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ERGON Religion und Wahnsinn um 1900: Zwischen Pathologisierung und
Der Sammelband widmet sich dem „religiösen Wahnsinn“; wie er insbesondere in den Jahrzehnten um das Jahr 1900 gesellschaftlich und diagnostisch etabliert und verhandelt wurde. Die Herausgeber gehen davon aus, dass Fälle „religiösen Wahnsinns“ bisher vorwiegend aus psychologischer Perspektive bearbeitet und als Beispiele pathologischer Erkrankungen beschrieben wurden. Eine interdisziplinäre Betrachtung des Themas soll hingegen die Schnittstellen zwischen Religion, Medizin, Psychologie und Gesellschaft sowie deren dynamische Grenzverschiebungen bzw. diskursive Verwobenheit hervorheben. Die Beiträge legen daher den Fokus einerseits auf konkrete Einzelbeispiele jenseits der in der Literatur bekannten und prominenten „Psychofälle“ und diskutieren andererseits systematische Fragen zur gegenseitigen Konstituierung von religiösen Sinnsystemen, zeitgenössischen Krisenrhetoriken sowie „wissenschaftlicher“ und „pseudowissenschaftlicher“ Diagnostik und Therapie. Ein besonderes Interesse liegt zudem auf dem Diskurs über „religiöse und psychische Devianz“; der nicht allein die Pathologisierung „religiösen Wahnsinns“ ermöglichte, sondern gleichsam der Selbstermächtigung des religiösen Subjekts und dessen Befreiung aus den gesellschaftlichen Zwängen der Moderne Vorschub leistete. Eine zentrale These ist dabei, dass solche „Anormalitätsdiskurse“ und deren breite Rezeption in Wissenschaft, Kunst und Religion den gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit den Ambivalenzen und Chancen der Moderne widerspiegeln und dies insbesondere am Beispiel des „religiösen Wahnsinns“ zu Tage tritt.
ERGON Bewunderer, Verehrer, Zuschauer: Die Helden und ihr Publikum
Im Fokus dieses Bandes steht das Publikum von Helden und ihren Taten, das anders als die vielfältigen Strategien der Heroisierung bisher nur sehr wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit erfahren hat. Genauso nämlich wie Held(inn)en nicht ohne Erzählungen existieren, existieren sie nicht ohne Publikum. Jede heroische Figur benötigt eine Interpretationsgemeinschaft, in der Heldenerzählungen einen Resonanzraum finden und für die sie als Held(in) fungiert. Ein Held ist immer ein Held für jemanden und benötigt ein zumindest zur (vielleicht auch widerwilligen) Akzeptanz, wenn nicht sogar Bewunderung oder Verehrung bereites Publikum. Der Held oder die Heldin schreibt sich im Fall der Selbstheroisierung (oft im wörtlichen Sinne) in einen politischen, sozialen oder kulturellen Erwartungshorizont, eine soziale Figuration im Sinne Norbert Elias', ein, oder wird im Fall der Fremdheroisierung in solch einen Erwartungshorizont eingeschrieben. Fehlt ein solcher Erwartungshorizont, laufen alle Versuche der heroisierenden Selbst- und Fremdinszenierung ins Leere: Die Figur ist dann kein Held, weil es niemanden gibt, der sie als solchen akzeptiert. Ist der Erwartungshorizont aber gegeben, werden die Figuren für ihre Interpretationsgemeinschaften zu Held(inn)en.
