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Verlag der Autoren Fassbinder über Fassbinder, Sachbücher von Rainer Werner Fassbinder, Robert Fischer
Rainer Werner Fassbinder (1945-1982), Autor, Regisseur, Theatermann und Filmemacher, hat sich nie versteckt. Von Anfang an sprach er in Interviews mit Journalisten und Freunden unumwunden und ausführlich über sich selbst und seine Arbeit. Als wollte er die offen oder latent autobiografischen Elemente seiner Filme und Stücke durch persönliche Statements und Erläuterungen ergänzen oder korrigieren. Im Gespräch erwies sich Fassbinder immer als politisch hellwach, die gesellschaftlichen Verhältnisse mit Klarsicht analysierend und gnadenlos selbstreflexiv. Für das Verständnis seines Werkes ist die Lektüre der Interviews, die er im Laufe der Jahre gegeben hat, unerlässlich. Dieser Interviewband versammelt 25 Gespräche mit Rainer Werner Fassbinder, die zwischen 1969 und 1982 entstanden und somit die gesamte Karriere des wichtigsten deutschen Regisseurs nach dem Zweiten Weltkrieg abdecken.
Verlag der Autoren Fassbinder über Fassbinder A1000735901
Rainer Werner Fassbinder (1945-1982), Autor, Regisseur, Theatermann und Filmemacher, hat sich nie versteckt. Von Anfang an sprach er in Interviews mit Journalisten und Freunden unumwunden und ausführlich über sich selbst und seine Arbeit. Als wollte er die offen oder latent autobiographischen Elemente seiner Filme und Stücke durch persönliche Statements und Erläuterungen ergänzen oder korrigieren. Im Gespräch erwies sich Fassbinder immer als politisch hellwach, die gesellschaftlichen Verhältnisse mit Klarsicht analysierend und gnadenlos selbstreflexiv. Für das Verständnis seines Werkes ist die Lektüre der Interviews, die er im Laufe der Jahre gegeben hat, unerlässlich. Dieser Interviewband versammelt 30 Gespräche mit Rainer Werner Fassbinder, die zwischen 1969 und 1982 entstanden und somit die gesamte Karriere des wichtigsten deutschen Regisseurs nach dem Zweiten Weltkrieg abdecken. Das Besondere an dieser Veröffentlichung: Erstmals werden Schlüsselinterviews in voller, ungekürzter Länge wiedergegeben. Kernstücke sind u.a. Corinna Brochers legendäre Fassbinder-Gespräche über die Geschichte des antiteaters und Christian Braad Thomsens Befragungen zu "Warnung vor einer heiligen Nutte", "Satansbraten", "Chinesisches Roulette" und weiteren Filmen. Erstmals in deutscher Sprache gedruckt werden die wichtigsten Interviews, die Fassbinder englischen, amerikanischen und französischen Zeitschriften gegeben hat.
Rainer Werner Fassbinder (1945-1982), Autor, Regisseur, Theatermann und Filmemacher, hat sich nie versteckt. Von Anfang an sprach er in Interviews mit Journalisten und Freunden unumwunden und ausführlich über sich selbst und seine Arbeit. Als wollte er die offen oder latent autobiographischen Elemente seiner Filme und Stücke durch persönliche Statements und Erläuterungen ergänzen oder korrigieren. Im Gespräch erwies sich Fassbinder immer als politisch hellwach, die gesellschaftlichen Verhältnisse mit Klarsicht analysierend und gnadenlos selbstreflexiv. Für das Verständnis seines Werkes ist die Lektüre der Interviews, die er im Laufe der Jahre gegeben hat, unerlässlich. Dieser Interviewband versammelt 30 Gespräche mit Rainer Werner Fassbinder, die zwischen 1969 und 1982 entstanden und somit die gesamte Karriere des wichtigsten deutschen Regisseurs nach dem Zweiten Weltkrieg abdecken. Das Besondere an dieser Veröffentlichung: Erstmals werden Schlüsselinterviews in voller, ungekürzter Länge wiedergegeben. Kernstücke sind u.a. Corinna Brochers legendäre Fassbinder-Gespräche über die Geschichte des antiteaters und Christian Braad Thomsens Befragungen zu "Warnung vor einer heiligen Nutte", "Satansbraten", "Chinesisches Roulette" und weiteren Filmen. Erstmals in deutscher Sprache gedruckt werden die wichtigsten Interviews, die Fassbinder englischen, amerikanischen und französischen Zeitschriften gegeben hat.
