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Audio Media Digital Die Lösung A1069399234
Wenn was nicht klappt, wenn was nicht klappt, dann wird vor allem mal nicht berappt. Wir setzen frisch und munter die Löhne, die Löhne herunter – immer runter!
Audio Media Digital Das Kellermännchen A1069223751
Zwischen zwölf und ein Uhr nachts wird alles lebendig, von dem die dummen Menschen glauben, dass es überhaupt nicht lebendig werden kann. Aber alle die vielen Dinge, die sonst immer so steif und still daliegen, als könnten sie kaum "guten Tag" sagen, die werden dann lebendig. – Und sie kümmern sich sehr wenig darum, ob die dummen Menschen daran glauben oder nicht.
Willst du nicht das Lämmlein hüten? Lämmlein ist so fromm und sanft, Nährt sich von des Grases Blüthen, Spielend an des Baches Ranft. »Mutter, Mutter, lass mich gehen, Jagen nach des Berges Höhen!«
Das Siegesfest ist ein 13-strophiges Gedicht, das im Mai 1803 von Friedrich Schiller geschrieben und alsbald veröffentlicht worden ist. Der Absicht des damals 44-jährigen nach war es als ein "Tafellied" gedacht, also als ein gedankenvolles Gesellschaftslied für eine gebildete Männerrunde. Sein Thema, aus dem ältesten europäischen Epos, aus der Ilias des Homer stammend, ist entsprechend ernst: die Schalheit (Hohlheit, Hinfälligkeit) kriegerischer Siege.
In einem Olivenhain in Arkadien befindet sich neben den Ruinen einer antiken Villa das Grabmal des Bildhauers Kalos. Einst standen er und sein befreundeter Kollege Musides im Auftrag des Tyrannen von Syrakus in einem künstlerischen Wettstreit, dessen Verlauf und Ausgang ebenso erstaunlich wie unheimlich sein sollten. Howard Phillips Lovecraft (1890-1937); meist nur H. P. Lovecraft, war ein amerikanischer Schriftsteller. Er gilt als einer der weltweit einflussreichsten Autoren im Bereich der phantastischen und anspruchsvollen Horror-Literatur.
Ein junger englischer Bildhauer freundet sich mit einem mysteriösen Mann an und nimmt ihn bei sich auf. Gemeinsam versuchen sie mittels Drogenexperimenten, mehr über die immaterielle Welt des Traumes, der Visionen und des Unbewussten zu erfahren. Doch die Angelegenheit gerät außer Kontrolle – und selbst der Schlaf an sich wird zu einem unkontrollierbaren und gefährlichen Zustand. Howard Phillips Lovecraft (1890-1937); meist nur H. P. Lovecraft, war ein amerikanischer Schriftsteller. Er gilt als einer der weltweit einflussreichsten Autoren im Bereich der phantastischen und anspruchsvollen Horror-Literatur.
An einer Ministerialabteilung ... ich will die Ministerialabteilung nicht genauer bezeichnen. Es gibt nichts Unangenehmeres, als mit Angehörigen einer Ministerialabteilung, eines Regiments, einer Kanzlei, kurz, mit irgendeiner Amtsperson zu tun zu haben. Jeder Privatmensch glaubt heutzutage, man wolle in seiner Person die ganze Korporation beleidigen. An »einer Ministerialabteilung« war also »ein Beamter« angestellt. Man kann nicht behaupten, dass es ein irgendwie bemerkenswerter Beamter war: er war klein, etwas pockennarbig, etwas rothaarig und anscheinend auch etwas kurzsichtig, er hatte eine kleine Glatze, runzlige Wangen und eine sogenannte hämorrhoidale Gesichtsfarbe...
Audio Media Digital Weihnachtsgeschichten A1069513767
Die klassischen Weihnachtserzählungen von Charles Dickens gehören seit Jahren zur Weihnachtszeit. Kobolde, Geister und Gespenster treiben in den Weihnachtserzählungen ihr wundersames Spiel mit den Menschen. In Scharen steigen sie kettenrasselnd aus dunklen Kellern, dringen durch die Ritzen im Kamin und quellen aus den Silvesterglocken. In seinen Geschichten, die er als einer der ersten Autoren termingerecht für das buchhändlerische Saisongeschäft schrieb, hat er den Zauber dieses Festes, seine verwandelnde Wirkung auf den Menschen unvergleichlich eingefangen. Kein Weihnachten ohne Charles Dickens! Inhalt: Das Heimchen am Herde / Kampf des Lebens / Die Silvesterglocken / Der Behexte und der Pakt mit dem Geiste
"Karaganda" ist eine Erzählung von Stephanie Mold die auf Basis eines Gesprächs mit Ludwig Hall (geboren 1926) beruht. In Karaganda gab es keine Zigaretten. Dort gab es nicht einmal Papier. Man schrieb auf Holztafeln. Wer dort eine Zeitung besaß, war reich, denn der konnte sich Zigaretten aus Zeitungspapier drehen. Ich war dort in Kriegsgefangenschaft. Obwohl es schon sechzig Jahre her ist, wird mich Karaganda nie verlassen. So gerne ich es auch loshätte.
