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Brill | Schöningh Migration und Unternehmen
Der Sammelband beleuchtet die historische Rolle von Migrant*innen als eigenständig Handelnde in der deutschen Unternehmensgeschichte des 20. Jahrhunderts. Er befördert Dialoge zwischen der sozialhistorischen und unternehmenshistorischen Forschung, um methodische Schnittmengen auszuloten und neue Themenfelder zu identifizieren. Die Beiträge machen dabei Vorschläge, auf welche Weise ein solcher Dialog über die Disziplingrenzen hinweg zu einer Neuvermessung des Forschungsfeldes beitragen kann. Um die historischen Kontexte unternehmerischen Handelns breit aufzufächern und migrantische Akteure nicht auf die klassischen Großunternehmen zu reduzieren, sind die Beiträge überwiegend außerhalb industrieller Beziehungen und großindustrieller Unternehmenskontexte angesiedelt.
Die musikalische Schrift dient nicht bloß zur Repräsentation von bereits bestehenden oder imaginierten Klängen, sondern eröffnet eine Szene des musikalischen Denkens, die durch die vier Dimensionen Operativität, Materialität, Ikonizität und Performativität abgesteckt ist. Damit wird die Szene des musikalischen Denkens wie eine musikalische Schreibszene entworfen. Der theoretische Anspruch des Bandes macht es erforderlich, eine Pluralität von Schreibszenen zu betrachten. Es finden sich neben allgemeinen schrifttheoretischen Ansätzen vor allem Texte, die sich mit Schreibszenen aus verschiedenen Epochen und Kulturkreisen befassen. Die in diesem Band versammelten Beiträge gruppieren sich um sieben Kategorien: Schrift, Performanz, Geste; Materialität, Autograph und Textdynamik; Schrifttheorie und Operativität; Schrift, Mündlichkeit und Erinnerung; Musiknotationen und andere Schriftsysteme; Schrift und Digitalität; Notation und Bildlichkeit.
Isaac von Sinclair war eine bedeutende und vielseitige Persönlichkeit der Zeit um 1800: Er war Diplomat, Politiker, Dichter, Dramatiker und Philosoph, war einer der originellsten Fichte-Schüler und Freund von Hölderlin und Hegel im Frankfurter ‚Bund der Geister‘. Seine sogenannten Philosophischen Raisonnements stellen Dieter Henrich zufolge „eines der wesentlichsten Dokumente aus der Frühgeschichte des Idealismus“ dar. Ausgehend von Fichte und Spinoza bietet der Text einen genauso faszinierenden wie komplexen philosophischen Entwurf, der für die weitere Entwicklung der klassischen deutschen Philosophie von erheblichem Gewicht war. Die hier veröffentlichte Ausgabe des Textes basiert zum ersten Mal direkt auf dem Originalmanuskript.
Die Armen sind immer die Menge der Armen – aber wie wird diese Menge in Literatur und Kulturgeschichte dargestellt? Was heißt es, die Menge der Armen zu repräsentieren oder für sie Partei zu ergreifen? Die Beiträge dieses Bandes nähern sich dem Phänomen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und fragen nach dem Bild und den Repräsentationsmöglichkeiten der Armen in Europa und Lateinamerika; den Konstellationen und Konvergenzen von Menge und Masse; den Sichtbarkeiten von Subjekten in der Menge und der Menge als (politisches) Subjekt. Der Band untersucht die Begriffe, Praktiken und Ästhetiken, die sich im Verhältnis von Menge und Armut überschneiden.
Die philosophischen Dimensionen der Digitalisierung werden in diesem Band multiperspektivisch untersucht. Zu den Themen gehören „Digitalisierung und Kritik“; „Ethik und Privatheit“ sowie „Realität und Virtualität“. Auch die grundsätzliche Frage nach den Möglichkeiten einer „digitalen Philosophie“ wird aufgeworfen. Die neuen Technologien von Internet, Künstlicher Intelligenz und virtueller Realität werden in den philosophischen Blick genommen – nicht um sie schematisch zu kategorisieren, zu fixieren oder zu reduzieren, sondern um diese in ihrer phänomenologischen Reichhaltigkeit zu erfassen und kritisch zu reflektieren.
