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GRIN Dammanbau und konventioneller Anbau von Zuckerrüben
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Gartenbau), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Die konventionelle Anbauform bei Zuckerrüben ist der Flachanbau. Einige Versuche Zuckerrüben in Dämmen zu kultivieren, die hauptsächlich seit 1999 durch Landwirte im Raum Dithmarschen durchgeführt wurden, wiesen auf Mehrerträge hin. Es ergaben sich sowohl im Versuchsanbau wie auch im Praxisanbau Ertragsvorteile zwischen 10 und 20 %, bezogen auf den Rübenertrag im Vergleich zu dem sonst praxisüblichen Flachanbau, bei gleicher Rübenqualität. Derzeit werden in Schleswig-Holstein etwa 500 ha Zuckerrüben im Dammverfahren kultiviert. Auf die ersten Versuchsaktivitäten mit Dammrüben der ARGE Worms in den 80er Jahren folgten in den letzten Jahren weitere Anbauversuche durch Landwirte und Arbeitsgruppen sowie verschiedene Firmen. Unter anderem sind hier zu nennen die ARGE Nord (2003), Pfeiffer&Langen sowie die Saatzucht Strube-Dieckmann, die bereits seit 2002 Versuche zu diesem Thema durchführt. Auffällig bei den bisherigen Anbauergebnissen sind die sehr unterschiedlichen Resultate hinsichtlich Ertrag und Qualität. So wurden bei Strube-Dieckmann im Jahre 2002 Mehrerträge, bezogen auf den Bereinigten Zuckerertrag, von bis zu 7,5 % erzielt. Im Jahr 2003 konnten allerdings keine signifikanten Ertragsunterschiede zwischen Zuckerrüben in Dammkultur und Flachanbau festgestellt werden. Ziel der Zuckerrübenanbauer ist es natürlich einen möglichst hohen Zuckerertrag, eine hohe Qualität und einen hohen Deckungsbeitrag zu erzielen. Viele Faktoren spielen bei der Ertragsbildung und der Qualität der Zuckerrübe eine Rolle. Einer der wichtigsten Einflussfaktoren ist die Jugendentwicklung. Hohe Frühjahrsniederschläge und Frühjahrskühle haben negative Auswirkungen auf die Entwicklung. Im Gemüseanbau, vor allem im Möhrenanbau, ist die Dammkultur durch Vorteile wie schnelle Bodenerwärmung und gute Abtrocknung des Saatbettes die praxisübliche Anbauform. Daher lag die Idee des Anbaus von Zuckerrüben in Dammkultur nahe. Positive Wirkung auf die Ertragsbildung könnten folgende mögliche pflanzenbauliche Vorteile des Dammanbaus gegenüber dem Flachanbau haben: Eine schnellere Abtrocknung des Bodens im Frühjahr und Aussaatzeitraum, eine bessere und schnellere Bodenerwärmung, eine für die Zuckerrübe vorteilhafte Bodenstruktur, eine intensive Bodendurchlüftung durch Dammaufriss im Sommer, ein geringerer Kraftbedarf zur Ernte und weniger Erdanhang. Besonders in feuchten Jahren mit niedrigeren Frühjahrstemperaturen in Kombination mit schweren, sich nur langsam erwärmenden Böden, könnte der Dammanbau eine schnellere Keimung und Jugendentwicklung fördern und somit Vorteile für den Rübenanbauer bringen. Als Nachteile müssen im Vergleich zum konventionellen Anbau der deutlich höhere maschinelle Kraftbedarf (etwa 150 bis 180 PS), der Aufwand zum Formen der Dämme und die geringere Schlagkraft (etwa 1 ha h-1) sowie die damit verbundenen Kosten aufgeführt werden. Weiterhin besteht durch die bei Landwirten im allgemeinen unübliche Frästechnik für das Dammverfahren eine höhere Gefahr der Bodenerosion. Neben der Frästechnik finden derzeit für die primäre Bodenbearbeitung aber auch Grubber, Zinkenrotoren und Kreiseleggen Verwendung, in Einzelfällen wurde sogar ohne aktive primäre Bodenbearbeitung in Dämmen angebaut. Die Anlage erfolgt 6- oder 12-reihig mit Dammformwalzen und entsprechend höherer Schlagkraft aber auch deutlich höherem Kraftaufwand. Für eine gute Dammformung muss der Boden feucht sein und mindestens 12 cm tief bearbeitet werden. Bei Mulchvarianten mit viel organischer Substanz stößt die Technik schnell an ihre Grenzen. Für Hanglagen ist das Dammrübenverfahren ungeeignet, da es die Bodenerosion bei...
