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Verbrecher Kurzer Roman über ein Verbrechen A1039737167
Die Englischlehrerin Frau Simonis hat ein Verhältnis mit dem Erzähler in diesem Roman. Es begann, als er noch ihr Schüler war. Weist sie ihn ab, streift er allein durch die Kleinstadt nahe Berlin, in der sie nun arbeitet. So trifft er auf Til, den Nazi, und auf Arben aus dem Kosovo, auf die Schwestern Lore und Mirka und auch auf Anna, die Außenseiterin. Bald drehen sie Pornos im unbewohnten Haus von Tils Großmutter, schließlich stößt Gerhard zu ihnen, denn sie brauchen einen älteren Mann, um ihre Ware besser vermarkten zu können. Und ihre Filmchen verkaufen sich mit wachsendem Erfolg – daher wagen sie sich an immer drastischere Szenen heran … Ralph Hammerthaler beschreibt in »Kurzer Roman über ein Verbrechen« sehr eindringlich, wie Jugendliche in strukturschwachen Regionen ohne Jugendzentren und mangels Zukunftsaussichten immer weiter auf Abwege geraten, obwohl sie eigentlich etwas ganz anderes wollen.
Verbrecher Kurzer Roman über ein Verbrechen A1039737167
Die Englischlehrerin Frau Simonis hat ein Verhältnis mit dem Erzähler in diesem Roman. Es begann, als er noch ihr Schüler war. Weist sie ihn ab, streift er allein durch die Kleinstadt nahe Berlin, in der sie nun arbeitet. So trifft er auf Til, den Nazi, und auf Arben aus dem Kosovo, auf die Schwestern Lore und Mirka und auch auf Anna, die Außenseiterin. Bald drehen sie Pornos im unbewohnten Haus von Tils Großmutter, schließlich stößt Gerhard zu ihnen, denn sie brauchen einen älteren Mann, um ihre Ware besser vermarkten zu können. Und ihre Filmchen verkaufen sich mit wachsendem Erfolg – daher wagen sie sich an immer drastischere Szenen heran … Ralph Hammerthaler beschreibt in »Kurzer Roman über ein Verbrechen« sehr eindringlich, wie Jugendliche in strukturschwachen Regionen ohne Jugendzentren und mangels Zukunftsaussichten immer weiter auf Abwege geraten, obwohl sie eigentlich etwas ganz anderes wollen.
De Gruyter Justiz und NS-Verbrechen / JUSTIZ UND NS-VERBRECHEN 38 ** A1021814899
Die Edition enthält die rechtskräftig ergangenen Urteile aus den Verfahren der westdeutschen Justiz seit 1945. Die ersten 22 Bände umfassen die Zeit von 1945-1966 und enthalten Urteile aus mehr als 100 Archiven. Seit 2001 werden in ca. 28 weiteren Bänden die Verfahren und Urteile aus den Jahren seit 1966 veröffentlicht, die durch ein vorläufiges Verfahrensregister leicht zugänglich sind.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Einmal Verbrecher - immer Verbrecher?
