Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Digital-audio
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
Audio Media Digital Bisgoterl A1068508227
Der Stadtfiaker kam im kleinen Trab auf seinen Standplatz zurück. Sein zufriedenes, braunes Gesicht hellte sich noch mehr auf als er sah, dass er alleine den Standplatz beherrschte ... Eine kuriose Wiener Geschichte die Jung und Alt zum Schmunzeln bringt.
Eine wunderschöne, philosophische Erzählung von Theodor Herzl, der mit seiner Schreibkunst Berge versetzte. Das Automobil: Vor etwa sechs Jahren saßen einige Pariser und fremde Journalisten an einem Wirtshaustisch in der Nähe des Gymnase-Theaters und führten gute Gespräche. Da warf einer die Frage auf, wie wohl in fünfzig Jahren die Gegend um den Triumphbogen aussehen möchte. Einen Augenblick schwiegen alle und dachten sich ein Zukunftsbild aus. Dann sagte jemand: "Ich glaube, das Pferd wird von der Straße verschwunden sein."
Auf den Feldern liegt die grüngoldene Bronze der letzten Nachmittagsstunde. Nur wenn der Wind dem Bergwald zuläuft, ist es, als spränge eine Unzahl kleiner silberner Tiere über die Wiesen.
Porzellan ist so rein, so weiß und kühl, und man sollte gar nicht glauben, wie lebendig es werden kann, und so ist vieles im Leben, das aussieht wie Porzellan. Am Tage steht es stumm und steif und zierlich da, aber wenn die Sonne gesunken ist und die letzten Lampen in der Dämmerung erlöschen, dann atmet das Porzellan tief auf im blauen Mondlicht und regt sich und redet.
Die zwanzig Euro, die ich in der Hosentasche hatte, sind mir geblieben. Gepäck, Dokumente, Geldbörse, Zugticket gestohlen. Alles weg. Irgendwie nach Hause kommen, aber wie?
Audio Media Digital Erinnerungssplitter A1069038481
Peter Patzak, einer der interessantesten und phantasievollsten Filmemacher unserer Tage, beweist sich in seinen Erinnerungssplitter als ein neuer Autor mit starkem, ursprünglichem Erzähltalent. Ein humorvolles, poetisch-autobiographisches Buch für Cineasten und literarische Feinschmecker.
Vom Hexenmeister Doris erzählen sich die Leute heute noch viele, sehr merkwürdige Geschichten, wenn es auch schon bald 200 Jahre her sind, dass er gelebt hat. In der Jugend soll er einige Jahre das Studieren versucht haben. Er blieb dann in seiner Heimat Vent und wurde dort als Mesner angestellt. Nebenbei aber trieb er allerhand sonstiges Handwerk, besonders die Jägerei.
Als Schiffbrüchiger gerät der gebildete van Weyden auf den Robbenfänger "Ghost" unter dem berüchtigten Kapitän Wolf Larsen, der den Literaten zum Küchenjungen macht, denn für ihn gilt allein das brutale Recht des Stärkeren. Und Wolf Larsen ist der Stärkere. Voller Abscheu und doch auch fasziniert erlebt van Weyden, wie sich bei diesem Mann tierhafte Kraft und Schönheit mit einer gänzlich skrupellosen und zynisch materialistischen Weltanschauung verbinden. Der Konflikt zwischen einem zynisch-brutalen Kapitän und einem Schiffbrüchigen. Die Figur des Übermenschen und sein Scheitern. Einer der erfolgreichsten Romane der Literaturgeschichte.
An einem schönen Sommertag fuhr ein Mühlknecht einen mit Mehl beladenen Karren nach Queienfeld, das keine Mühle hat und deshalb in anderen Ortschaften mahlen lässt. Unterwegs kam er an einem hellen und klaren Bach vorüber. Es war in der Mittagsstunde und er sah den Otterkönig, der schneeweiß war und eine goldene Krone auf dem Haupt trug, daherkommen, die Krone am Ufer ins Gras legen und zum Bad in das klare Wasser steigen.
Zunächst ist festzustellen, dass in dem Augenblick, wo der Mann allein ist, etwas von ihm fällt, eine dünne Haut - eine zarte Maske... Einer der größten deutschen Denker, Lichtenberg, hat einmal die Beobachtung aufgezeichnet, wie Menschen in Nebenstraßen ein anderes Gesicht aufsetzen als in Hauptstraßen. Daran ist viel Wahres. Was also tut der Mann, wenn er allein ist?
Seht, nun fangen wir an. Wenn wir am Ende der Geschichte sind, wissen wir mehr als jetzt, denn es war ein böser Kobold! Es war einer der allerärgsten, es war der Teufel! Eines Tages war er recht bei Laune, denn er hatte einen Spiegel gemacht, welcher die Eigenschaft besaß, dass alles Gute und Schöne, was sich darin spiegelte, fast zu Nichts zusammen schwand, aber das, was nichts taugte und sich schlecht ausnahm, hervortrat und noch ärger wurde.
Ein Hundeleben ist hart, aber Weißer Zahn ist härter. "Wolfsblut" ist eine traurige Tiergeschichte über den Halbwolf Weißer Zahn, der in Alaska aufwächst und zunächst in der Wildnis, dann bei Indianern und schließlich bei den Weißen lebt. Seine Wildheit macht ihn allen Haushunden überlegen, weshalb er durch die Weißen als Kampfhund missbraucht wird. Im letzten Moment wird er gerettet und findet schließlich in San Francisco doch noch ein schönes Zuhause.