GRIN Dammanbau und konventioneller Anbau von Zuckerrüben A1033179557
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Geologie, Mineralogie, Bodenkunde, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Gartenbau), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Die konventionelle Anbauform bei Zuckerrüben ist der Flachanbau. Einige Versuche Zuckerrüben in Dämmen zu kultivieren, die hauptsächlich seit 1999 durch Landwirte im Raum Dithmarschen durchgeführt wurden, wiesen auf Mehrerträge hin. Es ergaben sich sowohl im Versuchsanbau wie auch im Praxisanbau Ertragsvorteile zwischen 10 und 20 %, bezogen auf den Rübenertrag im Vergleich zu dem sonst praxisüblichen Flachanbau, bei gleicher Rübenqualität. Derzeit werden in Schleswig-Holstein etwa 500 ha Zuckerrüben im Dammverfahren kultiviert. Auf die ersten Versuchsaktivitäten mit Dammrüben der ARGE Worms in den 80er Jahren folgten in den letzten Jahren weitere Anbauversuche durch Landwirte und Arbeitsgruppen sowie verschiedene Firmen. Unter anderem sind hier zu nennen die ARGE Nord (2003), Pfeiffer&Langen sowie die Saatzucht Strube-Dieckmann, die bereits seit 2002 Versuche zu diesem Thema durchführt. Auffällig bei den bisherigen Anbauergebnissen sind die sehr unterschiedlichen Resultate hinsichtlich Ertrag und Qualität. So wurden bei Strube-Dieckmann im Jahre 2002 Mehrerträge, bezogen auf den Bereinigten Zuckerertrag, von bis zu 7,5 % erzielt. Im Jahr 2003 konnten allerdings keine signifikanten Ertragsunterschiede zwischen Zuckerrüben in Dammkultur und Flachanbau festgestellt werden. Ziel der Zuckerrübenanbauer ist es natürlich einen möglichst hohen Zuckerertrag, eine hohe Qualität und einen hohen Deckungsbeitrag zu erzielen. Viele Faktoren spielen bei der Ertragsbildung und der Qualität der Zuckerrübe eine Rolle. Einer der wichtigsten Einflussfaktoren ist die Jugendentwicklung. Hohe Frühjahrsniederschläge und Frühjahrskühle haben negative Auswirkungen auf die Entwicklung. Im Gemüseanbau, vor allem im Möhrenanbau, ist die Dammkultur durch Vorteile wie schnelle Bodenerwärmung und gute Abtrocknung des Saatbettes die praxisübliche Anbauform. Daher lag die Idee des Anbaus von Zuckerrüben in Dammkultur nahe. Positive Wirkung auf die Ertragsbildung könnten folgende mögliche pflanzenbauliche Vorteile des Dammanbaus gegenüber dem Flachanbau haben: Eine schnellere Abtrocknung des Bodens im Frühjahr und Aussaatzeitraum, eine bessere und schnellere Bodenerwärmung, eine für die Zuckerrübe vorteilhafte Bodenstruktur, eine intensive Bodendurchlüftung durch Dammaufriss im Sommer, ein geringerer Kraftbedarf zur Ernte und weniger Erdanhang. Besonders in feuchten Jahren mit niedrigeren Frühjahrstemperaturen in Kombination mit schweren, sich nur langsam erwärmenden Böden, könnte der Dammanbau eine schnellere Keimung und Jugendentwicklung fördern und somit Vorteile für den Rübenanbauer bringen. Als Nachteile müssen im Vergleich zum konventionellen Anbau der deutlich höhere maschinelle Kraftbedarf (etwa 150 bis 180 PS), der Aufwand zum Formen der Dämme und die geringere Schlagkraft (etwa 1 ha h-1) sowie die damit verbundenen Kosten aufgeführt werden. Weiterhin besteht durch die bei Landwirten im allgemeinen unübliche Frästechnik für das Dammverfahren eine höhere Gefahr der Bodenerosion. Neben der Frästechnik finden derzeit für die primäre Bodenbearbeitung aber auch Grubber, Zinkenrotoren und Kreiseleggen Verwendung, in Einzelfällen wurde sogar ohne aktive primäre Bodenbearbeitung in Dämmen angebaut. Die Anlage erfolgt 6- oder 12-reihig mit Dammformwalzen und entsprechend höherer Schlagkraft aber auch deutlich höherem Kraftaufwand. Für eine gute Dammformung muss der Boden feucht sein und mindestens 12 cm tief bearbeitet werden. Bei Mulchvarianten mit viel organischer Substanz stößt die Technik schnell an ihre Grenzen. Für Hanglagen ist das Dammrübenverfahren ungeeignet, da es die Bodenerosion bei...
BVK Buch Verlag Kempen GmbH Magische Lebensmomente A1075450056
In Magische Lebensmomente erzählen 43 Persönlichkeiten – Prominente und Menschen jenseits des Rampenlichts – von berührenden, inspirierenden und oft unerwarteten Augenblicken. Ihre wahren Lebensgeschichten laden zum Träumen ein, regen zum Nachdenken an und zeigen, wie Erfahrungen uns prägen und neue Wege eröffnen. Manchmal verschwimmen in den Erlebnissen und Erinnerungen die Grenzen zwischen Realität und Magie, immer wird die Vielfalt und Schönheit des Lebens gefeiert. In Szene gesetzt werden die Texte durch verzaubernde Illustrationen, die dem Werk einen einzigartigen Charme verleihen. Ein Hausbuch für die ganze Familie – Inspiration, Mutmacher, Krisenhelfer und unterhaltsame Lektüre zugleich. Aus dem neuen Programmbereich BVK impulse – lebensnahe Bücher für Jugendliche und Erwachsene, die gerne mitfühlen, mitdenken, mitwachsen. Die das Lesen nie loslässt! Mit Texten von: Hans-Christoph Atzpodien • Marc Bator • Simon Batta • Uwe Bierfreund • Mtaness Bishara • Wolfgang Bosbach • Michael Bülhoff • ChatGPT • Elisa Chirino • Christian Dieckmann • Sylvaina Gerlich • Pauline Grabosch • Ute Gremmel Geuchen • Hans Hentschel • Kirstin Hesse • Peter Höher • Sandra Immoor • Ludwig Kalthoff • Nader Kassabri • Björn Kroner • Christoph Kuhnen • Dana Loup • Christian Lüdke • Liliana Lüdke • Kerstin Lüdke • Zoe Lüdke • Manfred Mai • Andreas Müller • Benjamin Müller • Christel Neudeck • Marlene Paul • Ulli Potofski • Donat Romann • Birge Schade • Olaf Salié • Martin Schmid • Björn Schreiter • Hilly Škoric • Susi, das Kuscheltier • Andreas Taube • Andrea Vogt • AnnaMaria Wagner • Uli Weidenbach • HansJoachim Wensing • Bert te Wildt
Zwergbartagamen sind in unseren Terrarien mittlerweile eine recht häufige Erscheinung. Durch ihr attraktives Aussehen und das friedliche Verhalten sind sie bei Jung und Alt, bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt. Obwohl sie in ihrem natürlichen Lebensraum in Australien oft nur schwer zu beobachten sind und ihre Besiedlungsdichte an den wenigen bekannten Fundorten als gering eingeschätzt wird, scheint der Bestand der Zwergbartagamen in europäischen Terrarien zur Zeit gesichert zu sein, so dass diese interessanten und putzigen Tiere als Nachzuchten erhältlich sind. Doch gerade die Jungtiere dieser Art sind in ihren ersten Lebenswochen recht anfällig gegenüber Haltungsfehlern. Daher ist es von besonderer Bedeutung ihre artspezifischen Ansprüche an eine dauerhafte Haltung im künstlichen Lebensraum Terrarium zu kennen. In diesem Band der Reihe Art für Art erklärt Autor Martin Dieckmann, was für eine artgerechte Haltung und erfolgreiche Vermehrung der Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni) nötig ist. Art für Art stellen Ihnen die Bücher dieser Reihe die beliebtesten Terrarientiere vor. Jeder Band bietet Ihnen detaillierte, praxisnahe Pflegeanleitungen und Sie finden alle Informationen, die Sie brauchen, um Ihre Tiere erfolgreich zu vermehren. Alle wichtigen Fragen von der erforderlichen Beckengröße über die Terrarieneinrichtung, die technische Ausstattung, die artgerechte Ernährung bis zur Vorbeugung von Krankheiten werden mit zahlreichen Tricks und Kniffen beantwortet. Erfahrene, langjährige Züchter verraten, wie Sie die Tiere zur Fortpflanzung bewegen und die Jungtiere gesund aufziehen können. Das alles durchgängig farbig, großzügig bebildert und attraktiv gestaltet nur über Ihr Terrarientier - Art für Art.