Hinter dem weiten Begriff "Kriminalität" verbergen sich zahlreiche unterschiedliche Problemlagen, die zwar in der Wirklichkeit des Lebens alle auf die eine oder andere Weise miteinander verknüpft sind, aber dennoch in wissenschaftlicher, praktischer und (kriminal-) politischer Hinsicht einer separaten Analyse bedürfen, wenn man im Grundlagenwissen weiterkommen und Anwendungswissen verbessern will. Krimina lität als soziales Phänomen, insbesondere Massenphänomen in modernen Gesell schaften, hat andere Gesetzmäßigkeiten denn Kriminalität als Einzelereignis im Alltag oder Kriminalität als Teil einer lebensgeschichtlichen Verstrickung von Men schen in eine Art Kreislauf von "Verbrechen und Strafe", die in bestimmten Fällen als ausgeprägte so genannte "kriminelle Karriere" imponiert. Dunkelfelduntersu chungen in der Kriminologie haben überall in der Welt in den letzten Jahrzehnten den Befund verfestigt, dass das Begehen von Handlungen, die einem Straftatbestand subsumiert werden können, vor allem bei den männlichen Angehörigen der Normal population statistisch normal und sozusagen ubiquitär ist. Das heißt, im Schnitt rund 90 %junger Männer geben bei so genannten Täterbefragungen an, Straftaten began gen zu haben. Die meisten dieser Taten werden allerdings nicht entdeckt. Und die meisten jungen Menschen bleiben offiziell unauffällig oder kommen, selbst wenn sie einmal polizeilich angezeigt werden, allenfalls vorübergehend "in Schwierigkeiten". Eine genauere Analyse der Ergebnisse von Täterbefragungen im Dunkelfeld zeigt nun regelmäßig, soweit die Daten überhaupt entsprechende Differenzierung erlau ben, dass das Begehen von Straftaten, wenn es auch normal ist, jedenfalls nicht gleich verteilt ist. Vereinfacht: viele Befragte geben nureine oder maximal 3 Strafta ten an, wenige Befragte geben viele Straftaten an.
Duncker & Humblot Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Verbrechen an der Menschheit. A1000467515
Die Errichtung des ständigen Internationalen Strafgerichtshofes hat das Völkerstrafrecht wieder in das Blickfeld internationaler Aufmerksamkeit gerückt. Damit gelangt auch eines der grundlegenden Konzepte des internationalen Strafrechts abermals in die Diskussion: die Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Konzept der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das im Rahmen des Nürnberger Prozesses nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals formuliert und angewendet wurde, ist in der jüngeren Vergangenheit durch die Strafgerichtshöfe der Vereinten Nationen für das ehemalige Jugoslawien sowie Ruanda fortentwickelt worden. Weitgehend ungeklärt sind bisher jedoch die theoretischen Grundlagen des Konzeptes, insbesondere die Abgrenzung des Verbrechenstypus von den in internationalen Abkommen kodifizierten Kriegsverbrechen einerseits und Gewaltverbrechen nach dem nationalen Strafrecht andererseits. Offengeblieben ist auch, woraus sich die Rechtfertigung zur Ahndung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch die internationale Gemeinschaft unter Inanspruchnahme eines Rechts zum Eingreifen im Namen der Menschheit ableitet und wie derartige humanitäre Interventionen mit dem Grundsatz der Staatensouveränität zu vereinbaren sind. In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, anhand einer umfassenden Analyse der historischen Entwicklung des Konzeptes sowie seiner Bezugspunkte im internationalen Rechtssystem - insbesondere dem humanitären Völkerrecht - den Kernpunkt der Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufzufinden und hieraus eine Erklärung für die universelle Betroffenheit abzuleiten. Unter Berücksichtigung rechtsphilosophischer Konzepte, insbesondere der Völkerrechtslehre Kants, gelangt die Verfasserin schließlich zu der These, dass Kernpunkt der Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Verstoß gegen das Menschenrechtsprinzip, den Grundsatz der Rechtssubjektivität des Individuums unabhängig von Gruppenkriterien, ist. Dieses Prinzip wird durch den Täter eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit in einer Weise negiert, die die Grundlagen der internationalen Gemeinschaft als einer Rechtsgemeinschaft angreift und eine Ahndung der Tat auf der internationalen Ebene erfordert.