Es war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb, der sie nur ansah, am allerliebsten aber ihre Großmutter, die wusste gar nicht, was sie alles dem Kinde geben sollte. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von rotem Samt, und weil ihm das so wohl stand und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß es nur das Rotkäppchen. Eines Tages sprach seine Mutter zu ihm: "Komm, Rotkäppchen, da hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein, bring das der Großmutter hinaus; sie ist krank und schwach und wird sich daran laben."
Ein nicht näher bestimmtes Wesen, offensichtlich ein dachsähnliches Tier, hat sich einen vielfältig gestalteten unterirdischen Bau errichtet. Er dient als Schutz und gut bestückte Vorratsräumlichkeit. Das Tier wird beherrscht von der Vorstellung, sich gegen einen wie auch immer gearteten Feind durch eine Optimierung des Baues schützen zu können. Zunächst ist das Tier sehr zufrieden in seinem Bau. Es schlummert häufig friedlich darin und frisst von seinen Vorräten, aber auch vom Kleingetier, das mit im Bau haust. Besonders die Stille ist wohltuend für das Tier.
Als der junge Handlungsreisende Gregor Samsa eines Morgens aus seinen Träumen erwacht, findet er sich plötzlich als ungeheures Insekt wieder. Gregor, der zwar unter der Trostlosigkeit und der Härte seiner Umwelt zu leiden hat, denkt jedoch zu aller erst daran, dass er wohl zu spät zur Arbeit kommen wird. Natürlich ist auch Gregors Familie angewidert von seinem Anblick, lässt den Sohn aber solange bei sich wohnen, bis schließlich... Gregor Samsa, von vielen als literarisches alter ego Franz Kafkas betrachtet, lässt Sie nicht mehr los, wenn sich seine Gedanken um seine Metamorphose entfesseln.
Audio Media Digital Ein Hungerkünstler A1068943536
Ein Hungerkünstler lebt zunächst in Zeiten, in denen in der Öffentlichkeit ein reges Interesse an seiner Kunst besteht. In seinem Gitterkäfig wird er vom Publikum von Hungertag zu Hungertag interessiert begutachtet und bewundert. Für den Hungerkünstler ist aber das andauernde Hungern "die leichteste Sache von der Welt". Er leidet darunter, dass man ihm das nicht glaubt, ihm möglicherweise sogar unterstellt, geschickt heimlich zu essen, oder ihm zumindest absichtlich die Möglichkeit dazu gibt. Zudem besteht sein Impresario darauf, dass er nach vierzig Tagen das Hungern beenden solle. Er öffnet ihm den Käfig und stellt ihm Essen bereit. Der Hungerkünstler fühlt sich absolut missverstanden, er weiß, dass er noch viel länger hungern kann.
Es war an einem Sonntagvormittag im schönsten Frühjahr. Georg Bendemann, ein junger Kaufmann, saß in seinem Privatzimmer im ersten Stock eines der niedrigen, leichtgebauten Häuser, die entlang des Flusses in einer langen Reihe, fast nur in der Höhe und Färbung unterschieden, sich hinzogen. Er hatte gerade einen Brief an einen sich im Ausland befindenden Jugendfreund beendet, verschloss ihn in spielerischer Langsamkeit und sah dann, den Ellbogen auf den Schreibtisch gestützt, aus dem Fenster auf den Fluss, die Brücke und die Anhöhen am anderen Ufer mit ihrem schwachen Grün.
»Wie ungeduldig du bist!«, sagte sie ihm leise. »Gleich bist du böse! Warum hast du diese Stunde gewählt? Eine Menge Leute treibt sich auf den Straßen herum ... Ich zittere am ganzen Leibe...« »Zittere nicht, meine rote Maßholderbeere! Schmieg dich fester an mich!«, sagte der Bursche, sie umarmend, die Laute, die er an einem langen Riemen am Halse hängen hatte, von sich werfend und sich neben dem Mädchen vor die Tür setzend. »Du weißt doch, wie bitter es mir ist, dich auch nur eine Stunde nicht zu sehen.«
Iwan Jakowlewitsch zog des Anstandes halber einen Frack über sein Hemd, setzte sich an den Tisch, nahm etwas Salz, schnitt zwei Zwiebeln zurecht, ergriff das Messer, machte eine wichtige Miene und begann das Brot zu zerteilen. Als er es in zwei Hälften geschnitten hatte, blickte er hinein und sah darin zu seinem Erstaunen etwas Weißliches. Iwan Jakowlewitsch kratzte vorsichtig mit dem Messer und tastete mit dem Finger. – Es ist etwas Festes, – sagte er sich, was kann es sein?
Es war mir nämlich klar geworden, dass es doch etwas anderes ist als einfach Kameradschaft, was mich an Helene band. Ich ging also mit mir zu Rate und beschloss, sie zu heiraten. Ich übersah nicht die Schwierigkeiten, welche meine Familie mir bereiten würde; ich vergaß nicht, dass ich meine Karriere durch diesen Schritt beschränkte. Ich rechnete mit diesen Dingen, also waren sie kein Hindernis. Aber im letzten Augenblick, eine halbe Stunde ehe du damals bei mir eintratest...