Für sein neues Album "Guitar Romances" hat Stefan Grasse echte Juwelen des romantischen Gitarrenrepertoires ausgesucht. Poetisch, verträumt und ungewöhnlich klangschön interpretiert Grasse die Werke von Francisco Tárrega, Águstin Barrios und Heitor Villa-Lobos. Sie gelten als das Beste, was je für klassische Gitarre geschrieben wurde. Weitere Höhepunkte bilden die Bearbeitungen der Chopin Preludes und des berühmten "Nocturne" aus der Hand von Tárrega und Musik von Mozart und Satie durch den Interpreten selbst.
"Land ho!" hat Blues-Legende Nick Woodland sein neues Album genannt. Es ist sein zehntes, also ein Jubiläum, und schnell macht sich beim Hören der 13 Nummern entsprechende Feierstimmung breit. Hier zelebriert jemand das Leben, ganz klar, hier wird nach Pandemie und Lockdown dazu aufgerufen, sich dem Schönen, Positiven und Fruchtbaren zuzuwenden, trotz allem, trotz neuer Sorgen, denn auch darum geht es in der Kunst: vorübergehend in bessere Welten einzutauchen oder, wie in diesem Fall, gemeinsam in See zu stechen und die musikalischen Weltmeere zu bereisen. Nick Woodland setzt Segel und überrascht uns mit jeder neuen Drehung des Steuerrads. Zwar ist seine Spezialität, der Blues, überall durchzuhören, doch die Inseln, die angesteuert werden, heißen vor allem Pop, Folk und Country.
Nur wenige Künstler schaffen es, so selbstverständlich Genregrenzen zu überschreiten und dabei einen so eigenständigen Sound zu fahren wie Gene Caberra. Zusammen mit seinen zwei Bandkollegen René Flächsenhaar (Bass) und Mathias Uredat (Schlagzeug) vermischt er auf seinem ersten vollen Album Blues, Rock und Pop mit R&B, Neo Soul, Lofi und Reggae auf internationalem Niveau. Mit gefühlvoller Lässigkeit singt sich Gene Caberra scheinbar mühelos durch eingängige Rock- wie Dance-Nummern, Reggaetracks wie Akustikballaden. Dass er noch dazu ein herausragender Gitarrist ist, beweisen nicht nur die mehr als 30.000 Abonnenten, die seinen Tutorials auf YouTube folgen. Mit "Patchwork" liefert Gene Caberra den Soundtrack für alle, die einen knackigen Bluesgitarrensound und eingängige Melodien genauso feiern wie chilligen Lofi Pop, ausgecheckte Beats und Bass Lines.
Warme, wohlklingende Stimmen und Saiteninstrumente, kammermusikalische Arrangements - eine sehr persönliche Melange aus Folk und italienischer Liedermacherei. Der Grundgedanke hinter dem Debüt-Album des Bozner Liedermachers Gabriele Muscolino war der, in einem rustikalen Raum aufzunehmen. So wurden die 10 Eigenkompositionen fast zur Gänze in einer alten Hofstube aufgezeichnet. Der Raum prägt die Lieder und das akustische Line-up aus Bouzouki, Geige, Cello, Background-Stimme und Akkordeon begleitet die Stimme. Die Liedtexte werden durch die Atmosphäre dieses Raumes verstärkt. Ob es nun Geschichten, Dialoge, Träume oder Bekenntnisse sind, sie finden einen direkten Draht zum Hörer.