Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Brill
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
Brill | Schöningh Medien im Nationalsozialismus
Eine Einführung in die Mediengeschichte des Nationalsozialismus. Die Rolle der Medien im Dritten Reich hat noch immer zu wenig Beachtung gefunden, obwohl sie in ihrer Bedeutung für die Errichtung und Stabilisierung der NS-Diktatur kaum überschätzt werden können. Binnen weniger Jahre haben die Nationalsozialisten die Medien grundlegend umstrukturiert und sie zu einem ihrer zentralen Herrschaftsinstrumente geformt. Kommunikationswissenschaftler, Journalisten und Historiker geben auf Grundlage des neuesten Forschungsstandes einen Überblick über die Rolle des Hörfunks, der Presse und des Films in Hitlers Staat. Sie veranschaulichen die spezifischen Rahmenbedingungen und Erscheinungsformen von Kriegsfilmen und Wochenschauen, von Radioformaten wie dem 'Wunschkonzert' und der Olympiaberichterstattung sowie von überregionalen Zeitungen und der Lokalpresse. Abgerundet wird der Band durch biographische Skizzen dreier in der NS-Medienlandschaft stets präsenter, aber gänzlich unterschiedlicher Personen: Joseph Goebbels, Heinrich George und Heinz Rühmann. Ihre Wahrnehmungen und Deutungen von Staat und Krieg werden einer kritischen Reflexion unterzogen.
‚Das Wahre, Schöne, Gute‘ bildet das Leitgestirn am kulturellen Himmel vom Ende des 18. bis über das Ende des 19. Jahrhunderts hinaus. Entstanden ist die Trias im frühen 18. Jahrhundert, initiiert durch die Rezeption der platonischen Philosophie, die Debatte um den guten Geschmack und die Erweiterung der Philosophie um die Wissenschaft der Ästhetik. Während Kant und Schiller mit kritischem Bewusstsein den Zusammenhang und die Differenz des Wahren, Schönen und Guten erforschten, stand die Trias im 19. Jahrhundert als ubiquitäre Formel für das ‚Höhere‘; die bürgerliche Bildungs- und Kunstreligion. Ihre Verwendung in Goethes ‚Epilog zu Schillers Glocke‘ weihte sie mit beider Namen. Daran entzündete sich eine ideologiekritische und ästhetische Polemik. Fontane sah in dieser Trias nur ein Umcouren des Geldes. Für die europäische Avantgarde seit Mitte des 19. Jahrhunderts war sie Ausdruck einer banausischen Zweckentfremdung der Kunst. Der Fall der Trias begann. Ihre Anrufung war verpönt. Einher ging aber ihr stilles Fortbestehen, wie die Kunst- und Literaturkritik und die Debatten z. B. um Adornos Satz, wonach ein Gedicht nach Auschwitz zu schreiben barbarisch sei, oder um den „Fall Esra“ belegen. Es geht immer noch um die Frage, ob und wie in der Erfahrung der Kunst ästhetische mit moralischen und Wahrheitsansprüchen verbunden sind. 2. Auflage 2023
Bioethische Problemlagen gehören zu den bedeutendsten Gegenwartsthemen. Die Bioethik ist sowohl im Spannungsfeld unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen als auch in neu sich bildenden Interaktionsräumen von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft angesiedelt. In dieser Situation hat sie es mit einer Vielzahl theoretischer und praktischer Hintergrundannahmen zu tun. Die Konfrontation mit einem immer komplexer werdenden Aufgabenbereich erfordert für die Bioethik eine Reflexion auf ihre spezifische Methodik, ihre Verortung im Gefüge der Disziplinen und die Reichweite ihrer Geltungsansprüche. Als anwendungsbezogener Ethik stellt sich ihr die Frage, wie sich angesichts des bestehenden Pluralismus von Ethiktheorien moralische Urteile konsensfähig begründen lassen. Durch den interdisziplinären Charakter der Bioethik ergibt sich zudem das Problem, diverse, gegebenenfalls konkurrierende Begründungsverfahren zu integrieren. Schließlich muss angesichts des praktischen Regelungsbedarfs die Aufgabe erfüllt werden, zu einer Einigung über Normen bzw. ZielSetzungen zu gelangen und damit einen verbindlichen Handlungsrahmen zu schaffen. Daher werden in den Beiträgen dieses Bandes folgende drei thematischen Schwerpunkte behandelt: Erstens Begründungsfragen im Kontext des moralischen und ethischen Pluralismus, zweitens Überlegungen zur notwendigen interdisziplinären Herangehensweise und zum Zusammenhang der verschiedenen Disziplinen bei der Begründung bioethischer Urteile und drittens die konkrete Praxis bioethischer Arbeit in verschiedenen Gremien.