Vom Sonderstudio zum Social Radio. Entstanden 1964 zum Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend, entwickelte sich das DDR-Jugendradio DT64 zunächst als Jugendstudio und ab 1986 als eigenständiger Sender zur wichtigsten Stimme der subkulturell interessierten DDR-Jugend. Der Sender überlebte die DDR und sogar die für 1991 geplante Abschaltung, wofür eine extrem engagierte Hörerschaft kämpfte - die zunächst teils siegte, letztlich aber scheiterte. Unter dem Eindruck dieser Dramatik beschrieben diverse Insider und Aussenstehende in DT64 - Das Buch zum Jugendradio 1964-1993, herausgegeben von den Ex-DT64-Journalisten Jörg Wagner und Andreas Ulrich, die wesentlichen Kapitel der DT64-Geschichte. Das Buch war schnell vergriffen und wird nun anlässlich von 60 Jahren DT64 endlich wieder zugänglich. Power von der Eastside, das einen zum Kampf-Slogan gewordenen Jingle zitiert, ist eine Neuauflage, die in ihrer Erweiterung das ursprüngliche Buch inhaltlich fortschreibt und es um weitere Abbildungen und Materialien ergänzt. Mit Beiträgen von: Jürgen Balitzki, Kurt Biedenkopf, Ralf Bieniek, Marion Brasch, Thomas Braune, Lutz Deckwerth, Christoph Dieckmann, Michael Flämig, Heiko Hilker, Rex Joswig, Alex Körner, Olaf Leitner, Bernhard Mehnke, Wolfgang Mühl-Benninghaus, Harald Müller, Thomas Müller, Kalle Neumann, Alexander Osang, Alexander Pehlemann, Pit Plicka, Moritz von Rappard, Dietmar Ringel, Roland Schneider, Lutz Schramm, Hans-Jörg Stiehler, Andreas Ulrich, Gerlinde Voss, Anita Wagner, Jörg Wagner, Olaf Zimmermann.
Wallstein Verlag Das Unbekannte, Belletristik von Cécile Wajsbrot, Nathalie Mälzer
Das Unbekannte: Wie nähert man sich ihm an? Soll man darauf zugehen, es umkreisen, mit ihm in die Irre gehen? Und wie wirkt sich die Begegnung mit ihm auf das literarische Verfahren aus? Was ist das Unbekannte? Nur ein Wort. Etwas, das (noch) im Verborgenen liegt. Dunkle Materie. Ein blinder Fleck. Eine Streichung. Etwas, das wir nicht sehen können oder wollen. Mal wird das Unbekannte als etwas Bedrohliches, mal als inspirierendes Faszinosum, ja als Bedingung für die Literatur und die Künste betrachtet. Gilt es also, sein Geheimnis und seinen Reiz zu wahren oder will man ihm seine Unheimlichkeit stehlen und es ins grelle Scheinwerferlicht des Fortschrittsglaubens und der Forschungsreisen stellen? Am Ende entdeckt man vielleicht nur, dass das Unwissen wächst, je mehr man es einzuhegen trachtet. 21 Mitglieder der Akademie der Künste nähern sich dem Begriff des Unbekannten in essayistischen, lyrischen und fiktionalen Texten. In den Schlummerstätten der Archive befragen sie die Schriftspuren von in Vergessenheit geratenen Künstlerinnen sowie die Lücken in den Beständen, spekulieren über das utopische und kreative Potenzial des Unbekannten, gehen literarisch auf Reisen, dringen in entfernte Zeiten und Räume vor oder tauchen ins Dunkel der eigenen Person ein. Mit Beiträgen von: Friedrich Dieckmann, Ulrike Draesner, Aris Fioretos, Annett Gröschner, Durs Grünbein, Kerstin Hensel, A. L. Kennedy, Esther Kinsky, Dagmara Kraus, Michael Krüger, Thomas Lehr, Peter Nádas, Ulrich Peltzer, Teresa Präauer, Kathrin Röggla, Karin Sander, Kathrin Schmidt, Katharina Schultens, Aleš Šteger, Cécile Wajsbrot, Caspar Johannes Walter.
