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Luchterhand Im Sommer A1045381608
Die Jahreszeiten-Bände von Karl Ove Knausgård: "Im Sommer" ist der vierte und letzte Teil einer grandiosen Liebeserklärung an das Leben und die sinnlich erfahrbare Welt - geschrieben von einem Vater für seine jüngste Tochter. Knausgård schreibt über Wassersprenger und Schnecken, Rote Johannisbeeren und Tränen, über Weidenröschen, den Zirkus, Marienkäfer und das Fischen von Krabben. Er führt auch Tagebuch, in dem die kleinen Ereignisse im Leben einer Familie vor dem Hintergrund all dessen registriert werden, was ein Sommer an Gedanken, Erinnerungen, Sehnsüchten, Erlebnissen von Kunst und Literatur zum Leben erweckt. "Die Zeit ist abgrundtief, die Sicht, die man als Kind hat, reicht nicht weit. Für mich war die Kindheit meiner Großeltern außer Reichweite, sie war etwas, worüber ich nichts wusste – und für meine Kinder ist die Kindheit meiner Eltern außer Reichweite! Von ihren Urgroßeltern in Westnorwegen, bei denen ich jeden Sommer verbrachte, haben sie keine Ahnung. Es nützt nichts, dass ich von ihnen erzähle, sie können das an nichts festmachen, die Menschen, die in den Geschichten auftauchen, sind tot und sind es während ihres ganzen Lebens gewesen. Der Keller mit den Steinwänden und dem oftmals feuchten Boden mit dem Abfluss, in den das Wasser rieselte, die weißen Schüsseln, mit den Bergen glänzend roter Johannisbeeren darin, die Milcheimer, der kleine Traktor und all die anderen Dinge, die in meiner Erinnerung leuchten, sagen ihnen nichts, denn die Welt wird von innen erleuchtet, von innen heraus entsteht die Bedeutung der Dinge und Orte." Ausstattung: mit Lesebändchen
Langen-Müller Briefe an meinen Vater, Biografien von Konrad Bernheimer
"Briefe an meinen Vater" von Konrad Bernheimer ist eine tiefgründige Biografie, die sich mit den komplexen Themen von Erinnerung, Verlust und familiären Beziehungen auseinandersetzt. Der Autor, ein international erfolgreicher Kunsthändler, reflektiert über seine Kindheit und die schmerzlichen Geheimnisse, die seine Familie umgeben. Nach der Rückkehr aus Venezuela nach München, wo die jüdische Familie vor den Nazis geflohen war, wird Konrad mit der tragischen Wahrheit über den Tod seines Vaters konfrontiert. In diesem bewegenden Werk versucht er, mit seinem verstorbenen Vater ins Gespräch zu kommen, um die Last der Vergangenheit zu verstehen und zu verarbeiten. Die Erzählung ist nicht nur eine persönliche Reise, sondern auch ein universelles Zeugnis über die Auswirkungen von Geschichte und Identität auf das individuelle Leben. Die einfühlsame Sprache und die tiefen Einblicke in die menschliche Psyche machen dieses Buch zu einer wertvollen Lektüre für alle, die sich mit den Themen Erinnerung und familiäre Bindungen auseinandersetzen möchten.
"Es begann damit, dass mein Vater, der ein begeisterter Trompeter, Marxist und Grafiker war, einen Samenerguss hatte, und zwar in meiner Mutter." Bei ihrer Geburt wurde sie von einer Schalmeienkapelle begrüßt, zuhause knisterte Billy Holiday auf dem Plattenteller. Mit ihrem allein erziehenden Vater, einem Künstler und überzeugten Kommunisten, zog sie in den siebziger Jahren als kleines Mädchen bei den Ostermärschen mit und krähte Arbeiterlieder. Eva Kurowski erzählt in Gott schmiert keine Stullen über eine sozialistische Kindheit im Ruhrgebiet, von komischen und echten Dramen, von ihrem Vater, der mit Phantasie und Wärme versucht, den Alltag zu meistern, vom Nacktbaden in Jugoslawien, Leberwurststullen und ihren ersten Schritten als Jazz-Sängerin auf den Bühnen dieser Welt. Die fernen siebziger Jahre werden lebendig: als Zeit neuer Möglichkeiten, politisch wie privat - bunt und immer wieder überraschend.
