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Verbrecher Krankhafte Lichtung A1000937891
„Sie will hochfahren schreien eine Stimme existiert nicht ihre Stimmritze öffnet sich nicht richtig eine Art Grunzen entfährt ihrer Kehle. Sie schämt sich versucht noch einmal einen Laut hervorzubringen grunzt.“ Die drei Erzählungen von Elfriede Czurda zeigen ihre Protagonistinnen zwischen Wahn, Agonie, Traum und lichten Momenten. Die Sprache stellt sie, statt die „unangemessene“ Verstörung zu decken, in einer Überbelichtung zur Schau. Es bleibt unklar, ob in „Die lecke Rede“ Hannah oder ihr Mann Hakn, als dessen kategorische Projektion sie im Text erscheint, das umfassendere Wahn- und Projektionssystem zur Verfügung hat. Hakns allzu mächtigem imaginären Redefluss widersetzt sich Hannah, indem sie all die verschluckten „e“s in einem großen Kotzen wieder erbricht (Gruß an George Perec). „Der Komparative Startschuss“: die extrem ungleichen Ausgangsbedingungen all ihrer ungleichen imaginativen Doppelgängerinnen zeigt Anna Na in einer trübseligen und trivialen Umwelt, die sie ins Wort zu setzen sich abmüht. Aber noch den Vornamen entzieht ihr die „Fabelhafte Anna“ um die sich alle reißen. Den Ausgleich zu der Härte eines kompetitiven Alltags scheint nur das zu bieten, was von den Verwöhnteren gemeinhin als Sozialneid abqualifiziert wird. Im angestrengten Kampf um die Wiedererlangung von Bewusstsein und Kontrolle nach schweren Verbrennungen geraten schließlich Hannah in „Weisser Geruch“ immer noch „alle Brände der Welt“ in ihren persönlichen Verantwortungsbereich.
Dieses Buch zeigt die Welt, was wir von ihr wissen und mehr. Jim Avignons Bilder sind detailgetreu und wahrhaftig. Hierzu steuern seine Freundinnen und Freunde teils besinnliche, teils heitere Texte bei, so dass die Welterfahrung komplett wird. Erfasst werden hier in ihrer Gänze die Beschaffenheiten der Natur- und Geisteswissenschaften. Edel ist dieses Unterfangen und auch hilfreich und gut. Texte von Marcus Bastel, Fehmi Baumbach, Françoise Cactus, Tom Combo, Verena Sarah Diehl, Dietmar Dath, Christian Gasser, Tobias Hülswitt, Almut Klotz, Kirsten Küppers, Britta Lange, Kolja Mensing, Moritz Metz, Kathrin Passig, Andreas Rüttenauer, Ira Strübel, Florian Thalhofer, Linus Volkmann, David Wagner, Marc Weiser und Hartmut Ziegler.
In einer Pfütze erwachen Ioan, der Geograf und der Armenier Zadic. Wo kommen sie her? Wo gehen sie hin? Zeiten und Geschichten schieben sich wie Eisschollen übereinander, der Winter und der Krieg, einsame Nächte, in den mit Dämonen am Feuer gesoffen wird; große Hunde und große Vögel liefern sich blutige Kämpfe mit rostigen Flinten. Licht und Dunkel, Lust und Angst liegen im erbitterten Kampf. Mürrische Pandidaktiker fabulieren über die Welt und über Bohnen; Tod und Pest führen in das letzte teuflische Lazarett. Ioan und Zadic breiten am Ende betrunken von Mastix ihre Flügel aus und die Welt verdunkelt sich für immer. »Handbuch der Zeiten« gilt als moderner Klassiker Rumäniens. Viele der heute jungen Autorinnen und Autoren betrachten Agopian als Vorbild.