Um sich in einer Welt aus Zeichen orientieren zu können, bietet uns Umberto Eco eine „semiotische Brille“ an. Umberto Eco (1932–2016) ist einer der wichtigsten Denker der Gegenwart. In seinen Arbeiten als Philosoph, Romanautor und öffentlicher Intellektueller setzte er sich auf unterschiedliche Art und Weise mit den Regeln und Funktionsweisen der Interpretation, ihren Grenzen und Gefahren auseinander. Hierfür entwickelte er einen eigenen semiotischen Ansatz, der u.a. der Hermeneutik Luigi Pareysons und der Zeichentheorie von Charles Sanders Peirce wesentliche Impulse verdankt. Auch wenn der Fokus erst auf der Interpretation von Kunstwerken, dann von literarischen Texten lag, ging es Eco darum, Semiotik als allgemeine Kulturtheorie zu verstehen – denn alles, was Kultur ist, ist Zeichen. Oder, mit Ecos Worten: „Man stiftet Menschheit, wenn man Gesellschaft stiftet; aber man stiftet Gesellschaft, wenn man Zeichen austauscht.“
Dieses Buch analysiert und problematisiert die Grundstrukturen der digitalen Lebenswelt aus ethischer Perspektive. Im Zentrum stehen die technischen Phänomene von Künstlicher Intelligenz, virtueller Realität und Internet. Mit Blick auf das Zusammenspiel dieser neuen digitalen Medien entwirft das Buch eine Ethik der Digitalität, die kritisch zwischen Illusion, Fiktion, Simulation und Realität unterscheidet. Dadurch werden Wege und Orientierungen aufgezeigt, die es uns ermöglichen, individuelle und kollektive Autonomie gerade auch in unserem digitalen Mediengebrauch zu realisieren.
School is one of the most focal institutions in modern society. It is largely through the institutionalized forms of education that modern society attempts to secure and maintain its social and economic well-being and its valuable cultural life forms. In addition to this, school is the essential institution through which the future of a society is defined. Thus, at least when understood traditionally as a pedagogical institution, the school stands at the center of historically and socially constructed cultural life forms and at the brink of an unknown future: the determination of that future characterizes the pedagogical task of the school. It naturally ensues then, that modern discourses of the school have always been intertwined with the critical question of how past, present and future can be linked in educational practices so that schools can foster (in ever better ways) the well-being of individuals, societies and humanity. The chapters in this volume, despite the variety of viewpoints, share this critical view. The purpose of the volume is not to offer definite answers; rather it is to stress that to understand the role and functions of school in contemporary society and to orientate its transition, a well-founded critical evaluation of prevailing pedagogical practices and policy trends is required. This evaluation is vital for the future of school and society.
Rainer Warnings Studien zum Theater analysieren dramatische Gattungen aus einer funktional-strukturellen Perspektive. Indem sie diese Gattungen in ihrem historischen Zusammenhang und „Sitz im Leben“ situieren, machen sie deren Inhalts- und Strukturmerkmale als Antworten auf gesellschaftliche Problemstellungen lesbar. Der grundlegenden Analyse von Fiktionalität als inszeniertem Diskurs, dessen Paradigma das Theater ist, folgen Studien zu Aspekten des mittelalterlichen geistlichen Spiels im Spannungsfeld von Ritus, Mythos und Kerygma, zu Strukturmerkmalen der Komödie in ihrem historischen Wandel sowie zum Imaginären des theatralen Spiels. Allgemeine Text-, Kultur- und Gesellschaftstheorien werden mit konkreten und anschaulichen Beispielanalysen literarischer Texte verbunden, wobei originelle Antworten auf die übergeordnete Frage nach dem Zusammenhang von Funktion und Struktur dieser Texte gefunden werden.