Epubli Portrait eines unbekannten Soldaten A1072528610
Die Generation meines Vaters (1899-1945) wurde in diese Zeit hineingeworfen, praegte diese Zeit und wurde selbst von dieser Zeit geformt. In meinem Buch habe ich versucht, die komplexen Beziehungsgeflechte einer exemplarischen Lebensgeschichte aufzuzeigen. Kindheit und Jugend in Danzig sind verknuepft auch mit der Geschichte meines Urgroßvaters, Julius Wilhelm FRUEHLING, welcher als Musikdirektor und Organist die Musikgeschichte der Stadt Danzig im 19. Jahrhundert wesentlich praegte. Die Forstlaufbahn hat mein Vater noch in Polen begonnen, aber dann in Wolfgang bei Hanau fortgesetzt. Hier hat er die „Wolfganger Steigeisen“ entwickelt, um die Samen lebender Baeume in lichten Hoehen zu gewinnen. Hier begann auch seine politische Laufbahn: Kreisleiter des NSDAP in Frankenberg/Eder, dann in Kassel und schließlich in Hofgeismar. Wesentlich für die Lebensgeschichte meines Vaters waren die traumatischen Erfahrungen des I. Weltkriegs und der Freikorps-Zeit danach (1917-1919), sowie die Soldatenzeit im II. Weltkrieg ab 1939 bis zu seinem Tod am 27.4.1945 im Kessel von Halbe. Ich habe versucht, die militaergeschichtlichen Ereignisse kurz darzustellen: Garde-Reserve-Schuetzen-Bataillon im I. Weltkrieg, sowie im II. Weltkrieg: 169. Infanterie-Division in Finnland und 712. Infanterie-Division an der Ostfront im April 1945. Und nicht zuletzt habe ich versucht, darauf hinzuweisen, wie leicht sich eine aehnliche Entwicklung der politischen und kulturellen Verhaeltnisse in unserer Zeit wiederholen koennte. Die eigentliche Motivation für die Aufarbeitung meiner Familiengeschichte entspringt dem Wunsch, die Akteure zu verstehen. Moeglicherweise wird dabei die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit geschult, um Tendenzen und langsame gesellschaftliche Prozesse zu erkennen, welche vergleichbare Katastrophen wie in der 1. Haelfte des 20. Jahrhunderts vorbereiten.
Twentysix Love Wie ich Deutschland zu lieben begann... A1061866799
Der Roman heißt Wie ich Deutschland zu lieben begann und es geht um meine ersten deutschlandbezogenen Erkenntnisse und Erfahrungen, die unter dem Einfluss der kommunistisch geprägten Medien sehr negativ waren. Wie sich diese negative Einstellung zu Deutschen und Deutschland, man kann sogar vom Hass reden, während meiner Kindheit in die Liebe verwandelte, davon handelt der Roman und das ist das Rahmenthema dieser wahren Geschichte. Die dem Romantitel beigefügten drei Punkte bedeuten, dass der Roman nicht nur vom Anfang der Liebe zu Deutschland handelt, sondern auch von der Entwicklung und dem heutigen Stand dieser Liebe. Im Roman geht es auch um meine Beziehung zum kommunistisch eingestellten Vater und viele daraus ergebende Auseinandersetzungen, um Gastarbeiter, die mir die ersten Kontakte mit dem modernen Deutschland und mit der deutschen Sprache ermöglichten, um deren hübsche Töchter, in die ich mich unheilsam verliebte, um meine ersten sexuellen Erfahrungen, bzw. Unerfahrungen, um meine erste Reise nach Deutschland, meine Eindrücke von der innerdeutschen Grenze,usw. Im Roman wird suptil darauf hingewiesen, dass es einem Kind, und zwar aus einem sozialistischen Land, gelungen ist, was vielen Erwachsenen sowohl aus östlichen als auch aus westlichen Ländern nicht gelang: die aufgrund des Zweiten Weltkrieges entstandenen Vorurteile gegenüber Deutschland und Deutschen abzubauen und zu begreifen, was Deutschland heutzutage ist und welche Werte es verkörpert. Das ist ein psychologischer Liebesroman mit erotischen Elementen, es ist auch ein gesellschaftskritischer Roman, der als Dokument einer Zeit angesehen werden kann. Er ist in der Ich-Form geschrieben und umfasst 248 Seiten. Der Roman könnte für ein breites Publikum interessant sein, sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, die sich an ihre Kindheit und frühere Zeiten erinnern wollen. Er sollte aber auch alle Deutschen anziehen, die sich dafür interessieren, wie die anderen über sie denken.
