Anton Bruckner (1824 – 1896) hat neun Sinfonien komponiert, die aus dem heutigen Musikleben nicht mehr fortzudenken sind und zum Repertoire der großen Konzerthäuser in aller Welt gehören. Sie stellen den Hauptgegenstand von Bruckners reifem Schaffen dar, der in der Gattungsgeschichte der Sinfonie, die im späten 19. Jahrhundert einen Höhepunkt erlebte, einen herausragenden Platz beanspruchen darf. Hans-Joachim Hinrichsen legt hier eine ebenso konzise wie anregende Einführung in diese – abgesehen von seinen kirchenmusikalischen Kompositionen – bedeutendsten Werke des großen Meisters der Romantik vor.
- Material: Plast- Durchmesser Abgang: 100 mmHinweis: Sie kaufen nur den Artikel wie oben beschrieben. Dekoration und eventuell andere Artikel auf den Produktbildern gehören nicht zum Lieferumfang. Marke: BRUCKNER Material: Plast Durchmesser Abfall: 100 mm Gewicht: 0.2600 kg Verpackung: 1 Stück EAN: 8590913889769 Taric: 39229000 Produktnummer: Bruckner-159-345-0 Hersteller-Nr.: 159.345.0
Der 64-jährige österreichische Komponist Anton Bruckner steckt inmitten letzter Korrekturarbeiten zum Finale seiner Dritten Sinfonie. Es ist die mittlerweile dritte Fassung dieses Werkes, das er einst seinem Idol und Vorbild Richard Wagner widmete, und Bruckner hat aus ihm fast sämtliche Zitate, die den weltberühmten Dichterkomponisten vormals noch verherrlichten, getilgt. Gab es womöglich ein "Problem", das Bruckner mit dem Wagner hatte? In dem vorliegenden Kammerspiel wird eine fiktionale Plausibilität, was Bruckners schwierige und schräge Zwischenmenschlichkeit betrifft, versucht - auch was die Frauen und die Liebe in dem alten, kranken Brucknerleben anbelangte. Stückbesetzung: 3 Personen (2 H/1 D); ein Bühnenbild. Aufführungsrechte: stückgut Bühnen- und Musikverlag München
Die Leidenschaft für Anton Bruckner hat Norbert Trawöger im zarten Alter von acht Jahren erfasst und nie wieder losgelassen. In seinem Journal erzählt er lustvoll von seinen Erfahrungen mit Bruckner und seiner Musik, warnt davor, Schöpfer und Werk zu verwechseln – auch wenn sie in manchem zum Verwechseln ähnlich sind –; stößt dabei auf Schildkröten, Songs wie „Seven Nation Army“; einen gefeierten Rockstar, schwimmende Orgeln oder einen frommen Extremisten. Vor allem aber führt seine Expedition in Riesenhöhlen von symphonischen Ausmaßen. Trawöger ist ein inspirierender Entstauber, zieht Verbindungen ins Jetzt, teilt seine ewige Begeisterung für das Wunder der Musik und erinnert daran, dass Kunst ein unverzichtbarer Begleiter unseres Menschseins ist.
Zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner – die große Biografie über den anarchistischen Komponisten Anton Bruckners (1824 bis 1896) Kompositionen fanden zu seinen Lebzeiten keine Beachtung, sie wurden von seinen Kritikern und Widersachern – allen voran Johannes Brahms – ignoriert, mit Unverständnis abgetan und verunglimpft. Lediglich mit Richard Wagner verband den von Selbstzweifeln geplagten Bruckner eine wenn auch paradoxe und nicht eindeutige Beziehung. Rüdiger Görner versteht es, Leben und Werk des Solitärs Bruckner auf neuartige und erzählerische Weise zu verschränken. Und er zeigt eindrucksvoll, wie das schlichte Leben dieses aus der Provinz stammenden, anarchistischen Biedermanns in eine beeindruckende musikalische Weltläufigkeit mündete und direkt in die Moderne führte.
Oskar Loerke: Anton Bruckner. Ein Charakterbild Erstdruck: Berlin, Suhrkamp, 1938 Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Anton Bruckner, fotografiert um 1890 von Anton Huber. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Oskar Loerke war einer der bedeutendsten Lyriker des Expressionismus, veröffentlichte aber auch Romane, Erzählungen und Reiseberichte. Daneben galt sein Interesse der Musik, die sich in den zwei Schriften über Johann Sebastian Bach und Anton Bruckner niederschlug, über den Loerke bemerkt: »In allen Schichten seines (Bruckners) Daseins waltet der Zug von der Mitte der Person in die Mitte des Ungeheuren. Dem zu folgen ist unser einfaches Glück.«