De Gruyter Saur Justiz und NS-Verbrechen / JUSTIZ UND NS-VERBRECHEN 10 ** A1046593190
Die Edition enthält die rechtskräftig ergangenen Urteile aus den Verfahren, die die westdeutsche Justiz seit 1945 durchführte. Die ersten 22 Bände umfassen die im Zeitraum 1945–1966 gefällten – auf über mehr als 100 Archive verstreuten – Urteile. Die insgesamt rund 17.000 Seiten der Edition entsprechen ca. 32.000 Seiten der Originalurteile. Seit 2001 werdenin ca. 28 weiteren Bänden die Verfahren und Urteile aus den Jahren seit 1966 veröffentlicht, die durch ein vorläufiges Verfahrensregister leicht zugänglich sind.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Einmal Verbrecher - immer Verbrecher? A1017495015
Hinter dem weiten Begriff "Kriminalität" verbergen sich zahlreiche unterschiedliche Problemlagen, die zwar in der Wirklichkeit des Lebens alle auf die eine oder andere Weise miteinander verknüpft sind, aber dennoch in wissenschaftlicher, praktischer und (kriminal-) politischer Hinsicht einer separaten Analyse bedürfen, wenn man im Grundlagenwissen weiterkommen und Anwendungswissen verbessern will. Krimina lität als soziales Phänomen, insbesondere Massenphänomen in modernen Gesell schaften, hat andere Gesetzmäßigkeiten denn Kriminalität als Einzelereignis im Alltag oder Kriminalität als Teil einer lebensgeschichtlichen Verstrickung von Men schen in eine Art Kreislauf von "Verbrechen und Strafe", die in bestimmten Fällen als ausgeprägte so genannte "kriminelle Karriere" imponiert. Dunkelfelduntersu chungen in der Kriminologie haben überall in der Welt in den letzten Jahrzehnten den Befund verfestigt, dass das Begehen von Handlungen, die einem Straftatbestand subsumiert werden können, vor allem bei den männlichen Angehörigen der Normal population statistisch normal und sozusagen ubiquitär ist. Das heißt, im Schnitt rund 90 %junger Männer geben bei so genannten Täterbefragungen an, Straftaten began gen zu haben. Die meisten dieser Taten werden allerdings nicht entdeckt. Und die meisten jungen Menschen bleiben offiziell unauffällig oder kommen, selbst wenn sie einmal polizeilich angezeigt werden, allenfalls vorübergehend "in Schwierigkeiten". Eine genauere Analyse der Ergebnisse von Täterbefragungen im Dunkelfeld zeigt nun regelmäßig, soweit die Daten überhaupt entsprechende Differenzierung erlau ben, dass das Begehen von Straftaten, wenn es auch normal ist, jedenfalls nicht gleich verteilt ist. Vereinfacht: viele Befragte geben nureine oder maximal 3 Strafta ten an, wenige Befragte geben viele Straftaten an.
De Gruyter Saur Justiz und NS-Verbrechen / Justiz und NS-Verbrechen. Band 1
Die Edition enthält die rechtskräftig ergangenen Urteile aus den Verfahren, die die westdeutsche Justiz seit 1945 durchführte. Die ersten 22 Bände umfassen die im Zeitraum 1945–1966 gefällten – auf über mehr als 100 Archive verstreuten – Urteile. Die insgesamt rund 17.000 Seiten der Edition entsprechen ca. 32.000 Seiten der Originalurteile. Seit 2001 werdenin ca. 28 weiteren Bänden die Verfahren und Urteile aus den Jahren seit 1966 veröffentlicht, die durch ein vorläufiges Verfahrensregister leicht zugänglich sind.
De Gruyter Justiz und NS-Verbrechen / JUSTIZ UND NS-VERBRECHEN 38 **
Die Edition enthält die rechtskräftig ergangenen Urteile aus den Verfahren der westdeutschen Justiz seit 1945. Die ersten 22 Bände umfassen die Zeit von 1945-1966 und enthalten Urteile aus mehr als 100 Archiven. Seit 2001 werden in ca. 28 weiteren Bänden die Verfahren und Urteile aus den Jahren seit 1966 veröffentlicht, die durch ein vorläufiges Verfahrensregister leicht zugänglich sind.