ERGON Thomas Bernhard und die Tradition der russischen Literatur
Die vorliegende Arbeit widmet sich dem bislang kaum erforschten Feld der intertextuellen Bezüge zur russischen Literatur in Thomas Bernhards Werk. Die zahlreichen Bezugnahmen markieren seine genealogische Verwandtschaft mit solchen russischen Dichtern wie Dostoevskij, Tolstoj, Lermontov, Gogol, Turgenev oder Cechov, welche auf verschiedenen Ebenen anzusiedeln ist: motivisch, philosophisch, erzähltechnisch oder auch im Hinblick auf das Verständnis des literarischen Dialogs. Ausgehend von den Intertextualitätstheorien von Michail Bachtin und Renate Lachmann werden die intertextuellen Bezüge zu den genannten Autoren anhand der Motive Krankheit und Tod, des Geistes- und des "überflüssigen" Menschen sowie des Prinzips des literarischen Anarchismus und der Tradition der literarischen Beichte untersucht. Indem Bernhard auf Tolstoj, Dostoevskij oder Lermontov in seinen Texten verweist, erschafft er einen polyphonen Dialograum und gewährt den russischen Autoren einen wichtigen Platz im Kanon der Weltliteratur. Dies beinhaltet eine zutiefst ethische Komponente der Anerkennung des Anderen. Somit schließt die Arbeit nicht nur eine Lücke in der Bernhard-Forschung im Hinblick auf die Intertextualität, sondern legt einige spannende Aspekte der Alterität in seinem Werk offen.
Das Jagdtaschenmesser ergon II ist mit einer Klingenlänge von 72 mm die kleinere und kompaktere Variante aus der Serie. Griff- und Klingenbereich sind optimal kombiniert, die Griffform wurde von der PUMA Serie feststehender Jagdmesser PUMA 2+2 hochwild und niederwild auf die Handhabung eines Jagdtaschenmessers angepasst.
Radfahren soll nicht nur Spaß machen, sondern auch komfortabel und effizient sein. Mit der ERGON Fitting Box erhältst du ein umfassendes Set, das dir hilft, die Ergonomie deines Road-, Allroad- oder Gravel-Bikes optimal einzustellen. Entwickelt vom renommierten Fahrrad-Ergonomie-Experten Dr. Kim Tofaute, ermöglicht dir dieses Paket, die wichtigsten Kontaktpunkte deines Fahrrads – Sattel, Lenker, Pedale und Cleats – präzise auf deine individuellen Bedürfnisse anzupassen.Funktionen und Vorteile:Individuelle Bike-Einstellung: Die ERGON Fitting Box hilft dir, die perfekte Sitzposition und den optimalen Bewegungsablauf zu finden, indem sie dir ermöglicht, Sattel, Lenker und Pedale exakt einzustellen.Einfacher, schrittweiser Prozess: In nur sieben leicht verständlichen Schritten kannst du dein Fahrrad auf deine Körpermaße und Fahrweise abstimmen.Umfassendes Messwerkzeug-Set: Mit den beiliegenden Messschablonen, dem Maßband, der Wasserwaage und dem Senklot kannst du alle notwendigen Abstände, Winkel und Höhen präzise ermitteln.Digita
ERGON Entziehung des Sorgerechts bei drohender Zwangsheirat
Trotz des Verbots der staatlichen Eheschließung für Minderjährige und entsprechender Regelungen für traditionelle und religiöse Eheschließungen finden weiterhin Zwangsverheiratungen statt. Ausgehend von anerkannten Gefährdungslagen wird das gerichtliche Schutzverfahren im Fall von Kindeswohlgefährdungen systematisch dargestellt. Vergleichend hierzu werden die Formen und Phasen der drohenden Zwangsheirat im Hinblick auf die jeweilige Kindeswohlgefährdung beleuchtet. Anschließend wird aufgezeigt, warum das Ergreifen gerichtlicher Maßnahmen nach 1666 BGB bis hin zum Sorgerechtsentzug bereits ab den frühen Phasen einer drohenden Zwangsheirat sowohl bei Inlandsfällen als auch bei entsprechendem Auslandsbezug regelmäßig alternativlos ist.
