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Brill | Schöningh Die Anthroposophie A1053120363
Die Anthroposophie Rudolf Steiners (1861–1925) ist eine esoterische Großmacht. Zu ihrem Netzwerk gehören Hochschulen und die Waldorfpädagogik, biodynamische Bauernhöfe und Krankenhäuser, irgendwie auch profitable Banken und der „Omnibus für direkte Demokratie“, Kosmetika und dm-Märkte, eine Esoterische Schule und der Mondkalender nach Maria Thun. Silvio Berlusconi und Helmut Kohl haben ihre Kinder auf Waldorfschulen geschickt, der ehemalige Innenminister Otto Schily hielt die Existenz von „Luzifer“ und „Ahriman“ für verbürgt. Aber welche Überzeugungen stehen dahinter? Welche anthroposophischen Organisationen gibt es? Wie sieht ihre Innenwelt aus? Und welche Macht besitzen sie? Helmut Zander kartiert die schwer überschaubare Welt der Anthroposophie und bietet Einschätzungen von Stärken und Schwächen der anthroposophischen Pädagogik, Landwirtschaft und Medizin.
'Ein wichtiges und zugleich populär geschriebenes Werk zum Verständnis des Nationalsozialismus.' Schwäbische Zeitung 'Die Biographien lesen sich spannend. Nicht nur für Fachleute, auch für interessierte Laien eine Bereicherung ihres Wissenstandes.' Archiv für Polizeigeschichte 'Ein Buch wider das Vergessen. ' Augsburger Allgemeine
Der Mensch: Woher kommt er? Wodurch unterscheidet er sich von anderen Lebewesen oder von Programmen? Was zeichnet ihn aus? Wie sieht er sich selbst? Was ist seine Zukunft? Was kann er wissen? Was darf er hoffen? Diesen alten Menschheitsfragen gehen an der Wende zu einem neuen Zeitalter der Biotechnologie, der Künstlichen Intelligenz und der Robotik in dem gut lesbaren, höchst informativen und außerordentlich vielseitigen Buch bedeutende Anthropologen und Philosophen, Theologen und Soziologen, Medien- und Kunstwissenschaftler nach und geben neue, überraschende Antworten, welche die zur Zeit allgegenwärtig geführte Debatte beleben werden.
Das Herz als physische, kognitive, emotionale und rationale Mitte des Menschen wurde lange vernachlässigt. Der vorliegende Band legt nun Linien der Traditions- und Wissenschaftsgeschichte frei, die das Herz als Mitte des Menschen verstehen und damit sowohl scheinbar übermächtige naturwissenschaftliche Reduktionismen als auch anthropologische Engführungen überwinden. Seit der Antike verbanden sich mit dem Herzen nicht nur die vitale Funktion, sondern Begriffe von Vernunft, Verstand und Seele. So konnte das Herz das entscheidende Organ und zugleich Symbol für das Verhältnis von Menschen zueinander, zu Gott und der lebendigen Welt werden. Die Beiträge des Bandes erkunden Schlaglichter dieser Spur von der Antike über die frühe Neuzeit und bis in die Gegenwart aus der Perspektive unterschiedlicher Forschungsdisziplinen.
Wir handeln, um gezielt in den Lauf der Welt einzugreifen und diesen zu verändern. Als handelnde Wesen verstehen wir uns als unmittelbare kausale Urheber solcher Veränderungen. Agenskausalität greift diese Intuition der unmittelbaren kausalen Urheberschaft auf.Viele Philosophen sind allerdings der Ansicht, dass ein solches Kausalitätskonzept rätselhaft, obskur und unverständlich ist. In diesem Buch wird Agenskausalität auf die ontologischen Voraussetzungen hin untersucht. Es wird dafür argumentiert, dass diese Form der Verursachung kohärent ausbuchstabiert werden kann, wenn entsprechende ontologische Rahmenbedingungen mitberücksichtigt werden. Dabei ist Agenskausalität aber nicht auf freies menschliches Handeln zu beschränken, sondern allgemein auf Subjekte anzuwenden, die „von sich aus“ tätig werden können.