De Gruyter Justiz und NS-Verbrechen / JUSTIZ UND NS-VERBRECHEN 37 **
Die Edition enthält die rechtskräftig ergangenen Urteile aus den Verfahren, die die westdeutsche Justiz seit 1945 durchführte. Die ersten 22 Bände umfassen die im Zeitraum 1945–1966 gefällten – auf über mehr als 100 Archive verstreuten – Urteile. Die insgesamt rund 17.000 Seiten der Edition entsprechen ca. 32.000 Seiten der Originalurteile. Seit 2001 werdenin ca. 28 weiteren Bänden die Verfahren und Urteile aus den Jahren seit 1966 veröffentlicht, die durch ein vorläufiges Verfahrensregister leicht zugänglich sind.
Duncker & Humblot Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Verbrechen an der Menschheit.
Die Errichtung des ständigen Internationalen Strafgerichtshofes hat das Völkerstrafrecht wieder in das Blickfeld internationaler Aufmerksamkeit gerückt. Damit gelangt auch eines der grundlegenden Konzepte des internationalen Strafrechts abermals in die Diskussion: die Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Konzept der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das im Rahmen des Nürnberger Prozesses nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals formuliert und angewendet wurde, ist in der jüngeren Vergangenheit durch die Strafgerichtshöfe der Vereinten Nationen für das ehemalige Jugoslawien sowie Ruanda fortentwickelt worden. Weitgehend ungeklärt sind bisher jedoch die theoretischen Grundlagen des Konzeptes, insbesondere die Abgrenzung des Verbrechenstypus von den in internationalen Abkommen kodifizierten Kriegsverbrechen einerseits und Gewaltverbrechen nach dem nationalen Strafrecht andererseits. Offengeblieben ist auch, woraus sich die Rechtfertigung zur Ahndung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch die internationale Gemeinschaft unter Inanspruchnahme eines Rechts zum Eingreifen im Namen der Menschheit ableitet und wie derartige humanitäre Interventionen mit dem Grundsatz der Staatensouveränität zu vereinbaren sind. In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, anhand einer umfassenden Analyse der historischen Entwicklung des Konzeptes sowie seiner Bezugspunkte im internationalen Rechtssystem - insbesondere dem humanitären Völkerrecht - den Kernpunkt der Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufzufinden und hieraus eine Erklärung für die universelle Betroffenheit abzuleiten. Unter Berücksichtigung rechtsphilosophischer Konzepte, insbesondere der Völkerrechtslehre Kants, gelangt die Verfasserin schließlich zu der These, dass Kernpunkt der Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Verstoß gegen das Menschenrechtsprinzip, den Grundsatz der Rechtssubjektivität des Individuums unabhängig von Gruppenkriterien, ist. Dieses Prinzip wird durch den Täter eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit in einer Weise negiert, die die Grundlagen der internationalen Gemeinschaft als einer Rechtsgemeinschaft angreift und eine Ahndung der Tat auf der internationalen Ebene erfordert.
De Gruyter Saur Justiz und NS-Verbrechen / Justiz und NS-Verbrechen. Band 1 A1046593260
Die Edition enthält die rechtskräftig ergangenen Urteile aus den Verfahren, die die westdeutsche Justiz seit 1945 durchführte. Die ersten 22 Bände umfassen die im Zeitraum 1945–1966 gefällten – auf über mehr als 100 Archive verstreuten – Urteile. Die insgesamt rund 17.000 Seiten der Edition entsprechen ca. 32.000 Seiten der Originalurteile. Seit 2001 werdenin ca. 28 weiteren Bänden die Verfahren und Urteile aus den Jahren seit 1966 veröffentlicht, die durch ein vorläufiges Verfahrensregister leicht zugänglich sind.
