Deine Suche ergab leider keine Ergebnisse. Bitte ändere die zuletzt verwendeten Filter und versuche es erneut.
Anzeige
Angebote unserer Partner-Shops
"
Ergon
"
Filtern
Sortieren:
Beste Treffer
Beste Treffer
Preis: niedrig bis hoch
Preis: hoch bis niedrig
Ansicht:
ERGON Literatur und Gesellschaft
Es handelt sich hierbei um eine Zusammenstellung der Schriften von Erika Glassen zur türkischen Literaturgeschichte und zum Kulturwandel in der modernen Türkei.
Die Antwort auf die Frage, ob Metaphysik an ihr Ende gekommen ist, lautet: Es gibt keine Wissenschaft der Metaphysik; aber es gibt ein metaphysisches Wissen. Auf der Basis wissenschaftstheoretischer Überlegungen und neurowissenschaftlicher Erkenntnisse lässt sich feststellen, dass sich aus Wahrnehmung bezogenes Wissen von solchem unterscheidet, das auf wissenschaftlicher Untersuchung beruht. Das Sein, ein oft befragter Gegenstand herkömmlicher Metaphysik, verschmilzt mit dem aus Wahrnehmung bezogenen Wissen, weil jedem Gegenstand nur dann ein Sein zukommt, wenn er wahrnehmbar ist. Das Sein lässt sich unter wissenschaftlichen Aspekten betrachten, aber nicht vollständig erschließen, weil Wissenschaft Wahrnehmung voraussetzt. Wissenschaft bedarf der Wahrnehmung, aber Wahrnehmung nicht der Wissenschaft. Es gibt eine Differenz zwischen beiden Zugangsweisen zu einem Wissen von der Welt. Der Teil des aus Wahrnehmung bezogenen Wissens, der einer Wissenschaft unzugänglich, aber subjektiv erklärbar ist, wird metaphysisches Wissen genannt. Voraussetzung dieser Antwort ist erstens die Anerkennung der Wahrnehmung als Wissen und zweitens die Nutzung unverzichtbarer subjektiver Erklärungen für eine Orientierung des Menschen in der Welt.
Die libanesische Altstadt von Byblos, die als eine der ältesten, kontinuierlich bewohnten Städte der Welt gilt, hat sich zu einem Konsumraum entwickelt, der intensiv genutzt wird. Teile der lokalen Bevölkerung haben den Suq wiederentdeckt, andere beklagen sich über die Privatisierung des öffentlichen Raumes. Auf Basis einer theoriegeleiteten, empirischen Untersuchung wird die Frage beantwortet, warum die Transformation der arabisch-islamischen Altstadt von Byblos zu einem postmodernen, hedonistischen Open-Air-Nightscape stattgefunden hat und welche Interessenkonflikte und Kontroversen damit einhergehen. Aus einer Mehr-Ebenen-Perspektive werden globale, nationale und lokale Rahmenbedingungen und Prozesse isoliert, um das Zusammenspiel der Akteure in Byblos zu verstehen und konkurrierende Ansprüche und Forderungen der Nutzer transparent zu machen.
Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg (1790-1866) war einer der bedeutendsten deutschen Pädagogen im 19. Jahrhundert. Geprägt von Aufklärung und preußischem Reformgeist entwarf er ein Modell der seminaristischen Lehrerbildung, das dem Stand der sozial stigmatisierten Volksschullehrer ein neues Selbstbewusstsein vermittelte und den Lehrern die Bedeutung ihres beruflichen Wirkens in einer demokratisch und konstitutionell verfassten Gesellschaft nahe brachte. Staatliche Restauration und schließlich Reaktion - in unseliger Allianz mit der kirchlichen Neo-Orthodoxie - manövrierten Diesterweg jedoch ins gesellschaftliche Abseits, was ihn seinen Posten als Seminardirektor kostete.
