**Stories aus dem modernen Algerien** Drei Geschichten, jede zeigt ein anderes Algerien - zwischen Elendsquartierenund Oberklasse- Apartments, ländlicher Weite und urbanem Moloch, Tradition undModerne. Eine junge Frau fährt zu ihrer Hochzeit mit einem älteren Mann undteilt mit dem Fahrer ein intimes Geheimnis. Ein ehrgeiziger Neurochirurg wirdplötzlich vom algerischen Bürgerkrieg in den 90er Jahren eingeholt; Und einwohlhabender Projektentwickler wird Zeuge einer brutalen Schlägerei undunternimmt nichts. Eindrücklich und emotional zeichnetàder Filmàdas Bild einesLandes, das auf der Suche ist - nach Stabilität, nach Aufbruch, nach sichselbst.
In langen, ruhigen Einstellungen zeigt NORMAL, wie Mädchen zu Prinzessinnen geschminkt werden, wie ein Vater seinen Sohn auf ein Motorradrennen begleitet und wie kreischendeTeeniemädchen sich mit dem angehimmelten YouTube-Star ablichten lassen. Der Film zeigt Jungs beim Ego-Shooter- und Gotcha-Spielen, verfolgt das Fotoshooting eines frischverheirateten Paares, zeigt ausufernde Junggesellinnenabschiede, filmt einen Kurs, der jungen Männern zeigen soll, wie man zum Alphamännchen wird, und einen, indem Frauen lernen sollen, wie man dem Mann in der Ehe am besten dienen kann. Adele Tullis formal gradliniges und ästhetisch überzeugendes Filmdokument handelt von starren Genderrollen und der unkritischen Unterwerfung unter das Diktat der (Hetero-)Normativität. Die Regisseurin richtet dieKamera auf alltägliche Handlungen, Rituale und Szenen und lässt einige Situationen durch eine konterkarierende Bild-Ton-Montage befremdlich erscheinen. Bonusfilme: "Rebel Menopause" ist ein intimes Porträt einer außergewöhnlichen Frau und ihrer inspirierenden Ideen zum Altern als einer "Zeit der völligen Freiheit". Es zeigt eine Frau, die gängigen Vorurteilen widersteht und sie auf den Kopf stellt und dabei gleichzeitig immer wieder ihre Kreativität und Lebensfreude beweist. 365 without 377 2009 erließ der Oberste Gerichtshof von Delhi ein wegweisendes Urteil zur Abschaffungvon Section 377 des indischen Strafgesetzbuchs. Darin waren konsensuelle sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen des gleichen Geschlechts unter Strafe gestellt. Der Beschluss war ein Sieg für die indischen LGBTQ-Community, die zehn Jahre lang für die Abschaffung des Paragraphen gekämpft hatte. "365 without 377" folgt Beena, Pallav und Abheena, die durch Bombay reisen, um den ersten Jahrestag des historischen Urteils zu feiern. Presse: - "In hochästhetischen Scope-Bildern zeigt ide Feministin Adele Tulli Wunsch- und Zerrbilder unserer heteronormativen Welt. Ein herrliches Pamphlet" - (Cinema) - "Ein fasziniertender Dokumentarfilm mit spekatkulären Bildern." - (ARTE)
Domination, objectification, and control seem to be emerging as the virtures of our time. Yet they also seem to misfire in frustration, violence, and resignation. The human voice has shrunk to a whisper, drowned out in the cacophony of consumerism, competition, egoism, and fear. Are we missing God? Both the question and its answers are ambiguous. God may be missed in different ways. Missing God may be a matter of our missing the signs of God's presence in the world. Talk about God and theology have been marginalized as relics of the past. "Missing God" may refer to our often hidden and sometimes misdirected longing for God. The new political theology, derived from the work of Johann Baptist Metz, offers a response to our missing God. It does this as an anamnestic and eschatological resistance to forgetting grounded in a memoria passionis responding to others' suffering. Metz's model of critical understanding sublates the modern variations on the dichotomy of reason and faith and provides an antidote to our cultural amnesia in the mystical-political double-structure of faith. A political theology takes its shape only when it engages the issues of the times. The essays in this volume are by political theologians and others influenced by Johann Baptist Metz. They sharpen the questions and imperatives which mark political theology today. In addition, this collection testifies to the dynamic continuity of political theology in its German roots and North American developments. Included articles by Johann Baptist Metz, Matthew Ashley, M. Shawn Copeland, John K. Downey, Matthew L. Lamb, Jürgen Manemann, Bruce T. Morrill, Steven T. Ostovich, Tiemo Rainer Peters, Johann Vento, Johann Reikerstorfer, Bernd Wacker.