Das Unbekannte: Wie nähert man sich ihm an? Soll man darauf zugehen, es umkreisen, mit ihm in die Irre gehen? Und wie wirkt sich die Begegnung mit ihm auf das literarische Verfahren aus? Was ist das Unbekannte? Nur ein Wort? Etwas, das (noch) im Verborgenen liegt? Dunkle Materie? Ein blinder Fleck? Eine Streichung? Etwas, das wir nicht sehen können oder wollen? Mal wird das Unbekannte als etwas Bedrohliches, mal als inspirierendes Faszinosum, ja als Bedingung für die Literatur und die Künste betrachtet. Gilt es also, sein Geheimnis und seinen Reiz zu wahren oder will man ihm seine Unheimlichkeit stehlen und es ins grelle Scheinwerferlicht des Fortschrittsglaubens und der Forschungsreisen stellen? Am Ende entdeckt man vielleicht nur, dass das Unwissen wächst, je mehr man es einzuhegen trachtet. 21 Mitglieder der Akademie der Künste nähern sich dem Begriff des Unbekannten in essayistischen, lyrischen und fiktionalen Texten. In den Schlummerstätten der Archive befragen sie die Schriftspuren von in Vergessenheit geratenen Künstler*innen sowie die Lücken in den Beständen, spekulieren über das utopische und kreative Potenzial des Unbekannten, gehen literarisch auf Reisen, dringen in entfernte Zeiten und Räume vor oder tauchen ins Dunkel der eigenen Person ein. Mit Beiträgen von: Friedrich Dieckmann, Ulrike Draesner, Aris Fioretos,Annett Gröschner, Durs Grünbein, Kerstin Hensel, A. L. Kennedy, Esther Kinsky, Dagmara Kraus, Michael Krüger, Thomas Lehr, Peter Nádas, Ulrich Peltzer, Teresa Präauer, Kathrin Röggla, Karin Sander, Kathrin Schmidt, Katharina Schultens, Aleš Šteger; Cécile Wajsbrot, Caspar Johannes Walter
Wie lautet die Mehrzahl von Dilemma? „Einer meiner besten Freunde ist möglicherweise gerade zum Mörder geworden und ich habe ihn zum Tatort begleitet und bin ein wichtiger Zeuge. Was aber, wenn es eine andere Erklärung gibt?“ Mike Müller erhält einen schwierigen Auftrag. Er soll seinen langjährigen Freund Jakob Dieckmann, einen angesehenen Investigativ-Journalisten, ausspionieren und herausfinden, ob dieser seine Frau Kerstin betrügt. Jakob gerät gerade in ein Netz aus Verführung, denn einem verlockenden Instagram-Flirt ist der 53-Jährigen zweifache Familienvater und Ehemann nicht abgeneigt. Doch die erste Begegnung endet in einem Schock. Die schöne Blondine liegt tot in ihrem rosa Bett voller Plüsch – erdrosselt. Für Mike beginnt ein wahrer Albtraum, als er beobachtet, wie Jakob die Wohnung des Opfers verlässt, ein pinkes Handy fest umklammert. Während die Polizei ermittelt und Mike selbst unter Verdacht gerät, beginnt eine verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Hat Jakob die Frau ermordet, um seine dunklen Geheimnisse zu schützen? Oder war sie eine Bedrohung, die ihn erpressen wollte? Mit der Hilfe seiner Freundin Alice und seinem ehemaligen Kollegen Helmut Jordan setzt Mike alles daran, die Wahrheit aufzudecken und Jakobs Unschuld zu beweisen. Doch je tiefer er gräbt, desto mehr düstere Geheimnisse kommen ans Licht – und Mike macht eine schreckliche Entdeckung … Journalismus, zerbrochene Freundschaften, Mord, ein altes Geheimnis und ein pinkes Handy – in Mike Müllers fünftem Fall läuft der Privatdetektiv zur Höchstform auf!
»Worte enthalten immer Fragen. Worte bezweifeln die Bilder. Worte umkreisen die Bestandteile von Bildern und zerlegen sie. Bilder begnügen sich mit dem Schmerz. Worte wollen vom Ursprung des Schmerzes wissen.« Peter Weiss Die strenge Dichotomie von unbewusstem Bild (»Das Bild liegt tiefer als die Worte.«) und bewusster, voranschreitender Sprache hat Peter Weiss, Maler und Schriftsteller, später revidiert. Da betont er die Prozesshaftigkeit von Bildern, schätzt ihre Präsenz und ihr analytisches Vermögen in der Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen. Das Wort und das Bild ergänzen sich dann mit ihrer je eigenen Grammatik zu einem kraftvollen Ganzen, das in der Lage ist, Welt zu erhellen. Womit wir bei einer Bedeutung von »illustrare«, erleuchten, angelangt sind. Das horen-Heft 296 »TEXTURES. Bild Wort Bild« geht jedoch nicht dem Verhältnis von Bild & Text theoretisch nach, vielmehr lotet es das ästhetische Potential der Verbindung aus. Dabei ist es wichtig, dass der Impuls nicht (wie gewöhnlich) vom Text ausgeht, der bebildert sein will, vielmehr sucht sich das Bild das Wort, das dann in Beziehung zum Abgebildeten tritt. Oder einen Dialog stiftet, der sich in der Zusammenarbeit entäußert. Mit Arbeiten u.a. von: Atak und Volkmar Mühleis, Jeanette Besmer und Marcel Raabe, Sarah Deibele und Michael Spyra, Anke Feuchtenberger, Matthias Gubig und Jürgen Rennert, Line Hoven, Dorotea Huber, Sabine Riemenschneider und Anke Duda, Anna Sarvira und André Patten, Henrik Schrat, Katrin Stangl und Barbara Zoschke, Henning Wagenbreth, Klaus Waschk und Peter Kümmel, Xago und Friedrich Dieckmann, Klaus Zylla und Peter Wawerzinek.
Vom Sonderstudio zum Social Radio Entstanden 1964 zum Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend, entwickelte sich das DDR-Jugendradio DT64 zunächst als »Jugendstudio« und ab 1986 als eigenständiger Sender zur wichtigsten Stimme der subkulturell interessierten DDR-Jugend. Der Sender überlebte die DDR und sogar die für 1991 geplante Abschaltung, wofür eine extrem engagierte Hörer:innen-Bewegung kämpfte – die zunächst teils siegte, letztlich aber scheiterte. Unter dem Eindruck dieser Dramatik beschrieben diverse Insider und Außenstehende in »DT64 – Das Buch zum Jugendradio 1964–1993«; herausgegeben von den Ex-DT64-Journalisten Jörg Wagner und Andreas Ulrich, die wesentlichen Kapitel der DT64-Geschichte. Das Buch war schnell vergriffen und wird nun anlässlich von 60 Jahren DT64 endlich wieder zugänglich. »Power von der Eastside!«, das einen zum Kampf-Slogan gewordenen Jingle zitiert, ist eine Neuauflage, die in ihrer Erweiterung das ursprüngliche Buch inhaltlich fortschreibt und es um weitere Abbildungen und Materialien ergänzt. Mit Beiträgen von: Jürgen Balitzki, Kurt Biedenkopf, Ralf Bieniek, Marion Brasch, Thomas Braune, Lutz Deckwerth, Christoph Dieckmann, Michael Flämig, Heiko Hilker, Rex Joswig, Alex Körner, Olaf Leitner, Bernhard Mehnke, Wolfgang Mühl-Benninghaus, Harald Müller, Thomas Müller, Kalle Neumann, Alexander Osang, Alexander Pehlemann, Pit Plicka, Moritz von Rappard, Dietmar Ringel, Roland Schneider, Lutz Schramm, Hans-Jörg Stiehler, Andreas Ulrich, Gerlinde Voß, Anita Wagner, Jörg Wagner, Olaf Zimmermann.