Die Menschen gerade so wie die Tiere sind selten mit dem zufrieden, was sie haben und halten die Brocken für die besten, die sie einem anderen wegschnappen. – Ludwig Thoma ... Hier seine Erzählung: "Das Sterben"
Schöpfungslieder ist eine kleine Sammlung von Lyrik aus Heinrich Heines Feder. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Er war einer der letzten Vertreter und zugleich einer der Überwinder der Romantik.
Seit Jahren hatten wir uns vorgenommen, einmal gemeinsam Ferien zu machen. Endlich fand sich eine Woche, die dafür in Frage kam. Anfang Mai. Da kann man, wenn es auch noch kühl ist, im allgemeinen mit schönem, sonnigem Wetter rechnen.
Kottan ermittelt. Mabuse kehrt zurück. In Wien beginnt man, altgeformte Eisensäulen aufzustellen, um das Straßenleben zu amüsieren... Peter Patzak, geboren in Wien; Studium der Kunstgeschichte, Psychologie und Malerei in Wien; seit 1971 arbeitet er als Regisseur und ist seit 1993 o. Univ. Prof. an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien; einem großen Publikum wurde er mit seiner Parodie auf das Kriminalgenre mit der Serie "Kottan ermittelt" bekannt; Peter Patzak erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen, so u. a. Adolf Grimme Preis, UNESCO Preis, Goldene Kamera, Romy.
"Ankunftsversuch" ist die Geschichte eines aus der Haft entlassenen Jugendlichen, die ursprünglich als Fortsetzung des Romans "Auf freiem Fuß" geplant war. Beim Versuch in der Kleinstadt wieder heimisch zu werden, muss der Jugendliche bald erkennen, dass hier der zweite Teil seiner Strafe beginnt: Seine Freilassung bedeutet nicht das endliche Frei-Sein, von dem er hinter den Gittern der Strafanstalt träumte, sondern das Eingesperrtsein zwischen Vorurteile und Anpassungszwänge, wo der kleinste Schritt der Abweichung schon wieder ein Straucheln wäre. Gernot Wolfgruber absolvierte nach dem Besuch der Hauptschule eine Lehre; anschließend war er in wechselnden Berufen tätig, zuletzt als Programmierer. 1968 legte er seine Matura als Externer ab und studierte bis 1974 Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Seit 1975 lebt er als freier Schriftsteller in Wien. Wolfgruber wurde bekannt durch seine autobiografischen Entwicklungsromane, die zugleich Anti-Heimatromane sind. In ihnen schildert der Autor auf bedrückende Weise die perspektivlose Existenz von Arbeitern und Angestellten in der österreichischen Provinz. Gernot Wolfgruber war Mitglied der Grazer Autorenversammlung. Er erhielt 1975 den Preis der Theodor-Körner-Stiftung. In der Grazer Literaturzeitschrift "manuskripte" veröffentlichte Wolfgruber im September 1997 einen langen Text mit dem Titel "Wie warten. Immer" - versehen mit dem Hinweis, dass es sich um einen Ausschnitt "aus einem Roman in Arbeit" handle.1998 veröffentlichte Wolfgruber in der zweiten Nummer der Wiener Literaturzeitschrift "Kolik" den Text "Mit weit weggestreckter Hand", der ebenfalls als Ausschnitt "aus einem in Arbeit befindlichen Roman" gekennzeichnet ist."Man kann schreiben, ohne zu publizieren. [...] Vom Schreiben kann in Österreich niemand leben." (Gernot Wolfgruber, 2004)
"Das Schreiben, selbst an meine liebsten Menschen, ist mir eine Qual", sagte Louise von François, und: "Mir auch, mir auch!", dachte die alte Baronin, als sie den vierten Brief, den sie heute geschrieben hatte, und jeden an einen ihr sehr lieben Menschen, schwer seufzend schloss. Kein fauler Student sehnt sich ungeduldiger von der Schulbank fort, als sie sich fortsehnte vom Schreibtisch in den Garten hinaus. Es war ein Sommermorgen von jauchzender Pracht. Ein Blick ins Freie umfasste eine Welt von Schönheit: Schauen war Glück und atmen Genuss.