Ist Kyud Sport oder Bewegungskultur? Ist es ethisch-moralisch, eine Freizeitbeschäftigung oder Askese? Kann man das japanische Bogenschiessen mit harmonischer Schönheit vergleichen? Die Autorin zeichnet anhand japanischer Quellen nach, dass die Wahrnehmungen von Kyud zwischen Mystik, Religiosität, Spiel und Sport den jeweiligen ideologischen Strömungen der Zeit geschuldet sind. In der Zeit von der Auflösung des Feudalsystems in Japan bis hin zur Modernisierung nach westlichem Vorbild entwickelte sich die militärische Disziplin Kyujutsu zum Breitensport Kyud mit dem Ziel der Lebenspflege des Einzelnen. Im Zuge des aufflammenden Nationalismus wurden die vormodernen Werte wiederbelebt, und Kyud diente fortan der körperlichen und mentalen Ertüchtigung des Volkes. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zum Kyud-Verbot, da es als Mittel einer selbstgefälligen Ideologie angesehen wurde. In der Nachkriegszeit trat sein friedvoller und demokratischer Charakter in den Vordergrund. Es folgten weitere Stationen des Wandels, welche im Buch ebenfalls besprochen werden. All diese Veränderungen beeinflussten sowohl das Erscheinungsbild als auch die Übungspraxis und die Lehrinhalte des Kyud.
ERGON Zwischen Grenzbegriff und absoluter Metapher A1043814523
Die Konfrontation des Menschen mit der Übermacht der Realität ist in verschiedenen Facetten und Variationen ein wiederkehrendes Thema im Werk des Philosophen Hans Blumenbergs. Diese Übermächtigkeit des Wirklichen verdichtet sich in Blumenbergs Konzeption vom Absolutismus der Wirklichkeit in einzigartiger Weise. Ziel und Zweck dieser Studie ist es, einerseits ein umfassendes Verständnis des Absolutismus der Wirklichkeit zu vermitteln sowie andererseits eine mögliche neue Perspektive auf Blumenbergs Konzeption aufzuzeigen. Dabei wird versucht, Blumenbergs Theorie der absoluten Metapher auf seine eigenen philosophisch-anthropologischen Überlegungen anzuwenden. So ist ein weiteres zentrales Anliegen dieser Arbeit die Beantwortung der Frage, ob man den Absolutismus der Wirklichkeit als eine absolute Metapher verstehen kann.
ERGON Normative und deskriptive Dimensionen der Kulturphilosophie A1074200786
Sowohl der 1. Band von Cassirers Philosophie der symbolischen Formen als auch Freyers Theorie des objektiven Geistes erschienen 1923. Programmatisch wird ein Erbe Hegels angezeigt, doch die Durchführung könnte unterschiedlicher kaum sein: auf der einen Seite ein normatives Projekt, das den objektiven Geist verfestigen will, auf der anderen Seite ein deskriptives Unterfangen, das die Pluralität des objektiven Geistes zur Geltung bringen möchte und dessen Normativität selbst auf den Prüfstand stellt. 100 Jahre später lässt sich fragen, ob sich die Unterscheidung zwischen normativen und deskriptiven Momenten produktiv auf gegenwärtige kulturphilosophische Reflexionen übertragen lässt. Wo standen wir damals, wo stehen wir heute? Mit Beiträgen von Olivier Agard Jörn Bohr Simone Cavallini Rolf Elberfeld Julia Gruevska Gerald Hartung Kristian Köchy Annika Schlitte Arno Schubbach Johannes Steizinger Dirk Westerkamp Caterina Zanfi Paul Ziche
ERGON Vom richtigen Umgang mit den „Anderen" A1063195378
Die Auseinandersetzungen um Ausgrenzung, Hasskriminalität und Rassismus haben in den letzten Jahren immer mehr an Schärfe gewonnen, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern des Westens, vor allem den USA, wo die „Black Lives Matter-Bewegung“ auf den fast allgegenwärtigen Rassismus bei der US-Amerikanischen Polizei aufmerksam gemacht hat. Auch in Deutschland wird der Polizei Rassismus vorgeworfen, ob zu Recht oder Unrecht, ist umstritten. Andere Themen, die in dem Sammelband behandelt werden, sind die mögliche Diskriminierung Türkischstämmiger, „Racial Profiling“ und der wieder erstarkende Antisemitismus. Auch Fragen der Ausgrenzung von Menschen wegen ihrer sexuellen Identität, unser Umgang mit Sterbenden sowie die biologischen und psychologischen Grundlagen der Ausgrenzung von „Anderen“ kommen zur Sprache. Mit Beiträgen von Prof. Dr. Roland Deutsch, Adrian Lobe, Dr. Justin Monsenepwo, Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, PD Dr. Heike Raphael-Hernandez, Prof. Dr. Tobias Reinbacher, Prof. Dr. Ruth Rissing-van Saan, Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Dr. Enis Tiz, Prof. Dr. Elke Wagner, Prof. Dr. Mark S. Weiner und Prof. Dr. Franz Josef Wetz.