Existenzphilosophie, Kritische Theorie und (Post-)Strukturalismus stimmen darin überein, dass die Rede von dem Menschen überholt ist. Zum einen hat der Humanismus seine praktische Geltungskraft und seine theoretischen Begründungsansprüche verloren, zum anderen hat sich die Sonderstellung des Menschen in Abgrenzung zum Tier wie zur Maschine durch die Erkenntnisse der empirischen Natur- und Humanwissenschaften als Illusion erwiesen. Das Ende des Menschen als Fundamentalkategorie bedeutet jedoch nicht, dass auch die Frage danach verschwunden wäre, wie die Menschen mit sich und Anderen/m umgehen. So beansprucht der Transhumanismus als Erbe des Humanismus dessen Vervollkommnungsideen technologisch realisieren und die Endlichkeit und Unvollkommenheit des Menschen in einer Symbiose mit der Maschine überwinden zu können. Statt um den Übermenschen, der als maschinentechnische Neugestaltung das Vacuum, das die These vom Ende des Menschen in der Anthropologie hinterlassen hat, theo-technologisch ausfüllt, geht es im Posthumanismus um ein anderes Verständnis des Menschen jenseits der Abgrenzungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Wesen. Die hier versammelten Beiträge verstehen sich als Stationen auf dem Weg zu einem solchen posthumanistischen Verständnis des Menschen und erkunden das neue Problemfeld, das sich nach den »Enden des Menschen« aufgetan hat, mit dem Ziel einer Posthumanistischen Pädagogik, die für die Zukunftsprobleme offen ist.
Die überaus positive Resonanz, auf die der Grundkurs Ethik seit seinem ersten Erscheinen gestoßen ist, hat nun eine vierte Auflage möglich gemacht, die sich von der ersten grundlegend unterscheidet. Maßgeblich für die Überarbeitung waren die Erfahrungen, die mit dem Buch in der Lehre gemacht wurden. Der vorliegende Grundkurs enthält sechs Teile. Nach einer Vorklärung darüber, was wir unter ›Moral‹ und unter ›Ethik‹ zu verstehen haben, folgen drei propädeutische Beiträge, die erläutern, was moralische Probleme sind, wie wir argumentierend auf sie reagieren können und wie die dabei auftretenden Gesichtspunkte abzuwägen sind. Im Anschluss daran werden die wichtigsten ethischen Theorien dargestellt: die Tugendethik, der Konsequentialismus, die Deontologie und der Kontraktualismus. Es folgen Darstellungen der metaethischen und handlungstheoretischen Grundlagen der Ethik sowie der Beziehungen zu den angrenzenden Normensystemen Recht und Religion. Den Abschluss des Bandes bilden didaktisch nützliche Materialien, die im Selbststudium ebenso wie im Unterricht eingesetzt werden können. Die Beiträge setzen keine Fachkenntnisse voraus und verdeutlichen ihre Darstellung durch zahlreiche Beispiele.
Die Konjunktur von Ressourcenfragen in den Philologien gibt Anlass, einen Schritt zurückzutreten und nach der älteren Metapher zu fragen: nach der rhetorischen, poetischen und philologischen »Quelle«. Etabliert sich die »Quelle« als Terminus im engeren Sinne tatsächlich erst in den verwissenschaftlichten Philologien des 19. Jahrhunderts? Wie stark überlagert der romantische und postromantische Leitdiskurs alternative Quellenverständnisse? Je genauer man hinsieht, desto deutlicher erweist sich die Quellenmetapher als hintergründig, vielschichtig, problematisch. Wo verflacht die Rede von der Quelle in der Metaphernvergessenheit der Hilfswissenschaften? Wo wird das Versprechen der Unerschöpflichkeit zur Zumutung und Bedrohung? An welcher Stelle kommt das Ressourcenverständnis als Gegenszenario ins Spiel?
