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ERGON Kult und Bild A1030019609
Kultbilder und Repräsentationen des Göttlichen dienten immer wieder als Kontaktstellen zwischen Menschen und Göttern. In der Verehrung von Bildern kommt das Verständnis des Bildes als Verkörperung einer transzendierenden Dimension zum Ausdruck. Hierin liegt seine Bedeutung als Medium des rituellen Umgangs mit transzendenten Dimensionen. Das (Kult-)Bild ist Gegenstand der rituellen Verehrung (d.h. des Kultes) und daher auch Quelle für die Rekonstruktion dieses Kultvollzuges. Umgekehrt weist der Kult selbst eine bildliche Dimension auf, wenn beispielsweise Darstellungen mythologischer Motive rituell umgesetzt werden. Diesen Perspektivierungen trägt der vorliegende Band Rechnung, indem er sich den unterschiedlichen Zusammenhängen zwischen Kult und Bild in acht Einzelstudien aus den Bereichen der Ägyptologie, Klassischen Archäologie und alttestamentlichen Forschung sowie der Religionswissenschaft widmet.
Armut hat keinesfalls an Aktualität verloren. Die brisanteste Armutsform in Deutschland ist die Kinderarmut. Die Kindheit als bedeutsamste Entwicklungsphase im Leben eines Menschen ist durch gravierende Unterschiede in den Lebensbedingungen gekennzeichnet. Armut stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, der adäquat begegnet werden muss, da Kinder die Zukunft einer Gesellschaft sind. In diesem Buch stellt sich die Verfasserin dieser Herausforderung und zeichnet ein authentisches Bild von Grundschulkindern, die unter Armutsbedingungen in einem separierten Stadtteil aufwachsen. Als Lebenswelt der Kinder stellt die Grundschule einerseits den Schauplatz für das Erleben von Armut im Schulalltag dar und bietet andererseits eine Plattform, auf der Kinderarmut begegnet werden kann. Bislang ist Grundschule jedoch ein zu wenig genutztes Interventionsfenster im Kontext von Kinderarmut, obwohl jedes Kind in Deutschland diese besucht. Die brisante Lage von Armut im Grundschulalltag und die Herausforderungen für die Kinder und die pädagogischen Fachkräfte - Lehrkräfte sowie sozialpädagogische Fachkräfte - werden herausgearbeitet und Handlungsmöglichkeiten diskutiert und aufgezeigt. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Erlangen sozialer Kompetenzen.
Die Ergon GXR sind reduziert auf das wesentliche und macht exakt das, was Cross-Country-Fahrer*innen und Leichtbau-Racer wollen: Er dämpft alle Stöße, ist griffig, wiegt wenig, liegt ergonomisch in der Hand und gibt Sicherheit. Der GXR ist der erste wirklich ergonomische Leichtbau-Griff aus AirCell-Rubber, hergestellt in einem einzigartigen Verfahren. Superleicht, ohne Klemmung, ohne Innenkern, 100 % made in Germany - mit dem GXR definiert Ergon ein neues Kapitel bei MTB-Griffen. - anatomisch geformte Rundgriffe ohne Klemmung für Mountainbikes - aufgeschäumte Gummimischung für stärkere Dämpfung und ausgezeichneten Grip - Funktionszonen mit verstärkter Griff-Struktur an Fingerspitzen und Handfläche - 100% made in Germany Größen / Greifumfang / Gewicht: - S / 92mm Greif-Umfang / 90g - L / 102mm Greif-Umfang / 105g