Ein Buch von 1669 hat uns gelehrt, Landschaften und Orte mit historischen Erinnerungen zu verbinden. Die „Monumenta Paderbornensia“ des Fürstbischofs Ferdinand von Fürstenberg sind ein wegweisendes Werk für die westfälische Landesgeschichte. Es erlebte mehrere Auflagen, darunter eine reich bebilderte Ausgabe, gedruckt 1672 in Amsterdam. Im Zentrum des Buchs stehen erinnerungswürdige Orte, Landschaften und Ereignisse zwischen Weser und Lippe, denen Fürstenberg ein literarisches Denkmal setzte. Experten verschiedener Disziplinen lesen das ungewöhnliche Werk neu und gehen seiner Wirkung bis heute nach. Eine Fotografin wagt zudem den Versuch, den Ortsansichten der „Monumenta“ aktuelle Ansichten gegenüber zu stellen.
Das Entstehen der modernen Kreativökonomie verortet der Kultursoziologe Andreas Reckwitz in den historischen Avantgarden, insbesondere der Romantik, und in kulturellen Nischen. Die vorliegende Studie stellt diese Annahme in Frage und rückt ihrerseits Bildungsinstitutionen und Bildungsromane des 18.–19. Jahrhunderts ins Blickfeld der Kreativitätsforschung. Die analysierten Institutionen – z. B. Kindergärten, Schulen, Universitäten – stellen Orte dar, an denen das einst bestimmten sozialen Gruppen zufallende Privileg der Muße anderen Gruppen zugeteilt wurde. Ferner zeigt die Studie im Anschluss an die Arbeiten von Friedrich Kittler, Joseph Vogl und Thomas Wegmann, dass Bildungsromane die Institutionalisierung freier Zeiten und die Grundlegung der Kreativökonomie nicht nur inspirierten und präformierten, sondern in Form gattungskonstituierender Kreativitätsszenen die Begrenzungen und Irrwege solcher Maßnahmen thematisierten, reflektierten und problematisierten.
»Drastik« – mit diesem Stichwort ist auf dem Feld ästhetischer Theoriebildung zuletzt ein Begriff ins Spiel gebracht worden, der im Blick auf seine dominante Rolle in der Gegenwartskultur zu widersprüchlichen Positionen Anlass gegeben hat. Mit Beiträgen zur Literatur sowie zu Politik, Bildender Kunst, Theater, Film und Popkultur wird eine Ästhetik des Drastischen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart in den Blick genommen. Einerseits wird Drastik als Modus der Darstellung begriffen, der regelmäßig die Frage nach den Grenzen der Kunst aufwirft. Andererseits werden mit dem Drastischen weder eine bestimmte Epoche noch bestimmte Gegenstände, sondern genuin sprachliche Erfahrungen adressiert. Im Anschluss an eine Debatte über das Drastische, die noch nicht über tentative Ansätze hinausgekommen ist, führt der Sammelband vor Augen, dass eine Ästhetik des Drastischen nur auf der Grundlage eines systematisch präziser umrissenen, historisch aber weiter ausgreifenden Begriffs zu erschließen ist.
Der Ausdruck „die goldene Mitte finden“ ist bekannt – aber wissen Sie auch, wer die Idee wesentlich geprägt hat? Kleiner Tipp: Es war der vielleicht wichtigste Philosoph der Antike. Aristoteles schuf mit seinen Ausführungen zur Angemessenheit gewissermaßen eine Leitlinie für’s Glücklichsein. Er plädierte dafür, sich stets zwischen einem „zu viel“ und einem „zu wenig“ zu bewegen. Sein Leitfaden zu einem glücklichen Leben war jedoch nur ein Aspekt eines schier unerschöpflichen philosophischen Werkes. Darüber hinaus verfasste Aristoteles eine Fülle an Schriften zur Logik, Metaphysik, politischen Philosophie und nicht zuletzt zur Zoologie. Der neue Comic aus der Reihe „Philosophische Einstiege“ macht den griechischen Philosophen auch für Anfänger:innen sehr gut verständlich und besticht dabei mit zahlreichen Illustrationen, die für Anschaulichkeit und Spaß am eigenen Philosophieren sorgen. So gelingt eine unkomplizierte Einführung in die wichtigsten Aristotelischen Werke und Gedanken.
