1) Was ist PVP-Jod-ratiopharm und wofür wird es angewendet? PVP-Jod-ratiopharm enthält mit Povidon-Jod einen Wirkstoff aus der Gruppe der desinfizierenden Wundbehandlungsmittel. PVP-Jod-ratiopharm wird angewendet zur wiederholten, zeitlich begrenzten oberflächlichen Anwendung bei Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen und Verbrühungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen, Druckgeschwüren (Dekubitus), offenen Beingeschwüren (Ulcus cruris) und bestimmten bakteriellen Hautentzündungen (Pyodermien). 2) Was müssen Sie vor der Anwendung von PVP-Jod-ratiopharm beachten? PVP-Jod-ratiopharm darf nicht angewendet werden wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Jod (Jodallergie) oder einen der sonstigen Bestandteile von PVP-Jod-ratiopharm sind bei Schilddrüsenerkrankungen bei einer Behandlung mit radioaktivem Jod (Radiojodtherapie) bei Dermatitis herpetiformis Duhring (seltene Hauterkrankung mit Brennen, Juckreiz und verschiedenartigen Hauterscheinungen, vor allem an Armen, Beinen, Schultern und Gesäß) bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten während Schwangerschaft und Stillzeit Besondere Vorsicht bei der Anwendung von PVP-Jod-ratiopharm ist erforderlich Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Jod können verschiedene diagnostische Untersuchungen zu falschen Ergebnissen führen (u. a. o-Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glukosebestimmung). Unter der Gabe von Povidon-Jod kann die Jodaufnahme der Schilddrüse herabgesetzt sein. Dies kann zu Störungen bei bestimmten Schilddrüsentests wie der Schilddrüsenszintigraphie (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse), der PBI-Bestimmung (indirekte Bestimmungsmethode für Schilddrüsenhormone) und der Radiojod-Diagnostik (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüsenfunktion) führen, sowie eine geplante Radiojod-Therapie (Behandlung mit radioaktivem 131 Jod) unmöglich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte eine Wartezeit von mindestens 1-2 Wochen nach Absetzen der Povidon-Jod-Behandlung eingehalten werden. Weitere Vorsichtsmaßnahmen siehe unter Nebenwirkungen. Wegen der Gefahr von Verätzungen durch Quecksilberjodid darf Povidon-Jod nicht gleichzeitig oder in kurzfristiger Folge mit Quecksilberverbindungen (in einigen anderen Wunddesinfektionsmitteln enthalten) angewendet werden. Achten Sie darauf, dass PVP-Jod-ratiopharm nicht mit Textilien in Berührung kommt. Flecken lassen sich im Allgemeinen mit Wasser und Seife, in hartnäckigen Fällen mit Ammoniak (Salmiakgeist) oder Natriumthiosulfat (Fixiersalz) entfernen. Kinder Bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten dürfen Sie PVP-Jod-ratiopharm nicht anwenden. Bei Anwendung von PVP-Jod-ratiopharm mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Jod reagiert mit Quecksilber zu stark ätzendem Quecksilberjodid. Der Povidon-Jod-Komplex ist bei pH-Werten zwischen 2 und 7 wirksam. Es ist zu erwarten, dass der Komplex mit Eiweiß und bestimmten anderen organischen Verbindungen reagiert, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt wird. Es dürfen gleichzeitig keine enzymatischen Wundbehandlungsmittel angewendet werden, da die Enzymkomponente unwirksam wird. Povidon-Jod darf nicht mit Taurolidin und Wasserstoffperoxid angewendet werden. Bei gleichzeitiger Lithiumtherapie ist eine regelmäßige Benutzung von PVP-Jod-ratiopharm zu vermeiden. Schwangerschaft und Stillzeit Während Schwangerschaft und Stillzeit dürfen Sie PVP-Jod-ratiopharm nicht anwenden. Auch die zufällige Aufnahme durch den Säugling mit dem Mund, z. B. bei der Behandlung der entzündeten Brust, muss unbedingt vermieden werden. 3) Wie ist PVP-Jod-ratiopharm anzuwenden? Wenden Sie PVP-Jod-ratiopharm immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie si