Eine Dienstreise, eine Flucht aufs Land oder doch ein Stadttrip nach Madrid? Sandro Litscheli verschwindet und sagt allen, er fahre weit weg. In Wirklichkeit begibt er sich in die Obhut eines alten Freundes, eines Arztes. Bei ihm kann er dem Alltag entfliehen, bis dieser ihn nicht mehr vor der Realität bewahren kann. »Ich fahre nach Madrid« wurde 1982 in einer Literaturzeitschrift publiziert und sorgte für großes Aufsehen. Zugleich wurde der Text zur »Besten Erzählung des Jahres« gekürt. Jörg Sundermeier schreibt in seinem Nachwort ausführlich darüber. Heute lässt sich der Text wie damals als eine Form der Regimekritik lesen, aber überraschenderweise genauso als eine Geschichte über die heutigen Anforderungen der Arbeitswelt – und wie man ihnen entfliehen kann. Zugleich ist die Novelle ein glühendes Plädoyer für die Kraft der Fantasie.
Kapitän Wakusch besteigt bang das Flugzeug, das ihn zu Verwandten in das ferne, unbekannte Georgien bringen soll. Doch die Maschine will nicht abheben: Wieder und wieder drehen sich die Propeller, wieder und wieder gehen die Fluggäste an Bord – das Flugzeug jedoch startet nie. Wie kann das sein? Kapitän Wakusch ist eine Buchfigur, dessen Buch unter Leserschwund leidet. Ihm sind die Leserinnen und Leser abhanden gekommen. Und ohne sie kann bekanntlich keine Geschichte stattfinden, denn niemand füllt sie mehr mit seiner Leselebenskraft aus. Wie aber soll sich die Geschichte vom Kapitän Wakusch vollenden, wenn sie nicht weitergeht? Kapitän Wakusch muss einen Weg finden, sein Schicksal selbst in die Hand nehmen zu können. Mit großem philosophischen Scharfsinn und sehr viel Witz schildert Giwi Margwelaschwili in seiner „Fluchtästhetischen Novelle“ die Welt der Buchfiguren.
1955 beginnt eine Liebesbeziehung zwischen der jungen, eleganten und selbstbewussten Journalistin Gerda Pfau und dem Schriftsteller Gottfried Benn – das ist auch der Benn-Forschung bislang unbekannt. Sie besucht ihn in der Praxis, er sie bei ihr Zuhause, auch gehen sie manchmal gemeinsam mit Benns Frau Ilse aus, die von der Affäre allerdings nichts weiß. Kurz vor seinem Tod endet die Beziehung, Ilse Benn und Gerda Pfau aber bleiben weiter hin freundschaftlich verbunden. Benn schrieb Briefe und kurze Mitteilungen an Pfau – »Erlaube ich mir doch, hiermit an Sie zu denken« –; auch kümmerte sich der Mediziner sehr um die Gesundheit seiner Geliebten: »Decken Sie sich nachts gut zu …« Und er kokettierte mit seinem Alter: »Sie sind doch eine umschwärmte junge Frau, wie kann ich da annehmen, dass Sie mir einen Nachmittag opfern!« Gerda Pfau da gegen antwortete ihm nie schriftlich, sie benutzte aus Gründen der Diskretion das Telefon. Kurz vor ihrem Tod hat Gerda Pfau die Briefe, die Benn ihr schrieb, an den Kulturpolitiker und Anwalt Uwe Lehmann-Brauns, mit dem sie befreundet war, über geben, mit der ausdrücklichen Bitte, sie zu publizieren. Diesem Willen entspricht Lehmann-Brauns und veröffentlicht Benns Briefe hiermit erstmals. Darüber hinaus beleuchtet er die Liebesbeziehungen, die Benn in seinen letzten Lebensjahren pflegte, die Ehe mit Ilse und das Verhältnis zu seiner Tochter Nele – und untersucht, wie sich die Affäre mit Gerda Pfau da hineinfügte.