Die Stunde der AmselPrivatdetektiv Franz Roth ist ein schwieriger und eigenwilliger Mensch. Er trinkt zu viel und das ist sein größtes Problem. Der frühe Tod der Mutter, eine freudlose Kindheit, ein gefühlskalter Vater und eine gescheiterte Ehe haben sein Verhalten maßgeblich geprägt. Äußerlich ähnelt er einer Bulldogge und wenn es um die Sache geht, ist er ein hartnäckiger Ermittler. Er beißt sich an jedem Auftrag fest, nutzt seinen messerscharfen Verstand, folgt jeder noch so geringfügigen Spur und fügt die Puzzleteile Stück für Stück zusammen, bis er die ganze Wahrheit begreift und der Fall aufgeklärt ist.»Ihr Leben ist mir völlig egal. Bleiben Sie stehen, sonst knall ich Sie ab, wie einen räudigen Hund.« Ihre Stimme klang ruhig und kalt. Ein widerliches, kleines Lächeln lag auf ihren Lippen. Meine Gedärme zogen sich zusammen. Sie hob das Gewehr und zielte auf mein Herz. In meiner Fantasie konnte ich mir den Einschlag in meiner Brust vorstellen. Entsetzen überkam mich. Ich spürte, wie die Kugel in mein Herz eindrang und es aufplatzen ließ wie eine überreife Tomate.
Bastei Lübbe Puppchen, aus dir wird noch was A1032862129
Die bewegende Geschichte einer starken Frau. Voller Elan erzählt Christel Zachert, die Autorin von "Wir treffen uns wieder in meinem Paradies", die Stationen ihres wechselvollen Lebens. Als Tochter aus gut bürgerlichem Haus muss sie den Konkurs des väterlichen Unternehmens miterleben. Die Tage der unbekümmerten Kindheit sind vorbei - Sorgen überschatten den Alltag. Auch später, als sie längst ihre eigene Familie hat, gerät das familiäre Glück plötzlich durch das Krebsleiden und den Tod ihrer Tochter Isabell aus den Fugen. Aber auch diesen unsagbar harten Schicksalsschlag überwindet Christel Zachert mit der ihr eigenen Kraft.