Die Ergon GXR sind reduziert auf das wesentliche und macht exakt das, was Cross-Country-Fahrer*innen und Leichtbau-Racer wollen: Er dämpft alle Stöße, ist griffig, wiegt wenig, liegt ergonomisch in der Hand und gibt Sicherheit. Der GXR ist der erste wirklich ergonomische Leichtbau-Griff aus AirCell-Rubber, hergestellt in einem einzigartigen Verfahren. Superleicht, ohne Klemmung, ohne Innenkern, 100 % made in Germany - mit dem GXR definiert Ergon ein neues Kapitel bei MTB-Griffen. - anatomisch geformte Rundgriffe ohne Klemmung für Mountainbikes - aufgeschäumte Gummimischung für stärkere Dämpfung und ausgezeichneten Grip - Funktionszonen mit verstärkter Griff-Struktur an Fingerspitzen und Handfläche - 100% made in Germany Größen / Greifumfang / Gewicht: - S / 92mm Greif-Umfang / 90g - L / 102mm Greif-Umfang / 105g
Dieses Buch vermittelt einen Einblick in die Arbeit des Goethe-Instituts seit dem Fall der Berliner Mauer 1989. Es präsentiert einen Lebensbericht aus sechs Standorten, getragen von dem Wunsch nach Wertschätzung der Arbeit für Völkerverständigung mit Mitteln der Kultur. Die Arbeit des Goethe-Instituts war in den mehr als dreißig Jahren seit dem Mauerfall von der Hoffnung geprägt, an der Schaffung einer liberalen Weltordnung mitzuwirken: einer demokratischen Welt, die auf der Charta der Menschenrechte gründet und den Künsten und der Literatur Freiheit gewährt.
Lies constitute one of several variants of non-factual communication. Based on the Interdisciplinary Graduate School on Factual and Fictional Narration, the contributions in this volume are both theoretical and historical and span a wide range of different approaches. While the essays from literary studies focus on the traditional accusation of fiction as lying and analyse the modern and postmodern play with mimesis and illusion in novels and plays, the psychological, philosophical, legal and historical contributions offer a variety of insights into the ubiquity of lying and its functions in various historical and pragmatic contexts. With contributions by Katrin Althans, Ronald Asch, Ingo Berensmeyer, Dallas Denery, Monika Fludernik, Cynthia Guo, Rüdiger Heinze, Daniel Morgenroth, Michael Navratil, Stephan Packard, Martin Riedelsheimer, Eva Ries, Philippe Rochat, Frank Schäfer, Vid Stevanović; Stefan Tilg and Tom Vanassche.
Sind Migranten in Deutschland integrationsunwillig? Sind sie aufgrund ihrer Kultur bildungsfern? Bilden sie mutwillig Parallelgesellschaften? Sind, kurz gesagt, Ausländer in Deutschland ein Problem, einfach weil sie Ausländer sind? Viel zu selten taucht in dieser Diskussion die Perspektive derer auf, um die es geht. So kommt es, dass eine sehr einfache, fast kindliche Wahrheit weitgehend übersehen wird: "Ausländer" zu sein, ist ein Stigma, das Menschen belastet. Wie gehen Migranten in Deutschland mit diesem Stigma um? Wollen sie sich integrieren? Was tun sie dafür, und wie bewerten sie den Erfolg ihrer Bemühungen? Da sich die öffentliche Aufmerksamkeit in der Integrationsdebatte auf das Bildungssystem richtet, wird in der vorliegenden Arbeit anhand verfügbarer Statistiken aber auch durch Interviews mit Migranten untersucht, ob Migranten in Deutschland im Bildungserfolg ein Mittel sehen, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Zahlreiche Interviewpartner tun dies nicht. Das dominierende System dieser Zeit ist die Wirtschaft. So kann es nicht überraschen, dass die meisten Migranten eher auf ein Vorankommen in diesem Bereich setzen, um in Deutschland akzeptiert zu werden. Ist also wirtschaftlicher Erfolg eine Alternativstrategie zur Integration, und was sagt das über die Gestaltungsmacht des Bildungssystems aus?