Aufklärung ist das Beste, was die Menschheit je hervorgebracht hat. Ihre Essenz besteht in dem Streben nach Objektivität und intersubjektiver Rechtfertigung. Ein elitäres Minderheitenprojekt, dem große Teile der Menschheit enorme Errungenschaften zu verdanken haben. Dennoch ist derzeit das Ende der zweiten Aufklärungsepoche zu beobachten. Ursächlich sind die immensen Belastungen einer emanzipierten Lebensform ebenso wie aktuelle politische und soziologische Stressfaktoren. Zu diesen gehören ein kapitalistisch verkürztes Freiheitsverständnis ebenso wie Migrationsbewegungen, eine mangelnde Verteidigung des ethischen Universalismus oder ein Antirassismus ohne Bewusstsein für negative Dialektik. Die Erosion bewirkt eine Rückkehr zu den autoritären Standardmodellen der Menschheit gepaart mit den technischen und medialen Potentialen der Moderne. Zeit für einen Blick zurück in Dankbarkeit und eine kritische Betrachtung dessen, was uns erwartet.
Die erste Gesamtdarstellung eines Themas, das bislang weitgehend im Verborgenen geblieben ist: die Zwangsprostitution im Lagersystem der SS. Robert Sommers grundlegendes Buch zeichnet das Bild einer bisher unbekannten Realität des Schreckens. Auf Befehl Himmlers wurden ab 1942 in den größten Konzentrationslagern Bordelle für Häftlinge eingerichtet. Der Bordellbesuch war als Anreiz zur Steigerung der Arbeitsleistung der in das System der Kriegswirtschaft eingebetteten Arbeitssklaven in den Lagern gedacht. Die umfassende Darstellung beschreibt detailliert die Gründe für die Einrichtung der Lagerbordelle, ihre Funktion im System der Konzentrationslager, die Organisation des Bordellbetriebs, die Lebensbedingungen und die Überlebensstrategien der Frauen, die Motive der Bordellbesucher sowie den Ablauf ihrer Besuche.
Ausgehend von ausgewählten Themen der Cognitive Science wird ein Brückenschlag erprobt zu einer Sichtweise des menschlichen Denkens, wie sie sich aus Heideggers Interpretation der menschlichen Existenz als In-der-Welt-sein herauslesen lässt. Alles, was ist, erschließt sich dem Menschen vor dem Hintergrund einer Vertrautheit mit den Dingen. Diese Vertrautheit bedarf eines Weckrufs, den Heidegger an einem Prozess der Entheimatung diagnostiziert. Verortet man das menschliche Denken in dem unauflösbaren Spannungsfeld von Vertrautheit und Unvertrautheit, so wäre der Mensch nicht dazu in der Lage, einen Zustand zu beschreiben, der einem solchen Spannungsfeld noch vorausgeht. Dies lässt sich zum einen retrospektiv an Platons zwiespältiger Auseinandersetzung mit der Schrift und zum anderen prospektiv an Derridas différance aufzeigen. Auf die Folgen einer Auflösung jenes Spannungsfeldes, abzulesen an der Verdrängung des Todes, wird am Beispiel des Posthumanismus hingewiesen.
„Zuerst formen wir die Gebäude, danach formen sie uns“; lautet ein berühmtes Zitat, das Winston Churchill zugeschrieben wird. Auf kaum jemanden scheint dies so stark zuzutreffen wie auf Martin Heidegger und seine Todtnauberger Hütte. Was wäre aus Heidegger ohne seine Hütte geworden? Wäre er in der Lage gewesen, zu denken, was er gedacht hat? Martin Ludwig Hofmann erkundet in diesem Buch diesen besonderen Denk-Raum und nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise in das Leben und Denken des umstrittenen Philosophen.
Erich von Manstein (1887–1973) gilt als Hitlers fähigster General, dem die Wehrmacht einige ihrer größten Erfolge verdankt. Sein Name ist bis heute verbunden mit dem Frankreichfeldzug 1940 und dem Geschehen an Brennpunkten des Kriegs gegen die Sowjetunion (Krim, Stalingrad, Kursk). Roman Töppel legt in dieser Edition die bislang unveröffentlichten privaten Kriegstagebücher und Briefe des Generals an seine Frau vor und bettet diese bedeutenden Quellen in eine umfassende Forschungsarbeit zu Mansteins Feldzügen aus den Kriegsjahren 1939–1941 ein. Dabei präsentiert er neue Erkenntnisse, die nicht selten der tradierten Geschichtsschreibung entscheidend widersprechen.
