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Severus Verlag Anton Bruckner
Diese Biographie schafft mehr, als ein Leben abzuarbeiten. Rudolf Louis führt durch Bruckners Welt – von der Kindheit in der Heimat Ansfelden zur Orgelprüfung nach Wien, vom Lehrer zum Linzer Domorganist, wo ihm auch unter anderem sein Bekannter Richard Wagner Quell der Inspiration für zahlreiche Kompositionen war. Ausführliche Analysen und zeitgenössische Beurteilungen der Wiener Kritik, originale Quellen, handschriftliche Briefe und Notenanhänge machen diese Biographie zur wahren Kostbarkeit und zur Pflichtlektüre für jeden Anhänger von Bruckners Werk. Teils sehr persönliche Abbildungen lassen den Menschen Anton Bruckner und sein Werk für den Leser noch einmal lebendig werden. Rudolf Louis (1870–1914) studierte in Genf und Wien. Diese Biographie schrieb er während seiner Zeit als Musikkritiker und -schriftsteller bei den Münchner Neuesten Nachrichten. Sie erschien erstmalig 1905.
- Material: Plast- Durchmesser Abgang: 90 mmHinweis: Sie kaufen nur den Artikel wie oben beschrieben. Dekoration und eventuell andere Artikel auf den Produktbildern gehören nicht zum Lieferumfang. Marke: BRUCKNER Länge: 250 mm Material: Plast Durchmesser Abfall: 90 mm Gewicht: 0.3900 kg Verpackung: 1 Stück EAN: 8590913907197 Taric: 39229000 Produktnummer: Bruckner-159-322-0 Hersteller-Nr.: 159.322.0
Vorliegender Band, der alle Referate des Bruckner-Symposions 2022 beinhaltet, widmet sich dem faszinierenden Thema „Bruckner in der Biographik“. Ausgehend von der ersten Bruckner-Biographie von Franz Brunner, die 1895 noch zu dessen Lebzeiten erschien, über das zwischen 1922 und 1937 publizierte – das gesamte nachfolgende Bruckner-Schrifttum beeinflussende – Standardwerk von August Göllerich und Max Auer sowie die seit den späten 1970er-Jahren einsetzende Versachlichung der Darstellungen bis zu den Monographien der Gegenwart beleuchten die international renommierten Referent*innen das von der Biographik gezeichnete Bruckner-Bild, ohne die ideologische Vereinnahmung des Komponisten durch die Nationalsozialisten auszublenden. Die teilweise erbittert geführten Kontroversen um das Bruckner-Bild werden dabei anhand der Debatte um Franz Gräflingers Anton Bruckner. Bausteine zu seiner Lebensgeschichte von 1911 ebenso thematisiert wie unterschiedliche Herangehensweisen an die Erstellung von Biographien. Berücksichtigung finden jedoch nicht nur wissenschaftliche Werke, sondern auch wirkmächtige Klischees und populär gewordene gesellschaftliche Bruckner-Bilder.