Wie denkt Literatur über gelebte Zeit nach? Zu den zentralen Sinngebungsmustern als Deutungen gelebter (und erzählter) Zeit zählt die Kategorie des Schicksals, die oft als komplexe Kippfigur mit dem Zufall gedacht wird. In der Gegenwartsliteratur hat Schicksal als Konzept nur scheinbar ausgedient, denn gerade die Betonung radikaler Kontingenz schlägt oft um in eine Reaffirmation des Schicksalhaften. Unter dieser Prämisse fragt der Band nach der literarischen Inszenierung von Notwendigkeit, Fatalismus, Kontingenz und Zufälligkeit in ihrer latenten oder manifesten Schicksalhaftigkeit. Mit Beiträgen von Juliane Blank, Loreen Dalski, Anja Gerigk, Daniel Kazmaier, Kathrin Kazmaier, Eva-Maria Konrad, Jasmin Pfeiffer und Roxanne Phillips.
Sowohl Pädagogik als auch ihre Wissenschaft sollten sich Machtfragen stellen. Diese Herausforderung nimmt die Erziehungswissenschaft auf. Einerseits explizit, insofern sie Kritik an pädagogischer Praxis bzw. der Profession übt sowie die Disziplin selbst kritisch hinterfragt, zum anderen eher implizit, insofern sie Gestaltungsmacht anstrebt bzw. Pädagogik als existente Praxis mit Macht ausgestattet ist und Macht ausübt. Der Band umreißt in sechs Beiträgen die genannten Aspekte und entwirft ein umfassendes Bild von der Macht der Pädagogik.
Sprachgebrauch in der bildenden Kunst beobachten: geht das, ist das sinnvoll? – Ja, das ist es. Denn diese ganz andere Perspektive kann seine Vielfalt und Komplexität auf eigene, auf sinnliche Weise erfahrbar machen. Die vorliegende Studie ist deshalb wie ein Gang durch eine Ausstellung strukturiert: Anhand von mehr als achtzig Bildern werden wesentliche Konstellationen sprachlichen Handelns betrachtet und auf ihre prototypischen Bedingtheiten hin beleuchtet. Der ungewöhnliche Zugang über Bilder schafft exemplarische Einsichten, die durch linguistische, kunstwissenschaftliche und philosophische Aspekte interdisziplinär vertieft und zu einer eigenständigen Form sinnenbezogener Erkenntnis zusammengeführt werden. Die Leser werden dazu eingeladen, dies mit zu beobachten, zu reflektieren und aktiv nachzuvollziehen.
„Ferman 74“ bezeichnet den systematischen Völkermord am jesidischen Volk durch fanatische Anhänger des sogenannten Islamischen Staats, der mit dem Überfall auf das Dorf Kotscho im Sintschar-Gebiet am 3.8.2014 begann. Der vorliegende Band dokumentiert durch über 200 Aussagen und Interviews mit Überlebenden die Selektion der einzelnen Gruppen, sexuelle Mißhandlungen von Mädchen und jungen Frauen, den Menschenhandel in Syrien sowie die Tötung tausender junger Männer und älterer Personen. Wissenschaftliche Analysen u. a. zur Geschichte der Fermane, zur Menschenrechtsfrage, zum Jesidentum aus historischer und religionswissenschaftlicher Perspektive sowie zu den Interviews aus psychologischer Sicht begleiten den Band.
Sport ist auch in Museen allgegenwärtig. Etwa 1.500 Sportmuseen existieren weltweit – vom liebenswerten Fahrradmuseum in der Pfalz bis zum FIFA World Football Museum. Sport wird gesammelt, Sportobjekte werden erforscht, Sport wird ausgestellt sowie in Museen erlebbar und erlernbar gemacht. In diesem Sammelband setzen sich internationale Autor:innen mit ‚Sport im Museum‘ auseinander und reflektieren das schnelllebige Phänomen Sport im Kontext musealen Arbeitens, was Chancen bietet für zukunftsorientierte Museumsarbeit. Der Herausgeber ist seit fast 30 Jahren im sportmusealen Kontext tätig und stellte diesen Band zusammen, um ‚Sport im Museum‘ zu beschreiben, zu beforschen und als wichtigen Baustein der Populärkultur ins Bewusstsein zu bringen. Mit Beiträgen von Jason Beck, Prof. Dr. Louise Bielzer, Martin Ehlers, Dr. Matthias Henkel, Pekka Honkanen, Yousef Khacho, Volker Kluge, Geoffrey Z. Kohe, Prof. Dr. Michael Krüger, Barbara Kummler, Ulrich Schulze Forsthövel, Jed Smith, Prof. Dr. Junko Tahara und Kyoko Raita, Jurryt van de Vooren, Prof. Dr. Axel Vogelsang, Kalle Voolaid, Dr. Christian Wacker, Prof. Dr. Ronald Wadsack und Helen Walpole.