ERGON Koranexegese bei Yasar Nuri Öztürk A1030903482
Der Jurist, Theologe und Politiker Yasar Nuri Öztürk, geboren 1945, stand Ende der 1990er Jahre mit seinen Thesen zur zeitgenössischen Koranexegese im Fokus der türkischen Öffentlichkeit. In Sprache, Stil und Erscheinungsbild provokant säkular, vertrat Öztürk die Auffassung, daß ein moderner Lebensstil und ein Selbstverständnis als praktizierender Muslim sich keinesfalls widersprechen müssten. Damit traf er vor allem bei einem besser gestellten, laizistisch orientierten Publikum den Nerv. Im Zentrum des vorliegenden Buches steht das theologische Konzept Öztürks. Seine Argumente zur Legitimation einer vom traditionellen Verständnis an vielen Stellen abweichenden, zeitgemäßen Interpretation des Korans werden nachvollzogen. Seine Positionen, etwa die Ablehnung der Prophetentradition (Hadithe) als Maßstab für die Richtigkeit einer Auslegung, werden in einen größeren historisch-geographischen Zusammenhang eingeordnet. Schließlich wird Öztürks Anwendung der von ihm postulierten Vorgehensweise auf einige umstrittene Koranverse dargestellt und eine allgemeine Bewertung seiner Methode im Hinblick auf Plausibilität, Konsequenz und Originalität vorgenommen.
ERGON „… niemanden vor dem Segensprechen herauslassen“ A1077667385
Der Band beleuchtet die Neugründung der katholischen Gemeinde in Potsdam nach der Reformation: Ab 1722/23 förderte König Friedrich Wilhelm I. die Seelsorge für katholische Arbeiter und Soldaten, ließ eine Kirche auf dem Gelände der Potsdamer Gewehrfabrik errichten und mit liturgischen Geräten, Textilien, Gemälden und einer Orgel ausstatten. Später bereicherten private Stifter die Kirche weiter und Friedrich II. verlieh ihr schließlich die Pfarrrechte. Ein Historiker beschreibt den Weg der bedrängten Gruppe zur anerkannten Gemeinde und analysiert die in der Kirche St. Peter und Paul noch erhaltenen Kunstwerke des 18. Jahrhunderts, ein Theologe schildert in verschriftlichten Predigten den Gebrauch und die Bedeutung bis heute genutzter liturgischer Gegenstände. Damit verbindet das Buch historische Kontexte mit theologischer Deutung.
ERGON Intermedialität im Werk Kurt Tucholskys A1069922138
Während Kurt Tucholskys politischer Kampf und seine Provokationen gegen die Weimarer Gesellschaft in die Geschichte der Literatur eingegangen sind, mangelt es bisher an einer kritischen Untersuchung seines Verhältnisses zu den neuen Medien, die am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts die moderne Wirklichkeit zu prägen beginnen. Der Berliner Journalist und Schriftsteller gehörte zu einer Generation, die die Geburt der Fotografie, des Films und der Massenpresse miterlebte. Im vorliegenden Band wird das weitverzweigte Netz von Künstler:innen, Fotograf:innen und Mitarbeiter:innen rekonstruiert, das Tucholsky umringte und die Vielschichtigkeit seines Werkes sowie seine Neugier auf die neuen Kommunikationsmedien beeinflusste.