Im Jahr 1995 deckt der französische Starphilosoph Jean Baudrillard das perfekte Verbrechen auf: die Ermordung der Realität. Er beschreibt die Gegenwart als eine totale Simulation und erklärt: »So ist die Prophezeiung eingetroffen: Wir leben in einer Welt, in der es die wichtigste Aufgabe des Zeichens ist, die Realität verschwinden zu lassen und dieses Verschwinden zugleich zu vertuschen.« Wenn das Zeichen die Realität nicht mehr abbildet, sondern sie ersetzt, stehen wir vor dem ultimativen Rätsel: Wo ist die Welt geblieben, wenn alles nur noch Simulation ist? Baudrillard zeigt, dass die Technik nicht dazu dient, die Welt zu verstehen, sondern sie durch ein lückenloses Netz aus Daten, Bildern und Codes zu ersetzen. Das Verbrechen ist deshalb »perfekt«, weil es keine Spuren hinterlässt – es gibt kein Opfer, das klagt, und keinen Zeugen, der sich erinnert, wie es »vorher« war. Wir bewegen uns durch eine Welt der totalen Sichtbarkeit, in der das Geheimnisvolle und das Reale einer sterilen Perfektion gewichen sind. Es ist eine Provokation an unseren Verstand: Sind wir die Akteure in diesem Spiel oder nur die Datensätze einer Simulation, die längst die Kontrolle übernommen hat?
Hansebooks Die nothwendige Teilnahme am Verbrechen
Die nothwendige Teilnahme am Verbrechen - Zugl. E. Beitr. Z. Läuterung d. Gesammten Lehre von d. Verbrechermehrheit ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1869. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Das Verbrechen des Hochverrats ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1874. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
'Echte falsche Pracht' versammelt die besten journalistischen Arbeiten von Erhard Schütz – Anekdoten, Kritiken, Rezensionen, Portraits, Essays, Polemiken und vieles mehr – ein lohnender Streifzug, der gleichsam an die 40 Jahre Feuilletongeschichte der BRD widerspiegelt.Texte über Armut, Weltvertrauen, die kalte Haut der Stadt, Epik des Augenblicks, das bucklicht Männlein der Erinnerung, Eismaschinen-Aristokratie, über den vom mythischen Schrecken befreiten Adorno, Gebetsmüller und Witzewagner, über Kindercowboys und Unscheinbarkeits-dandys, über die Brücke nach Afrika, Lektionen in Coolness, die Fabrik als Universität, den Verlust der Mitte, Hochwild, Befindlichkeitsreporter, Hirnhundsnächte, Superzeichen des richtigen Lebens, über Fahren, Fressen, Töten und darüber, wie man halbwegs erträglich lebt. Es treten auf: Gottfried Benn, Max Goldt, Paul Virilio, Christoph Dieckmann, Fritz Reuter, Michael Rutschky, Walter Benjamin, Heinz Schlaffer, Gabriele Tergit, James Bond und immer wieder Ernst Jünger.
Medien lassen immer träumen. Sie zeigen mögliche Welten, sie überbrücken unglaubliche Distanzen, machen Erfundenes anschaulich, Verrücktes plausibel. Aber Medien zeigen nicht nur Erträumtes, sie sind auch selbst Traummaschinen. Wunschträume und Alpträume solcher Maschinen versammelt dieser Band: visionäre Funktionen, begehrenswerte Dienstleistungen, attraktive oder abgründige Apparaturen. Eine aktuelle Bandbreite von Phantastischem mit Träumen der Theorie – als mediale Wunscherfüllung eines bekannten Medienwissenschaftlers. Mit Beiträgen von Ralf Adelmann, Siren Bagrag, Christina Bartz, Ulrike Bergermann, Franz Billmayer, Hannelore Bublitz, Richard Cavell, Tobias Conradi, Gisela Ecker, Oliver Fahle, Knut Hickethier, Harald Hillgärtner, Irina Kaldrack, Hermann Kappelhoff, Reinhard Keil, Heike Klippel, Markus Krajewski, Oliver Leistert, Jörg Müller-Lietzkow, Christoph Neubert, Rolf F. Nohr, Joachim Peach, Lyre Pyre, Theo Röhle, Heide Schlüpmann, Torsten Schmitt, Dierk Spreen, Markus Stauff, Christina L. Steinmann, Bärbel Tischleder, Martin Warnke, Serjoscha Wiemer und Mirna Zeman.
