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Brill | Fink Grundbegriffe der Medienphilosophie A1072968831
Medienphilosophie geht davon aus, dass Denken immer schon in Beziehungen verstrickt, an Orte und Szenen gebunden und von Affekten erfasst wird. Der Band widmet sich drei Grundbegriffen der Medienphilosophie, die auf eben dieses Involviert-Sein des Denkens verweisen: Affekt, Relation, Milieu. Denn wie wäre Denken möglich, ohne in existenzielle, soziale, ökonomische, technische und mediale Relationen verwickelt zu sein? Oder ohne von Affekten der Neugier, der Lust, des Unbehagens oder der Sorge bewegt zu werden? Und wie ließe sich denken, ohne in Milieus, in konkrete räumliche Konstellationen und Situationen eingelassen zu sein? Relationen, Affekte und Milieus lenken den Blick auf das Dazwischen, das der Trennung von Subjekten und Objekten, von Menschen und Medien vorausgeht. Im Ausgang von den drei Grundbegriffen widmen sich die Beiträge des Bandes verschiedenen Formen des medialen Zwischen-Seins: Zwischen/Menschlichem, Zwischen/Zuständen und Zwischen/Räumen.
Brill | Schöningh Die Toten von Meschede A1073598348
Im März 1945, wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs, ermordeten Soldaten der V-Waffen-„Division zur Vergeltung“ im Sauerland 208 sowjetische und polnische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, darunter auch Kinder und einen Säugling. In drei Nächten verübte die Einheit unter SS-Obergruppenführer Hans Kammler das schwerste Verbrechen der Kriegsendphase im Deutschen Reich außerhalb von Gefängnissen, Konzentrationslagern und „Todesmärschen“. Marcus Weidner rekonstruiert nicht nur die dreitägigen Massaker, sondern untersucht auch die ersten alliierten Ermittlungen, die juristische Ahndung durch deutsche Behörden in den 1950er Jahren und den schwierigen erinnerungskulturellen Umgang mit den Taten, ihren Relikten und den Gräbern der Opfer in der Region.
Diese Studie untersucht die Idee des „Schuldnerschutzes“ im Hinblick auf ihre römischen Wurzeln und ihre Weiterentwicklung in modernen Rechtsystemen. Sie konzentriert sich auf den Begriff „favor debitoris“ in den antiken Quellen selbst – bzw. auf seine Abwesenheit in denselben – und vergleicht ihn mit anderen „favores“; die in den juristischen Texten nachweisbar sind. Igor Adamczyk kommt zu dem Ergebnis, dass die Römer sich von einem Prinzip des Schuldnerschutzes nicht leiten ließen. Das bedeutet aber nicht, dass sie dem Schuldner den Schutz immer absprachen, es waren vielmehr situative Rechtsmaßnahmen. Der Autor untersucht Beispiele solcher schutzwirkenden Rechtsinstitute in den europäischen Rechtsystemen. Dabei nimmt er vor allem die Entstehung des vereinheitlichten polnischen Schuldrechts in den Blick, das unter den Einflüssen v.a. des französischen, österreichischen und deutschen Rechts entstanden ist – welches man wiederum auf das römische Recht zurückführen kann.
Brill | Fink Hypochondrie und Romanform A1073500012
Diese Studie beleuchtet, wie das in der Literaturwissenschaft kaum beachtete Krankheitsphänomen Hypochondrie eine privilegierte Beziehung zur Gattung des Romans ausbildet: Zum einen erzeugt der Roman mit seinen spezifischen Darstellungsweisen ein Wissen über die Hypochondrie, das die im fachwissenschaftlichen Feld der Medizin gewonnenen Erkenntnisse zu perspektivieren und zu erweitern vermag. Zum anderen erfahren diese Darstellungsweisen in der Repräsentation der Hypochondrie eine differenzierte Ausgestaltung. Vor diesem Hintergrund erfolgt eine Fokussierung auf zwei Zeiträume: Dem Zusammenhang der Kristallisierung der modernen Hypochondrie und der Gattungsinnovation des Romans im 18. Jahrhundert entspricht beispielsweise die Gleichzeitigkeit der Beschreibung einer neuen, auf geistige Prozesse bezogenen Hypochondrieform und der Entwicklung innovativer narrativer Verfahren der Bewusstseinsdarstellung im frühen 20. Jahrhundert.