Armut hat keinesfalls an Aktualität verloren. Die brisanteste Armutsform in Deutschland ist die Kinderarmut. Die Kindheit als bedeutsamste Entwicklungsphase im Leben eines Menschen ist durch gravierende Unterschiede in den Lebensbedingungen gekennzeichnet. Armut stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, der adäquat begegnet werden muss, da Kinder die Zukunft einer Gesellschaft sind. In diesem Buch stellt sich die Verfasserin dieser Herausforderung und zeichnet ein authentisches Bild von Grundschulkindern, die unter Armutsbedingungen in einem separierten Stadtteil aufwachsen. Als Lebenswelt der Kinder stellt die Grundschule einerseits den Schauplatz für das Erleben von Armut im Schulalltag dar und bietet andererseits eine Plattform, auf der Kinderarmut begegnet werden kann. Bislang ist Grundschule jedoch ein zu wenig genutztes Interventionsfenster im Kontext von Kinderarmut, obwohl jedes Kind in Deutschland diese besucht. Die brisante Lage von Armut im Grundschulalltag und die Herausforderungen für die Kinder und die pädagogischen Fachkräfte - Lehrkräfte sowie sozialpädagogische Fachkräfte - werden herausgearbeitet und Handlungsmöglichkeiten diskutiert und aufgezeigt. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Erlangen sozialer Kompetenzen.
Die Gesellschaft des seit 1932 bestehenden Staates Saudi-Arabien hat Entwicklungen, für die Europa einige Jahrhunderte benötigt hat, in nur wenigen Jahrzehnten bewältigen müssen. Dies betrifft nicht nur den technologischen und wirtschaftlichen Bereich, sondern auch die Literatur. Mit der Modernisierung des saudischen Staates und vor allem mit dem Aufbau eines zeitgemäßen Bildungssystems wurden die Voraussetzungen für einen zivilgesellschaftlichen Diskurs geschaffen, der eng mit dem Entstehen des modernen saudischen Romans verbunden ist. Während die Entwicklung dieser für Saudi-Arabien neuen Literaturgattung zwischen 1930 und 1990 nur langsam verlaufen ist, kam es ab Mitte der 1990er-Jahre zu einem Anwachsen der Romanproduktion, die bis 2006 fast wie ein "Tsunami" den Buchmarkt überschwemmte und in der Auszeichnung von zwei saudischen Romanen mit dem arabischen Bookerpreis 2010 und 2011 ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Saudische Romane thematisieren die Neuorientierung einer Gesellschaft, die sich ihrer Traditionen bewusst wird und begonnen hat, sie zu hinterfragen. Die Romane zeigen Menschen, die vor diesem historischen Hintergrund ihr Leben neu gestalten müssen, da die alten Rollenmodelle zur Lebensbewältigung nicht mehr tauglich sind. Die vorliegende Studie gibt im ersten Teil einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des saudischen Romans. Im zweiten Teil sind fünfzehn ausgewählte Romane von sechs Schriftstellerinnen und sieben Schriftstellern beschrieben, in denen der gesellschaftliche Wandel und die dadurch entstandenen Spannungsfelder exemplarisch abgehandelt werden.
Frankreich im 18. Jahrhundert: Ein junger Arzt namens Jean Itard setzt es sich zum Ziel, ein wildes Kind, bekannt als Victor von Aveyron, zu resozialisieren und der Zivilisation zugänglich zu machen. Trotz anfänglicher Erfolge wird der Erziehungsversuch scheitern. Und dennoch bietet diese Geschichte der Pädagogik pädagogisch Tätigen und Interessierten vielfältige Erkenntnisse. In hermeneutischer Forschungsweise wird in dieser Dissertation eine Rekonstruktion und Analyse des Erziehungsexperiments im Zeitalter der Aufklärung vorgenommen, welches sich nahtlos in den zeithistorischen Kontext einfügen lässt. In einer pädagogischen Betrachtung werden die teleologischen, anthropologischen, didaktischen und methodischen Raffinessen Itards aufgezeigt. Daneben kann eine umfassende Analyse der Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen, angelehnt an die Erkenntnisse der Bindungsforschung, das Scheitern des Erziehungsexperiments beleuchten. Weiterführend werden in Anerkennung der Leistung Itards direkte Rezeptionen seiner Erziehungsmethoden, so beispielsweise in den Pädagogiken Édouard Séguins und Maria Montessoris, sowie indirekte Wirkungslinien der besonderen Erziehungssituation innerhalb der Heilpädagogik benannt und pädagogische Reflexionen und Perspektiven für zukünftiges pädagogisches Denken und Handeln aufgezeigt.