In langen, ruhigen Einstellungen zeigt NORMAL, wie Mädchen zu Prinzessinnen geschminkt werden, wie ein Vater seinen Sohn auf ein Motorradrennen begleitet und wie kreischendeTeeniemädchen sich mit dem angehimmelten YouTube-Star ablichten lassen. Der Film zeigt Jungs beim Ego-Shooter- und Gotcha-Spielen, verfolgt das Fotoshooting eines frischverheirateten Paares, zeigt ausufernde Junggesellinnenabschiede, filmt einen Kurs, der jungen Männern zeigen soll, wie man zum Alphamännchen wird, und einen, indem Frauen lernen sollen, wie man dem Mann in der Ehe am besten dienen kann. Adele Tullis formal gradliniges und ästhetisch überzeugendes Filmdokument handelt von starren Genderrollen und der unkritischen Unterwerfung unter das Diktat der (Hetero-)Normativität. Die Regisseurin richtet dieKamera auf alltägliche Handlungen, Rituale und Szenen und lässt einige Situationen durch eine konterkarierende Bild-Ton-Montage befremdlich erscheinen. Bonusfilme: "Rebel Menopause" ist ein intimes Porträt einer außergewöhnlichen Frau und ihrer inspirierenden Ideen zum Altern als einer "Zeit der völligen Freiheit". Es zeigt eine Frau, die gängigen Vorurteilen widersteht und sie auf den Kopf stellt und dabei gleichzeitig immer wieder ihre Kreativität und Lebensfreude beweist. 365 without 377 2009 erließ der Oberste Gerichtshof von Delhi ein wegweisendes Urteil zur Abschaffungvon Section 377 des indischen Strafgesetzbuchs. Darin waren konsensuelle sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen des gleichen Geschlechts unter Strafe gestellt. Der Beschluss war ein Sieg für die indischen LGBTQ-Community, die zehn Jahre lang für die Abschaffung des Paragraphen gekämpft hatte. "365 without 377" folgt Beena, Pallav und Abheena, die durch Bombay reisen, um den ersten Jahrestag des historischen Urteils zu feiern. Presse: - "In hochästhetischen Scope-Bildern zeigt ide Feministin Adele Tulli Wunsch- und Zerrbilder unserer heteronormativen Welt. Ein herrliches Pamphlet" - (Cinema) - "Ein fasziniertender Dokumentarfilm mit spekatkulären Bildern." - (ARTE)
Adam ist ein Zocker. Seine Zeit verbringt er in kleinen Spielhöllen und Automatencasinos. Allerdings ist er kein gewöhnlicher Spieler. Er manipuliert Automaten hinsichtlich ihrer Gewinnausschüttung und tilgt somit den Schuldenberg, den sein einst spielsüchtiger Vater angehäuft hat. Sein mittlerweile an Demenz erkrankter Vater Woyzeck fristet derweil ein eingesperrtes Dasein in ihrem kleinen, verkommenen Familienhaus am Rande der Plattenbauten. Ein letztes Wohlstandssymbol, das Adam händeringend versucht zu erhalten. Während seiner Streifzüge hat sich Adam der ukrainischen Thekenwirtin Dosie (Dorota) angenähert. Auch wenn er sich ihr nicht öffnen kann, zieht es ihn immer wieder zu ihr und er erlebt ein kleines bisschen Hoffnung in einem von Monotonie geprägten Alltag. Diese Struktur gerät allerdings ins Wanken als überraschenderweise sein sechzehnjähriger Sohn Ben vor seiner Tür steht. Ben hat selber den Kontakt mit seinem Vater abgebrochen und lebt weit weg von den Plattenbauten mit seiner Mutter. Zwischen Vorwürfen und Annäherungsproblemen wird deutlich, dass der von der Schule verwiesene Ben eigentlich nur einen Weg sucht, um mit etwas Geld in der Tasche wieder abzuhauen. Die Suche nach Geld und Freiheit treibt ihn schliesslich in die Arme des paranoiden Einzelgängers Bardo. Bens Schlagfertigkeit und seine Abgebrühtheit beeindrucken Bardo, der ihm schliesslich einen Job als Kurier anbietet. Bardo verkauft Lizenzen mit denen man Automaten knacken kann und nutzt Ben, um die Lizenzgebühr einzutreiben. Je tiefer Ben in die Materie des Spiels eindringt, desto mehr entblättert er seine eigene Familiengeschichte. Adam ist wiederum gebeutelt von Schuldgefühlen und versucht Ben wieder auf die rechte Bahn zu lenken. Animiert