ERGON Totengedächtnis in den Kreisen um Stefan George A1038113298
Der George-Kreis fasziniert die literaturwissenschaftliche und soziologische Forschung bis heute. Die bislang nur getrennt untersuchte ästhetische und soziale Praxis der Gruppen um den Dichter Stefan George betrachtet dieses Buch erstmals konsequent zusammen. Als Untersuchungsgegenstand dient dabei das kollektive Totengedächtnis für Mitglieder der Gemeinschaft, das als Ritual der Erinnerung künstlerische Formen und soziale Funktionen paradigmatisch verbindet. Die untersuchten Todesfälle sind diachron über das gesamte Bestehen des Kreises von 1892 bis 1933 verteilt und erstrecken sich darüber hinaus auf die epigonale Verehrung Georges und Claus von Stauffenbergs. Anhand von zwölf Fallstudien werden über 60 teilweise unveröffentlichte Einzelgedichte sowie außertextuelle Medien wie Photographie, Plastik und Buchgestaltung herangezogen. Es zeigt sich, dass das oftmals stark inszenierte und stilisierte Totengedächtnis wesentlich die innere Kohäsion und Transformation des George-Kreises mitbestimmt sowie sein Verhältnis zur äußeren Gesellschaft widerspiegelt.
ERGON Wenn Bildungsungleichheit zur Bildungsungerechtigkeit wird A1051630645
Verschiedene Bildungsoffensiven seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts haben zwar in Deutschland zu einer signifikanten Bildungsexpansion geführt (heute verfügen unter den 20jährigen Deutschen über die Hälfte über eine Hochschulzugangsberechtigung), die Bildungsungleichheit wurde damit allerdings nicht reduziert, sondern hat sich an der Schwelle von der Schule zur Hochschule eher noch verschärft. Die vorliegende Studie belegt diese These anhand empirischer Untersuchungen. Für Schüler aus einem kulturkapitalstarken Elternhaus und/oder mit einem akademischen Umfeld bleibt die Hochschule die wahrscheinlichere Option. Der politische Diskurs lässt kein Interesse an einem ursachenbezogenen Abbau dieser Ungleichheit erkennen. Verantwortlichkeiten werden im föderalen System verwischt, Förderprogramme sind kaum erkennbar. Bildungsausgaben fokussieren entweder auf die Schule oder die Hochschule, nicht aber auf einen barrierefreien Übergang von der einen zur anderen Institution. Dadurch ist auch heute noch ein Hochschulabschluss für sozial weniger Privilegierte schwerer zu erreichen. Diese Situation führt zur fortwährenden Bildungsungerechtigkeit. Auch ohne grundgesetzlich abgesichertes Recht auf Bildung bliebe es eine stetige Herausforderung an den Kulturstaat, die durch herkunftsabhängig unterschiedliche Kapitalausstattung entstandene Ungleichheit ausreichend zu kompensieren.
ERGON Hofmannsthals Lustspielfragment „Silvia im ›Stern‹“ A1072668941
Hofmannsthals Komödienschaffen beschäftigt die Wissenschaft zuvorderst am Beispiel der späten Komödien wie des Schwierigen. Doch gerade der Beginn seines Lustspielschaffens 1907 zeigt die Auseinandersetzung mit der Gattung und ihrer Form. „ Silvia im ›Stern ‹“ – vom Autor zeitlebens hoch geschätzt, von der Forschung weitestgehend ausgeblendet – erhellt nicht nur seine anfängliche Komödienpoetik der „Lebenskunst“; die Ideen des Frühwerks weiterführt und die Gattung mit vitalistischer Symbolik überschreibt. Das Lustspiel ist zudem ein dramatisches Formexperiment, ein Spiel mit konkurrierenden Zeichensystemen und eine Suche nach einer Ausdrucksform für das Unausdrückbare im Sinne eines ‚stummen Shakespeares‘; den der Autor zum Künstler-Ideal der Moderne erhob.
