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Brill | Fink Einbildungskraft um 1800
Dieser Band erweitert das Forschungsfeld zur Ideen- und Begriffsgeschichte der Einbildungskraft um 1800 mit neuen methodischen sowie interdisziplinären Ansätzen und Detailstudien. Die Beiträge zeigen, wie sich die Begriffe der Einbildungskraft im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum wandelten und sie das Denken des Menschen sowie öffentliche Debatten über die Ergebnisse bestehender Forschung hinaus prägten. Im Anschluss daran verdeutlichen sie, dass die mit Einbildungskraft verbundenen Phänomene fundamentaler Bestandteil ästhetischer Reflexion, Praxis und Topoi waren.
Das Buch diskutiert Herausforderungen von Einheit, Vielfalt, Globalität, Migration, Entkolonisierung und Konflikten im Feld globaler Christentümer. Die Studien eröffnen ein interdisziplinäres Feld der Untersuchung von christlichen Formen, Diskursen und Praktiken weltweit und loten verschiedene Theorien und Zugänge aus Religionswissenschaft, Theologie, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Diasporaforschung aus. In den Blick genommen werden die Polyzentrik des Christentums, transkulturalisierende und hybridisierende Dynamiken und Spannungsfelder von Inkulturation und Mission, Globalität und Lokalität, Universalität und Partikularität.
Die Autonomie von Personen ist nach weit verbreiteter Auffassung ein zentraler Wert, den es zu befördern und zu erreichen, zu bewahren und zu respektieren gilt. Personen scheinen ein Recht auf Autonomie gegenüber der Einmischung anderer zu besitzen und streben Autonomie selbst als persönliches Ideal an. Umgekehrt scheint es ein beklagenswerter Verlust, wenn es ihnen an Autonomie fehlt, und dieser Mangel deutet häufig auf Unterdrückung, Entmündigung oder psychische Krankheit hin. Doch was genau macht Personen autonom und inwiefern ist Autonomie so wertvoll? Liegt es an einer bestimmten Konstellation von Einstellungen und deren Bezug zueinander, wie internalistische Ansätze behaupten? Sind es bestimmte soziale Umstände und Beziehungen, die Personen externalistischen Ansätzen zufolge als autonom charakterisieren lassen? Oder lassen sich weitere Merkmale nennen? Kurz: Gelten Personen dadurch als autonom, weil sie sich zu sich selbst in einer bestimmten Weise verhalten, oder werden sie durch ihre Lebensumstände autonom? Ausgehend von Harry G. Frankfurts klassischem Modell hierarchischer Wünsche wird in diesem Band eine repräsentative Auswahl verschiedener Konzeptionen der Autonomie vorgestellt. Sie sollen nicht nur die zeitgenössische Debatte um die Frage, was genau Personen als autonom charakterisiert, abbilden. Sie stellen darüber hinaus die wesentliche Grundlage für unser Verständnis von Autonomie in angewandten Kontexten dar, wie etwa in der angewandten Ethik oder in der politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie.
„Volksbienenzucht“ und Kampf ums Einheitshonigglas, Kunsthonig, und „Biene Maja“; „völkische“ Ideologie, und Wanderimker in der DDR, aber auch der Boom der Stadt-Imkerei in den letzten Jahren: Rainer Stripf erzählt mit Liebe zum Detail und sachkundigem Blick für die historischen Zusammenhänge die Geschichte der Bienenzucht in Deutschland seit dem Kaiserreich. Der Leser lernt die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Einflüsse auf die Bienenzucht kennen. Es geht um die Einigungsbestrebungen der Imker, ihre methodischen Auseinandersetzungen und die Fortschritte in der Bienenforschung. Aber auch die Ideologisierung durch den Nationalsozialismus und die kriegwirtschaftliche Indienstnahme der Imkerei kommen zur Sprache. Der Ausblick bis heute schließt aktuelle Themen von der Varroamilbe bis hin zum Einsatz von Gentechnik und den aktuell umstrittenen Pflanzenschutzmitteln ein. Ein einzigartiges Buch zum Trend-Thema Imkerei!