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben): PVP-Jod -ratiopharm Salbe. Wirkstoff: Polyvidon-Jod Anwendungsgebiete: zur wiederholten, zeitlich begrenzten oberflächlichen Anwendung bei Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen und Verbrühungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen, Druckgeschwüren (Dekubitus), offenen Beingeschwüren (Ulcus cruris) und bestimmten bakteriellen Hautentzündungen (Pyodermien). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER PVP-Jod-ratiopharm Salbe 100 mg/g Wirkstoff: Povidon-Jod Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss PVP-Jod-ratiopharm jedoch vorschriftsgemäß angewendet werden. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4. Diese Packungsbeilage beinhaltet: WAS IST PVP-JOD-RATIOPHARM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PVP-JOD-RATIOPHARM BEACHTEN? WIE IST PVP-JOD-RATIOPHARM ANZUWENDEN? WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? WIE IST PVP-JOD-RATIOPHARM AUFZUBEWAHREN? WEITERE INFORMATIONEN 1. WAS IST PVP-JOD-RATIOPHARM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? PVP-Jod-ratiopharm enthält mit Povidon-Jod einen Wirkstoff aus der Gruppe der desinfizierenden Wundbehandlungsmittel. PVP-Jod-ratiopharm wird angewendet zur wiederholten, zeitlich begrenzten oberflächlichen Anwendung bei Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen und Verbrühungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen, Druckgeschwüren (Dekubitus), offenen Beingeschwüren (Ulcus cruris) und bestimmten bakteriellen Hautentzündungen (Pyodermien). 2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PVP-JOD-RATIOPHARM BEACHTEN? PVP-Jod-ratiopharm darf nicht angewendet werden: wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Jod (Jodallergie) oder einen der sonstigen Bestandteile von PVP-Jod-ratiopharm sind, bei Schilddrüsenerkrankungen, bei einer Behandlung mit radioaktivem Jod (Radiojodtherapie), bei Dermatitis herpetiformis Duhring (seltene Hauterkrankung mit Brennen, Juckreiz und verschiedenartigen Hauterscheinungen, vor allem an Armen, Beinen, Schultern und Gesäß), bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten, während Schwangerschaft und Stillzeit. Besondere Vorsicht bei der Anwendung von PVP-Jod-ratiopharm ist erforderlich: Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Jod können verschiedene diagnostische Untersuchungen zu falschen Ergebnissen führen (u.a. o-Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glukosebestimmung). Unter der Gabe von Povidon-Jod kann die Jodaufnahme der Schilddrüse herabgesetzt sein. Dies kann zu Störungen bei bestimmten Schilddrüsentests wie der Schilddrüsenszintigraphie (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse), der PBI-Bestimmung (indirekte Bestimmungsmethode für Schilddrüsenhormone) und der Radiojod-Diagnostik (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüsenfunktion) führen, sowie eine geplante Radiojod-Therapie (Behandlung mit radioaktivem 131Jod) unmöglich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte eine Wartezeit von mindestens 1 - 2 Wochen nach Absetzen der Povidon-Jod- Behandlung eingehalten werden. Weitere Vorsichtsmaßnahmen siehe unter "Nebenwirkungen". Wegen der Gefahr von Verätzungen durch Quecksilberjodid darf Povidon-Jod nicht gleichzeitig oder in kurzfristiger Folge mit Quecksilberverbindungen (in einigen anderen Wunddesinfektions
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben): PVP-Jod -ratiopharm Salbe. Wirkstoff: Polyvidon-Jod Anwendungsgebiete: zur wiederholten, zeitlich begrenzten oberflächlichen Anwendung bei Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen und Verbrühungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen, Druckgeschwüren (Dekubitus), offenen Beingeschwüren (Ulcus cruris) und bestimmten bakteriellen Hautentzündungen (Pyodermien). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER PVP-Jod-ratiopharm Salbe 100 mg/g Wirkstoff: Povidon-Jod Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss PVP-Jod-ratiopharm jedoch vorschriftsgemäß angewendet werden. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4. Diese Packungsbeilage beinhaltet: WAS IST PVP-JOD-RATIOPHARM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PVP-JOD-RATIOPHARM BEACHTEN? WIE IST PVP-JOD-RATIOPHARM ANZUWENDEN? WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH? WIE IST PVP-JOD-RATIOPHARM AUFZUBEWAHREN? WEITERE INFORMATIONEN 1. WAS IST PVP-JOD-RATIOPHARM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? PVP-Jod-ratiopharm enthält mit Povidon-Jod einen Wirkstoff aus der Gruppe der desinfizierenden Wundbehandlungsmittel. PVP-Jod-ratiopharm wird angewendet zur wiederholten, zeitlich begrenzten oberflächlichen Anwendung bei Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen und Verbrühungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen, Druckgeschwüren (Dekubitus), offenen Beingeschwüren (Ulcus cruris) und bestimmten bakteriellen Hautentzündungen (Pyodermien). 2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON PVP-JOD-RATIOPHARM BEACHTEN? PVP-Jod-ratiopharm darf nicht angewendet werden: wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Jod (Jodallergie) oder einen der sonstigen Bestandteile von PVP-Jod-ratiopharm sind, bei Schilddrüsenerkrankungen, bei einer Behandlung mit radioaktivem Jod (Radiojodtherapie), bei Dermatitis herpetiformis Duhring (seltene Hauterkrankung mit Brennen, Juckreiz und verschiedenartigen Hauterscheinungen, vor allem an Armen, Beinen, Schultern und Gesäß), bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten, während Schwangerschaft und Stillzeit. Besondere Vorsicht bei der Anwendung von PVP-Jod-ratiopharm ist erforderlich: Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Jod können verschiedene diagnostische Untersuchungen zu falschen Ergebnissen führen (u.a. o-Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glukosebestimmung). Unter der Gabe von Povidon-Jod kann die Jodaufnahme der Schilddrüse herabgesetzt sein. Dies kann zu Störungen bei bestimmten Schilddrüsentests wie der Schilddrüsenszintigraphie (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse), der PBI-Bestimmung (indirekte Bestimmungsmethode für Schilddrüsenhormone) und der Radiojod-Diagnostik (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüsenfunktion) führen, sowie eine geplante Radiojod-Therapie (Behandlung mit radioaktivem 131Jod) unmöglich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte eine Wartezeit von mindestens 1 - 2 Wochen nach Absetzen der Povidon-Jod- Behandlung eingehalten werden. Weitere Vorsichtsmaßnahmen siehe unter "Nebenwirkungen". Wegen der Gefahr von Verätzungen durch Quecksilberjodid darf Povidon-Jod nicht gleichzeitig oder in kurzfristiger Folge mit Quecksilberverbindungen (in einigen anderen Wunddesinfektions
1) Was ist PVP-Jod-ratiopharm und wofür wird es angewendet? PVP-Jod-ratiopharm enthält mit Povidon-Jod einen Wirkstoff aus der Gruppe der desinfizierenden Wundbehandlungsmittel. PVP-Jod-ratiopharm wird angewendet zur wiederholten, zeitlich begrenzten oberflächlichen Anwendung bei Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen und Verbrühungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen, Druckgeschwüren (Dekubitus), offenen Beingeschwüren (Ulcus cruris) und bestimmten bakteriellen Hautentzündungen (Pyodermien). 2) Was müssen Sie vor der Anwendung von PVP-Jod-ratiopharm beachten? PVP-Jod-ratiopharm darf nicht angewendet werden wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Jod (Jodallergie) oder einen der sonstigen Bestandteile von PVP-Jod-ratiopharm sind bei Schilddrüsenerkrankungen bei einer Behandlung mit radioaktivem Jod (Radiojodtherapie) bei Dermatitis herpetiformis Duhring (seltene Hauterkrankung mit Brennen, Juckreiz und verschiedenartigen Hauterscheinungen, vor allem an Armen, Beinen, Schultern und Gesäß) bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten während Schwangerschaft und Stillzeit Besondere Vorsicht bei der Anwendung von PVP-Jod-ratiopharm ist erforderlich Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Jod können verschiedene diagnostische Untersuchungen zu falschen Ergebnissen führen (u. a. o-Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glukosebestimmung). Unter der Gabe von Povidon-Jod kann die Jodaufnahme der Schilddrüse herabgesetzt