Ur-Music Endlich frei! II Ich entbinde mich von meinem Vater. In Liebe. A1040569804
Geführte Entspannungsreise von und mit Uwe Pettenberg, unterlegt mit der Original-Melodie der ICHselbstAG® Kurse. Im "Kleinen" so erfolgreich, wie ein "großer" ICHselbstAG® Kurs! Für die kraftvolle Informationsbeschaffung aus dem eigenen Unbewußten. Mit Einleitung zum Thema und anschließendem "Blick in die Zukunft". Meine langjährigen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass neben der Mutter, auch der Vater der Kindheit eine entscheidende Rolle dabei spielt, wie erfüllt und glücklich wir unser Leben leben (können). Gerade der Vater glänzte oft durch Abwesenheit, musste Arbeiten, hatte keine Zeit? Wie sollte hier ein Bild von einem Mann einem Vater entstehen? Mit dieser CD nehmen Sie einen neuen Kontakt zu Ihrem Vater auf und sehen ihn in einem neuen Licht. Sie erfahren das Gefühl von Befreiung, Leichtigkeit und Freiheit. Mehr als Sie es sich bisher vorstellen konnten! Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude und Erfolg. Ihr Uwe Pettenberg. Einführung & Traumreise = Gesamtspielzeit. 58:08 Min. Stimme/Text: Uwe Pettenberg, HypnoseTherapeut, Mitglied im Hypnoseverband Deutschland
Boehlau Koeln Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit, Biografien von Helena Ganor
"Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit" ist ein bewegendes autobiografisches Werk von Helena Ganor, das die traumatischen Erlebnisse eines jungen Mädchens während des Holocausts in Lwów (Lemberg) schildert. In vier fiktiven Briefen richtet sich die Autorin an die wichtigsten Personen ihrer Kindheit: ihre Mutter, Schwester, ihren Vater und ihre Stiefmutter. Diese Briefe bieten einen tiefen Einblick in das Leben in Ostpolen in den 1930er-Jahren, bevor die deutsche Besatzung die Welt des Mädchens für immer veränderte. Ganor beschreibt sowohl den unbeschwerten Alltag in einem multikulturellen Dorf als auch die brutalen Pogrome, die ihre Familie auseinanderreissen. Durch ihre Erzählung wird nicht nur die Vergangenheit lebendig, sondern auch der Weg zurück ins Leben, was das Buch für Leserinnen und Leser aller Altersgruppen zugänglich und relevant macht. Die deutsche Übersetzung bringt diese eindrucksvolle Geschichte einem breiteren Publikum näher.
Als ich am 14. Aug.2016 anfing, das Buch zu verfassen, war ich 57 Jahre jung und Vater von zwei Söhnen im Alter von 20 und 22 Jahren. Nach 26 Ehejahren trennte sich meine Frau von mir wegen meiner Veränderung zur Frau. Beruflich komme ich aus der Informatik und war viele Jahrzehnte darin erfolgreich tätig. In dieser Eigenschaft schrieb ich viele Dokumentationen, somit hatte ich schon mal viel Schreiberfahrung. Außerdem liegt mir das Schreiben irgendwie im Blut. Mittlerweile bin ich im Ruhestand und lebe allein im Kreis Günzburg. Mein Leben begann Ende der fünfziger Jahre als Bub. In der frühen Kindheit merkte ich bereits meine weiblichen Tendenzen. In der Jugend- und Jungerwachsenzeit setzte sich der Trend fort. Zu dem Zeitpunkt merkte ich noch nicht, dass meine innere Frau und Weiblichkeit schon längst zügig und unaufhaltsam Fahrt in Richtung Outing zur Frau aufgenommen hatten. Im Herbst 2016 kam es zum endgültigen Outing, mit weitreichenden Folgen. Es bleibt spannend, lesen Sie weiter im Buch …
In kurzen Szenen erzähle ich in diesem Buch die Geschichte meiner Eltern, geboren 1906 und 1911, bis zu meiner Geburt 1951. Aber meine tiefere Motivation für diese Erzählung ist die Suche nach meinen Wurzeln, nach den Gründen, warum ich so geworden bin, wie ich bin, und wieso ich mein Leben so lebte, wie ich es bis jetzt gelebt habe. Bruchstückhaft hatten meine Eltern mir von ihren Herausforderungen erzählt. Ich schildere ihre Kindheit und Jugend, die Schwierigkeiten im Studium und ihre Probleme, in ihrer Liebe überhaupt zusammen sein zu dürfen, und danach ihre Konflikte als Paar. Die »kurzfristige Übung«, zu der mein Vater 1939 eingezogen wurde, dauerte 6 Jahre. Erst nach seiner Flucht fanden sie sich 1945 im Westen wieder. Zwischen die jeweiligen Szenen fügen sich die Briefe meiner Mutter an meinen Vater während des Krieges ein, der sie wie eine Droge brauchte, um der erdrückenden Situation als Arzt im Krieg innerlich zu entkommen. Im Hintergrund lässt sich immer der damalige Geist der Zeit erahnen, der diesen jungen Menschen entgegenschlug – vor und während des Ersten Weltkrieges, in der Weimarer Republik, in der Nazizeit – und von dem sie auch bewusst-unbewusst ein Teil wurden. So kann man in das Seelenleben dieser beiden Menschen blicken und miterleben, wie aus dem naturgegebenen freudigen Drang nach Entfaltung sich durch Hineinwachsen in die familiären Ansprüche, in gesellschaftliche (Männer-Frauen-)Rollen und die zeitlichen Gegebenheiten, »Schicksal« entwickelte. Welche Kraft auch immer in einem Menschen welche Art von relativer Anpassung in diesem Prozess entstehen lässt, hier war es – wie bei uns allen – mit viel bewusstem und unbewusstem Schmerz verbunden, hinzukam viel Kompensation durch Alkohol, um alles durchstehen zu können. Und es gab immer Mut und Liebe in diesen beiden Menschen, um in diesem Spannungsfeld sich selbst treu zu bleiben.