Dienstmann Nummer 1268 offeriert sich als ausgezeichneter Tänzer für den heurigen Karneval ... Eine kuriose Wiener Geschichte die Jung und Alt zum Schmunzeln bringt.
In den alten Zeiten, da hatte jeder Klang noch Sinn und Bedeutung. Wenn der Hammer des Schmieds ertönte, so rief er: »Smiet mi to! Smiet mi to!« Wenn der Hobel des Tischlers schnarrte, so sprach er: »Dor häst! Dor, dor häst!« Fing das Räderwerk der Mühle an zu klappern, so sprach es: »Help, Herr Gott! Help, Herr Gott!«, und war der Müller ein Betrüger und ließ die Mühle an, so sprach sie hochdeutsch und fragte erst langsam: »Wer ist da? Wer ist da?«, dann antwortete sie schnell: »Der Müller! Der Müller!«, und endlich ganz geschwind: »Stiehlt tapfer, stiehlt tapfer, vom Achtel drei Sechter.«
Nun höre einmal! Draußen auf dem Lande, dicht am Wege, lag ein Landhaus; du hast es gewiss selbst schon einmal gesehen! Davor liegt ein kleines Gärtchen mit Blumen und einem Zaun, der gestrichen ist. Dicht dabei am Graben, mitten in dem herrlichen grünen Grase, wuchs ein kleines Gänseblümchen.
"Sonnenuntergang" ist eine wunderschöne, philosophische Erzählung von Theodor Herzl, der mit seiner Schreibkunst Berge versetzte. Theodor Herzl (* 2. Mai 1860 in Pest, dem heutigen Budapest; † 3. Juli 1904 in Edlach, Gemeinde Reichenau an der Rax, Niederösterreich), war ein österreichischer Schriftsteller, Publizist, Journalist und zionistischer Politiker. Seine hebräischen Vornamen waren Binyamin Ze'ev. Er schrieb 1896 anlässlich antisemitischer Tendenzen in Paris sein Buch Der Judenstaat, das wesentlich zur Gründung des modernen Staates Israel im Jahr 1948 beitrug.
Das ist die Geschichte eines langsamen Sterbens, von der Nachricht der Unheilbarkeit der Krankheit bis zum endgültigen Verlöschen des Helden Felix. Was sich dazwischen auftut, ist ein Panorama von Ängsten, Hoffnungen, Versprechungen und Lügen. Alle Szenarien werden durchgespielt, vom pathetischen "Mit-Dir-Sterben-Wollen" der Geliebten über die Missgunst allen noch Lebenden gegenüber bis zur Todesangst der Todesstunde, in der das Grauen so groß wird, dass der sterbende Felix um jeden Preis seine Geliebte mitnehmen möchte. Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren, starb am 21. Oktober 1931 ebenda. Epiker und Dramatiker; stammte aus großbürgerlichem jüdischen Elternhaus, studierte Medizin und interessierte sich schon früh für Psychologie. Ab 1890 gehörte Schnitzler dem Literatenzirkel um Hermann Bahr an. 1895 wurde er mit der Burgtheateraufführung von "Liebelei" einem breiten Publikum bekannt. Der ab 1888 entstandene Einakterzyklus um die dekadente Gestalt des Anatol prägte das Schnitzler-Bild sehr stark. Aufgrund seiner kompromisslosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt. Die Erzählung "Leutnant Gustl" (1900), bahnbrechend durch die Verwendung des inneren Monologs, zog für Schnitzler den Verlust des Offiziersrangs nach sich. Das Drama "Professor Bernhardi" (entstanden 1912) konnte aus Zensurgründen bis 1918 nicht aufgeführt werden. Mit "Der grüne Kakadu" (1899) brachte Schnitzler die Hofkreise gegen sich auf, und sein "Reigen", 1900 "als unverkäufliches Manuskript" auf eigene Kosten in 200 Exemplaren gedruckt, verursachte im Jahr nach der Uraufführung 1920 einen Skandal; daraufhin verbot Schnitzler weitere Aufführungen. Im 1. Weltkrieg stimmte Schnitzler niemals in die Kriegsbegeisterung ein. In der 1. Republik galt er zu Unrecht als "Dichter einer versunkenen Welt" und Schilderer des "süßen Mädels".