Suhrkamp Fassbinder, Sachbücher von Rainer Werner Fassbinder, Ian Penman, Robin Detje
Schon als Rainer Werner Fassbinder 1982 starb, wollte Ian Penman dem exzessiv produktiven Macher von Filmen wie Angst essen Seele auf oder Die Ehe der Maria Braun ein Buch widmen. Vierzig Jahre später greift er den Plan wieder auf. Sein Pitch: „Diese Story hat alles! Sex, Drogen, Kunst, Grossstadt, Moderne, Kino und Revolution. In ihm sind Viele. Er wurde sein eigenes Hollywood.“ Das Ergebnis: ein Wirbelsturm biografischer Fragmente und Aperçus, ein Kaleidoskop der „Fassbundesrepublik“ mit ihrer unterdrückten Vergangenheit, ihrer Paranoia, ihren radikalen künstlerischen Experimenten. Kiefer, Syberberg, Tangerine Dream. Für Ian Penman hat RWF den Status, den Baudelaire für Walter Benjamin hatte: Protagonist und Medium einer Spätphase – einer Epoche, die bereits die nächste träumt.
Schon als Rainer Werner Fassbinder 1982 starb, wollte Ian Penman dem exzessiv produktiven Macher von Filmen wie Angst essen Seele auf oder Die Ehe der Maria Braun ein Buch widmen. Vierzig Jahre später greift er den Plan wieder auf. Sein Pitch: »Diese Story hat alles! Sex, Drogen, Kunst, Großstadt, Moderne, Kino und Revolution. In ihm sind Viele. Er wurde sein eigenes Hollywood.« Das Ergebnis: ein Wirbelsturm biografischer Fragmente und Aperçus, ein Kaleidoskop der »Fassbundesrepublik« mit ihrer unterdrückten Vergangenheit, ihrer Paranoia, ihren radikalen künstlerischen Experimenten. Kiefer, Syberberg, Tangerine Dream. Für Ian Penman hat RWF den Status, den Baudelaire für Walter Benjamin hatte: Protagonist und Medium einer Spätphase – einer Epoche, die bereits die nächste träumt.
Schon als Rainer Werner Fassbinder 1982 starb, wollte Ian Penman dem exzessiv produktiven Macher von Filmen wie Angst essen Seele auf oder Die Ehe der Maria Braun ein Buch widmen. Vierzig Jahre später greift er den Plan wieder auf. Sein Pitch: »Diese Story hat alles! Sex, Drogen, Kunst, Großstadt, Moderne, Kino und Revolution. In ihm sind Viele. Er wurde sein eigenes Hollywood.« Das Ergebnis: ein Wirbelsturm biografischer Fragmente und Aperçus, ein Kaleidoskop der »Fassbundesrepublik« mit ihrer unterdrückten Vergangenheit, ihrer Paranoia, ihren radikalen künstlerischen Experimenten. Kiefer, Syberberg, Tangerine Dream. Für Ian Penman hat RWF den Status, den Baudelaire für Walter Benjamin hatte: Protagonist und Medium einer Spätphase – einer Epoche, die bereits die nächste träumt.