Nach außen schien es eine Idylle, das Leben des Schriftstellerpaars Eva und Erwin Strittmatter in Schulzenhof. Ihrem ältesten gemeinsamen Sohn war es zeitweilig ein „Alptraum in schöner Landschaft“. Es brauchte diese Erinnerungen – mal hart, mal heiter -, um die Eltern in einem anderen Licht zu sehen.„Drei Jahre, bevor meine Mutter starb, veröffentlichte sie ein Buch über ihr Leben. Wie Vater das Schulzenhofer Leben sah, kann man in seinen Tagebüchern lesen. – Meine Eltern haben das ihre gesagt, und also sage ich das meine. So einfach ist das – und so schwer.“Er heißt Erwin wie sein Vater, seinen Familiennamen hat er längst abgelegt. Im Jahr 2001 beginnt er, in Briefen von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen: Wie auch seine Brüder wurde er schon als Kleinkind der Großmutter in Obhut gegeben. Bei den Besuchen und als er später dort lebte, musste er sich dem strengen „System Schulzenhof“ des Vaters fügen, der alles seinem Werk unterordnete. Mal hart, mal heiter schildert Berner, wie zerrissen die Mutter zwischen der Liebe zu ihren Söhnen und der Bewunderung für den Mann war. Während er sich nun erinnert, rücken ihm die alten Konflikte und Verletzungen schmerzlich nah. Er hält es aus, er verändert sich, er differenziert, streitet und findet endlich die innere Freiheit, die Eltern zu akzeptieren, wie sie waren.
Beltz eBook DAS DOSSIER Psychologie Heute: Kindheitsmuster A1077365709
Die Erfahrungen in unseren ersten Lebensjahren mit Eltern und Verwandten, Geschwistern und Erziehern, sie prägen uns, wir lernen eine "emotionale Sprache", die wir fortan sprechen. Aber sind wir deshalb "verdammt zum Wiederholen", wie Sigmund Freud es ausdrückte? Oder können wir, wenn wir erwachsen werden, neue Sprachen lernen? Mal ganz anders in einem Streit reagieren als sonst, ein neues Verhältnis zu unseren Eltern finden, uns abgrenzen von den Wünschen der Kolleginnen? Mit dem Dossier "Kindheitsmuster" geben wir vielfältige Antworten auf diese Fragen - und zeigen, wie Veränderung möglich ist. 3 Editorial 6 Bilder der Kindheit 14 Meldungen 16 Frauen und ihre Mütter 24 Die Mutter bemuttern 26 Frauen und ihre Väter 32 Sechs Vatertypen 34 Der Geschmack von Kindheit 38 Meldungen 40 Raus aus alten Mustern 46 Die 18 Schemata 48 Warum sind wir "verdammt zum Wiederholen"? 50 Rezensionen 52 Bruch der Kindheit 58 "Die Trennung der Eltern gleicht einem Vulkanausbruch" 60 Übung: Beziehungsgrad 62 Wenn Kinder Eltern verlassen 68 Was sind wir unseren Eltern schuldig? 70 Rezensionen 72 Bleibt man immer das Kind? 75 Impressum 76 Das Haus meiner Kindheit 82 Mehr Psychologie Heute