Spätestens seit der Beteiligung deutscher Soldaten am Kosovo-Krieg im Jahr 1999 hat ein verstärktes Nachdenken über die Problematik der Ethik militärischer Einsätze auch in Deutschland begonnen. Angesichts der Greuel und Massaker in vielen Teilen der Welt hat sich ein strikter, jede Form der Gewaltausübung ablehnender Pazifismus als unbefriedigende Haltung gegenüber diesen Schrecken erwiesen. Es stellt sich jedoch die Frage, was eine sinnvolle Alternative sein könnte. Die Wiederbesinnung auf Theorien gerechter Krieg e stellte sich als eine der möglichen Antworten heraus. Mit Beiträgen von: Matteo Fornari, Otfried Höffe, Dieter Janssen, James Turner Johnson, Ulrike Kleemeier, Frank Köhler, Barbara Merker, Michael Quante, Ludwig Siep, Suzanne Uniacke.
Gilles Deleuze verfolgt in diesem grundlegenden Buch die Entfaltung zweier Begriffe und ihre Verknüpfung: des Begriffs einer freien Differenz, die sich nicht der Identität, der Analogie, dem Gegensatz und der Ähnlichkeit unterordnen lässt; und des Begriffs einer komplexen Wiederholung, die nicht auf eine bloß mechanische und materielle Wiederholung reduziert werden kann. Die Untersuchung durchquert dabei die verschiedensten Gebiete: Mathematik, Physik, Biologie, Psychoanalyse, Linguistik, Ästhetik. Überall unterliegt die Differenz einer wesentlichen Zerstreuung und Dezentrierung, wird die Wiederholung notwendig verschoben und verkleidet. Es zeichnet sich damit eine Welt von „Trugbildern“ ab, die aus ungebundenen Differenzen und intensiven Wiederholungen besteht und die Ordnung der Repräsentation, das Reich des Gemeinsinns und des gesunden Menschenverstands unterläuft.
Der Band rückt erstmals die Bedeutung des Hörens für die Entstehung literarischer Texte in den Mittelpunkt. Er stellt sich damit der spannenden Aufgabe, jener Phänomene im Schreibprozess habhaft zu werden, die mit dem Hörsinn verbunden sind. Das Verständnis von Text als Tonträger ist historisch gewachsen – daher gehen mehrere Beiträge den akustischen, auditiven und auralen Phänomenen in historischen Fallstudien (zu Johann Gottfried Herder, Karl Kraus oder Georg Trakl) auf den Grund. Zugleich werden dichterische Klangszenarien und „Hörtexte“ bis in die Gegenwart analysiert. Fasst man Literatur als Klanggeschehen auf, ist Schreiben als Wahrnehmungsproduktion zu verstehen: Das wird etwa bei der „Sonosphäre“ der Schreibmaschine deutlich und schließt Klangvorstellungen sowie Inneres Hören (beim Lesen) mit ein. Die Nähe zu musikalischen Fragestellungen ist dabei oft gegeben. Die zwölf Studien vereint dabei eine Frage: Wie kommt die Tonspur in die Literatur?
Im Ersten Weltkrieg war der Panzer ein völlig neuartiges Waffensystem. Die erste große Panzeroffensive fand am 20. November 1917 südwestlich der nordfranzösischen Stadt Cambrai statt. Sieben britische Divisionen und das gesamte Tank Corps griffen einen Abschnitt der sogenannten „Siegfried-Linie“ an. Das zwar gut ausgebaute, aber eher schwach besetzte Stellungssystem wurde von den britischen Angreifern zu Beginn der Schlacht durchstoßen. Führungsfehler und der sich verstärkende deutsche Widerstand verhinderten jedoch einen vollständigen operativen Erfolg. Zehn Tage später überraschten die deutschen Divisionen im Gegenangriff den britischen Gegner und eroberten das verloren gegangene Terrain wieder zurück. Karsten Richter beschreibt in seinem Buch die Vorgeschichte, den Verlauf der Schlacht, ausgewählte Soldatenfriedhöfe als Erinnerungsorte und besondere Ereignisse, die mit dieser Operation in Verbindung stehen. Cambrai 1917 bildet den Ausgangspunkt der mechanisierten Kriegführung im 20. Jahrhundert.