Als Rainer Werner Fassbinder am 10. Juni 1982 in München starb, war er gerade 37 Jahre alt. In atemberaubender Geschwindigkeit hatte er ab 1969 in 13 Jahren rastloser Tätigkeit 44 Filme geschaffen, die wie ein ästhetisches Gebirge in der Filmwelt stehen. Beeinflusst von der intellektuellen Raffinesse eines Bert Brecht und der lakonischen Aneignung des Profanen bei Andy Warhol entwickelte Fassbinder eine kraftvolle eigene poetische Sprache. Und da er von den meist traurigen Spielarten der Liebe sprach, wurde eine Weltsprache daraus. In der genauen und liebevollen Beschreibung der (west)deutschen Verhältnisse nach dem Kriegsende und vor dem Mauerfall sind seine Filme zusätzlich zu einem nationalen Monument geworden. Es ist eine auf 13 schöpferische Jahre komprimierte Fülle filmischer Phantasie, in der der Poet und Erzähler Fassbinder seine Erfüllung und schließlich seine Erschöpfung fand. Unser Band ist ein Erinnerungsbuch der Sonderklasse, das alle seine 44 Filme optisch an uns vorüberziehen lässt: seine Schauspieler – die schönen Männer und die starken Frauen –; seine Kameramänner, Ausstatter, Filmarchitekten und engen Mitarbeiter. Eine Hommage an ein Genie – ein heiliges und eiliges.
GRIN Die Zuspitzung der Grausamkeit in Fassbinders "Martha"
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2,0, Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Ehe als Vampirgeschichte" - so lautet eine der zahlreichen Kritiken zu Fassbinders "Martha" aus dem Jahre 1973. Diese Bewertung ist ganz in seinem Sinne, da er genau das, die Liebe als Utopie und den Wunsch der Frauen unterdrückt zu werden, darstellen wollte. Fassbinder schreibt ein Drehbuch voller Emotionen, psychischer und physischer Gewalt. Es entsteht ein Drama, indem Fassbinder seiner zutiefst skeptischen Haltung zur Liebe, wie in keinem seiner anderen Filme, Ausdruck verleiht. Diese Arbeit setzt sich mit der im Film klar erkennbaren Steigerung der Grausamkeit auseinander, analysiert diese auf der inhaltlichen Ebene und betrachtet die filmischen Mittel, die der Unterstreichung der grausamen Elemente dienen. Der Begriff der Grausamkeit dient als Oberbegriff für jegliche Art der körperlichen und seelischen Gewalt, der Martha, die Hauptdarstellerin, ausgeliefert ist oder der sie ausgesetzt werden will. Die Gewalt und auch die Isolation zur Aussenwelt intensivieren sich im Verlauf ihrer Ehe mit Helmut zunehmend, werden unerträglich und enden tragisch. Der Begriff der Zuspitzung umschreibt diese dramatische Entwicklung. Nach einer kurzen Inhaltsangabe des Films "Martha" von Fassbinder, beginnt diese Arbeit mit einer vertiefenden, chronologischen Betrachtung der Sequenzen, welche die Steigerung der Grausamkeit besonders bekräftigen. Diese Sequenzen werden zunächst inhaltlich analysiert und im Anschluss folgt eine kurze Betrachtung, wie die filmischen Mittel zur Verstärkung der inhaltlichen Seite eingesetzt werden. Die Darstellung wird abschließend durch einen Vergleich zu Cornell Woolrichs Kurzgeschichte "For the rest of her life" ergänzt. Dieser Vergleich hat einerseits das Ziel, auch hier die prägnantesten Stufen der Gewalt aufzuzeigen. Gleichzeitig werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Film "Martha" und der Kurzgeschichte "Für den Rest ihres Lebens" herausgestellt.
Frölich und Kaufmann Fassbinder. Tausende von Spiegeln. 1509934
Schon als Rainer Werner Fassbinder 1982 starb, wollte Ian Penman dem exzessiv produktiven Macher von Filmen wie Angst essen Seele auf oder Die Ehe der Maria Braun ein Buch widmen. Vierzig Jahre später greift er den Plan wieder auf. Sein Pitch: »Diese Story hat alles! Sex, Drogen, Kunst, Großstadt, Moderne, Kino und Revolution. In ihm sind Viele. Er wurde sein eigenes Hollywood.« Das Ergebnis: ein Wirbelsturm biografischer Fragmente und Aperçus, ein Kaleidoskop der »Fassbundesrepublik« mit ihrer unterdrückten Vergangenheit, ihrer Paranoia, ihren radikalen künstlerischen Experimenten. Kiefer, Syberberg, Tangerine Dream. Für Ian Penman hat RWF den Status, den Baudelaire für Walter Benjamin hatte: Protagonist und Medium einer Spätphase - einer Epoche, die bereits die nächste träumt.