Obwohl einer Soziologie des Verbrechens, wie sie mir vorschwebt, noch mancherlei Behinderung im Wege steht - Eint6nigkeit der Frage stellung, statistischer Beharrungstrieb, emotioneller Gegensatz von "Sakrament" und antastbarer Norm von Menschenhand - so bin ich vor dem Wagnis nicht zuriickgeschreckt, der Lehre vom Verbrechen, dem die Umwelt forthilft, einen Baustein beizutragen. lch brauche schwerlich zu betonen, daB sich die junge, unvollkommene Wissenschaft vom kriminellen Menschen nur auf Erfahrung griinden darf, Tatsachen, die in Widerspruch und Wechsel Hypothesen korri gieren und nur sehr langsam sich zu anerkannter Theorie verdichten. Mit voller Absicht habe ich daher den Lebensphanomenen neben kritisch iiberpriiften Zahlen und einer Reihe von behutsam vorgetragenen Thesen Vorrang eingeraumt. Tatsachen bleiben, haufen sich in ungebrochener Fiille und zwingen neue, ungewiinschte Deutung abo Rein die Erfahrung hat dazu gefiihrt, das Opfer in den Kreis der Umweltkrafte einzuschlieBen und soziologisch viel bestimmter ihm die Stellung anzuweisen, die ich vor Jahren z6gernd noch umschrieben habe. Seit jenem Buche (The criminal and his victim, New Haven, Yale University Press 1948) hat die Wissenschaft in Fiir und Wider dem Problem den Ritterschlag gegeben. Fiir mich erwuchs aus der Entwicklung das Gebot, die Gruppe: Tater Opfer sehr viel griindlicher zu untersuchen. T6lz, Oberbayern, Herbst 1961 HANS VON HENTIG Inhaltsverzeichnis Einleitung Vom Doppelwesen der sozialen Krlifte Seite A. Die Menschenumwelt ist ein Mischgebilde. . . 1 B. Ambivalenz der Umweltformen . . . . . . . 9 C. Vielheit und Vielfalt wirtschaftlicher Elemente 19 Erstes Bueh Die materiellen Massenkrisen A. Geldentwertung. .
Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde Moderne Kunst populär wie nie zuvor, die Zahl der Künstler und Kunstwerke schien zu explodieren. Die Kunstkritik konstatierte Unübersichtlichkeit und Qualitätsverfall, warnte vor ständiger Infragestellung der Kunst und forderte eine neue Erhabenheit. Doch ist die Kunst tatsächlich so verschieden geworden? Und warum entziehen sich ihre großen Ähnlichkeiten eigentlich der Wahrnehmung? Als Künstler, Musiker, Autor und Professor für experimentelle Plastik kennt Wolfgang Müller die Strukturen des Kunstbetriebs aus unterschiedlichen Perspektiven. In seinen Essays zeigt er auf, wie aus Züricher DADA fast hundert Jahre später Politik in Island wurde. Er überlegt, warum sowohl die geniale Grace Jones als auch die grässlichen Bilder von Bernard Buffet unparodierbar sind.
Die ersten beiden Bände von Giwi Margwelaschwilis autobiographischem Romanwerk "Kapitän Wakusch" sind seit langem vergriffen und in Antiquariaten sehr begehrt. Nun sind sie endlich wieder zu haben! Im ersten Band "In Deuxiland" beschreibt er seine Jugend als Ausländer im Dritten Reich. Doch ist er nicht nur ein Exiliantenkind in Deutschland – als Jazzliebhaber, der sich in der Jazzbar "Kakadu" der verbotenen Musik hingibt, ist er zugleich ein jugendlicher Rebell. Mit dem Kriegsende endet der erste Band, der zweite Band "Sachsenhäuschen" nimmt den Faden wieder auf – nun ist Wakusch, das alter Ego Margwelaschwilis, plötzlich ein Gefangener der Sowjets. Er wird nach einer Odyssee durch verschiedene Kerker in das berüchtigte Speziallager Nr. 7 verbracht, dem ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen. Dort erlebt er Elend und Demütigung, aber auch Lichtblicke, etwa eine Theateraufführung mit dem Mitgefangenen Heinrich George. In "Kapitän Wakusch" schildert Margwelaschwili die Welt- und seine Lebensgeschichte scheinbar leichthin, in origineller Sprache, ohne aber je die Möglichkeit der Selbstverständigung und der Selbstbefreiung aufzugeben – ein Zeitdokument und zugleich große Literatur!