Maria Montessori (1870–1952) – eine der umstrittensten und wirkmächtigsten pädagogischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, und Montessori-Schulen haben sich auf der ganzen Welt verbreitet. In pädagogischen Examina ist sie ein beliebter Prüfungsstoff. Zu diesem Bekanntheitsgrad steht die Tatsache in einem seltsamen Widerspruch, dass – trotz einer Flut von Montessori-Literatur – die Kenntnis ihrer grundlegenden pädagogischen Überzeugungen und Intentionen nach wie vor sehr eingeschränkt ist. Gegner und Befürworter befinden sich in einem schon sprichwörtlich gewordenen 'Streit um Montessori'. Auch das Bild der Montessori-Schulen ist noch immer verschwommen und lässt reichlich Platz für schulreformerischen Wildwuchs. Der längst überfälligen Aufklärung über die wirklichen Grundlagen, Inhalte und Ziele der Pädagogik Maria Montessoris will dieses Buch des international renommierten Pädagogen Winfried Böhm dienen. Der als Montessori-Experte ausgewiesene Autor legt ein leserfreundliches Lehr- und Lernbuch vor, das zu einem Drittel aus einer kritischen Einführung in das pädagogische Denken Montessoris besteht und zu zwei Dritteln aus Texten Maria Montessoris, die zum großen Teil neu übersetzt wurden. Auf diese Weise wird es dem Leser ermög-licht, die in der Einführung vorgetragenen Thesen und Deutungen anhand von Originaltexten selbst zu überprüfen und so die Wahrheit über Montessori zu erfahren.
Zwischen der Einführung der Antibabypille in den 1960er Jahren und der aktuellen Diskussion um Social Freezing, Drei-Eltern-Kinder und Leihmutterschaft verschiebt sich die Wahrnehmung der Schwangerschaft: Individuelle Lebensentwürfe und gesellschaftliche Debatten rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestimmen den Diskurs über sie ebenso wie medizinethische und biopolitische Überlegungen. Viele Menschen wünschen sich heute einen vermeintlich ganz ihren individuellen Lebensbedingungen angepassten Umgang mit der Kinderfrage und sind sich dabei gleichzeitig der Performativität ihres Körpers in seinen reproduktiven Eigenschaften sehr bewusst: Oft werden die eigene Fruchtbarkeit und ihr Produkt zum lebensgeschichtlichen Projekt stilisiert, dessen dokumentarische und selbstinszenatorische Aspekte ein menschheitsgeschichtlich allgemeines Phänomen radikal individualisieren und damit neu zu legitimieren suchen. Der schwangere Körper erweist sich als Kreuzungspunkt gesellschaftlicher Diskurse rund um Fragen der Lebensplanung, der Sterblichkeit und der Subjektbildung, aber auch der Ökonomisierung des Privaten und der Veröffentlichung des Geheimen.
By examining Ibn SAnAa (TM)s critique of metaphysics, the present book provides the first systematic reconstruction of his new foundation of the First Philosophy and its transcendental reading based on the analysis of all the relevant texts within the Avicennian corpus.
Oberschlesien: Es gilt einen Brennpunkt der Geschichte des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken, eine der interessantesten und vielfältigsten Regionen Mitteleuropas. Polen und Deutsche, Oberschlesier, Böhmen und Mährer prägten und prägen das Industrie und Naturland Oberschlesien. Ihr Zusammenleben war oft friedlich, manchmal konfliktträchtig. Die Autoren führen in 20 spannenden Kapiteln durch die wechselvolle Geschichte ihrer Heimat – von der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche historische Fotos und Zeitzeugenberichte ergänzen die Darstellung und verschaffen dem Leser ein lebendiges Bild.
This volume offers the first in-depth analysis of the literary structure of Hebrews against the background of its most frequently mentioned Sitz im Leben, the ancient synagogue. In the context of the liturgical year and its reconstructed cycle of readings, the text is newly interpreted on the basis of Exod 31:18-32:35 and Jer 31:31-34, so as to demonstrate that Hebrews was an ancient homily for the most important fast-day, Tisha be-Av, on which the destruction of the two temples was commemorated. The first part presents 20th- and 21st-century scholarship on Hebrews and a new structural analysis. The second part offers a detailed discussion of the ancient synagogue and its liturgy. This allows the reconstruction of the readings on which the text of Hebrews is based and a positioning within the liturgical year. The resulting thesis, that Hebrews is an exhortative homily for Tisha be-Av, is confirmed through a motivic analysis of all the biblical texts read on this fast-day. On the basis of the hermeneutical key thereby established, the third part offers seven cumulative readings of the entire text: structural, contextual, intertextual, rhetorical, theological, socio-historical, and hermeneutical-critical. These generate new interpretations and insights within the horizon of current Hebrews