von Dosie versucht Adam mit Ben mehr Zeit zu verbringen. Er will ihm eine Kindheit schenken, die er selber nie gehabt hat. Derweil wird die Situation zwischen Adam, Woyzeck und Ben zunehmend schwieriger. Adams Versuche Vater zu "spielen" missglücken und drängen Ben weiter zu Bardo, der ihm zeigt, wie man sich den Kiez und die Süchte seiner Bewohner zu eigen macht. Adam glaubt nicht mehr daran ein guter Vater für Ben sein zu können. Ben fühlt sich verraten. Doch Adam muss lernen loszulassen und auch zu kämpfen und zwar für seine eigene Familie und macht sich auf den Weg. Pressezitate: Regisseurin Meyer, die ihr Budget komplett in Eigeninitiative per Crowdfunding einsammelte, ist ein wohltuend unaufgeregtes Werk zwischen Familiendrama und Milieustudie gelungen, das mehr zufällig als demonstrativ in der Hauptstadt spielt. (Spiegel online, Kaspar Heinrich) Mia Maariel Meyer erzählt ihre Geschichte unspektakulär und unsentimental, sie schaut der Entwicklung ihrer Figuren einfach zu und lässt den Zuschauer seine eigenen Schlüsse ziehen. Statt ihre Problematik zu Tode zu erklären, zeigt sie einfach, was passiert, wenn Menschen in eine soziale und persönliche Abwärtsspirale geraten - das ist unbequem und unheimlich spannend anzuschauen. Davon wünscht man sich mehr im deutschen Kino. (BR Puls, Michael Wopperer) Hanno Koffler hatte schon in "Freier Fall" und "Härte" bewiesen, wie überzeugend er aus der Klischeefigur des außen harten Kerls, der im inneren ein sensibler, nachdenklicher Typ ist, einen interessanten Charakter machen kann. Auch hier bildet er zusammen mit seinem Filmsohn Matti Schmidt-Schaller den emotionalen Kern, eine schwierige Vater-Sohn Beziehung, die von Aversionen, Misstrauen und Vorwürfen geprägt ist, die aber nicht ausdiskutiert werden, sondern sich durch kleine Gesten entwickelt. (programmkino.de, Michael Meyns)
Der Film erzählt die Geschichte von Oberstleutnant Anastasia Biefang, die bei ihrer Geburt das Geschlecht "männlich" zugewiesen bekam. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere bei der Bundeswehr entscheidet sie sich, zukünftig in ihrem gefühlten weiblichen Geschlecht zu leben. Zu ihrem eigenen Erstaunen gibt es nach ihrem Coming Out als Transgender bei der Bundeswehr keine Karriereeinbussen für sie. Gleich nach ihrer Geschlechtsangleichung zur Frau übernimmt sie das Informationstechnikbataillon im brandenburgischen Storkow. Sie ist die erste Transgender in der Geschichte der Bundeswehr, die diesen Posten bekleidet. Der Film begleitet Anastasia bei ihrem Transitionsprozess zur Frau und verfolgt ihren Dienstantritt als Kommandeurin. Auch ihr neues Bataillon muss sich einer mentalen Transition unterziehen.
Amerikanische Armeeangehörige werden noch immer in Vietnam gefangen gehalten. Kampfsport-Superstar Chuck Norris kämpft in diesem spannenden und rasanten Actionfilm darum, sie nach Hause zu holen. Nach einer waghalsigen Flucht aus einem vietnamesischen Kriegsgefangenenlager hat Colonel James Braddock (Chuck Norris) die Aufgabe, vermisste Soldaten ausfindig zu machen und zu befreien. Mit der Hilfe einer attraktiven Beamtin des State Departments (Lenore Kasdorf) und eines alten Armeefreundes (M. Emmet Walsh) gelangt Braddock an streng geheime Informationen und eine vorzügliche Waffenausrüstung. Damit ist er in der Lage, sich seinen Weg nach Vietnam hineinzubahnen – aber wird er sich auch seinen Rückweg freikämpfen können?
Im unwirtlichen russischen Norden erstrecken sie sich ins Unendliche: Garagen, hinter deren rostigen Toren sich alles, nur keine Autos finden. Es sind die geheimen Refugien des russischen Mannes. Hier wird sauniert und musiziert, werden Wachteln gezuchtet und Skulpturen geschmiedet. Die russische Garage ist der Fluchtpunkt aus einem trostlosen Alltag, die Projektionsfläche großer Träume.