Die Studie unternimmt den Versuch, Friedrich Hölderlin und Paul Celan auf neue Weise ins Gespräch miteinander zu bringen, indem sie den hohen Ton systematisch unter der Perspektive einer poetischen Praxis des Funktionalisierens entfaltet und diesen als strukturelle Gemeinsamkeit im Arbeits- und Schreibprozess der beiden Dichter begreift. In differenzierten Lektüren der poesietheoretischen Texte Hölderlins wie Celans einerseits sowie der „Gesänge“ und der „Niemandsrose“ andererseits zeichnet Nina Janz nach, inwiefern sich die beiden Dichter gerade in der je eigenen Auseinandersetzung mit den Bedingungen und Möglichkeiten des hohen Tons als poetische Dialogpartner erweisen.
1 Stück Brille Die Sich Automatisch Der Sehstärke Anpasst,Intelligente Brille Die Sich Anpasst,Zoom Briller,Inklusive Briller, Reinigungstuch und Brillenbox,Für Lesen Und Büroarbeit xianshi20251105CZJ069272
【Automatische Fokusanpassung】Diese intelligente Zoom-Brille justiert sich automatisch Ihrer individuellen Sehstärke. Modernste Technologie liefert scharfe Sicht in allen Entfernungen – perfekt für presbyope Nutzer und Menschen mit allgemeinen Sehschwächen. Die automatische Dioptrieneinstellung sorgt rund um die Uhr für ein entspanntes Seherlebnis. 【Effektiver Blaulichtfilter】Die spezialisierten Linsen schützen zuverlässig vor schädlichem Blaulicht. Besonders empfehlenswert bei langer Nutzung von Smartphone, PC und Bildschirmgeräten. Sie mindert Augenbelastung spürbar und schont die Augen bei täglicher Computerarbeit. 【Vielseitige Einsatzmöglichkeiten】Ideal zum Lesen von Büchern und Zeitungen, für Fernsehen und Gaming, Outdoor-Aktivitäten, Reisen sowie alltägliche Büroarbeit. Die Smart-Zoom-Brille passt sich jeder Sehsituation automatisch an und erspart den ständigen Brillenwechsel. 【Hoher Tragekomfort & praktisches 3‑teiliges Set】Leichte, flexible Rahmen sorgen für einen angenehmen Sitz auch bei stundenlangem Tragen. Das praktische Set enthält Brille, Brillenputztuch und passendes Brillenetui – für einfache Handhabung, sichere Aufbewahrung und unterwegs immer griffbereit. 【Perfekte Alltagslösung für jedes Alter】Optimal abgestimmt auf die Bedürfnisse mittlerer und älterer Nutzer. Die intelligente Zoom-Brille mit automatischer Fokusanpassung unterstützt Ihre Sehfähigkeit im Alltag, steigert die Lebensqualität und ist der zuverlässige Begleiter bei allen täglichen Aktivitäten.
Niedriges Design für mehr Bewegungsfreiheit. Atmungsaktives Gewebe mit seitlichen Schutzverstärkungen. Rutschfeste Sohle für sicheren Grip auf verschiedenen Untergründen.
Niedriges Design für mehr Bewegungsfreiheit. Atmungsaktives Gewebe mit seitlichen Schutzverstärkungen. Rutschfeste Sohle für sicheren Grip auf verschiedenen Untergründen.