Warum wird „Nofretete" von Engländern „Netertiti" genannt? Hieß der Erbauer der Großen Pyramide von Gizeh „Cheops" oder „Khufu" ? Der Autor stellt umfassend dar, welches Eigenleben die Namen altägyptischer Götter, Pharaonen oder Orte in der nachantiken Überlieferung entwickelten und warum. Wie wurden sie von griechischen Autoren und arabischen Geographen über die Renaissance bis hin zur modernen Ägyptologie wahrgenommen, umgeformt und (wieder)verwendet? Die Nachbenennung von Asteroiden wird dabei genauso behandelt wie antike Mineralienbezeichnungen in der Chemie, Könignamen in Barockopern oder ägyptische Dämonen im Film und in Computergames.
Das Verhältnis von Freiheit und Verantwortung, Individualität und Sozialität erweist sich in einer global vernetzten Gesellschaft, in Zusammenhang mit Schul- und Hochschulreformen, Prozessen der Pädagogisierung, Individualisierung, Optimierung, Ökonomisierung und Digitalisierung sowie den damit einhergehenden Anforderungen, als hochaktueller Untersuchungsgegenstand. Der als Festschrift zur Emeritierung Guido Pollaks herausgegebene Sammelband trägt zu diesem Themenkreis in Bezug stehende Diskussionen, Positionen und Perspektiven zusammen und lädt zum Weiterdenken ein. Mit Beiträgen von Jürgen Oelkers, Ines M. Breinbauer, Rudolf Kammerl, Eva Matthes, Ulrich Bartosch, Andreas Lischewski, Christina Hansen, Alexander Glas, Petia Genkova, Pablo Pirnay-Dummer, Thomas Walden, Jutta Mägdefrau, Andreas Michler, Rainer Jansen, Jessica Knauer, Ines Brachmann, Johannes Abel, Johannes Köberl, Erik Wölm und Andreas Spengler
Vollformatige Barends mit optimaler Ergonomie, entwickelt für Touren- und Fitnessräder. Der neu gestaltete Barend wurde im Detail verbessert und bietet optimierte Ergonomie und Funktionalität sowie ein hochwertigeres Erscheinungsbild. Er verfügt über einen neuen, einfach zu montierenden Klemmmechanismus, der die Montage erheblich vereinfacht, insbesondere für Anfänger. - Zweck: Stadt & Trekking - Details: - Grösse S: 6,5 - 8,5 (92 mm Griffbereich) - Grösse L: 8,5 - 10,5 (102 mm Griffbereich) - Klemmung aus kaltgeschmiedetem Aluminium - Geeignet für herkömmliche Gangschaltungen - Erhöhter Komfort für die Handballenauflage durch dreiteilige Innenflügel mit variierenden Wandstärken - Griffgummi aus Deutschland, frei von Füllstoffen, gewährleistet höchste Materialreinheit - Design: Schraubgriffe - Form: Ergo-Griff - Kompatibel mit Drehgriffschaltern.
Alle pädagogischen Berufe setzen einen professionellen Umgang mit Medien voraus: Aber was sind Medien? Neutrale Mittler? Oder hat jedes Medium eine eigene Botschaft? Nur welche? Sind Medien Instrumente für pädagogische Handlungen? Oder Bedingungen pädagogischer Handlungen! Repräsentieren Medien die Wirklichkeit? Oder vermitteln sie erst das, was unser Verstand als Wirklichkeit bezeichnet? Formen Medien den Menschen – oder helfen sie, ihn zu bilden? Und welche Konsequenzen haben Antworten auf diese Fragen für das pädagogische Handeln? Die Medienpädagogik des Erziehungswissenschaftlers Volker Ladenthin gibt – im Anschluss an seine „Allgemeine Pädagogik“ (2022) – Antworten auf diese Fragen.