In der Salltal-Saga wird das Leben der Familie Bauer erzählt vom Zeitpunkt der Verortung dieses Namens im hohenlohisch-fränkischen Mainhardtsall im Jahr 1879 bis in das Jahr 2016. Es war geprägt von der Landwirtschaft, genau wie das der Menschen in der gesamten Region. In einer Zeitreise durch die Epochen des Kaiserreichs, der Weimarer Republik, der NS-Zeit bis in die heutige Bundesrepublik wird das Leben der Menschen im Salltal und in der Umgebung nachgezeichnet. Während in Band I das Leben meines Urgroßvaters Georg und meines Großvaters Christian Bauer einschließlich der beiden Weltkriege erzählt wird (1879-1948), berichte ich in Band II über die Zeit meines Vaters Fritz Bauer und meine eigene Kindheit und Jugend einschließlich meiner Ausbildung zum Hofnachfolger (1948-1970). In Band III (1971-2016) nehme ich Abschied von meinem Beruf als Landwirt. Als Arzt begebe ich mich auf einen langen beruflichen Weg an verschiedene Kliniken im In- und Ausland und durchlaufe dabei eine Internisten-, Gastroenterologen- und Diabetologen-Ausbildung einschließlich der Habilitation. Nach einigen Jahren Oberarzttätigkeit übernehme ich letztlich 1992 die Position des Chefarztes an der Medizinischen Klinik II (Gastroenterologie) am Klinikum Oberberg, Standort Waldbröl, aus der ich 2013 altersbedingt ausscheide. In all der Zeit war ich durch viele Familienaufenthalte auch weiterhin meinem Heimatort Mainhardtsall eng verbunden, wobei Hohenlohe heute ein Industriestandort ist, der der Region sichtbaren Wohlstand beschert.
In kurzen Szenen erzähle ich in diesem Buch die Geschichte meiner Eltern, geboren 1906 und 1911, bis zu meiner Geburt 1951. Aber meine tiefere Motivation für diese Erzählung ist die Suche nach meinen Wurzeln, nach den Gründen, warum ich so geworden bin, wie ich bin, und wieso ich mein Leben so lebte, wie ich es bis jetzt gelebt habe. Bruchstückhaft hatten meine Eltern mir von ihren Herausforderungen erzählt. Ich schildere ihre Kindheit und Jugend, die Schwierigkeiten im Studium und ihre Probleme, in ihrer Liebe überhaupt zusammen sein zu dürfen, und danach ihre Konflikte als Paar. Die »kurzfristige Übung«, zu der mein Vater 1939 eingezogen wurde, dauerte 6 Jahre. Erst nach seiner Flucht fanden sie sich 1945 im Westen wieder. Zwischen die jeweiligen Szenen fügen sich die Briefe meiner Mutter an meinen Vater während des Krieges ein, der sie wie eine Droge brauchte, um der erdrückenden Situation als Arzt im Krieg innerlich zu entkommen. Im Hintergrund lässt sich immer der damalige Geist der Zeit erahnen, der diesen jungen Menschen entgegenschlug – vor und während des Ersten Weltkrieges, in der Weimarer Republik, in der Nazizeit – und von dem sie auch bewusst-unbewusst ein Teil wurden. So kann man in das Seelenleben dieser beiden Menschen blicken und miterleben, wie aus dem naturgegebenen freudigen Drang nach Entfaltung sich durch Hineinwachsen in die familiären Ansprüche, in gesellschaftliche (Männer-Frauen-)Rollen und die zeitlichen Gegebenheiten, »Schicksal« entwickelte. Welche Kraft auch immer in einem Menschen welche Art von relativer Anpassung in diesem Prozess entstehen lässt, hier war es – wie bei uns allen – mit viel bewusstem und unbewusstem Schmerz verbunden, hinzukam viel Kompensation durch Alkohol, um alles durchstehen zu können. Und es gab immer Mut und Liebe in diesen beiden Menschen, um in diesem Spannungsfeld sich selbst treu zu bleiben.