Die Dissertation untersucht, wie sich die Krimireihe „Die drei ???“ von einer klassischen Kinder- und Jugendserie zu einem generationsübergreifenden Kultphänomen entwickelt hat. Sie analysiert, wie die Serie Kinder, Jugendliche und Erwachsene langfristig bindet. Mithilfe literatur- und medienwissenschaftlicher Methoden werden narrative Strukturen, intertextuelle Bezüge, mediale Verfahren und Marketingstrategien identifiziert, die die sogenannte „Mehrfachadressierung“ ermöglichen. Ein zentrales Ergebnis der Arbeit ist die Entwicklung eines Kriterienkatalogs, der die textimmanenten und außertextuellen Faktoren erfasst, die den All-Age-Erfolg bedingen. Die Untersuchung zeigt, dass „Die drei ???“ nicht nur als Kinderkrimi, sondern als „gewachsene“ kulturbedeutsame All-Age-Reihe zu verstehen sind – ein Beispiel für die erfolgreiche Transformation eines Kinderformats zu einem wirtschaftlich bedeutenden, generationsübergreifenden Phänomen.
Was ist der Grund für die Krise der Gleichheit und damit der modernen Demokratie? Das vorliegende Buch geht systematisch dieser Frage nach. Die moderne Demokratie hebt alle vormodernen Hierarchien auf und zielt auf Gleichheit, jedoch nicht im Sinne einer bloßen Gleichmachung; es geht um eine Bewahrung der subjektiven Besonderheiten bei gleichzeitiger Erhebung derselben zur gleichen Gültigkeit . In diesem Prinzip der Gleich-Gültigkeit liegt jedoch ein Spannungsverhältnis: Indem subjektive Besonderheiten zur gleichen Gültigkeit erhoben werden, werden sie immer auch vergleichgültigt . Die moderne Gleichheit nivelliert also Differenzen und produziert dadurch systematisch Ungleichheit. Dieses Spannungsverhältnis verspiegelt sich in unserer Gegenwart in äußerster Schärfe: Ökonomisch sind wir ungleicher denn je, zugleich vereint dennoch nur eine Sehnsucht nach Differenz alle politischen Richtungen. Diese Sehnsucht gründet in der Einheit des entgegengesetzten Empfindens, dass alle Differenzen gleichgültig geworden sind; für manche heißt Gleichgültigkeit ein Verlust der Identität, für andere Verlust der Vielfalt; geteilt ist nun die Sehnsucht, die Gleichgültigkeit zu überwinden. Muss aber die Idee der Gleichheit preisgegeben werden, um die Gleichgültigkeit zu überwinden? Dieses Buch plädiert dafür, dass es gerade heute Zeit und höchste Zeit ist, die Gleichheit neu zu denken, und arbeitet die Idee einer Gleichheit ohne Gleichgültigkeit heraus.
Wie wäre die Weltgeschichte verlaufen, wenn Hitler den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Wenn die Südstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg gesiegt hätten? Wenn die Computerrevolution nicht eingesetzt hätte? Johannes Dillinger nennt solche Gedankenspiele »Uchronien« und lässt seine Leser ein faszinierendes Genre entdecken – in Geschichtsschreibung und Literatur, Film und Popkultur. Dieses Buch voller Überraschungen zeigt, dass die Beschäftigung mit ungeschehener Geschichte nicht nur Ausgangspunkt zahlreicher literarischer Werke war, sondern auch Drehbuchautoren und Künstler inspiriert hat. Im »Steampunk« ist die Idee einer anders verlaufenen technischen Revolution zur Grundlage einer Szene-Ästhetik geworden, die auf die phantastischen Romane von Jules Verne zurückgeht. Doch die Uchronie ist nicht nur heiteres Spiel mit Geschichte – sie kann von Historikern auch dazu genutzt werden, ihre eigenen Auffassungen über das Verhältnis von Gesetzmäßigkeit und Zufall, Individuum und Gesellschaft, Strukturen und Ereignissen zu überprüfen. So bietet dieser unterhaltsame Parforceritt durch überraschende, kuriose und manchmal auch erschreckende Szenarien vielerlei Anregungen, um sich in die Welt der ungeschehenen Geschichte zu stürzen.