In „Der ṭarab der Sängersklavinnen" stellt Yasemin Gökpınar eine textkritische Edition von allen drei bekannten Handschriften des 10. Kapitels von Ibn Faḍlallāh al-ʿUmarīs (gest. 749/1349) „Masālik al-abṣār fī mamālik al-amṣār" bereit. Diese bedeutende Quelle zu Sängersklavinnen und ihrem Liedrepertoire im Kontext muslimischen Hoflebens von den Abbasiden bis zu den Mamluken liegt mit dieser Monographie zum ersten Mal in einer kommentierten deutschen Übersetzung vor. Dr. phil. Yasemin Gökpinar, Ruhr-Universität Bochum, und Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien, arbeitet u. a. zu arabischer Musiktheorie und Wissenschaftsgeschichte, deren griechischen Quellen, Kodikologie, Textedition, arabisch-islamischer Musikkultur und Literatur.
Die für Goethe so wesentliche Begegnung mit antiker Kunst wird in diesem Band erstmals anhand der autobiographischen Schriften Dichtung und Wahrheit, Tag- und Jahreshefte sowie den Reisebeschreibungen in ihren vielseitigen Facetten nachvollzogen. Damit wird erschlossen, wie Goethe antike Kunstwerke – von denen einige erstmals identifiziert oder in ihrer Bedeutung benannt werden – in der Rückschau auswählt und gewichtet, wie also aus dem Kunsterlebnis Literatur wurde. Damit liegt für alle Goetheinteressierten und Kulturwissenschaften ein aktueller und neuartiger Zugang zu Goethes Sicht auf die antike Kunst vor. Der Verfasser ist Klassischer Archäologe und hat über Kunstbeschreibung wie die kreative Auseinandersetzung mit der Antike gearbeitet, auch zu Goethe.
Sterben und Sterbensbewältigung sind Grundkonstanten des menschlichen Daseins. In der Mythologie wird der Übergang vom Leben zum Tod durch den Fluss Styx versinnbildlicht. Welche individuellen Lösungswege fanden marxistische Theoretiker wie Engels und Revolutionäre wie Leviné angesichts ihrer Endlichkeit? Wie kann der bizarre Kult um Lenins Leichnam eingeschätzt werden? Kann eine ganze Gesellschaft mit dem Stigma der Nekrophilie behaftet sein? Der „Rote Terror“ als wesentliches Element der Stabilisierung der frühen Sowjetunion weist in diese Richtung. Im Stalinismus wird der Terror zur Institution und entartet zu einer asiatischen Despotie.
Vorliegendes Werk bietet dem Leser völlig unterschiedliche Zugänge zur Reformpädagogik. Der Buchtitel ist bewusst gewählt und beinhaltet verschiedene Lesarten, insbesondere, wenn man die Autorenschaft aus fünf Ländern - Frankreich, Niederlande, Österreich, Schweiz und Deutschland - überblickt. Es sind dies Personen, die ihr beruflich-dienstlich aktives Leben bereits abgeschlossen haben, deshalb frei von schulischen und hochschulischen Ämtern und einhergehenden Zwängen, Einschränkungen und Rücksichtnahmen sind; es sind Personen, die auf eine breite - und tiefe - Berufs- und Lebenserfahrung zurückblicken können und das (reform)pädagogische Feld als Schüler, Eltern, Lehrer oder Dozenten selbst erleben, fördern und gestalten oder herausfordern und kritisieren konnten und durften.