ERGON Die Pflegefamilie als „Familie eigener Art“ A1076018977
Welche mittel- und langfristigen biografischen Möglichkeiten für Pflegekinder entstehen durch den Einfluss ihrer Pflegeeltern? Der vorliegende Band untersucht Wege des Umgangs mit Konkurrenzen gegenüber Herkunftseltern, das Aushalten von Paradoxien und den Experimentalcharakter pflegefamilialer Beziehungen. Die präsentierten Forschungsergebnisse basieren auf Grundlagenforschungen zu biografischen Lebensverläufen von Pflegekindern, wobei Fallrekonstruktionen ehemaliger Pflegekinder, Pflegeeltern, zuweilen auch Herkunftseltern als Datengrundlage der Studien dienen. Die Gestaltung eines Beziehungsdreiecks zwischen Herkunfts- und Pflegefamilien sowie die Entwicklung von Resilienz bei Pflegekindern stehen dabei besonders im Fokus.
Die Ergon GP1 Evo Griffe stehen für maximalen Handkomfort, optimale Druckverteilung und höchste, schadstofffreie Materialqualität. Mit dieser Evo-Version des vielfach ausgezeichneten Komfort-Originals setzt Ergon einen neuen Maßstab für ergonomisches, schmerzfreies Radfahren auf Touring- und Fitnessbikes. Erstmals sind Design, Entwicklung und Herstellung "Made in Germany". Dies ermöglicht auf kürzeren Wegen eine noch gezieltere und nachhaltigere Umsetzung des Anspruchs, höchste Qualität bis ins kleinste Detail zu liefern. - Einsatz: Touring, E-Touring, MTB-Touring, E-MTB, Fitness, City - Klemme: Kaltgeschmiedetes Aluminium - 100% recyclefähig - Gewicht laut Hersteller: 155g - Größe S
**Ergon hat den besten Flügelgriff aller Zeiten noch besser gemacht.** Die konsequente Weiterentwicklung des GP1 steht für maximalen Handkomfort, optimale Druckverteilung und höchste, schadstofffreie Materialqualität. Mit dieser Evo-Version des vielfach ausgezeichneten Komfort-Originals setzt Ergon einen neuen Maßstab für ergonomisches, schmerzfreies Radfahren auf Touring- und Fitnessbikes. Erstmals sind Design, Entwicklung und Herstellung „Made in Germany“. Dies ermöglicht auf kürzeren Wegen eine noch gezieltere und nachhaltigere Umsetzung des Anspruchs, höchste Qualität bis ins kleinste Detail zu liefern. - Höchste Qualität, kurze Wege, mehr Nachhaltigkeit Design, Entwicklung, Herstellung - beim GP1 Evo ist alles „Made in Germany“. Dies garantiert höchste Standards über alle Fertigungsprozesse hinweg: maximale Produktqualität, kurze Transportwege, schnelle Lieferzeiten und sichere Lieferketten. Durch den Bezug aller Rohmaterialien aus Deutschland und die Verwendung von fast ausschließlich recycelten Kunststoffen tragen wir zudem zu einer erhöhten Nachhaltigkeit bei und produzieren nahezu abfallfrei. - Frei von Schadstoffen und SGS-zertifiziert Die einzigartigen LongLife-Gummicompounds im GP1 Evo entsprechen maximalen Qualitätsstandards, sind frei von Schadstoffen und mit einer SGS-Zertifizierung versehen. Sogar die deutsche Spielzeug- und Lebensmittelnorm wird erfüllt – ein besonders wichtiger Aspekt für Tourenfahrer/innen, da ihre Hände oft über Stunden ohne Handschuhe direkten Hautkontakt mit den Griffen haben. Zwei angepasste Härteabstufungen des Griffgummis sorgen für besten Dämpfungskomfort. - Geschmiedete Aluklemme