Hirngespinste, Hysterie oder Verfolgungswahn? Michaela König fällt es schwer, den angsterfüllten Worten der Journalistin Verena Glauben zu schenken. Doch dann wird Verena vor ihren Augen ermordet. Zusammen mit einem Kollegen, der ebenfalls Opfer eines Mordes wird, war die Journalistin den Machenschaften einer Organisation auf der Spur, die vor nichts zurückschreckt. Und nun scheinen die Mörder Michaela im Visier zu haben. Mühsam tasten sich die Kommissare Steffen Braig und Katrin Neundorf in das Geflecht organisierter Kriminalität vor, das die scheinbar heile Welt Schwabens mehr und mehr in seinen Einfluss zu reißen droht.
Herbert Hisel war in den 1960er und 1970er Jahren der bekannteste fränkische Humorist. Die Beteuerung "Jou werkli" (fränkisch für: Ja, wirklich und dient der Betonung des Wahrheitsgehalts einer Aussage) war sein Markenzeichen. Seine mit Komik und Witz in Nürnberger Mundart gespickten Vorträge brachten dem Redekünstler drei Goldene Schallplatten ein. Hier ist sein Vortrag über: Der Campler
Auf dem Planeten Solaris scheinen die Gesetze der Physik keine Geltung zu besitzen. Eine geheimnisvolle Kraft beeinflußt die Bewegungen des geheimnisvollen Ozeans, der die gesamte Oberfläche bedeckt. Als der Wissenschaftler Kelvin auf der Raumstation von Solaris eintrifft, stößt er auf seltsame Anzeichen von Chaos und Auflösung. Die zwei Besatzungsmitglieder verhalten sich merkwürdig, als würden sie von einer unaussprechlichen Furcht beherrscht. Und in den kahlen Gängen tauchen plötzlich seltsame Gestalten auf, die aus einem Traum zu stammen scheinen. So auch Kelvins Geliebte Harey, die schon vor Jahren auf der Erde gestorben ist … Solaris, 1972 von Andrej Tarkowskij und erneut 2002 von Steven Soderbergh verfilmt, ist Stanisław Lems berühmtestes Buch: eine atemberaubende Auseinandersetzung mit den Grenzen menschlicher Erkenntnis und ein Klassiker, vielleicht sogar der Klassiker der Science Fiction.
Yasmina Reza in Höchstform – der Bestseller aus Frankreich! Als Elisabeth eine Frühlingsparty gibt, stimmt zwar das Datum, 21. März, aber draußen schneit es. Elisabeth ist keine erfahrene Gastgeberin und sehr nervös. Viel zu viele Stühle, viel zu viele Gläser. Dennoch scheint alles gut zu gehen, bis sich Jean-Lino und Lydie, die Nachbarn von oben, wegen eines Bio-Hühnchens in die Haare kriegen. Als die Gäste gegangen sind und Elisabeth und ihr Mann schon im Bett liegen, klingelt es an der Tür. Es ist Jean-Lino, der erzählt, dass er Lydie gerade erwürgt hat. In Babylon erzählt Yasmina Reza von einer grotesken Abendgesellschaft, den Abgründen einer Paarbeziehung und von einer ganz besonderen Freundschaft. Mit einmaligem Gefühl für Tragik und Komik gelesen von Maren Kroymann.