Abhandlung über Verbrechen und Strafen ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1798. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Hansebooks Die Auslieferung der Verbrecher und das Asylrecht
Die Auslieferung der Verbrecher und das Asylrecht ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1881. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur. Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Hansebooks Skizze zu einer Monografie der Amts-Verbrechen
Skizze zu einer Monografie der Amts-Verbrechen ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1870. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
Die um 1896 entstandene Figurengruppe Bronzestatuette „Der Mensch und sein Genius“ von Auguste Rodin zeigt einen Mann, dem sich ein kleiner weiblicher Genius mit Schwingen entzieht, das Sinnbild künstlerischer Inspiration. Diese Kleinplastik ist eng mit dem Werk zweier bedeutender Literaten verknüpft: einerseits mit Rainer Maria Rilke, der mit seinen Schriften großen Anteil an der Popularisierung Rodins in Deutschland hatte und konkret zu dieser Bronze das Gedicht „Nike“ schrieb. Andererseits mit Hugo von Hofmannsthal, der im Jahr 1900 auf seiner Parisreise in Rodins Atelier den Gipsentwurf entdeckte und deren Bronzeguss umgehend in Auftrag gab. 20 Jahre stand „Der Mensch und sein Genius“ auf dem Schreibtisch Hofmannsthals in Rodaun bei Wien, um ihn zu inspirieren. Als er in finanzielle Not geriet, war es wiederum Rilke, der die Bronze zum Kauf an den Schweizer Sammler Werner Reinhart vermittelte. Von dort gelangte sie später in die Sammlung der Nationalgalerie. Unvollkommenheit und geistige Flüchtigkeit prägen das Werk Rodins. Es stellt sich die Frage nach der künstlerischen Handschrift und Offenheit der Interpretation in der Kunst. Rilke und Hofmannsthal erfuhren von Rodin große Anregungen, die sich in ihren Werken und in der Geschichte der kleinen Bronze widerspiegeln. Unter dem Titel „Rodin – Rilke – Hofmannsthal. Der Mensch und sein Genius“ zeigt die Alte nationalgalerie Rodins Meisterwerke aus der Sammlung der Nationalgalerie mit zusätzlichen Leihgaben aus dem Musée Rodin in Paris und der Bremer Kunsthalle sowie Autographen, Briefen, Schriften und Fotografien aus den Nachlässen Rilkes und Hofmannsthals vom 17.11.2017 bis 18.03.2018.
Alfred Andersch ist Westdeutschlands berühmtester Deserteur. Sein autobiografischer Bericht „Die Kirschen der Freiheit“ (1952) beschreibt die Umstände seiner Fahnenflucht aus Hitlers Wehrmacht am 6. Juni 1944 in Italien. Aber war er überhaupt ein Deserteur? Seit in seinem Nachlass ein Text auftauchte, den Andersch schon 1945 im Kriegsgefangenenlager geschrieben hatte und in dem die Gefangennahme gar nicht als Desertion geschildert wird („Amerikaner – Erster Eindruck“); sind Zweifel daran laut geworden, ob Andersch zu Recht in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin als Deserteur geehrt wird. Niemals bislang ist der Versuch unternommen worden, Anderschs Selbstbeschreibung anhand militärhistorischer Quellen zu überprüfen. Das vorliegende Buch versammelt diese Dokumente und erzählt eine in Teilen andere Geschichte: „Die Kirschen der Freiheit“ im Lichte der Akten. Eine Geschichte vom Überleben im Krieg, vom Heldenmut der Kampfesmüden und von den literarischen Verfahren der Selbstkonstruktion eines Autors.