Vom Sonderstudio zum Social Radio Entstanden 1964 zum Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend, entwickelte sich das DDR-Jugendradio DT64 zunächst als »Jugendstudio« und ab 1986 als eigenständiger Sender zur wichtigsten Stimme der subkulturell interessierten DDR-Jugend. Der Sender überlebte die DDR und sogar die für 1991 geplante Abschaltung, wofür eine extrem engagierte Hörer:innen-Bewegung kämpfte – die zunächst teils siegte, letztlich aber scheiterte. Unter dem Eindruck dieser Dramatik beschrieben diverse Insider und Außenstehende in »DT64 – Das Buch zum Jugendradio 1964–1993«; herausgegeben von den Ex-DT64-Journalisten Jörg Wagner und Andreas Ulrich, die wesentlichen Kapitel der DT64-Geschichte. Das Buch war schnell vergriffen und wird nun anlässlich von 60 Jahren DT64 endlich wieder zugänglich. »Power von der Eastside!«, das einen zum Kampf-Slogan gewordenen Jingle zitiert, ist eine Neuauflage, die in ihrer Erweiterung das ursprüngliche Buch inhaltlich fortschreibt und es um weitere Abbildungen und Materialien ergänzt. Mit Beiträgen von: Jürgen Balitzki, Kurt Biedenkopf, Ralf Bieniek, Marion Brasch, Thomas Braune, Lutz Deckwerth, Christoph Dieckmann, Michael Flämig, Heiko Hilker, Rex Joswig, Alex Körner, Olaf Leitner, Bernhard Mehnke, Wolfgang Mühl-Benninghaus, Harald Müller, Thomas Müller, Kalle Neumann, Alexander Osang, Alexander Pehlemann, Pit Plicka, Moritz von Rappard, Dietmar Ringel, Roland Schneider, Lutz Schramm, Hans-Jörg Stiehler, Andreas Ulrich, Gerlinde Voß, Anita Wagner, Jörg Wagner, Olaf Zimmermann.
Autoren geben Einblick in die Arbeit am Manuskript und lüften so das Geheimnis des Lektorats. Lektoren werden mal als »unsichtbare Zweite«, mal als »Autoren, die nicht schreiben« bezeichnet. Einige sind bekannt, ja legendär geworden, und ihre Namen sind aus den Biographien der Autoren nicht wegzudenken. Was aber macht ihre Wirksamkeit aus? Worin besteht ihr Anteil an der Entstehung und Durchsetzung der Werke? Diese Fragen sind in der Zusammenarbeit zwischen Autor und Lektor meistens mit strikter Diskretion belegt und zugleich legendenumwoben. Deutsche Autorinnen und Autoren schreiben in diesem Band über ihre Arbeit mit dem Lektor. Mit Beiträgen von: Jörg Albrecht, Heinz Ludwig Arnold, Lukas Bärfuss, Clemens Berger, Steven Bloom, Volker Braun, Daniela Danz, Heinrich Detering, Friedrich Dieckmann, Hugo Dittberner, Kurt Drawert, Ralph Dutli, Matthias Görlitz, Durs Grünbein, Dorothea Grünzweig, Norbert Gstrein, Peter Hamm, Harald Hartung, Christoph Hein, Joachim Helfer, Steffen Jacobs, Daniel Kehlmann, Gabriele Kögl, Ulrike Kolb, Uwe Kolbe, Angela Krauß, Günter Kunert, Svealena Kutschke, Friederike Mayröcker, Andreas Neumeister, José F. A. Oliver, Sabine Peters, Hermann Peter Piwitt, Doron Rabinovici, Hendrik Rost, Gregor Sander, Silke Scheuermann, Robert Schneider, Bruno Schrep, Lutz Seiler, Alissa Walser, Martin Walser, Anne Weber, Kai Weyand, Ulf Erdmann Ziegler
2., aktualisierte Ausgabe Wenn der stationäre Bucheinzelhandel wirtschaftlich klug handelt und seine überlegene Beratungskompetenz und einen kompromisslos guten Service ausspielt, dann hat er eine vielversprechende Zukunft. Die dafür erforderlichen Kenntnisse vermittelt dieses Lehrbuch. Die Autoren stellen den Stoff vor allem unter zwei Fragestellungen dar: Welche längerfristigen Trends bestimmen den Bucheinzelhandel, und wie kann die einzelne Sortimentsbuchhandlung durch individuelle Profilierung damit umgehen? Fragen der Kundenorientierung sowie einer Arbeitsorganisation, die der Profilierung und dem Erwerb von Beratungskompetenz im Alltagsgeschäft dienen, sind Bezugspunkt in jedem Kapitel. Thematische Orientierung ist der Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Buchhändler / zur Buchhändlerin (Anlage 1 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Buchhändler und zur Buchhändlerin). Auch die Waren- und Verlagskunde nimmt einen breiten Raum ein. Die Autoren haben eine kompetenzorientierte Darstellungsweise gewählt. Dr. Sigrid Pohl war Inhaberin der Schubart-Buchhandlung Ludwigsburg und unterrichtete an der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule in Stuttgart die Fachkunde in den Buchhandelsklassen. Prof. Dr. Konrad Umlauf ist emeritierter Professor für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und veröffentlichte u. a.: Grundwissen Medien, Information, Bibliothek, Stuttgart: Hiersemann, 2016. ISBN 978-3-7772-1603-4. Prof. Dr. Randolf Dieckmann ist Professor für Controlling und Unternehmensführung in der Medienwirtschaft an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig und lehrt unter anderem Buchhandelsmanagement. Das Lehrbuch "Der Sortimentsbuchhandel" richtet sich an Auszubildende im Bucheinzelhandel, Auszubildende in verwandten Berufen wie Medienkaufmann/frau Digital und Print, Ausbildende und Lehrende in diesem Berufsbild, Studierende und Dozenten in medien- und informationswissenschaftlichen, medientechnischen und medienwirtschaftlichen Studiengängen, Seiteneinsteiger in den Beruf des Sortimentsbuchhändlers.