Der globale Westen hat eine Kategorie geschaffen, die die Frauen Afghanistans zu Opfern macht und für politische Zwecke instrumentalisiert. In diesem Sammelband wird der Fokus auf Werte, Überzeugungen und Sozialisierungsprozesse gerichtet, die solche Rollenzuschreibungen aufrechterhalten. Der Band zeigt, dass die betroffenen Frauen keineswegs im Opferstatus verharren, sondern Handlungsmacht entwickeln und die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel sinnvoll und zielführend nutzen. Die Auswahl der Beiträge betont den interdisziplinären und multiperspektivischen Facettenreichtum von Genderperspektiven auf Afghanistan. Mit Beiträgen von Lise J. Abid, Katajun Amirpur, Shikiba Babori, Heather Barr, Kate Clark, Dina El Omari, Sahar Fetrat, Arash Guitoo, Muska Haqiqat, Renate Kreile, Sayeda Rahimi, Jasamin Ulfat-Seddiqzai.
Maximale Kontrolle und weniger Ermüdung unter extremen Bedingungen. Das Ergebnis von über 10 Jahren Erfahrung im Gravity World Cup mit den Griffserien GE, GD und GFR. Der neue Pro-Griff erfüllt alle Anforderungen im Gravity-MTB-Bereich: progressive Dämpfung oben und maximal ausgeprägte Finger-Griffzone unten. Intuitive Orientierung durch innere und äussere Anschläge, die ein sicheres, verschlossenes Gefühl ermöglichen. An die natürliche Hand-Arm-Position angepasster Winkel. Intensive Zusammenarbeit mit den besten Enduro- und DH-Athleten der Welt.
Ergonomische Lenkerbänder für weniger Handbeschwerden. Die rutschhemmende Oberflächenstruktur sorgt für einen festen Griff am Lenker. Der Druck wird optimal verteilt. Individuell feinjustieren mit der eingearbeiteten Wickelhilfe. 2,5 mm dick.
Die Ergon PT Small Plattformpedale bieten eine ergonomische Lösung für komfortables Fahren auf verschiedenen Touren und im Alltag. Diese Pedale sind so gestaltet, dass sie eine intuitive Fussausrichtung ermöglichen, was die Effizienz und den Fahrspass erhöht. Die grosse Standfläche sorgt für eine optimale Druckverteilung, sodass auch mit Alltagsschuhen ein angenehmes Fahrgefühl gewährleistet ist. Die rutschfeste Griptape-Oberfläche und die abgerundeten Kanten tragen zur maximalen Stand- und Fahrsicherheit bei, was besonders wichtig für längere Fahrten ist. Der Pedalkörper besteht aus einem robusten und leichten glasfaserverstärkten Nyloncomposite, das Langlebigkeit und Stabilität verspricht. Diese Pedale sind ideal für Trekkingräder und E-Bikes und bieten eine zuverlässige Leistung in verschiedenen Einsatzbereichen. - Ergonomische Formgebung mit Innenstopp für verbesserte Fussausrichtung - Grosse Standfläche für optimale Druckverteilung mit Alltagsschuhen - Rutschfeste Griptape-Oberfläche für maximale Stand- und Fahrsicherheit - Robuster und leichter Pedalkörper aus glasfaserverstärktem Nyloncomposite.
Die Ermordung von Hatun Sürücü am 07. Februar 2005 hinterließ viele Spuren, die unsere Gesellschaft bis heute beschäftigen. Eine junge Frau wird auf offener Straße von ihrem jüngeren Bruder durch drei Kopfschüsse „im Namen der Ehre“ hingerichtet, weil sie „wie eine Deutsche“ gelebt hat. Der Fall Sürücü bzw. Ehrenmorde und die damit einhergehenden gesellschaftlichen wie juristischen Probleme haben auch nach fast sechzehn Jahren nichts an Aktualität verloren. Die Arbeit beschränkt sich nicht auf dogmatische Gesichtspunkte, sondern greift weit darüber hinaus in die Kriminologie, insbesondere die Kriminalsoziologie des Falles. Der Autor plädiert für verstärkte Präventionsmaßnahmen, die stärkere Berücksichtigung interkultureller Kompetenzen in der Juristenausbildung und für einen verpflichtenden Ethikunterricht.