Geeignet für Maschinen-/Fahrzeugmarke : Brill Geeignet für Maschinen-/Fahrzeugmodell : TB40 type 5021 Länge : 156 mm Breite : 50 mm Bohrungsdurchmesser : 6,5 mm Originalnummer : Brill: 05298 Verpackungsinhalt : 1 Stk. Marke : BRILL Typ : Origine
Brill | mentis Eine Globalgeschichte der Lyrik A1064012797
Was ist eigentlich moderne Lyrik? Wie und wo entsteht sie? Wie entfaltet sie sich weltweit zwischen ca. 1800 und heute? Wie verhält sie sich zu den traditionellen Lyriken, und inwiefern bilden funktional traditionell gestaltete und moderne Lyriken gemeinsam die ‚Weltsprache‘ der globalen Gegenwartslyrik? Solche und weitere Fragen untersucht der dritte Teil der Globalgeschichte der Lyrik. Indem er die Geschichten der Lyriken aller Kontinente, Sprachen und Schriften zu einer Globalgeschichte der Lyrik zusammenführt, erklärt der Band, wieso das Schreiben und Lesen von Lyrik heute eine weltweite, anthropologisch universale Kulturpraktik ist, mit der grundlegende poetische Dispositionen des Menschen erfüllt werden. Der Titel besteht aus 2 Bänden: Band III-1: 616 Seiten - Band III-2: 744 Seiten
Brill | Schöningh Sprache und Außersprachlichkeit A1074330749
Kann nur Sprache verstanden werden? Sprachliche Äußerungen bilden seit jeher den Hauptgegenstand hermeneutischer Bemühungen. Das hat Denker wie Hans-Georg Gadamer zu der These geführt, dass Sprachverstehen nicht nur das Paradigma für Verstehen ist, sondern dass Sprachlichkeit den Charakter des hermeneutischen Gegenstandes überhaupt ausmacht: „Sein; das verstanden werden kann, ist Sprache“. Wie aber verhält es sich mit Erfahrungen, die wir nicht primär als sprachliche begreifen, wie Kunst, Musik oder praktische Fertigkeiten? Sind sie sprachlich verfasst oder zeigen sich hier die Grenzen der Sprache – und damit die Grenzen unseres Verstehens? Der Band geht diesen Fragen nach und weist auf eine Hermeneutik, die diese Grenzen neu vermisst.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Motiv Behinderung innerhalb des Jesajabuches und welche (ethischen) Auswirkungen dieses Motiv auf unser heutiges Verständnis von Behinderung besitzt. Gerade das Jesajabuch besitzt eine wirkungsreiche Rezeption in Theologie, Kirche und allgemein in unserer Gesellschaft, die auch unser gegenwärtiges Bild von Menschen mit Behinderungen prägt. In dieser Arbeit wird daher ein Dreischritt vollzogen. Im ersten Schritt werden alle Texte des Jesajabuches historisch kritisch analysiert, in denen körperliche Behinderungen explizit erwähnt werden. In einem zweiten Schritt beleuchtet die Autorin die Darstellungsformen von Behinderung auf einer ethischnarrativen und einer metaphorischen Ebene und zieht dazu Ansätze der Disability Studies und der Kognitiven Literaturwissenschaften heran. In einem dritten Schritt werden die Ergebnisse schließlich mit gegenwärtigen medizin, bio und sozialethischen Debatten in Bezug gesetzt.