Hauswedell Verlag e.K. Der Sortimentsbuchhandel A1069718916
2., aktualisierte Ausgabe Wenn der stationäre Bucheinzelhandel wirtschaftlich klug handelt und seine überlegene Beratungskompetenz und einen kompromisslos guten Service ausspielt, dann hat er eine vielversprechende Zukunft. Die dafür erforderlichen Kenntnisse vermittelt dieses Lehrbuch. Die Autoren stellen den Stoff vor allem unter zwei Fragestellungen dar: Welche längerfristigen Trends bestimmen den Bucheinzelhandel, und wie kann die einzelne Sortimentsbuchhandlung durch individuelle Profilierung damit umgehen? Fragen der Kundenorientierung sowie einer Arbeitsorganisation, die der Profilierung und dem Erwerb von Beratungskompetenz im Alltagsgeschäft dienen, sind Bezugspunkt in jedem Kapitel. Thematische Orientierung ist der Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Buchhändler / zur Buchhändlerin (Anlage 1 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Buchhändler und zur Buchhändlerin). Auch die Waren- und Verlagskunde nimmt einen breiten Raum ein. Die Autoren haben eine kompetenzorientierte Darstellungsweise gewählt. Dr. Sigrid Pohl war Inhaberin der Schubart-Buchhandlung Ludwigsburg und unterrichtete an der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule in Stuttgart die Fachkunde in den Buchhandelsklassen. Prof. Dr. Konrad Umlauf ist emeritierter Professor für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und veröffentlichte u. a.: Grundwissen Medien, Information, Bibliothek, Stuttgart: Hiersemann, 2016. ISBN 978-3-7772-1603-4. Prof. Dr. Randolf Dieckmann ist Professor für Controlling und Unternehmensführung in der Medienwirtschaft an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig und lehrt unter anderem Buchhandelsmanagement. Das Lehrbuch "Der Sortimentsbuchhandel" richtet sich an Auszubildende im Bucheinzelhandel, Auszubildende in verwandten Berufen wie Medienkaufmann/frau Digital und Print, Ausbildende und Lehrende in diesem Berufsbild, Studierende und Dozenten in medien- und informationswissenschaftlichen, medientechnischen und medienwirtschaftlichen Studiengängen, Seiteneinsteiger in den Beruf des Sortimentsbuchhändlers.
Semprún, Jorge: Der Verleger und seine Bücher. Vargas Llosa, Mario: Begegnung im Wald. Hänny, Reto: Federspiel, Meine Freunde aus Deutschland, Beratung mit meinen Eltern und mit Gershom Scholem. Allende, Isabel: Siegfried Donnergott. Roth, Friederike: Eine Verwirrung des Common sense. Kleines solipsistisches Sprachspiel in Erinnerung an G.E. Moore. Fritz, Marianne: Heißt du etwa Rumpelstilzchen?. Nooteboom, Cees: Garten. Beck, Ulrich: Hin und wieder ins Wasser blicken. Schindel, Robert: Wirtshausspruch. Salut auf Siegfried Unseld. Fritsch, Werner: Wenn aber wie über Wyoming. Augenblicke mit Unseld. Rothmann, Ralf: Weites Herz. Damm, Sigrid: Grünbein, Durs: Fünf Erinnerungen an eine Verlegenheit. Gstrein, Norbert: Was machen Sie hier?. Krauß, Angela: Ankunft in der Klettenbergstraße. Neumeister, Andreas: Becker, Peter_von: Prosperos Buch. Eine Skizze. Drawert, Kurt: Persönlicher Text, aus besonderem Anlaß. Faes, Verlag. Kling, Thomas: S.U., siebzig. Dieckmann, Friedrich: Viele Blitze in Jupiters Faust. Hensel, Georg: Ein Blatt der Geselligkeit. Hodjak, Franz: Wenn das Verhältnis stimmt. Jorge, Lídia Jorge: Ein ungewöhnlicher Leser. Rosenlöcher, Thomas: Man müßte Goethe sein. Roth, Patrick: SU-MM-AH! IN THE CITY. Camartin, Iso: Ehrenbürger von Santa Maria. Späth, Gerold: Wo wir jetzt wohnen. Streeruwitz, Marlene: Das Schwierige. Drammolino für einen Verleger und eine/einen Dramatikerin/Dramatiker. Bichsel, Peter: Von der Schwierigkeit, meinen Freund Siegfried zu beschreiben. Weber, Peter: Ein Jungverleger. Kaiser, Susanne: Seine Begeisterungsfähigkeit. Begley, Louis: . Jürg: Rakusa, Ilma: Schwimmen und Schreiben. Oz, Amos: Urs: Ein langer Nachmittag in Bern. Hettche, Thomas: Im
Suhrkamp Der Verleger und seine Autoren A1000406103
Semprún, Jorge: Der Verleger und seine Bücher. Vargas Llosa, Mario: Begegnung im Wald. Hänny, Reto: Federspiel, Meine Freunde aus Deutschland, Beratung mit meinen Eltern und mit Gershom Scholem. Allende, Isabel: Siegfried Donnergott. Roth, Friederike: Eine Verwirrung des Common sense. Kleines solipsistisches Sprachspiel in Erinnerung an G.E. Moore. Fritz, Marianne: Heißt du etwa Rumpelstilzchen?. Nooteboom, Cees: Garten. Beck, Ulrich: Hin und wieder ins Wasser blicken. Schindel, Robert: Wirtshausspruch. Salut auf Siegfried Unseld. Fritsch, Werner: Wenn aber wie über Wyoming. Augenblicke mit Unseld. Rothmann, Ralf: Weites Herz. Damm, Sigrid: Grünbein, Durs: Fünf Erinnerungen an eine Verlegenheit. Gstrein, Norbert: Was machen Sie hier?. Krauß, Angela: Ankunft in der Klettenbergstraße. Neumeister, Andreas: Becker, Peter_von: Prosperos Buch. Eine Skizze. Drawert, Kurt: Persönlicher Text, aus besonderem