In seinem autobiografischen Erinnerungsbuch „An meine Kinder“ schildert Andreas Knüpffer eindringlich und schonungslos ehrlich seine Kindheit und Jugend zwischen Nachkriegszeit, Wirtschaftswunder und gesellschaftlichem Umbruch. Entstanden auf den Wunsch seiner eigenen Kinder, blickt Knüpffer zurück auf eine von materieller Sicherheit geprägte, aber emotional oft widersprüchliche Kindheit in einer großbürgerlichen Hamburger Familie. Zwischen dem elitären Habitus des Vaters, der pragmatischen Stärke der Mutter und der belastenden NS-Vergangenheit in der Familiengeschichte wächst ein hochsensibles Kind heran, das früh beginnt, gesellschaftliche und familiäre Normen zu hinterfragen. Knüpffer lässt seine Leser:innen teilhaben an prägenden Kindheitserlebnissen, ersten politischen Auseinandersetzungen, den Verwerfungen der 68er-Zeit und seinen existenziellen Fragen nach Sinn, Glauben und Zugehörigkeit. Mit beeindruckender Offenheit beschreibt er auch persönliche Krisen und Traumata, die ihn geformt haben – immer im Bemühen, seinen Kindern ein umfassendes Bild seiner inneren und äußeren Lebenswelt zu vermitteln. „An meine Kinder“ ist mehr als ein familiäres Vermächtnis: Es ist ein eindrucksvolles Zeitdokument voller Reflexion, Selbstkritik und Wärme. Eine Einladung zur ehrlichen Auseinandersetzung mit Herkunft und Wandel – und ein Beitrag zum Verständnis der bundesdeutschen Nachkriegsgeneration.
Gräfe und Unzer Verlag GmbH Eltern sein ohne Schuldgefühle A1064964552
Eltern möchten nur das Beste für ihr Kind. Viele meinen, sich deshalb bis zur Selbstaufgabe anstrengen zu müssen. Tun sie das nicht, sind sie nicht etwa entspannter, sondern werden von Gewissensbissen geplagt. Wie können Mütter und Väter einfach Eltern sein, die ganz im Sinne von Jesper Juul „gut genug“ sind? Dieses Buch möchte dabei helfen, den eigenen Weg in die Elternschaft ohne schlechtes Gewissen und mit vielen pragmatisch-praktischen Tipps aus dem Elternalltag zu finden. Tipps, die nicht viel Kraft kosten, den Erziehungsalltag erleichtern und die weder eine sichere Bindung noch eine glückliche Kindheit gefährden. Durch viele Unterkapitel, Listen und konkrete Ideen wird das Lesen in kleinen Stücken und zwischendurch möglich.