Brill | Schöningh Stigma und Schweigen A1066474215
60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges beantworten ehemalige sowjetische NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter Fragen zu ihrem erschütternden Schicksal einer doppelten Unrechtserfahrung: schuldlos schuldig unter den Nazis, dann unter den Sowjets. Die Analyse nähert sich aus unterschiedlichen Perspektiven diesen einzigartigen Interviews. So wird ersichtlich, wie der diskursive Hintergrund von 60 Jahren Geschichtspolitik die Erinnerungen der „Ostarbeiter“ prägte. Der Genderaspekt stellt besonders die Erfahrungen der Frauen heraus. Es geht aber auch um Emotionen und körperliche Erinnerung. Und zuletzt wird nach den Ressourcen gefragt, die diese Menschen durchhalten ließ. „Stigma und Schweigen“ – der Titel verweist dabei auf ein zentrales Ergebnis der Studie, das eine erschreckende Kontinuität von Sowjetzeiten bis ins heutige Russland aufzeigt.
Die Psychoanalyse vermag, wie Freud selbst verwundert feststellte, ‚durch bloße Rede‘ zu heilen. Wie dies genau zu verstehen ist, kann auch über hundert Jahre und etliche Theorieentwürfe später nicht befriedigend geklärt werden. Es gilt daher erneut die Frage zu stellen: Wie ist es möglich, mit Worten zu heilen? Anders gefragt: Was sagt es über das Menschsein aus, wenn Erzählungen darüber (mit-)entscheiden, ob ein Mensch ein leidvolles oder ‚gesundes‘ Leben zu führen vermag? Ausgehend von anthropologischen Grundüberlegungen wird die Bedeutung von artikulierender Selbsterkenntnis im Medium der Erzählung dargelegt. Der Fokus liegt hierbei auf der Entwicklung eines narratologisch informierten Begriffs der biographischen Erzählung, welcher verständlich werden lässt, wie das Erzählen des eigenen Lebens trotz poetischer Freiheitsgrade und der untilgbaren Tendenz zur narrativen Selbsttäuschung möglich und letztlich heilsam ist.
Die literarische Ohnmacht eröffnet den Körper als Schauplatz politischer, gesellschaftlicher und historischer Kräfte und formuliert so einen Gegenwartskommentar, der Fragen nach dem Recht und seiner Neuordnung diskutiert. Besonders geeignet für die Untersuchung der Ohnmacht als Epochensignatur sind das Frühwerk Alfred Döblins und das Werk Leonhard Franks: Die programmatisch und ästhetisch einander nahen Autoren, die Mitglieder der 'Sektion für Dichtkunst' der Preußischen Akademie der Künste waren, entwickeln poetologische Einsätze der Ohnmacht zur Darstellung gesellschaftlicher Umbrüche: In den Szenen der körperlichen Ohnmacht verdichten sich die Katastrophen und Krisen des 20. Jahrhunderts. Untersucht werden neben historischen Zeugnissen literarische Texte, u. a. Döblins 'Die drei Sprünge des Wang-lun. Chinesischer Roman' (1916), Franks Erzählung 'Die Kriegskrüppel' (1917) und sein Roman 'Die Jünger Jesu' (1949) mit seinen beiden Theateradaptionen.
Blick ins Buch Westfalen war bis zur industriellen Revolution eine Landschaft der Klein- und Mittelstädte. Heinrich Schoppmeyers umfassende Darstellung bietet erstmals einen Überblick zu Entstehung und Wandel der über 200 Städte Westfalens von ihren Anfängen bis 1806. Die Schilderung der breiteren historischen Zusammenhänge wird mit konkretisierenden Kapiteln zu einzelnen Städten verbunden. Zur Sprache kommen alle wesentlichen regional- und stadtgeschichtlichen Aspekte: der Gedanke der ständischen Freiheit für alle Stadtbürger, die Integration der westfälischen Städte in teils geistliche, teils weltliche Territorien und die Sonderstellung der Reichsstadt Dortmund, die städtische wirtschaftliche Basis und der Warenaustausch innerhalb Westfalens, die Vermittlungsfunktion zwischen dem Rheinland und dem Nord- und Ostseeraum sowie die spätere Bedeutung der westfälischen Städte als Hinterland des niederländischen Wirtschaftsraums.