scholarship. The present monograph is the first to connect research on the ancient synagogue and its liturgy with a comprehensive interpretation of Hebrews that also discusses alternative form-critical avenues and establishes intertextual connections, especially to relevant rabbinic texts. The examination is directed not only to those with a specific interest in Hebrews, but also to scholars and students of the New Testament, Theology, Jewish Studies, and Religious Studies. ***** Der vorliegende Band bietet erstmals eine fundierte Analyse der literarischen Struktur des Hebräers vor dem Hintergrund seines meistgenannten Sitzes im Leben, der antiken Synagoge. Im Kontext des liturgischen Jahres sowie des rekonstruierten Lesezyklus' wird die Schrift neu auf der Basis der Lesungen aus Ex 31,18-32,35 und Jer 31,31-34 als antike Homilie zum wichtigsten Fasttag von Tischa be-Aw, an dem der Zerstörung der beiden Tempel gedacht wurde, erschlossen. Die Untersuchung stellt im ersten Teil die Hebräerforschung des 20. und 21. Jahrhunderts sowie eine neue Strukturanalyse vor. Der zweite Teil fügt eine profunde Untersuchung der antiken Synagoge sowie der antiken Synagogenhomilie im liturgischen Kontext hinzu. Diese erlaubt die Rekonstruktion der dem Hebräertext zugrunde liegenden Lesungen und eine Positionierung innerhalb des liturgischen Jahres. Die resultierende These, dass der Hebräer eine mahnende Homilie zu Tischa be-Aw sei, wird im Rahmen einer Motivanalyse sämtlicher zu diesem Fasttag gelesenen biblischen Texte bekräftigt. Im dritten Teil wird der gesamte Text auf der Basis des etablierten hermeneutischen Schlüssels sieben kumulativen Lesungen unterzogen, einer strukturellen, kontextuellen, intertextuellen, rhetorischen, theologischen, sozio-historischen sowie einer hermeneutisch-kritischen. Diese generieren vor dem Horizont der aktuellen Hebräerforschung neue Interpretationsmöglichkeiten und Einsichten. Die vorliegende Monographie verbindet zum ersten Mal Forschungen zur antiken Synagoge und ihrer Liturgie mit einer kohärenten Interpretation des Hebräertextes, die auch alternative formkritische Ansätze thematisiert sowie intertextuelle Bezüge insbesondere zu relevanten rabbinischen Texten benennt. Die Ausführungen richten sich somit nicht nur an solche mit einem spezifischen Interesse am Hebräer, sondern auch an ForscherInnen und StudentInnen des Neuen Testaments, der Theologie, der Judaistik sowie der Religionswissenschaften.
Scepticism, the view that knowledge is impossible, threatens our conception of ourselves as epistemic subjects as much as it endangers our conception of the external world. The book develops a modal account of knowledge and provides an answer to scepticism based on a detailed examination of the main sceptical argument. It discusses prominent contemporary theories of knowledge, in particular safety and sensitivity theories, and shows that they cannot handle Gettier-type examples of a new kind. An alternative analysis of knowledge in terms of relevantly normal possibilities is developed. The sceptical argument addressed aims to show that we cannot know ordinary things because we cannot rule out that we are in a sceptical scenario. Classical responses, like dogmatism, non-closure theories, and epistemic contextualism, are explored and rejected as unnecessary for a refutation of the sceptical argument. A detailed investigation reveals, first, that the failure to know that we are not in a sceptical scenario does not conflict with ordinary knowledge, but only with knowledge that we know, and, second, that we can indeed know that we are not in a sceptical scenario. It is therefore claimed not only that we know, but also that we know that we know.
Was heißt es, eine Milieuästhetik vor dem Hintergrund des mimetischen Zusammenhangs zwischen Leben und Milieu zu entwerfen? Im Anschluss an Roger Caillois Untersuchungen zu mimetischen Insekten, deren Anähnlichung an das Milieu er als fotografisches Verfahren versteht, untersucht das Buch einen nicht-anpassungsgeleiteten Milieubegriff, der sich auch bei Georges Canguilhem findet, und fragt nach dessen Konsequenzen für die ästhetische Praxis und eorie. Dafür wird Caillois insbesondere ins Verhältnis zu Walter Benjamin gesetzt, um die Spannungen, aber auch hintergründigen A nitäten dieser beiden Autoren hinsichtlich von Mimesis und technischer Reproduzierbarkeit auszuloten. Auf dieser Grundlage lässt sich das Konzept einer Ästhetik neu fassen, die sich an scheinbar rein reproduktiven Mechanismen ausrichtet, mittels derer das Leben im Milieu operiert. Eine solche Milieuästhetik bewegt sich jenseits tradierter Gegensätze von Produktions- und Rezeptionsästhetik, um so die Frage nach den heteronomen Beziehungen des künstlerischen Subjekts zu Milieu und Technik zu stellen.