An der hessischen Heilerziehungsanstalt Kalmenhof lassen sich zahlreiche Formen der NS-"Euthanasie"-Verbrechen studieren. Die Einrichtung war nicht nur als „Zwischenanstalt“ für die Tötungsanstalt Hadamar in die „Aktion T4“ eingebunden. Ende 1941 wurde zudem eine „Kinderfachabteilung“ eingerichtet, in der Kinder und Jugendliche ermordet wurden. Darüber hinaus wurden während der gesamten Kriegszeit Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Medikamenten und durch gezielte Mangelernährung getötet. Tatort war fast immer das anstaltseigene Krankenhaus. Ab den 1970er Jahren wurde das Gebäude als kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtung genutzt, bis es schließlich leer stand. Als es 2016 verkauft werden sollte, wurden Proteste laut. Im Zuge neuer Forschungen steht nun nicht nur die NS-Geschichte zur Diskussion, sondern auch die Haltung zur Tat und zu den Tatbeteiligten in der Nachkriegszeit und der Umgang mit den Gräbern der über 700 Ermordeten des Kalmenhofs.
Die ‚klassische‘ französische Tragödie des 17. Jahrhunderts ist als Liebestragödie zu begreifen, in der (partnerschaftliche) Liebe erstmals wesensbestimmende Funktionen für die Konzeption von Handlungen und Figuren übernimmt. Nicht zufällig koinzidiert dies historisch mit fundamentalen Veränderungen der Geschlechterordnung, in deren Zuge sich ein dezidiert galantes Theaterpublikum herausbildet. Gattungsgenealogisch ist mit der Liebestragödie indes ein erhebliches Problem aufgeworfen, insofern sie in ein Spannungsverhältnis zum antiken Gattungsmodell tritt, das keine Liebestragödie im eigentlichen Sinne kennt. Die tradierte Bindung der Tragödie an einen Begriff ‚starker‘ Männlichkeit wird kategorisch aufgesprengt, um neue ‒ männliche und weibliche ‒ Handlungsspielräume auszuloten. Die Liebestragödie wird damit als genuiner Beitrag Frankreichs zur Gattungsgeschichte der Tragödie und zugleich als privilegierter Ort der Verhandlung gesellschafts- und geschlechterpolitischer Fragen lesbar.
Die in diesem Band versammelten Texte einschlägig ausgewiesener Experten erkunden bislang vernachlässigte Themenbereiche und entwickeln neue Fragestellungen zur Geschichte der bewaffneten SS. Zu ihnen gehören biographie-, struktur-, kultur-, sozial- und operationsgeschichtliche Ansätze. Es wird nach der Rolle des weiblichen Personals in der Waffen-SS, nach Netzwerken innerhalb des Führerkorps sowie nach der Motivation von ausländischen Freiwilligen und Zwangsrekrutierten gefragt. Das Buch bietet daher ebenfalls Studien zu Soldaten, die aus Jugoslawien, Rumänien, Estland, Dänemark und Norwegen stammten. Sowohl Kriegsverbrechen als auch die Beteiligung von Waffen-SS-Einheiten am Holocaust werden beispielhaft erläutert. Die militärischen Leistungen der Waffen-SS auf dem Schlachtfeld sind Gegenstand exemplarischer Analysen. So entsteht ein differenziertes Bild der Waffen-SS, ihrer Organisationsstruktur, ihres Personals und ihrer Verbände, das in seiner Gesamtheit über die bislang vorliegenden monographischen Darstellungen hinausgeht.