Brill | Schöningh Peripherie als Perspektive A1079342059
Fortschrittliche Metropole vs. rückständige Provinz? Entgegen einem verbreiteten Eindruck zeigt Ostwestfalen-Lippe (OWL), dass gesellschaftliche Transformationen seit den 1950er Jahren keineswegs nur von urbanen Zentren ausgingen, sondern auch in klein- und mittelstädtischen ländlichen Räumen eigene Dynamiken entfalteten. Lange galt OWL als strukturschwache Peripherie Nordrhein-Westfalens. Tatsächlich aber entwickelte sich hier eine der dynamischsten Wirtschaftslandschaften Westdeutschlands – und zugleich eine Gesellschaft im Umbruch. Die Beiträge untersuchen Politisierungsprozesse, den Ausbau von Infrastrukturen, Migration und Mobilität sowie tiefgreifende soziale Veränderungen. Dabei wird deutlich: Zentrum und Peripherie standen nicht in einem einfachen Verhältnis von Vorbild und Nachahmung. Die peripher gelegenen Räume wirkten ihrerseits auf andere Regionen ein, beeinflussten Entscheidungen der politischen Zentrale und entwickelten eigenständige Transformationspfade.
Ist alles, was den Umgang mit Kindern und Jugendlichen betrifft bzw. in Familie und Schule geschieht, bereits pädagogisch? Wohl kaum! Aber woher weiß man, ob man pädagogisch handelt? Oder woran erkennt man, ob in einer Situation pädagogisch gehandelt wird? Wie lässt sich pädagogisches von anderem Handeln unterscheiden und abgrenzen? Die vorliegende Untersuchung gibt Antwort auf diese Fragen – nicht nur für Eltern, Erzieher und Lehrer, sondern auch für die Bildungsforschung. Schließlich ist diese stets neu mit der Frage konfrontiert, ob ihr Untersuchungsgegenstand überhaupt mit Pädagogik zu tun hat. Der Autor sieht Pädagogik als eine Handlungswissenschaft an, die sich um die theoretische Analyse und Aufklärung pädagogischer Praxis bemüht. Sie muss sagen können, was pädagogische Praxis ist, und dies begründen. Und vor allem muss sie orientierende Grundsätze für pädagogisches Handeln in Familie und Schule formulieren. Neben der Bestimmung der Maßgaben und Kriterien für pädagogisches Handeln kommt es insbesondere auf deren Legitimation an, auf deren Grundlage eine Handlung zu Recht pädagogisch zu nennen ist.
Brill | Fink Das Heilige (in) der Kultur A1066426210
Über das Heilige wird schon lange und in vielen Disziplinen nachgedacht – der vorliegende Band stellt eine neue Bestimmung zur Diskussion. Darin wird das Heilige als Phänomen gefasst, in dem stets zwei komplementäre Handlungen zusammenkommen: eine des Ausschließens (durch die Zuschreibung etwa von Unverfügbarkeit, Unverhandelbarkeit oder Unübertretbarkeit) und eine der Ingebrauchnahme (durch Widmung oder Heiligung). Ob diese Bestimmung hinreichend konkret ist, um die vielen Erscheinungsformen des Heiligen analytisch aufzuschließen, wird hier aus Sicht von Soziologie und Philosophie, jüdischer und islamischer Theologie, Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunsthistorie ebenso kritisch diskutiert wie der Geltungsbereich der Bestimmung. Denn sie beansprucht, das Heilige sowohl in religiös-transzendenten Zusammenhängen dingfest machen zu können, als auch in säkularen; sowohl in seinen heutigen, als auch in seinen historischen Erscheinungsformen.