sein. Dies kann zu Störungen bei bestimmten Schilddrüsentests wie der Schilddrüsenszintigraphie (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse), der PBI-Bestimmung (indirekte Bestimmungsmethode für Schilddrüsenhormone) und der Radiojod-Diagnostik (nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüsenfunktion) führen, sowie eine geplante Radiojod-Therapie (Behandlung mit radioaktivem 131 Jod) unmöglich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte eine Wartezeit von mindestens 1-2 Wochen nach Absetzen der Povidon-Jod-Behandlung eingehalten werden. Weitere Vorsichtsmaßnahmen siehe unter Nebenwirkungen. Wegen der Gefahr von Verätzungen durch Quecksilberjodid darf Povidon-Jod nicht gleichzeitig oder in kurzfristiger Folge mit Quecksilberverbindungen (in einigen anderen Wunddesinfektionsmitteln enthalten) angewendet werden. Achten Sie darauf, dass PVP-Jod-ratiopharm nicht mit Textilien in Berührung kommt. Flecken lassen sich im Allgemeinen mit Wasser und Seife, in hartnäckigen Fällen mit Ammoniak (Salmiakgeist) oder Natriumthiosulfat (Fixiersalz) entfernen. Kinder Bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten dürfen Sie PVP-Jod-ratiopharm nicht anwenden. Bei Anwendung von PVP-Jod-ratiopharm mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Jod reagiert mit Quecksilber zu stark ätzendem Quecksilberjodid. Der Povidon-Jod-Komplex ist bei pH-Werten zwischen 2 und 7 wirksam. Es ist zu erwarten, dass der Komplex mit Eiweiß und bestimmten anderen organischen Verbindungen reagiert, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt wird. Es dürfen gleichzeitig keine enzymatischen Wundbehandlungsmittel angewendet werden, da die Enzymkomponente unwirksam wird. Povidon-Jod darf nicht mit Taurolidin und Wasserstoffperoxid angewendet werden. Bei gleichzeitiger Lithiumtherapie ist eine regelmäßige Benutzung von PVP-Jod-ratiopharm zu vermeiden. Schwangerschaft und Stillzeit Während Schwangerschaft und Stillzeit dürfen Sie PVP-Jod-ratiopharm nicht anwenden. Auch die zufällige Aufnahme durch den Säugling mit dem Mund, z. B. bei der Behandlung der entzündeten Brust, muss unbedingt vermieden werden. 3) Wie ist PVP-Jod-ratiopharm anzuwenden? Wenden Sie PVP-Jod-ratiopharm immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie si
Wirkt desinfizierend bei leichten Hautverletzungen und beugt daher Infektionen vor.PVP-Jod -ratiopharm Salbe Wirkstoff: Polyvidon-Jod Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten oberflächlichen Anwendung bei Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen und Verbrühungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen, Druck- und Unterschenkelgeschwüren (Decubitus, Ulcus cruris). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: 1/08
Die Geschichte der operativen Medizin ist eng verbunden mit der Ent wicklung der Vorstellungen fiber die Wundbehandlung. Die Verhaltens weise und die BehandlungsmaBnahmen grundeten sich in fruher Zeit zwar auf die Empirie, immerhin kannte man aber bereits vor mehreren tausend Jahren die Notwendigkeit zur Einhaltung von Sauberkeit bei "chirurgischen Eingriffen". Die Grundlagen der Krankenhaushygiene, der Mikrobiologie und der naturwissenschaftlich begrundeten Medizin sind aber hauptsachlich in den letzten Jahren erarbeitet worden. In der operativen Medizin zahlen die bakteriellen Infektionen zu den wichtigsten und haufigsten Komplikationen. Es besteht damit auch fUr den Kliniker die Aufgabe, sich mit den Grundlagen der Pathogen ese, der Vermeidung und der Behandlung einer erregerbedingten Entzfindung aus einanderzusetzen. Nach der EinfUhrung der Antibiotika und der Chemo therapeutika wurde eine Phase durchlaufen, in der man den sich daraus ergebenden Behandlungsmoglichkeiten zu Unrecht mehr Beachtung schenkte als der Einhaltung der Regeln der Asepsis und der Desinfektion. Es ist diesbezfiglich zwar eine Korrektur eingetreten. Aus unserer Sicht wird jedoch die Indikation zur Anwendung von Antibiotika, insbesondere aber zur lokalen Form dieser Therapie, immer noch zu groBzfigig gestellt.