BoD – Books on Demand Himmel über West- Es geht weiter-50er Jahre A1059609587
Autobiographie der Autorin: Erinnerungen an meine sorglose und behütete Kindheit und Jugend in den Nachkriegsjahren, wie sie wohl so mancher zu der Zeit erlebt hat. Kleine Geschichten mit hoffnungsvollen Kindheitsträumen in dem Korbmacherdorf Exten bei Rinteln im Weserbergland. Sie fielen zusammen mit dem Wiederaufbau nach dem Krieg in den Jahren 1947 bis 1957. Es wurden aber auch die Weichen gestellt für die Welt von heute. Unbewußt erlebte ich eine stürmische Entwicklung und den Aufbruch in eine moderne Zeit! Gerade als Kind habe ich dieses hautnah miterlebt und gebe dieses in kleinen Geschichten weiter. Ich wuchs unter Korbmachern auf. Meine erste Bekanntschaft mit dem Plumpsklo, beim Kaufmann, dem Kindergottesdienst, meinem Lieblingsaufstrich dem Rübenzapp und Kinderver-schickung. Innerhalb der Familie erlebte ich 1957 die ersten Fernsehsendungen, die Liebe zur Musik, verbunden mit dem Schifferklavier meines Vaters. Seine Angelleidenschaft, seine Kämpfernatur als Kriegsversehrter und vieles mehr. Ich begeisterte mich für das erste Tonband, den Plattenspieler und Singel-Schallplatten.Tanzschule und Beat-Abende! Neugierig geworden? Dann lassen Sie sich von diesem Buch inspirieren! Geänderte Neufauflage von -Weidenkäpsel- (2011)
In der Salltal-Saga wird das Leben der Familie Bauer erzählt vom Zeitpunkt der Verortung dieses Namens im hohenlohisch-fränkischen Mainhardtsall im Jahr 1879 bis in das Jahr 2016. Es war geprägt von der Landwirtschaft, genau wie das der Menschen in der gesamten Region. In einer Zeitreise durch die Epochen des Kaiserreichs, der Weimarer Republik, der NS-Zeit bis in die heutige Bundesrepublik wird das Leben der Menschen im Salltal und in der Umgebung nachgezeichnet. Während in Band I das Leben meines Urgroßvaters Georg und meines Großvaters Christian Bauer einschließlich der beiden Weltkriege erzählt wird (1879-1948), berichte ich in Band II über die Zeit meines Vaters Fritz Bauer und meine eigene Kindheit und Jugend einschließlich meiner Ausbildung zum Hofnachfolger (1948-1970). In Band III (1971-2016) nehme ich Abschied von meinem Beruf als Landwirt. Als Arzt begebe ich mich auf einen langen beruflichen Weg an verschiedene Kliniken im In- und Ausland und durchlaufe dabei eine Internisten-, Gastroenterologen- und Diabetologen-Ausbildung einschließlich der Habilitation. Nach einigen Jahren Oberarzttätigkeit übernehme ich letztlich 1992 die Position des Chefarztes an der Medizinischen Klinik II (Gastroenterologie) am Klinikum Oberberg, Standort Waldbröl, aus der ich 2013 altersbedingt ausscheide. In all der Zeit war ich durch viele Familienaufenthalte auch weiterhin meinem Heimatort Mainhardtsall eng verbunden, wobei Hohenlohe heute ein Industriestandort ist, der der Region sichtbaren Wohlstand beschert.
Aufgewachsen zwischen Märchen, Magie und Legenden in der entbehrungsreichen Zeit nach 1947, der Erziehungsdoktrin der Nazizeit, den Grabenkämpfen beider Konfessionen ausgeliefert und doch trotz aller Widerstände und der drohenden Flucht aus dem Leben den "Eigen(en)Sinn" hinübergerettet in tiefer Verbundenheit mit dem Glauben, der meine Kind-heit prägte. Ein innerer Kompass führte in magische Orte, die mich schützten. Eine Kindheit - wie viele andere - nach dem Zweiten Weltkrieg, der Zeit des Wiederaufbaus, des Kalten Krieges und dem Ringen um die eigene Identität.Die Liebe des Papas bis zum Entdecken des Eigensinnes, dann Liebesentzug, Schläge etc. Der Versuch auszubrechen: Das Internat, eine andere Doktrin, zwang mich zur Selbstverleugnung, nährte meinen Widerstand, der in meinem Blick zu lesen war. Zuhause provozierte dies Schläge, Drohungen, seelische Misshandlungen. Ich versuchte, mich anzupassen, fühlte mich minderwertig, fremd in meinem Körper, plante, aus dem Leben zu fliehen, als letzte Möglichkeit, meinem Vater zu entkommen.Das eruptive Aufbrechen beim Blick in den Spiegel war wie eine Überdosis Glückshormone. Erst als ich mich berühren ließ von ihren Lebensgeschichten fand ich unter den Bemühungen zu verbergen, zu verschweigen etc. die Liebe meiner Eltern.Ein Blick zurück in das Leben der Eltern und Großeltern, nicht um anzuklagen, sondern zu verstehen und unter all den Verstrickungen die Liebe zum Leben zu entdecken.