Das Unsagbare zur Sprache bringen: In dieser paradoxen Utopie sah Julia Fäcke ein zentrales Anliegen der literarischen Moderne. Mehrere Jahre lang hat sie sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie die Literatur der Moderne – trotz der ihr innewohnenden Krisen des Subjekts, der Erkenntnis, der Sprache und der Kultur – die „Stürze ins Schweigen“ (Ingeborg Bachmann) produktiv umzusetzen vermag. War es in ihrer 2006 abgeschlossenen Magisterarbeit noch die Aporie eines ‚weiblichen Schreibens’; die sie auf die Spur einer ‚negativen Praxis’ führte (im Vollzug einer permanenten Verwerfung wird das utopische Gegenmodell einer ‚anderen Sprache’ artikuliert), so galt ihre Doktorarbeit der Frage, wie sich literarische Bemühungen um das Unsagbare als sprachlicher Vollzug in poetischen Texten selbst aufzeigen lassen: am Rande des Verstummens, an den Grenzen der Sprache. Julia Fäcke konnte ihr wichtiges, höchst anspruchsvolles Projekt leider nicht zu Ende führen. Im November 2011 ist sie – kurz nachdem sie noch ein Stipendium zum Abschluss ihrer Promotion erhalten hatte –; verstorben.
War Jesu Grab leer? Starb Jesus in Kaschmir? Hatte Maria Magdalena mit Jesus ein Kind? Was ist der heilige Gral und wo ist er geblieben? Um diese Fragen rankt sich ein Dickicht von populären Sachbüchern und Veröffentlichungen aus dem Genre der Erbauungs- und Unterhaltungsliteratur. Mit dem Ziel, durch wissenschaftlich fundierte Analysen Schneisen in dieses Dickicht zu schlagen, hat das Bonner Zentrum für Religion und Gesellschaft im Sommersemester 2011 eine Ringvorlesung "Glaublich - aber unwahr? (Un-)Wissenschaft im Christentum" veranstaltet, die im nun vorliegenden Band dokumentiert wird. In den Beiträgen werden die Grenzen zwischen Wissenschaft und wissenschaftlich verbrämter Ideologie, zwischen "unwahrscheinlich" und "abwegig" an prominenten Beispielen sorgsam ausgelotet.
Der vorliegende Sammelband nimmt das in den 1920er Jahren von Hugo von Hofmannsthal und Rudolf Borchardt geprägte Schlagwort der ›Schöpferischen Restauration‹ auf. Er löst es jedoch aus seiner politischen Fokussierung, um es in einem erweiterten Sinne als Sammelbezeichnung für literarisch-ästhetische Traditionsbezüge in der Klassischen Moderne zu erproben und zu untersuchen, wie Autoren dieser Zeit kreativ, intertextuell und intermedial auf ältere ästhetische Phänomene antworten. Der Band erkundet damit die für die Klassische Moderne symptomatischen Spannungen zwischen Tradition und Innovation, zwischen historistischer Musealisierung und avantgardistischem Traditionsbruch.