Anlaß. Faes, Verlag. Kling, Thomas: S.U., siebzig. Dieckmann, Friedrich: Viele Blitze in Jupiters Faust. Hensel, Georg: Ein Blatt der Geselligkeit. Hodjak, Franz: Wenn das Verhältnis stimmt. Jorge, Lídia Jorge: Ein ungewöhnlicher Leser. Rosenlöcher, Thomas: Man müßte Goethe sein. Roth, Patrick: SU-MM-AH! IN THE CITY. Camartin, Iso: Ehrenbürger von Santa Maria. Späth, Gerold: Wo wir jetzt wohnen. Streeruwitz, Marlene: Das Schwierige. Drammolino für einen Verleger und eine/einen Dramatikerin/Dramatiker. Bichsel, Peter: Von der Schwierigkeit, meinen Freund Siegfried zu beschreiben. Weber, Peter: Ein Jungverleger. Kaiser, Susanne: Seine Begeisterungsfähigkeit. Begley, Louis: . Jürg: Rakusa, Ilma: Schwimmen und Schreiben. Oz, Amos: Urs: Ein langer Nachmittag in Bern. Hettche, Thomas: Im
Schwarzkopf & Schwarzkopf Bye bye, Lübben City, Sachbücher von Thomas Kochan, Michael Rauhut
Der Blues-Klassiker - endlich wieder lieferbar! Sie nennen sich Kunden, Tramper oder Blueser, tragen lange Haare und Bärte, Jesuslatschen, Jeans und Shell-Parkas. An den Wochenenden sind sie permanent auf Achse. Sie feiern in abgeschiedenen Dorfsälen den Ausstieg aus der DDR, okkupieren den Karneval im thüringischen Wasungen und reichen während der Ostberliner Bluesmessen die Rotweinflasche durch die Bank. Zu Ostern pilgern sie nach Prag, im Sommer ans Schwarze Meer und im Herbst nach Krakau. Mehr als vierzig Essays zeichnen das Bild einer unruhevollen Jugend. Namhafte Publizisten, Musiker und Szeneoriginale berichten aus unterschiedlichen Perspektiven über historische Entwicklungslinien, einschneidende Ereignisse und den Stoff, aus dem Träume sind. Mit Beiträgen von Christoph Dieckmann, Olaf Leitner, Jürgen Balitzki, Christian »Kuno« Kunert, Theo Lehmann, Ruth Leiserowitz, Tilo Köhler, Leander Haussmann, Fritz Rau, Kay Lutter und vielen anderen. Das Buch Lübben hat genauso wenig eine City wie Hintertupfingen und Kleinkleckersdorf. Es ist ein verschlafenes Nest im Brandenburgischen, fernab vom Schuss - ein Ort, wo der Blues lauert. »Bye bye, Lübben City«, die Hymne der ostdeutschen Langhaarigen-Szene, erklärt diese Stadt zum Synonym für den grauen, tristen Alltag in der DDR. Wer nicht den schleichenden Tod vor der Glotze sterben will, geht auf die Piste und hält den Daumen in den Wind. Das haben seit den Sechzigern unzählige Jeans- und Parka-Träger getan, so, wie es die Berliner Band Monokel in ihrem Song beschreibt: Fünf lange Tage fordern Schule oder Arbeit Tribut, doch am Freitagabend wird Gas gegeben. Und zwar richtig! Montag reiht man sich mit schwerem Schädel, aber voller Batterie wieder in die Tretmühle ein.
De Gruyter Voraussetzungen und Grundlagen der Gegenwartssprache
Frontmatter -- Inhalt -- Vorwort -- Das 19. Jahrhundert als sprachgeschichtliches Periodisierungsproblem / Polenz, Peter von -- Sprache und Sozialgeschichte. Aspekte ihrer Wechselwirkung im 19. Jahrhundert / Schildt, Joachim -- Verstädterung und Binnenwanderung als Faktoren soziokommunikativen Wandels im 19. Jahrhundert / Reulecke, Jürgen -- Das deutsche Bildungsbürgertum im Jahrhundert der Nationalsprachenbildung / Engelhardt, Ulrich -- Die Differenzierung gesprochener und geschriebener Sprachformen des Deutschen in sprachwissenschaftlichen Arbeiten vor und nach 1800 / Naumann, Bernd -- Die soziokommunikative Situation der Arbeiter im 19. Jahrhundert / Mattheier, Klaus J. -- Technische Innovation und Sprachwandel im 19. Jahrhundert. Arbeitsbericht / Jakob, Karlheinz -- Wissenschaftssprache und Alltagssprache um 1800 / Schlieben-Lange, Brigitte -- Sprachverderber oder Sprachförderer? Zur Sprache der Institutionen im 19. Jahrhundert / Cherubim, Dieter -- Explizit-performative Formeln als Sprachfigur in preußischen Erlassen des 19. Jahrhunderts / Dieckmann, Walther -- Akademikersprache im 19. Jahrhundert. Auch als Beitrag zur Erforschung von Vereinssprachen / Objartel, Georg -- Zum sprachlichen Alltag „kleiner Leute". Privattexte als Gegenstand der Sprachgeschichte / Schikorsky, Isa -- Die Bedeutung des Sprachunterrichts für die Entwicklung der deutschen Standardsprache im 19. Jahrhundert / Vesper, Wilhelm -- Gegenstandsreflexion und gesellschaftliche Wirklichkeit in der deutschen Sprachwissenschaft gegen Ende des 19. Jahrhunderts / Neumann, Werner -- Sprache und Sprachgebrauch im Industriebetrieb des 19. Jahrhunderts. Bericht über ein laufendes Forschungsprojekt / Mattheier, Klaus J. -- Sprachwandel und Sprachwachstum im Ruhrgebiet in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts / Grosse, Siegfried -- Studentenlied im 19. Jahrhundert. Bericht über ein Forschungsprojekt / Henne, Helmut -- Zur englischen Sprachgeschichte des 19. Jahrhunderts / Görlach, Manfred -- Konvergenzen und Divergenzen in der Geschichte europäischer Nationalsprachen im 19. Jahrhundert: Ausgewählte Aspekte der französischen und italienischen Sprachgeschichtsschreibung / Radtke, Edgar -- Zur Entwicklung der nordgermanischen Sprachen im 19. Jahrhundert. Ein Überblick / Blume, Herbert -- Sachregister -- Backmatter