De Gruyter Justiz und NS-Verbrechen / JUSTIZ UND NS-VERBRECHEN 37 ** A1021814857
Die Edition enthält die rechtskräftig ergangenen Urteile aus den Verfahren, die die westdeutsche Justiz seit 1945 durchführte. Die ersten 22 Bände umfassen die im Zeitraum 1945–1966 gefällten – auf über mehr als 100 Archive verstreuten – Urteile. Die insgesamt rund 17.000 Seiten der Edition entsprechen ca. 32.000 Seiten der Originalurteile. Seit 2001 werdenin ca. 28 weiteren Bänden die Verfahren und Urteile aus den Jahren seit 1966 veröffentlicht, die durch ein vorläufiges Verfahrensregister leicht zugänglich sind.
GRIN Verbrechen als Pflichtverletzung - Die Theorie vom Verbrechen als Pflichtverletzung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 16 Punkte, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Seminar: Kriminalisierungsprinzipien, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Theorie vom Verbrechen als Pflichtverletzung ist im Vergleich zum Rechtsgutsverletzungsdogma weitestgehend nur in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland vertreten worden. Schon aufgrund der zeitlichen Einordnung ist auf die große Kritikwürdigkeit dieser Theorie zu schließen. In dieser Arbeit werden Inhalte, Rückschlüsse und Konsequenzen der Theorie sowie ihre Befürworter und Gegner und deren Argumente näher beleuchtet.
De Gruyter Saur Justiz und NS-Verbrechen / JUSTIZ UND NS-VERBRECHEN 10 **
Die Edition enthält die rechtskräftig ergangenen Urteile aus den Verfahren, die die westdeutsche Justiz seit 1945 durchführte. Die ersten 22 Bände umfassen die im Zeitraum 1945–1966 gefällten – auf über mehr als 100 Archive verstreuten – Urteile. Die insgesamt rund 17.000 Seiten der Edition entsprechen ca. 32.000 Seiten der Originalurteile. Seit 2001 werdenin ca. 28 weiteren Bänden die Verfahren und Urteile aus den Jahren seit 1966 veröffentlicht, die durch ein vorläufiges Verfahrensregister leicht zugänglich sind.
GRIN Verbrechen als Pflichtverletzung - Die Theorie vom Verbrechen als Pflichtverletzung A1005686589
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 16 Punkte, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Seminar: Kriminalisierungsprinzipien, 35 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Theorie vom Verbrechen als Pflichtverletzung ist im Vergleich zum Rechtsgutsverletzungsdogma weitestgehend nur in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland vertreten worden. Schon aufgrund der zeitlichen Einordnung ist auf die große Kritikwürdigkeit dieser Theorie zu schließen. In dieser Arbeit werden Inhalte, Rückschlüsse und Konsequenzen der Theorie sowie ihre Befürworter und Gegner und deren Argumente näher beleuchtet.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Einmal Verbrecher - immer Verbrecher? A1051527315
Ist abweichendes Verhalten die Folge stabiler Persönlichkeitsmerkmale oder resultiert es aus variablen Bedingungen der sozialen Umwelt? Diese alte, aber immer noch aktuelle Kontroverse bildet den Hintergrund für die vorliegenden Analysen der Lebens- und Kriminalitätsgeschichte junger Wiederholungstäter aus der Tübinger Jungtäter-Vergleichsuntersuchung (TJVU). Wie die Analysen des Legalverhaltens von der Geburt bis ins späte Erwachsenenalter zeigen, kommt es bei den meisten Probanden zu zahlreichen Veränderungen und Wendepunkten in der Kriminalitätsentwicklung. Ungeachtet der Sozialisationsbedingungen in der Kindheit und Jugend lassen sich im Erwachsenenalter sehr unterschiedliche Verlaufs- und Entwicklungsmuster identifizieren. Ausschlaggebend für den Beginn, den Abbruch oder die Fortsetzung einer kriminellen Karriere, so die Hauptthese der Autoren, ist weniger die Vorgeschichte, als vielmehr die jeweilige aktuelle soziale Einbindung und die damit verbundene soziale Kontrolle eines Individuums.