Der Mensch besingt seit Urzeiten das Wasser. Alles Leben ist durch das Wasser miteinander verbunden. Das in Madrid ansässige Duo Zaruk, bestehend aus Iris Azquinezer (Violoncello) und Rainer Seiferth (Gitarre), präsentiert in seinem neuen Programm "Agua" Melodien und Lieder verschiedener Kulturen, Gegenden und Zeiten die vom Wasser im engen oder weiteren Sinne handeln. Von Finnland über Bulgarien bis zur iberischen Halbinsel, von deutscher Romantik über traditonelle Gesänge des Alentejo bis zur Musik der sephardischen Juden. Zaruk's kunstvoll verspielte Instrumental-Bearbeitungen bewegen sich mühelos und fließend zwischen Klassik, moderner Klangmalerei und Improvisation, sind ebenso grenzenlos wie das Element das sie besingen.
Komplizierte Zeiten - auch für Musiker. Für Jacques Stotzem bedeuten das Gitarrenspiel und Songschreiben eine Art Therapie, um mit den Schwierigkeiten, mit denen er und alle Musiker seit Monaten zu kämpfen haben, zurechtzukommen. Stotzems neue Kompositionen auf diesem Album geben Zeugnis vom Leben eines Künstlers, aus dem alle Konzerte, Reisen und Tourneen verschwunden sind. "Handmade", dieses "handgemachte" Album, ist für Jacques Stotzem das Ergebnis vieler Stunden, die er mit dem Spiel auf seiner akustischen Gitarre verbracht hat, diesem Instrument, das ihn immer wieder fasziniert ... zur großen Freude seines Publikums!
Mara Aranda feiert im Jahr 2020 mit einem Repertoire voller universalem Inhalt, der durch die Münder der Mütter über die vielen Epochen hinweg wiederholt wurde, ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Sie wird dabei von vier Musikerinnen begleitet, die mit ihr Texte aus dem 12. und 13. Jahrhundert von weiblichen Liedermacherinnern, die man Trobairitz nannte, und anderen anonymen Autorinnen, deren weibliche Autorenschaft nicht von der Hand gewiesen werden kann, interpretieren. Frauen, die in der Anonymität einen Weg sahen, um der Geschichte und den zukünftigen Gesellschaften ihre Aufzeichnungen an Gefühlen, Neigungen und Launen, die sich nicht sonderlich von denen anderer Individuen unabhängig von ihrem Geschlecht unterscheiden und die immer wieder wiederholte Geschichte der Menschheit erzählen, zu überliefern.