In den Jahren 2015-2017 haben Wissenschaftler*innen der Universitäten Potsdam und Lausanne alle ermittelbaren religiösen, spirituellen und weltanschaulichen Gemeinschaften in Potsdam besucht und interviewt. Dabei wurde ein inklusiver Religionsbegriff angewendet, der auch Gruppen und Netzwerke jenseits der sog. Weltreligionen umfasst wie Freimaurer, Humanisten und Yoga-Studios. Der Band bietet eine lokale Religionsgeschichte, stellt 75 Gemeinschaften in Einzelporträts vor und analysiert sie vergleichend: Wie werden die Versammlungen bzw. Gottesdienste gestaltet? Welche Infrastrukturen (Gebäude, Ämter, Kreise) nutzen sie? Wie binden die Gemeinschaften ihre Mitglieder auch in der Situation des Postsozialismus? Das Buch ist ein einzigartiges, umfassendes Nachschlagewerk zur Religionssituation einer Großstadt und bietet darüber hinaus Reflexionen zur Einordnung in die Potsdamer Stadtdynamik sowie in die übergeordneten religiösen Kontexte.
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entstanden im Kreis um den Dichter Stefan George zahl-reiche Biographien ausgewählter Herrscher oder Geistesgrößen. Prominente Beispiele sind Goethe (1916) und Caesar. Geschichte seines Ruhms (1924) von Friedrich Gundolf, Nietzsche. Versuch einer Mythologie (1918) von Ernst Bertram und Kaiser Friedrich der Zweite (1927) von Ernst H. Kantorowicz. Die historischen ‚Täter‘ wie ‚Dichter‘ werden als Heroen inszeniert und in eine Heldengenealogie eingereiht, die auf George hinführt. Vorliegende Arbeit erörtert anhand von fünf Fallstudien erstmals die erzählerische Gestalt der Kreis-Biographik und erläutert das Heldenkonzept des George-Kreises in seiner intertextuellen und intermedialen Faktur.
Ist Kyūdō Sport oder Bewegungskultur? Ist es ethisch-moralisch, eine Freizeitbeschäftigung oder Askese? Kann man das japanische Bogenschießen mit harmonischer Schönheit vergleichen? Die Autorin zeichnet anhand japanischer Quellen nach, dass die Wahrnehmungen von Kyūdō zwischen Mystik, Religiosität, Spiel und Sport den jeweiligen ideologischen Strömungen der Zeit geschuldet sind. In der Zeit von der Auflösung des Feudalsystems in Japan bis hin zur Modernisierung nach westlichem Vorbild entwickelte sich die militärische Disziplin „kyûjutsu“ zum Breitensport Kyūdō mit dem Ziel der Lebenspflege des Einzelnen. Im Zuge des aufflammenden Nationalismus wurden die vormodernen Werte wiederbelebt, und Kyūdō diente fortan der körperlichen und mentalen Ertüchtigung des Volkes. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zum Kyūdō-Verbot; da es als Mittel einer selbstgefälligen Ideologie angesehen wurde. In der Nachkriegszeit trat sein friedvoller und demokratischer Charakter in den Vordergrund. Es folgten weitere Stationen des Wandels, welche im Buch ebenfalls besprochen werden. All diese Veränderungen beeinflussten sowohl das Erscheinungsbild als auch die Übungspraxis und die Lehrinhalte des Kyūdō.
Diese Veröffentlichung behandelt folgende Themen: – Die Religionssoziologie „à la française“ – vom positivistischen Erbe zur Erforschung der religiösen Moderne – Pilger und Konvertiten – Religion in Bewegung
In dieser Studie wird der Diskurs um Kritik nach Foucault in der Theoriebildung von Sozialpädagogik und Erziehungswissenschaft untersucht. Der erste Teil der Studie interpretiert Foucaults Verständnis von Kritik unter Einbezug seiner zentralen Konzepte der Archäologie, Genealogie und Gouvernementalität und fokussiert auf eine sich abzeichnende kritische Philosophie nach Foucault. Der zweite Teil der Studie stellt eine Diskursanalyse zentraler sozialpädagogischer und erziehungswissenschaftlicher Texte vor, die sich explizit auf Foucault als Ideengeber von Kritik beziehen.