Wissenschaftsreflexion: eine neue interdisziplinäre Perspektive auf die Geschichte, Theorie und Ethik der Wissenschaften sowie auf die praktischen Auswirkungen von wissenschaftlicher Forschung und Erkenntnis. Die Wissenschaften sehen sich gegenwärtig mit Blick auf ihre Geltungs- und Wahrheitsansprüche, ihre Vertrauenswürdigkeit und ihre Rolle in der Gesellschaft vor grundlegende Herausforderungen gestellt. Die Diskussionen betreffen dabei so unterschiedliche Themen wie Unsicherheit, Scheitern oder „Fake News“ in den Wissenschaften, Klimawandel, Gentechnik, Impfungen und Alternativmedizin oder Evolutionstheorien. Nur eine interdisziplinär angelegte Reflexion über die Rolle der Wissenschaften, ihren Erkenntnisanspruch und ihre Methoden wird diesen neuen Herausforderungen gerecht. Mit dem vorliegenden Band wird erstmals der Begriff der Wissenschaftsreflexion differenziert eingeführt und interdisziplinär diskutiert. Der Band umfasst vielfältige Beiträge zu Grundlagen- und Anwendungsfragen aus unterschiedlichen Disziplinen, die gemeinsam eine pluralistische Perspektive eröffnen und konkrete Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Mit Beiträgen von: Michael Jungert, Andreas Frewer, Erasmus Mayr, Miguel Ohnesorge, Nina Janich, Jon Leefmann, Rainer Bromme, Sebastian Schuol, Kärin Nickelsen, Caterina Schürch, Julia Carina Böttcher, Bernd Flessner, Christoph Merdes, Martina Schmidhuber, Katrin Götz-Votteler, Simone Hespers, Alexander Christian, Alexander Reutlinger, Martin Carrier, Martin Kusch und Carsten Könneker.
Diese Geschichte Russlands ist anders als die anderen. Sie geht nicht chronologisch vor, sie behandelt ihren Gegenstand systematisch. Ein klar profiliertes Bild Russlands und seiner Rolle in der Geschichte Europas und der Welt. Carsten Goehrke, einer der namhaftesten Kenner der russischen Geschichte, stellt dem Leser klar und übersichtlich ihre Grundstrukturen und Schlüsselfaktoren vor Augen, die Kräfte, die Russland von den Anfängen der Kiewer Rus bis zur Russischen Föderation und bis zu Putins Herrschaft geformt haben. In jeweils chronologisch aufgebauten Kapiteln wird die historische Entwicklung nach ihren wichtigsten Strukturelementen dargestellt. Zu diesen prägenden Elementen zählen der Raum, die staatlich-territoriale Expansion der Frühen Neuzeit, der Aufstieg zur Weltmacht im 19. und 20. Jahrhundert, die Bevölkerung, die wirtschaftliche Entwicklung, die Gesellschaft, die Grundlagen der Macht, religiöse und kulturelle Faktoren und Prägungen, die Rolle der Persönlichkeit in der russischen Geschichte, herausragende Akteure von Iwan dem Schrecklichen bis Gorbatschow, sowie religiöse, soziale und nationale Werte und Identitäten und der Diskurs über die 'russische Seele'. Einzelne Strukturelemente werden in vier Grundproblemen gebündelt: das Imperium und seine sozialen Kosten; Russlands wirtschaftlicher Wettlauf mit dem Westen; der Zirkel von Machtstaat und 'staatsfixierter' Gesellschaft; Staat und Gesellschaft Russlands und das orthodoxe Erbe. Eine abschließende Synthese verknüpft all diese Faktoren und fragt nach dem besonderen historischen Profil Russlands in der europäischen wie in der Globalgeschichte.