Was ist Angst? Was sagt die Tatsache, dass wir bestimmte Ängste empfinden, über unser Selbstverständnis als Personen aus? Das Buch bietet eine differenzierte philosophische Analyse des Gefühls der Angst, die Einsichten der zeitgenössischen Debatte ebenso aufgreift wie Gedanken der existenzphilosophischen Tradition. Im Zentrum stehen die ebenso alltäglichen wie faszinierenden Phänomene selbstreflexiver und stimmungsmäßiger Angst. In Sprache und Stil ist das Buch analytisch, in Inhalt und Geist jedoch existenziell. Es versteht sich selbst als Übung in philosophischer Freiheit, in der es wesentlich auch darum geht, Klarheit über das jeweils eigene Philosophieverständnis zu erlangen.
Die Zahl der deutschen Vertriebenen und Flüchtlinge um 1945 betrug mehr als zehn Millionen Menschen. Auch in anderen Ländern, allen voran Polen, gab es einige Millionen Vertriebene. Die Zahl der zwischen 1945 und etwa 1970 in solchen Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien Geborenen, die sogenannte »zweite Generation der Vertriebenen«, ist entsprechend groß. Diese Anthologie beruht auf vielen Gesprächen mit Vertretern der »zweiten Generation« aus Deutschland und Polen. Es geht um die Bedeutung der verlorenen Heimat der Eltern für das eigene Leben, für die eigene Identität, über lange nicht begriffene Erfahrungen von Fremdsein und Ausgrenzung. Oft übten die plastisch berichteten oder umgekehrt die unterdrückten Erinnerungen der Eltern eine solche Kraft aus, dass sie die Verwurzelung der Kinder an den neuen Lebensorten erschwerten und traumatische Erfahrungen unbewusst auf die Nachkommen übertragen wurden. Die Texte in ihren vielfältigen Formen von Essay, Interview, Gedicht, Bericht und Kurzprosa zeugen aber auch von der Überwindung der elterlichen Erinnerungslasten und gelungener Selbstbestimmung.
Originalnummer : Brill: 00493 02472-00650-00 Geeignet für Maschinen-/Fahrzeugmarke : Brill Geeignet für Maschinen-/Fahrzeugmodell : Electro 380 Marke : BRILL Typ : Origine
Im vorliegenden Buch werden die Hintergründe zu Rudolf Mauersbergers Komposition der populären Motette „Wie liegt die Stadt so wüst“; aber auch seines vergleichsweise unbekannten „Dresdner Requiems“ reflektiert. Dabei kommen zwar auch liturgische, vor allem aber psychologische und historische Betrachtungsweisen zum Tragen, die zeigen, dass diese beiden Werke ein immenser gemeinsamer (und bisher nur in Teilen erforschter) Gehalt verbindet, welcher wiederum unmittelbar mit der Zerstörung Dresdens 1945 zusammenhängt. Die Fülle an Analogien zwischen den Angriffen auf die Stadt und der musikalischen Verarbeitung durch Mauersberger als unmittelbar Betroffenem macht deutlich, welche Einzigartigkeit und historische Relevanz diese beiden Werke auch 80 Jahre nach Kriegsende sowohl für die Musikgeschichte als auch die aktuelle Gesellschaft haben.
Welchen Stellenwert hat der Mensch in der Spätmoderne noch? Die Studie rekonstruiert den filmischen Humanismus im Migrationskino von Jean-Pierre und Luc Dardenne als Antwort auf den post- bzw. antihumanistischen Abgesang auf den Menschen. Im Spiegel des ‚Humanismus des anderen Menschen‘ von Emmanuel Levinas verbindet die Arbeit einen philosophiegeschichtlichen Abriss des kontinentalen Antihumanismus im 20. Jahrhundert mit Analysen zentraler Filme der Brüder Dardenne. Dabei zeigt sich, dass sie eine Ästhet(h)ik des Humanen entwickeln, in der die radikale Verantwortungsethik in eine Moral der Form überführt wird. Dieser filmische Humanismus macht auch vor dem Publikum nicht halt: Es wird zur Geisel einer nicht gewählten Verantwortung. Die Studie eröffnet damit eine neue Perspektive auf das zeitgenössische frankophone Kino: Jean-Pierre und Luc Dardenne formulieren eine ästhet(h)ische Antwort auf die Dominanz des Antihumanismus in der Pariser Intellektuellenszene seit den 1950er Jahren-