De Gruyter Voraussetzungen und Grundlagen der Gegenwartssprache A1000442328
Frontmatter -- Inhalt -- Vorwort -- Das 19. Jahrhundert als sprachgeschichtliches Periodisierungsproblem / Polenz, Peter von -- Sprache und Sozialgeschichte. Aspekte ihrer Wechselwirkung im 19. Jahrhundert / Schildt, Joachim -- Verstädterung und Binnenwanderung als Faktoren soziokommunikativen Wandels im 19. Jahrhundert / Reulecke, Jürgen -- Das deutsche Bildungsbürgertum im Jahrhundert der Nationalsprachenbildung / Engelhardt, Ulrich -- Die Differenzierung gesprochener und geschriebener Sprachformen des Deutschen in sprachwissenschaftlichen Arbeiten vor und nach 1800 / Naumann, Bernd -- Die soziokommunikative Situation der Arbeiter im 19. Jahrhundert / Mattheier, Klaus J. -- Technische Innovation und Sprachwandel im 19. Jahrhundert. Arbeitsbericht / Jakob, Karlheinz -- Wissenschaftssprache und Alltagssprache um 1800 / Schlieben-Lange, Brigitte -- Sprachverderber oder Sprachförderer? Zur Sprache der Institutionen im 19. Jahrhundert / Cherubim, Dieter -- Explizit-performative Formeln als Sprachfigur in preußischen Erlassen des 19. Jahrhunderts / Dieckmann, Walther -- Akademikersprache im 19. Jahrhundert. Auch als Beitrag zur Erforschung von Vereinssprachen / Objartel, Georg -- Zum sprachlichen Alltag „kleiner Leute". Privattexte als Gegenstand der Sprachgeschichte / Schikorsky, Isa -- Die Bedeutung des Sprachunterrichts für die Entwicklung der deutschen Standardsprache im 19. Jahrhundert / Vesper, Wilhelm -- Gegenstandsreflexion und gesellschaftliche Wirklichkeit in der deutschen Sprachwissenschaft gegen Ende des 19. Jahrhunderts / Neumann, Werner -- Sprache und Sprachgebrauch im Industriebetrieb des 19. Jahrhunderts. Bericht über ein laufendes Forschungsprojekt / Mattheier, Klaus J. -- Sprachwandel und Sprachwachstum im Ruhrgebiet in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts / Grosse, Siegfried -- Studentenlied im 19. Jahrhundert. Bericht über ein Forschungsprojekt / Henne, Helmut -- Zur englischen Sprachgeschichte des 19. Jahrhunderts / Görlach, Manfred -- Konvergenzen und Divergenzen in der Geschichte europäischer Nationalsprachen im 19. Jahrhundert: Ausgewählte Aspekte der französischen und italienischen Sprachgeschichtsschreibung / Radtke, Edgar -- Zur Entwicklung der nordgermanischen Sprachen im 19. Jahrhundert. Ein Überblick / Blume, Herbert -- Sachregister -- Backmatter
Wallstein Verlag Und Hoffnung hieß und Brot und morgen weiterleben A1073624426
Das Heft besteht aus einem Kapitel zu Inge Müller, das von Tom Schulz zusammengestellt wird, und einem Kapitel zu Christian Geissler, das Sabine Peters verantwortet. Die Dichterin Inge Müller (1925–1966) wurde nach ihrem tragischen Tod zu einer Legende und Ikone der zeitgenössischen Lyrik im Osten Deutschlands. Ihre Gedichte zeigen auf eine wahrhaftige und erschütternde Weise, was häufig ungenau und phrasenhaft als Stunde Null bezeichnet wurde. Die traumatische Erfahrung der letzten Kriegstage im zerstörten Berlin hat Inge Müller nicht losgelassen. Sie schrieb gegen das Verdrängen dessen, was Krieg für das eigene Leben, den eigenen Körper, die Psyche bedeuten. Ihre Verse sind, in Zeiten neuer Kriege und des Terrors, vielleicht aktueller denn je. Sie halten die Wunde offen, sie stellen sich gegen das Vergessen und Verschweigen. Im Spannungsfeld und Resonanzraum ihres jäh abgebrochenen Werkes (nach Inge Müllers Freitod im Juni 1966) sind – aus Anlass ihres 100. Geburtstages – die hier vorgestellten Arbeiten entstanden. Christian Geissler (1928–2008) sah den Faschismus zeitlebens als Inbegriff der Gewalt gegen den Menschen an. Sein erstes Buch »Anfrage« von 1960 schilderte die Suche nach den nationalsozialistischen Tätern, die es sich im restaurativen Westdeutschland bequem gemacht hatten. Geissler wurde ein unorthodoxer, radikaler Linker, der politisch und literarisch provozierte. Seine Romane, Gedichte, Hörspiele und Dokumentarfilme fragen: Wie können wir Subjekte der Geschichte werden? Seine Arbeit ist damit bis heute aktuell – und das poetische Potential seiner Sprache bleibt virulent. In dieser Ausgabe werden einige seiner kaum bekannten Texte veröffentlicht und neue Blicke auf den Autor und sein Werk versammelt. Mit Beiträgen von Britta Caspers, Dorothea Dieckmann, Sylvia Geist, Annett Gröschner, Detlef Grumbach, Kerstin Hensel, Jayne-Ann Igel, Margret Kreidl, Annette Pehnt, Sabine Peters, Kerstin Preiwuß, Jochen Schimmang, Kristin Schulz, Tom Schulz, Johann P. Tammen, Uwe Timm, Sonja vom Brocke, Carola Wiemers und Heike Willingham; zudem mit künstlerischen Arbeiten von Harald Herrmann, Maria Lino, Kathrin Schneider und Jutta Schwöbel.