Brill | Fink Die Bilder der Aufklärung A1064220644
Aufklärung ist mehr als Vernunftgebrauch und Schriftkultur! So die Ausgangsthese des Bandes, der den Beitrag von Bildmedien zur programmatischen Formierung und publikumswirksamen Verbreitung von Aufklärung untersucht. Denn wie sich die Ideen und Praktiken der Aufklärung in der weithin von bildgetragener Kommunikation geprägten Gesellschaft des 18. Jahrhunderts durchsetzen konnten, lässt sich nur verstehen, wenn man den Einsatz von Bildmedien berücksichtigt. Das können Buchillustrationen oder Flugschriften sein, Tafelbilder und Skulpturen, Diagramme, Karten oder Karikaturen, mit Formaten von Miniaturen bis zu ganzen Raumausstattungen. In der lange Zeit textfixierten Aufklärungsforschung eröffnen sich so neue Perspektiven: Wie verändert sich unser Bild von der Aufklärung, wenn wir verstärkt ihre Bilder untersuchen?
Die Geschichte der Aufklärung ist auch die Geschichte ihrer Rezeption. In dieser Beziehung kommt der Zeit um 1900 eine besondere Bedeutung zu: In den Jahrzehnten nach der Reichsgründung wird die Frage, wie man es mit der Aufklärung halte, erstmals zum Prüfstein kultureller Selbstvergewisserung. Die Zeit der klassischen Moderne zeichnet sich durch eine Vielfalt von Aufklärungsbildern aus, die sich teilweise diametral gegenüberstehen. Von einem weitgehend positiv besetzten Verständnis dieser Epoche kann noch keine Rede sein. Auch wenn sich die Einsicht durchsetzt, dass die Aufklärung für die eigene Gegenwart bedeutsam ist, wird die Frage, wie dieser Einfluss zu bewerten ist, kontrovers diskutiert. Die Beiträge des vorliegenden Bands widmen sich aus unterschiedlichen disziplinären Blickwinkeln den vielfältigen Wegen und Strategien der Aufklärungsrezeption in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.
Die Magie ist nicht tot zu kriegen: Bis heute prägt sie Religion und Alltag mehr, als uns manchmal bewusst ist. Obwohl die neuen ›sekundären‹ Religionen alles Magische entschieden verdammten und bekämpften, lebte nicht nur vieles davon fort, es etablierten sich neben und über den alten auch neue Formen des Magischen. Ihnen wird in den facettenreichen Beiträgen von Aleida Ass mann, Renate Lachmann, Martin Mulsow, Elisabeth von Samsonow, Diethard Sawicki, Theo Sundermeier, Karen Gloy, Jan Assmann und Harald Strohm nachgegangen.
Die überaus positive Resonanz, auf die der Grundkurs Ethik seit seinem ersten Erscheinen gestoßen ist, hat nun eine vierte Auflage möglich gemacht, die sich von der ersten grundlegend unterscheidet. Maßgeblich für die Überarbeitung waren die Erfahrungen, die mit dem Buch in der Lehre gemacht wurden. Der vorliegende Grundkurs enthält sechs Teile. Nach einer Vorklärung darüber, was wir unter ›Moral‹ und unter ›Ethik‹ zu verstehen haben, folgen drei propädeutische Beiträge, die erläutern, was moralische Probleme sind, wie wir argumentierend auf sie reagieren können und wie die dabei auftretenden Gesichtspunkte abzuwägen sind. Im Anschluss daran werden die wichtigsten ethischen Theorien dargestellt: die Tugendethik, der Konsequentialismus, die Deontologie und der Kontraktualismus. Es folgen Darstellungen der metaethischen und handlungstheoretischen Grundlagen der Ethik sowie der Beziehungen zu den angrenzenden Normensystemen Recht und Religion. Den Abschluss des Bandes bilden didaktisch nützliche Materialien, die im Selbststudium ebenso wie im Unterricht eingesetzt werden können. Die Beiträge setzen keine Fachkenntnisse voraus und verdeutlichen ihre Darstellung durch zahlreiche Beispiele.