Die Geschichte der Aufklärung ist auch die Geschichte ihrer Rezeption. In dieser Beziehung kommt der Zeit um 1900 eine besondere Bedeutung zu: In den Jahrzehnten nach der Reichsgründung wird die Frage, wie man es mit der Aufklärung halte, erstmals zum Prüfstein kultureller Selbstvergewisserung. Die Zeit der klassischen Moderne zeichnet sich durch eine Vielfalt von Aufklärungsbildern aus, die sich teilweise diametral gegenüberstehen. Von einem weitgehend positiv besetzten Verständnis dieser Epoche kann noch keine Rede sein. Auch wenn sich die Einsicht durchsetzt, dass die Aufklärung für die eigene Gegenwart bedeutsam ist, wird die Frage, wie dieser Einfluss zu bewerten ist, kontrovers diskutiert. Die Beiträge des vorliegenden Bands widmen sich aus unterschiedlichen disziplinären Blickwinkeln den vielfältigen Wegen und Strategien der Aufklärungsrezeption in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.
Was 1897 auf einer kleinen Ostseeinsel seinen Anfang nahm, ist heute allgegenwärtig: als wogende gelbe Felder, als Biosprit und als gesundes Speiseöl. Raps –kaum eine andere Pflanze ist so sehr mit der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert verwoben. Der Weg der Kulturpflanze führt von der Liebhaberei eines Pflanzenzüchters über die Ersatzstoffkultur in der Zeit der Weltkriege und die Agrarrevolution der Nachkriegszeit bis zum Rapsboom im Zeichen der Energiewende. Zugleich war Raps Teil der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte. Den modernen Raps gab es als Diskursprodukt, bevor er als pflanzliche Realität existierte. Züchterische Leistungen verbanden sich mit einem Wechselspiel in einem breiten Kreis von Akteuren, der Landwirte und Konsumenten ebenso umfasste wie Wissenschaftler und Agrarpolitiker. Damit zeigt das Buch zugleich Perspektiven einer Stoffgeschichte, die nicht nur an der Oberfläche des Materiellen verharrt.
Die Briefe der frühen Jahre, die den Zeitraum von den 1790er Jahren bis zum Ende der französischen Herrschaft am Rhein im Winter 1813 umfassen, geben Einblick in die Gedankenwelt und die geistige Entwicklung des jungen Görres. Sie illustrieren seine Begeisterung für die Ideale der französischen Revolution und seine politische Desillusionierung, sie zeigen ihn als jungen Familienvater, als ambitionierten naturphilosophischen Autor und als engagierten Mitstreiter der Heidelberger Romantik und spiegeln seine vielseitigen Interessen und Arbeitsprojekte, von der Naturwissenschaft über die asiatische Mythologie bis hin zur Literatur des Mittelalters. Darüber hinaus dokumentiert Görres’ intensive Korrespondenz mit anderen Gelehrten den wissenschaftlichen Diskurs und die wechselseitige Befruchtung in den Kindertagen der orientalistischen und germanistischen Forschung.
In verschiedenen Beiträgen geht Monika Betzler der Frage nach, welche Grenzen moralische Forderungen setzen und welchen Grenzen diesen Forderungen selbst gesetzt sind und gesetzt werden sollten. In einem ersten Teil liegt der Fokus darauf zu zeigen, inwiefern moralische Forderungen der Realisierung zentraler Werte Grenzen setzen. Gleichzeitig geht es darum zu bestimmen, inwiefern moralische Forderungen selbst begrenzt werden. Schließlich können diese zu weit gehen, sie können konfligieren und nicht mehr durch übergeordnete moralische Erwägungen gelöst werden. Sie können ihre normative Kraft aber auch aufgrund äußerer Umstände verlieren. Während sich der zweite Teil der Beiträge vornehmlich mit der Frage beschäftigt, inwiefern das, was Autonomie und rationales Handeln ausmacht, eigenen nicht-moralischen Forderungen unterliegt, zeigen die Beiträge des dritten Teils, warum persönliche Projekte, Ziele und Nahbeziehungen die Forderungen der Moral einschränken können und sollen.
Eine intensive Auseinandersetzung mit den gegenwärtig gegenüber den Menschenrechten erhobenen Einwänden ist für das Menschenrechtsprojekt unverzichtbar: Zum einen, weil die weltweite Achtung der Menschenrechte in hohem Maße davon abhängt, dass überzeugende Argumente gefunden werden, mit deren Hilfe sich verschiedene dieser Einwände zurückweisen lassen; zum anderen, weil sich auch die politisch-rechtlich institutionalisierten Menschenrechte selbst und das ihnen, bzw. ihrer Praxis zugrunde liegende Verständnis im Lichte der Kritik immer weiterentwickeln müssen. Ziel dieses Buches ist es, einen konstruktiven Beitrag zum gegenwärtigen Menschenrechtsdiskurs zu leisten, indem es einerseits einen umfangreichen systematischen Überblick über zentrale gegenüber den Menschenrechten vorgebrachte Einwände liefert und sich dabei zugleich auch argumentativ hinsichtlich dieser Konfliktlinien positioniert.