Zusammensetzung: Arzneilich wirksamer Bestandteil: 1 g Salbe enthalten: 100 mg Povidon-Jod (Poly [1-vinyl-2-pyrrolidon]-Jod-Komplex mit einem Gehalt von 10% verfügbarem Jod).Sonstige Bestandteile: Macrogol, gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten oberflächlichen Anwendung bei Schnitt- und Schürfwunden, Verbrennungen und Verbrühungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen, Decubitus, Ulcus cruris und Pyodermien. Gegenanzeigen: Schilddrüsenerkrankungen. Dermatitis herpetiformis Duhring. Jodüberempfindlichkeit. Vor und nach einer Radiojodanwendung (bis zur dauerhaften Ausheilung). Neugeborene und Säuglinge bis zum Alter von 6 Monaten. Schwangerschaft und Stillzeit. Nebenwirkungen: Lokal: Bei längerer Behandlung können durch zytotoxische Wirkungen eine Störung der Wundheilung sowie vorübergehend Schmerzen, Brennen und Wärmegefühl auftreten. Einzelfälle: Kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp. Einzelfälle: Überempfindlichkeit gegen den Hilfsstoff Polyethylenglycol (Macrogol). Nebenwirkungen auf die Schilddrüsenfunktion: Bei großflächiger bzw. wiederholter Anwendung, besonders auf geschädigter Haut, muß wegen möglicher Störungen eine regelmäßige Überwachung der Schilddrüsenfunktion erfolgen. Systemisch: Nach Resorption größerer PVP-Jod-Mengen ist das Auftreten von (zusätzlichen) Elektrolyt- und Serumosmolaritäts-Störungen und renaler Insuffizienz sowie von schwerer metabolischer Azidose beschrieben worden. Hinweis: Bei prädisponierten Patienten Hypothyreosen oder Hyperthyreosen möglich. Dosierungsanleitung: Salbe ein- bis mehrmals täglich gleichmäßig auf die zu behandelnden Stellen auftragen. Falls erforderlich, kann anschließend ein Verband angelegt werden.
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Springer Berlin PVP-Jod in der operativen Medizin A1024602627
Die Geschichte der operativen Medizin ist eng verbunden mit der Ent wicklung der Vorstellungen fiber die Wundbehandlung. Die Verhaltens weise und die BehandlungsmaBnahmen grundeten sich in fruher Zeit zwar auf die Empirie, immerhin kannte man aber bereits vor mehreren tausend Jahren die Notwendigkeit zur Einhaltung von Sauberkeit bei "chirurgischen Eingriffen". Die Grundlagen der Krankenhaushygiene, der Mikrobiologie und der naturwissenschaftlich begrundeten Medizin sind aber hauptsachlich in den letzten Jahren erarbeitet worden. In der operativen Medizin zahlen die bakteriellen Infektionen zu den wichtigsten und haufigsten Komplikationen. Es besteht damit auch fUr den Kliniker die Aufgabe, sich mit den Grundlagen der Pathogen ese, der Vermeidung und der Behandlung einer erregerbedingten Entzfindung aus einanderzusetzen. Nach der EinfUhrung der Antibiotika und der Chemo therapeutika wurde eine Phase durchlaufen, in der man den sich daraus ergebenden Behandlungsmoglichkeiten zu Unrecht mehr Beachtung schenkte als der Einhaltung der Regeln der Asepsis und der Desinfektion. Es ist diesbezfiglich zwar eine Korrektur eingetreten. Aus unserer Sicht wird jedoch die Indikation zur Anwendung von Antibiotika, insbesondere aber zur lokalen Form dieser Therapie, immer noch zu groBzfigig gestellt.