Im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs, als erbitterte Abwehrkämpfe auf deutschen Boden übergriffen, wurde das Land von einer Welle innerethnischer Gewalt erfasst. Bastiaan Willems bietet die erste Studie über den Einfluss und das Verhalten der Wehrmacht auf ihrem eigenen Boden. Dabei konzentriert er sich auf die deutschen Einheiten, die in Ostpreußen und dessen Hauptstadt Königsberg kämpften. Er zeigt, dass der Rückzug der Wehrmacht nach drei Jahren brutaler Kämpfe an der Ostfront maßgeblich zu der Welle der Gewalt beitrug, die unmittelbar vor der Niederlage im ganzen Land herrschte. Soldaten, die mit einer an der Ostfront entwickelten Denkweise zurückkamen, prägten die unmittelbare Umgebung des Einsatzgebiets und Nazi-Deutschland als Ganzes. Willems zeigt auf, wie die Normen der Wehrmacht als Armee auf dem Rückzug die Verhaltensmuster an der Heimatfront beeinflussten, und argumentiert, dass ihre Anwesenheit die Gewaltbereitschaft in Deutschland erhöhte.
Dieses Buch erbringt den Nachweis, dass das Werk des vermeintlichen Käferdichters Adalbert Stifter durchdrungen ist von Formen der Gewalt und der (Ver-)Führung. In einem werkübergreifenden Ansatz werden einerseits zentrale theoretische Schriften Stifters, andererseits – in einem breit angelegten Close Reading -Teil – einige seiner Erzählungen und autofiktionalen Texte analysiert (u. a. Abdias , Brigitta , Aus dem bairischen Walde ). Die Untersuchung der literarischen Texte erfolgt dabei mit Fokus auf die Darstellung von Gewaltphänomenen und deren Verbindung zur Dichterseherthematik, zu großen Führungsfiguren, gewalttätigen Erziehungskonstellationen und leidenschaftlich-erotischen Verführungsszenarien. Die Studie zeigt, dass Stifters Texte zwar vielfach durchdrungen sind von Versuchen einer Gewaltbesänftigung, dabei aber nicht selten auf Formen der Führung zurückgreifen, die selbst gewalttätige Züge tragen. Freigelegt wird so Stifters Poetik einer (Ver-)Führung der sanften Gewalt.
Die Untersuchung „Sünde und Sühne. Zur Deutung des Todes Jesu bei Paulus“ geht der Frage nach, ob die kultische Perspektive auf den Tod Jesu bei Paulus den Horizont der paulinischen Deutung des Todes Jesu darstellt oder nicht. Um diese Frage beantworten zu können, wird eine gezielte Rückkoppelung mit dem paulinischen Verständnis von Sünde vollzogen. Die Deutung des Todes Jesu als Sühnetod ist notwendigerweise eine Antwort auf eine spezifische Form des Unheils. Der Sühnetod in kultischem Verständnis ist eine mögliche Form der Bewältigung von Unheil. Zielt diese Bewältigung aber exakt auf das Sündenverständnis des Paulus ab? 150 Jahre der Paulusforschung werden durchmessen. Am Ende werden die paulinischen Konturen der Sündenmacht aufgezeigt, wobei Paulus auf mehrere Deutungen des Todes Jesu zugreift, um das Unheil ins Heil zu kehren.
Wie wird die Medizin der Zukunft aussehen? Das Ideal einer Gesundheitsversorgung, die jedermann entsprechend seiner medizinischen Bedürftigkeit und nicht seiner finanziellen Möglichkeiten behandelt, droht durch steigende Gesundheitskosten und das Wegbrechen der Finanzierungsbasis zu kollabieren. Hochpräzise Eingriffe in die Biologie des Menschen lassen die bisher unverrückbar erscheinenden Grenzen der menschlichen Natur brüchig werden. Die Analyse riesiger Datenmengen (Big Data) revolutioniert die Erforschung und Behandlung von Krankheiten, wirft aber schwerwiegende rechtliche Fragen auf. Maschinelles Lernen, Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) haben das Potenzial, die ärztliche Profession ganz oder teilweise zum Verschwinden zu bringen. Wenn wir den atemberaubenden Erfolg der modernen wissenschaftlichen Medizin in den letzten 150 Jahren in die Zukunft fortschreiben wollen, dann sollten wir diese und andere Entwicklungen jetzt diskutieren und weitreichende Entscheidungen treffen.