für den perfekten Griff Extrem sicher und einfach zu montieren: Mit nur einer Schraube wird der Griff am Lenker fixiert und zuverlässig vor Verdrehen geschützt. Die hochwertige, geschmiedete Aluminium-Außenklemme ermöglicht eine stufenlose, individuelle und ergonomisch optimale Einstellung des Flügelwinkels. Dabei befindet sich die Schraube der schlanken Klemme an der Griffunterseite und somit während der Fahrt außerhalb des Sichtfeldes. - Präzise Laser-Texturen für jeden Griffbereich In einem technisch perfektionierten Herstellungsprozess verfügt der GP1 Evo über moderne Oberflächen, die perfekt auf die Hand und die einzelnen Bereiche des Griffs angepasst sind. Die mit Laser aufgebrachten Texturen sind nicht nur äußerst präzise, sondern verleihen dem ergonomischen Handschmeichler neben herausragendem Greifkomfort auch einen hochwertigen Gesamteindruck. - Innenkern aus recyceltem Kunststoff mit Glasfasern Für die Performance und den Komfort des GP1 Evo spielt der Innenkern eine maßgebliche Rolle. Er verleiht Stabilität, dämpft Vibrationen und sorgt dafür, dass der Griff bequem in der Hand liegt, ohne dabei seine ergonomische Form zu verlieren oder zu stark zusammengedrückt zu werden. Bei Ergon's neuen Top-Flügelgriff besteht der Innenkern aus recyceltem Kunststoff, den wir mit Glasfasern verstärkt haben. - Qualitätssiegel für mehr Lebensqualität Der GP1 Evo hat die Auszeichnung „Empfehlenswert“ nach der „Formel Froböse“ erhalten. Diese wissenschaftlich fundierte Bewertungsmethode wurde von dem angesehenen Universitätsprofessor, Gesundheitsexperten und Bestseller-Autor Prof. Dr. Ingo Froböse entwickelt und dient als Qualitätssiegel für Produkte in den Kategorien Bewegung, Ernährung und Regeneration. Die „Formel Froböse“ fungiert dabei als Wegweiser, der zu gesteigerter Lebensqualität, Gesundheit und Komfort beiträgt, auch wenn es um das Radfahren geht. - Vom Flügelgriff-Original zum GP1 Evo Der Ergon GP1 ist seit 20 Jahren die Referenz bei Fahrrad-Flügelgriffen. Millionenfach bewährt, wurde der weltweite Bestseller mit unzähligen Testsiegen und Auszeichnungen prämiert. Das war dem Hersteller nicht genug. Ergon hat das Original für Touring- und Fitnessfahrer in Funktion, Materialien und Verarbeitung fortlaufend verbessert und setzen jetzt mit der Evo-Version einen neuen Meilenstein. Mehr Ergonomie geht nicht.
ERGON Deutschsprachige Reiseberichte über Korea um 1900 A1059509948
Die Zeit um 1900 markiert die Schwelle vom ‚Nicht-Wissen‘ zum ‚Wissen‘ über Korea: In diesem Zeitraum erschien der erste deutschsprachige Bericht einer Korea-Reise. Die textuellen und bildlichen Darstellungsstrategien des ‚Wissens über Korea‘ werden in dieser Studie anhand von vier ausgewählten Reiseberichten analysiert, die zwischen 1880 und 1915 erschienen. Das bislang kaum erschlossene Material wird vor dem Hintergrund des komplexen Verhältnisses zwischen Reiseliteratur sowie Wissensgenerierung und -vermittlung untersucht. Die Perspektive der südkoreanischen Germanistin auf die Schriften der ‚Anderen‘ über das ‚Eigene‘ offenbart einen innovativen Blick auf die damit verbundenen Praktiken und Machtstrukturen.