen Regionen widmeten sich ehemalige Bauhäusler und deren Schüler Projekten, die in vielen Fällen zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Der Band lädt zur Spurensuche ein, das unbekannte, frühe Bauhaus in seiner Wirkung und Nachwirkung kennen zu lernen. So sind es etwa die Arbeits- und Produktionsstätten im Land, die im Umfeld der Schule für eine Einbettung der Bauhausidee bis weit über die Dauer des Bauhauses in Weimar hinaus sorgten. "Bauhaus-Koordinaten" knüpft ein Netz aus Gebautem und Gestaltetem, aus Ereignissen und Personen und schafft dabei ein plastisches Bild der Weimarer Bauhauszeit und ihrer wichtigsten Wirkungsstätten in der Region, die 100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses neu entdeckt werden wollen.
Bauhaus-Universitätsverlag Weimar Räume in Transformation
Räume in Transformation Thüringen erzählt vom Thüringer Wald als einem Ort im Wandel – zwischen Klimakrise, demografischen Umbrüchen und der Suche nach neuen sozialen und ökonomischen Perspektiven. Doch wo Herausforderungen sind, eröffnen sich auch Chancen: für ein anderes Verständnis von Zukunft im ländlichen Raum. Die Beiträge dieses Bandes zeigen, wie Menschen, Gemeinden und Institutionen auf die tiefgreifenden Veränderungen reagieren – und welche neuen Wege des Zusammenlebens, Wirtschaftens, des Planens und Gestaltens sich daraus entwickeln können. Sie fragen, was nachhaltige Daseinsvorsorge heute bedeutet, wie regionale Identität im Wandel gestärkt werden kann und wie demokratische Teilhabe im Alltag Raum gewinnt. Mit Analysen, Reflexionen und visionären Entwürfen lädt das Buch dazu ein, den Thüringer Wald als Labor einer sozial-ökologischen Zukunft zu entdecken. Entstanden ist der Band 2025 aus Projekten des Instituts für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar – im Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und den Menschen der Region.
Zwischen zwei Weltkriegen, in gerade mal 14 Jahren, veränderte das Bauhaus die Moderne. Die von utopischen Idealen geleitete Schule für Kunst und Design führte Kunst, Handwerk und Technik zusammen und wandte dieses ganzheitliche Konzept auf Malerei, Bildhauerei, Design, Architektur, Film, Fotografie, Textilgestaltung, Töpferei, Theater und Installationen an. Das Künstlerkollektiv mit Außenwirkung war zugleich eine enge persönliche Gemeinschaft. Gegründet wurde die Schule von Walter Gropius (1883-1969), zu den Mitgliedern gehörten Josef und Anni Albers , Wassily Kandinsky , Paul Klee , Oskar Schlemmer , Gunta Stölzl , Marianne Brandt und Ludwig Mies van der Rohe . An allen drei aufeinander folgenden Standorten der Schule in Weimar, Dessau und Berlin herrschte ein reger kreativer Austausch zwischen den Schülern und Lehrern, die zwar alle unterschiedliche künstlerische Stile und Vorlieben pflegten, jedoch in ihrem Idealismus und dem Streben nach einem „Gesamtkunstwerk“ vereint waren. Dieser Band feiert die Innovationskraft der Bauhaus-Bewegung, die die Moderne mit ihren avantgardistischen Ideen befeuerte und in der Kunsterziehung auf umfassende Freiheit des künstlerischen Ausdrucks sowie die Verbindung von Funktion und Ästhetik setzte.
In einem kurzen Zeitraum von nur vierzehn Jahren zwischen den beiden Weltkriegen veränderte die deutsche Kunst- und Gestaltungsschule Bauhaus das Antlitz der Moderne. Mit utopischen Idealen für die Zukunft entwickelte sie eine bahnbrechende Fusion aus Kunst, Handwerk und Technik , die sie quer durch alle gestalterischen Medien und Methoden umsetzte, vom Film bis zum Theater, von der Bildhauerei bis zur Töpferei. Dieses Referenzwerk entstand in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung in Berlin , der weltgrößten Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Über 250 neue Fotografien, Schriften, Studien, Skizzen, Pläne und Modelle dokumentieren nicht nur die realisierten Arbeiten, sie lassen auch den Geist von Bauhaus wieder lebendig werden. Von zwanglosen Aufnahmen beim Gruppenturnen bis zu Zeichnungen aus dem Unterricht von Paul Klee, von ausführlichen Bauplänen bis zu einem schnittigen Aschenbecher von Marianne Brandt – sie alle sind Zeugnisse einer idealistischen Kreativgemeinschaft, die entschlossen war, Gestaltung völlig neu zu denken und eine bessere Zukunft für moderne Menschen zu formen. Das Buch zeigt Bauhaus nicht nur als bahnbrechende Bewegung des Modernismus, sondern auch als Musterbeispiel einer Kunsterziehung, in der schöpferischer Ausdruck und zukunftsweisende Einfälle zu Produkten führten, die schön und funktional zugleich waren. Zu den vorgestellten Künstlern gehören u. a. Josef Albers, Marianne Brandt, Walter Gropius, Gertrud Grunow, Paul Klee, Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich .